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Sinnhaftes Aufhören
 
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[Geschlossen] Sinnhaftes Aufhören

11 Beiträge
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Angenommen, man hat erstmal ein Downswings diagnostiziert, ist es dann sinnvoll vorerst mit dem Spielen aufzuhören, oder wird dieser Teil des Downswings statistisch gesehen nur zu einem anderen Zeitpunkt fortgesetzt, wodurch das Aufhören keinen Sinn machen würde?

Auf der anderen Seite: Hat man die Spieler erstmal dazu gebracht den Pott um einen Teil des Wertes seiner eigene Bankroll zufluten und man selbst diesen gewonnen hat, wäre es sinnvoll weiter zu spielen, oder aufzuhören?

mfg, Rip


10 Antworten
Faustfan
Beigetreten: 19.04.2005
Oldschool Grinder

Es ist völlig egal, wann du aufhörst. Du kannst nicht vor einem Downswing davonlaufen. Die nächste Hand ist völlig zufällig und einen Downswing erkennt man immer erst, wenn man ihn hat. Vorhersehen wäre zwar schön, geht aber nicht.


TimTolle
Beigetreten: 21.03.2006
PokerStrategist

Original von Riperton
Angenommen, man hat erstmal ein Downswings diagnostiziert, ist es dann sinnvoll vorerst mit dem Spielen aufzuhören, oder wird dieser Teil des Downswings statistisch gesehen nur zu einem anderen Zeitpunkt fortgesetzt, wodurch das Aufhören keinen Sinn machen würde?

Ist doch egal. Wie hei�?t es so schön: "Downswings beschreiben die Vergangenheit". Neue Karten, neues Glück, neues Spiel.
Der einzige Grund aufzuhören ist, wenn du merkst, dass du schlechter spielst, entweder aus Frust oder aus Rachegelüsten. Ne Pause kann dann ganz gut sein... hat aber keinen Einfluss auf deine Gewinnerwartung in der next Session.

Original von Riperton
Auf der anderen Seite: Hat man die Spieler erstmal dazu gebracht den Pott um einen Teil des Wertes seiner eigene Bankroll zufluten und man selbst diesen gewonnen hat, wäre es sinnvoll weiter zu spielen, oder aufzuhören?

Hä? Komische Grammatik... Ich hab immer das Gefühl, dass andere Spieler, wenn es bei mir gut läuft, eher auch mal auf ne normale Bet oder nen Bluff folden. Kann also von Vorteil sein, dann weiterzuspielen. Auf höheren Limits ist das aber wahrscheinlicher weniger relevant.


Sleyde
Beigetreten: 15.01.2005
BlackMember

Kommt auch ganz drauf an, ob du während dem Downswing gutes Poker spielst. Ich verliere manchmal die Konzentration und höre dann sofort auf.

Selbeiges übrigens beim Upswing.


Wenn man merkt das man einen DS erwischt hat und sich nichtmehr so gut konzentrieren kann bzw. die Tische nicht mehr so gut unter Kontrolle hat, sollte man aufhören bevor es schlimmer wird. Downswings können von einer Hand auf die nächste passieren und wieder aufhören, davor kann man sich nicht schützen.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Danke für die Antworten.
Mir geht es aber nicht darum sich vor ein Downswing zuschützen, sondern ob es schlicht sinnvoll ist mit dem Spiel abzubrechen, wenn man bemerkt hat, dass ausreichend viele Hände zu Ungunsten verlaufen sind.
(Downswings sind für jeden eine Belastung. Nach einer bestimmten Anzahl von Blättern können gute, aber gescheiterte Draws die Aggressionen erhöhen, tiefe Startblätter die Aufmerksamkeit beeinträchtigen usw. . Selbst wenn man nun noch gutes Poker spielt, könnte das Umschlagen.)
Sollte man nun aber eher versuchen weiter zuspielen, womöglich Geld und Zeit verlieren, oder versuchen den bisherigen Trend als ma�?gebend für die folgenden Hände zusehen und sich lieber dem Fernsehr oder Freunden widmen. Oder: ist es vollkommen abwägig und im Grunde zeigt die Erfahrung, dass man damit nur die Chance verspielt wieder hoch zukommen.


KevinhoStar
Beigetreten: 22.02.2006
Elite Grinder

mach es doch einfach wie du es magst

ich spiele meistens weiter mit der motivation wieder auf +-0 zu kommen, wenn ich merke dass ich doch etwas am rad drehe mach ich 5min pause und dann ganz normal weiter...(ich hab auch halbwegs feste zeiten wann ich spiele, wenn die vorgenommene zeit rum ist hör ich eben auf egal wies lief)

der einzige grund aufzuhören, der wirklich zwingend ist, ist aufzuhören wenn man schlechter spielt


davidh38
Beigetreten: 18.01.2005
PokerStrategist

Original von Riperton
Danke für die Antworten.
Mir geht es aber nicht darum sich vor ein Downswing zuschützen, sondern ob es schlicht sinnvoll ist mit dem Spiel abzubrechen, wenn man bemerkt hat, dass ausreichend viele Hände zu Ungunsten verlaufen sind.
(Downswings sind für jeden eine Belastung. Nach einer bestimmten Anzahl von Blättern können gute, aber gescheiterte Draws die Aggressionen erhöhen, tiefe Startblätter die Aufmerksamkeit beeinträchtigen usw. . Selbst wenn man nun noch gutes Poker spielt, könnte das Umschlagen.)
Sollte man nun aber eher versuchen weiter zuspielen, womöglich Geld und Zeit verlieren, oder versuchen den bisherigen Trend als ma�?gebend für die folgenden Hände zusehen und sich lieber dem Fernsehr oder Freunden widmen. Oder: ist es vollkommen abwägig und im Grunde zeigt die Erfahrung, dass man damit nur die Chance verspielt wieder hoch zukommen.

Hallo Riperton,

ob du in der Vergangenheit schlechte oder gute Karten hattest, hat keine Auswirkungen auf deine Karten in der Zukunft, auch wenn manche Menschen diesem Irrglauben verfallen sind. Es ist irrelevant, ob du weiterspielst oder aufhörst. Das einzige, was in diesem Zusammenhang eine Rolle spielt, ist die psychologische Komponente.

Simples Beispiel: Hattest du in den letzten beiden Händen AA, dann ist es nicht unwahrscheinlicher, dass du in der nächsten Hand wieder AA bekommst!


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Hi.
Nun, mir geht weniger um die objektiven Zusammenhänge der Stochastik, sondern tatsächlich mehr um die psychologische Komponente.
Womöglich war ich bisher aber auch zu kryptisch, daher:
Um Grunde hei�?t es doch: solange du gut spielst, macht es nichts wenn du in einem Downswing Geld verlierst, denn Glück und Pech gleichen sich auf lange Zeit gesehen aus.
Nun sind wir aber alle nur Menschen und steht man unter Belastung und (scheinbarer) Erfolgslosigkeit wirkt sich das womögluch unmerklich auf das Spiel aus.
Daher lautet die Frage eigentlich, ob man, bevor man überhaupt anfängt schlecht zu spielen, lieber aufhören sollte, wenn denn abzusehen ist, dass noch mehr schlechte Hände das Spiel tatsächlich verschlechtern würde?
In der Praxis würde man sich also sagen:" Oha, läuft ja nicht so gut bisher. Sind auch schon viele Hände gespielt worden. Höre ich besser jetzt auf, ehe ein womöglich krampfhaftes Spielen mich noch mehr hineinrei�?t"
Sprich: Aufhören, bevor es eigentlich schlimm wird?

Oder macht es mehr Sinn sich mit den Downswings auseinanderzusetzen und das gute Spielen während des Downswings zu üben um halt an "psychologischer Stärke" zu gewinnen? Schlie�?lich könnte ja, wie schon gesagt, mit jeder neuen Hand eine gute kommen. Und an dieser Stelle aufhören, könnte dann eine verschenkte Chance sein.

Aber was sagt nun die Erfahrung? Was macht Sinn?

Hoffe, ich konnte mich dieses Mal verständlicher machen.

mfg Rip


KevinhoStar
Beigetreten: 22.02.2006
Elite Grinder

Daher lautet die Frage eigentlich, ob man, bevor man überhaupt anfängt schlecht zu spielen, lieber aufhören sollte, wenn denn abzusehen ist, dass noch mehr schlechte Hände das Spiel tatsächlich verschlechtern würde?

ja, wenn man sich tatsächlich verschlechtert sollte man aufhören

Oder macht es mehr Sinn sich mit den Downswings auseinanderzusetzen und das gute Spielen während des Downswings zu üben um halt an "psychologischer Stärke" zu gewinnen? sein.

ebenfalls ja, was dann eher mein fall wäre
wenn ich derb verliere versuch ich mich extra mehr zu konzentrieren damit es wieder hoch geht

Schlie�?lich könnte ja, wie schon gesagt, mit jeder neuen Hand eine gute kommen. Und an dieser Stelle aufhören, könnte dann eine verschenkte Chance

das würde ich eher nicht mitgehen
ob die hand sofort kommt wenn man weiter spielt oder gleich die erste hand der neuen session super ist..kann beides sein oder auch nicht...wei�? keiner und wird nie jemand vorher wissen ;)


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Daher ja "könnte" ;)


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