Dinge die mehr Spass machen als grinden:
- Freundin
- soziale Aktivitäten
- Nerden
- Serien
- Ablenkungen per se
Misserfolgsvermeidung spielt bei mir ne große Rolle. Verlieren fühlt sich immer scheiße an. Gewinnen erlebe ich auf der emotionalen Ebene eher neutral. Demnach ist klar, dass Poker von risk/reward ratio emotional eher EV- ist.
Wenns läuft spiel ich bis ich einen zufriedenstellenden Amount ergrindet habe, sichere den dann ab indem ich aufhöre ("Ja, auch nachdem ich `Mental Game´, `Elements of Poker´ und `Das Poker Mindset´ gelesen habe...). Der "Hätte ich nachdem Stackgewinn mal aufgehört...-Gedanke" hat mir schon so manchen Abend danach vermiest.
Wenns nicht läuft, hab ich obv noch weniger Lust zu grinden. Fühlt sich einfach verdammt sinnlos an, wenn man nach x Std. mit Verlust oder einem unerheblichen Betrag da steht.
Für mich war das hier aber auch nie mehr als ein Nebenjob.
Wenn ihr viel grinden wollt und auf eure h Zahlen/$s kommen möchtet:
Treat it like a business:
Jared Tendler hat das ganz gut beschrieben: In der Schule, bei den Eltern wohnend und im Job hat man nicht das Problem sich selbst regulieren zu müssen. Man bekommt einfach nen Stundenplan, Arbeitszeiten etc. vorgesetzt und muss sich nur noch danach richten.
Wenn du aber Poker ambitioniert angehen willst, bist du ZUSÄTZLICH für den organisatorischen Kram verantwortlich. Wann Lernen, wann/wieviel grinden, wie die restlich relevanten Aktivitäten im real life unter bringen?
Das macht vielen Probleme und hält davon ab, das ganze "professioneller" als zuvor anzugehen und wirklich was zu reißen.
Wen sowas interessiert: Mental Game of Poker Kapitel 7 (Motivation) ist Nuts!