Viele Spieler kommen mit enormen Swings nicht zurecht und suchen deshalb eine Variante mit hoher Fischdichte und gleichzeitig tiefer Varianz. Doch beides ist meistens nur selten gleichzeitig erfüllt, weil hohe Varianz auch den Fischen von Zeit zu Zeit Gewinne beschert und diese somit bei der Stange hält.
Mit optimaler Tableselection oder mit varianzarmem Spiel (meistens auf Kosten der Winrate) können beide Kriterien erfüllt werden.
Ein anderer Ansatz wäre die Varianz mit einer Versicherung von Verlusten etwas zu glätten. Der Spieler würde eine abgemachte Prämie pro Anzahl Hände bezahlen. Der Versicherer übernimmt dafür ab einer gewissen Loss-Grenze einen Anteil vom Verlust. Dabei müssten natürlich verschiedene Faktoren beachtet werden, bspw:
Grosser Selbstbehalt bspw. 50% damit keine falschen Anreize fürs Gamblen gestzt werden
Schwierigkeit von der objektiven Beurteilung des Spielers und der damit verbundenen Festlegung einer Prämie
etc.
Ein erfundenes Beispiel mit vollständiger Information, die Zahlen ergeben wohl nicht viel Sinn, das Beispiel dient nur zur Illustration:
Winrate Spieler 3BB/100
Wahrscheinlichkeit nach 10k Hands down zu sein: 30%
Durchschnittlicher Verlust, wenn down nach 10k Hands: 500BB
Selbstbehalt 50%
D.H. der Versicherer muss durchschnittlich 0.3*500BB*0.5=75BB bezhalen (pro 10K Hands)
Als Prämie wird er dann die durchschnittlichen Kosten + eine Marge von bspw. 25BB/10k Hands verlangen.
Der Spieler bezahlt also 100 BB pro 10k Hands an den Versicherer und tritt reel aber nur 0.25BB/100 an den Versicherer ab.
Ich habe die Idee überhaupt nicht fertig gedacht, ich sehe aber wesentliche Unterschiede zum Staking.
Vorteile Versicherung
Der Spieler gibt im Falle eines Gewinnes nicht viel davon ab (im Unterschied zum Staking).
Für den Spieler ist es gut kalkulierbar.
Der Spieler bleibt unabhängiger (Beim Staking entsteht ein grosser Druck Gewinne einzufahren)
Nachteile Versicherung
Schwierig die Prämie in der richtigen Höhe festzulegen, weil Wahrscheinlichkeit nach xk Hands down zu sein und weil durchschnittlicher Verlust , wenn down nach xk Hands, nur abzuschätzen ist.
Was meint ihr dazu? Hat jemand von euch schon ähnliches ausprobiert?
Hab ich einen groben Denkfehler gemacht?