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[Geschlossen] Verfolgt ihr eure live sessionstandings während ihr spielt?

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Saichol
Beigetreten: 07.12.2009
Poker Player

Guten Tag,

mich interessiert, ob ihr während einer Session , zwischendurch immer mal wieder im holdem manager etc. überprüft, wie erfolgreich oder auch nicht erfolgreich eure momentan laufende session läuft?

Leider ist es eine schlechte Angewohnt von mir, ~ jede 200. Hand nachzuschauen , wie ich gerade da stehe. Kann mir jmd tipps geben, wie ich es mir abgewöhne?

mfg


53 Antworten
rvn4you
Beigetreten: 27.04.2009
PokerStrategist

Habe es auch mal eine Zeit lang so gemacht und bin sehr froh, dass ich es mir erfolgreich abgewöhnt habe.

Wie? Einfach nicht mehr nachschauen...so viel Selbstkontrolle sollte man haben.


Ich guck so ziemlich jede Zehnte Hand nach, verstehe auch gerade nicht, warum das schlecht sein soll?


Original von Thrym
Ich guck so ziemlich jede Zehnte Hand nach, verstehe auch gerade nicht, warum das schlecht sein soll?

Wenn du das wiklich nicht verstehst, dann spiel nochmal zehn Hände.


Saichol Themenstarter
Saichol
Beigetreten: 07.12.2009
Poker Player

psychologisch gesehen, ändert sich bei mir das spiel, wenn ich nachschaue und ich sehe, dass da fette grüne Zahlen zahlen sind, anstatt rote minus Zahlen. Ich spiel quasi in Abhänigkeit der winnings, aber ich kannes einfach nciht lassen :-)


netcorps
Beigetreten: 17.03.2011
PokerStrategist

Ja - eine grässliche Angewohnheit _cry:

Ich gucke meist nach 3-4 größeren gewonnenen Pötten mal nach wie sehr es sich gerade gelohnt hatte.


Original von doetsch

Original von Thrym
Ich guck so ziemlich jede Zehnte Hand nach, verstehe auch gerade nicht, warum das schlecht sein soll?

Wenn du das wiklich nicht verstehst, dann spiel nochmal zehn Hände.

Gratulation zum Preis für den dümmsten und arrogentesten Beitrag des Tages :rolleyes:


Schau auch dauernd ob ich down bin oder up...nachher werde ichs mal ohne machen...aber ich kann mir auch das nachrechnen während des Spielens nicht verkneifen -.-


Thunder1214
Beigetreten: 29.07.2010
PokerStrategist

also die Stats und Co schaue ich mir nicht an, aber ab und zu einen Blick auf die BR werfe ich schon um zu sehen, wann ich evtl. aufhören sollte, wenn ich zu viel verloren habe.

Gehört bei mir irgendwie mit zu Tiltprävention, bevor ich noch mehr verballere.

Natürlich spielt es sich auf der anderen Seite auch besser, wenn man zwischendurch mal sieht, dass es grad gut läuft und man im Plus ist ;)


Wo seht ihr denn die Nachteile? Also ich fühle mich ziemlich wohl, wenn ich jederzeit weiß, wo ich stehe. Außerdem beende ich bei 3 Stacks verlust meistens die Sessions. Mache ich seit 6 Jahren so und hat mir nie geschadet


Hab früher auch oft nachgeschaut und es mir dann abgewöhnt, weil so viele (möchtegern-)Pros immer gesagt haben,
dass sowas nur Fische machen und dass es Tilt verursachen kann etc.
Hat bei mir aber nicht den geringsten Unterschied gemacht, deswegen halt ich das inzwischen für Schwachfug.
Schau ruhig nach wenn dir danach ist!


ETBrooD
Beigetreten: 16.09.2009
PokerStrategist

Kommt ganz darauf an. Wenn man sich wohl dabei fühlt, immer den Überblick zu behalten, ist nichts dabei. Ob das Mindset darunter leidet ist individuell komplett verschieden und man sollte sich nichts einreden lassen, wenn man unabhängig von solchen Einflüssen solide spielt. Zum Beispiel spiele ich genauso gut bei Musikl.
Generell zu sagen dies und jenes wäre schlecht und muss man sich abgewöhnen, halte ich für überdiszipliniert. Jeder ist verschieden und reagiert anders.


Original von rvn4you
Habe es auch mal eine Zeit lang so gemacht und bin sehr froh, dass ich es mir erfolgreich abgewöhnt habe.

Wie? Einfach nicht mehr nachschauen...so viel Selbstkontrolle sollte man haben.

ne man sollte soviel selbstkontrolle haben, dass das nachschauen nicht das spiel verändert


brlsQ
Beigetreten: 13.04.2010
PokerStrategist

Original von Thunder1214
also die Stats und Co schaue ich mir nicht an, aber ab und zu einen Blick auf die BR werfe ich schon um zu sehen, wann ich evtl. aufhören sollte, wenn ich zu viel verloren habe.

Gehört bei mir irgendwie mit zu Tiltprävention, bevor ich noch mehr verballere.

Natürlich spielt es sich auf der anderen Seite auch besser, wenn man zwischendurch mal sieht, dass es grad gut läuft und man im Plus ist ;)

so ein ungefähres gefühl ob man up oder down ist hat man ja eigentlich. ich hab mir leider auch mal angewöhnt ab und zu nachzuschauen.. sollte es auch lieber lassen.


AsXBlood
Beigetreten: 23.08.2007
Oldschool Grinder

Ich hab früher regelmäßig geschaut, mir es dann (scheinbar) abgewöhnt, nur um jetzt wieder ab und an mal zu schauen :) WG-Kollegen, die beim reinschaun immer erstmal wissen müssen, "wies denn gerade aussieht", helfen da nicht weiter :f_p:


songha
Beigetreten: 27.08.2007
Elite Grinder

ich schau ab und zu mal rein zum selber zu sehen ob man aufhoeren sollte - der tilt kommt oftmal auf leisen schwingen zu einem geflogen


Original von turbotina84
ne man sollte soviel selbstkontrolle haben, dass das nachschauen nicht das spiel verändert

Ganz genauso ist es

Original von songha
ich schau ab und zu mal rein zum selber zu sehen ob man aufhoeren sollte - der tilt kommt oftmal auf leisen schwingen zu einem geflogen

Auch das finde ich richtig. Oft ist man viel weiter hinten, als man geschätzt hätte. Und dann bin ich froh zu wissen, daß ich besser aufhören sollte.

Allgemein frage ich, warum es schaden soll, wenn man über etwas bescheid weiß? Wissen ist prinzipiell nie nachteilig, zumindest nicht, wenn man damit umgehen kann


oettinger4
Beigetreten: 01.11.2006
Elite Grinder

Original von Thrym
Wo seht ihr denn die Nachteile? Also ich fühle mich ziemlich wohl, wenn ich jederzeit weiß, wo ich stehe. Außerdem beende ich bei 3 Stacks verlust meistens die Sessions. Mache ich seit 6 Jahren so und hat mir nie geschadet

Genau das ist der Nachteil. Vorneweg ich schau selber viel zu oft nach. Aber wenn einem das Ergebnis während einer Session interessiert spielt man definitiv zu ergebnisorientiert. Das heißt nicht unbeding bei der Entscheidungsfindung, sondern die anschließende Bewertung des eigenen Spiels wird enorm verzerrt.

Bsp: Du sagst, dass du nach 3 Stacks meistens quittest. Das heißt du bewertest dein Spiel nach dem Ergebnis. Wärst du nämlich 3 Stacks ab würdest wahrscheinlich noch weiterspielen, obwohl es sein kann, dass du die Stacks nur zusammen geluckt hast und allgemein nich dein A-Game spielst. Hingegen kann es genauso sein, dass du perfekte Entscheidungen triffst und nur ein bisschen Pech in den letzten Händen hattest.
Es ist also deutlich sinnvoller nach dem treffen von falschen oder schlechten Entscheidungen zu quitten als nach dem Verlust einer bestimmten Summe.


Bagfrog
Beigetreten: 30.01.2011
PokerStrategist

manchmal gucke ich alle par sekunden nach, muss aber auch zugeben dass ich dann oft schlechter spiele wenn ich ständig sehe dass ich 10stacks unter ev runne bzw leicht tilte, aber das legt sich idr wieder nach ein paar hundert händen.


lego
Beigetreten: 08.03.2005
Oldschool Grinder

Ich brauch nicht nachschauen, bin eh immer down


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