ich denke es reicht nicht von 169 elemetarereignissen auszugehen. Da die Starthände nicht für die varianz verantwortlich sind. Viel mehr wie man selber trifft und wie der gegner trifft wie man ausbezahlt wird usw, also viel komplexer.
Eine gute möglichkeit ist über die standardabweichung die vergangenen ergebnisse zu reflektieren.
Eine andere herangehensweise könnte auch sein über die gewonnen showdowns. ich zb brauche ca 48% gewonnene SD um langfristig gewinn zu machen (Erfahrungswert). wenn man bedenkt das man etwa nur beii jeder 25 hand zum SD kommt, kann man erkennen, dass nicht jede hand wichtig ist, sondern nur ganz bestimmte schlüsselhände.
Wenn man dann den SD mit deinem münzwurf beispiel vergleicht und du sagst 100 Würfe reichen, dann bedeutet das auf poker bezogen das du 100 mal zum showdown gehen musst, also 2500 Hände spielen musst, um ein vernünftiges ergebniss zu erzielen.
beim münzwurf ist das erwartete ergebniss 50/50. Beim Poker ist bei mir zb das verhältniss von SDwinnings vs. losses 51/49 das heiste ich habe 3% edge. (48% muss ich nur gewinnen um bei meiner spielweise im plus zu sein. bei anderen kann das anders sein je nach dem wieviel man ohne SD gewinnt beispielsweise)
nun kann man sich aber denken, das wenn man eine münze hundert mal würft Ergebnisse von 60/40 55/45 66/33 ohne weiteres möglich sind, und somit ist diese edge von 3% bei dieser samplesize einfach viel zu wenig. Also musst du die samplezise erhöhen mindestens 1000 mal die Münze werfen. dann bekommt man ergebnisse von bspw 550/450 oder 520/480. Also auch noch nicht wirklich aussage kräftig, und das obwohl dies schon 25K gespielten händen entspricht. Auserdem muss man noch bedenken das nicht jeder schowdown gleich groß ist und viele andere faktoren mit reinspielen, aber SD winning sind ganz entscheident imo.
hoffe es war einigermaßen verständlich.