Hi.
Nun, mir geht weniger um die objektiven Zusammenhänge der Stochastik, sondern tatsächlich mehr um die psychologische Komponente.
Womöglich war ich bisher aber auch zu kryptisch, daher:
Um Grunde hei�?t es doch: solange du gut spielst, macht es nichts wenn du in einem Downswing Geld verlierst, denn Glück und Pech gleichen sich auf lange Zeit gesehen aus.
Nun sind wir aber alle nur Menschen und steht man unter Belastung und (scheinbarer) Erfolgslosigkeit wirkt sich das womögluch unmerklich auf das Spiel aus.
Daher lautet die Frage eigentlich, ob man, bevor man überhaupt anfängt schlecht zu spielen, lieber aufhören sollte, wenn denn abzusehen ist, dass noch mehr schlechte Hände das Spiel tatsächlich verschlechtern würde?
In der Praxis würde man sich also sagen:" Oha, läuft ja nicht so gut bisher. Sind auch schon viele Hände gespielt worden. Höre ich besser jetzt auf, ehe ein womöglich krampfhaftes Spielen mich noch mehr hineinrei�?t"
Sprich: Aufhören, bevor es eigentlich schlimm wird?
Oder macht es mehr Sinn sich mit den Downswings auseinanderzusetzen und das gute Spielen während des Downswings zu üben um halt an "psychologischer Stärke" zu gewinnen? Schlie�?lich könnte ja, wie schon gesagt, mit jeder neuen Hand eine gute kommen. Und an dieser Stelle aufhören, könnte dann eine verschenkte Chance sein.
Aber was sagt nun die Erfahrung? Was macht Sinn?
Hoffe, ich konnte mich dieses Mal verständlicher machen.
mfg Rip