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[Geschlossen] Wie Staked man am besten?

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CptHorrald
Beigetreten: 04.03.2008
Oldschool Grinder

Original von Crovax
Also mal hypothetisch wenn ein NL50 Spieler ins Casino mit geht und dort wird nur NL200 angeboten. Dann würd ichs beim Staking so machen, dass man 50/50 macht... das heißt er muss selber die Hälfte seines Einsatzes tragen und die andere wird quasi gesponsort. Wenn er plus macht gibt er die Hälfte ab, wenn der Verlust hat trägt der Staker ebenfalls die Hälfte davon.

Dann wäre es für beide Seiten profitabel, der NL50 Spieler riskiert nur das doppelte seiner gewohnten Beträge ... das kann man durchaus mal wagen... das vierfache, wäre hingegen zu riskant imo. Und der Staker hat auch eine gewisse Sicherheit, weil der Spieler sicher nicht mit dem Geld rumdonkt, da schließlich auch genug eigenes Kapital drin steckt.

Ich finds nämlich immer ziemlich problematisch wenn jemand komplett oder anteilig zu hoch gestaked wird. Wie soll der Spieler denn sein A-Game spielen, wenn er jemand anderem rechenschaft darüber schuldig ist und den Druck hat die Erwartungen zu erfüllen. Andererseits muss er aber auch beträchtlich gewinnen um überhaupt einen nennenswerten Wertzuwachs aus der Sache zu ziehen.

Ich lasse mich zu 100% staken, daher wollte ich wissen wie da die Verteilung ist. Wenn ich 50% übernehme ist 50/50 relativ klar, aber wie siehts aus, wenn er alles übernimmt.


humpf
Beigetreten: 29.07.2006
Elite Grinder

Original von Crovax
Also mal hypothetisch wenn ein NL50 Spieler ins Casino mit geht und dort wird nur NL200 angeboten. Dann würd ichs beim Staking so machen, dass man 50/50 macht... das heißt er muss selber die Hälfte seines Einsatzes tragen und die andere wird quasi gesponsort. Wenn er plus macht gibt er die Hälfte ab, wenn der Verlust hat trägt der Staker ebenfalls die Hälfte davon.

....

50/50 ist absoluter Standard für langfristige Deals (!!). Bei kurzfristigen Deals musst du massiv mehr nehmen als Staker. Selbst tolle Spieler haben 40% loosing Sessions wo sie ihren ganzen Verlust an dich abdrücken können. Während der 60% Winning Sessions kriegst du aber nur deinen Einsatz zurück und 50% der Winnings. Das ist viel zu wenig, wenn du die Verluste aus den voherigen Sessions nicht gegenrechnen darfst.

edit: alles Cashgames


humpf
Beigetreten: 29.07.2006
Elite Grinder

Und noch meine persönliche Meinung:

95%+ der Spieler die gestaked werden wollen sind einfach schlechte Spieler. Es gibt ihmo bei Cashgames keinen überzeugenden Grund, warum jemand mit nur 50% Profit spielen sollte oder warum er selbst keine ausreichende Bankroll hat.


Feitsch
Beigetreten: 17.07.2006
Oldschool Grinder

naja es kommt immer darauf an. ich hab einen 80%igen roi bei turnieren,
und lasse mich immer wieder mal staken.

weil ich einfach normalerweise nur 10-30$ turniere spiele und meine gewinne immer auszahlen lasse. und wenn wer interesse hat mich für höhere limits staken (einzelne turniere) warum nicht.


Staarrrr
Beigetreten: 09.07.2007
Oldschool Grinder

Original von humpf
Und noch meine persönliche Meinung:

95%+ der Spieler die gestaked werden wollen sind einfach schlechte Spieler. Es gibt ihmo bei Cashgames keinen überzeugenden Grund, warum jemand mit nur 50% Profit spielen sollte oder warum er selbst keine ausreichende Bankroll hat.

Na jo nehmen wir mal an, man wurde gehackt oder so. Dann machts Sinn


Bierbaer
Beigetreten: 27.05.2005
Oldschool Grinder

Original von pokerstamm

Original von humpf
Und noch meine persönliche Meinung:

95%+ der Spieler die gestaked werden wollen sind einfach schlechte Spieler. Es gibt ihmo bei Cashgames keinen überzeugenden Grund, warum jemand mit nur 50% Profit spielen sollte oder warum er selbst keine ausreichende Bankroll hat.

Na jo nehmen wir mal an, man wurde gehackt oder so. Dann machts Sinn

Wenn mal mehr als 5% der Spieler, die gerne gestaked werden würden vorher gehackt wurden, werd ich mein Geld wohl nicht mehr online liegen haben.


Mirigom
Beigetreten: 16.02.2006
Oldschool Grinder

Naja das problem beim staken ist halt das einen für die limits für die man nen stake bräucht einen keiner staken würde. Ich habe es letztes Jahr mal versucht um das risiko zu minimieren und quasi ohne risiko ne samplesize auf den höhreren Limits zu bekommen. Dazu war ich auf der größten mir bekannten staking seite im netz.
Für niedrige limits war es kein problem stakes zu bekommen, aber das ist für mich -EV da kann ich mit meiner BR genausogut mehr gewinnen. nichtmal auf dem stammlimit bekommt man gute stakes und für das nächst höhere erst recht nicht.
Dann habe ich gedacht ok lass ich sng´s das lohnt für mich einfach nicht, also erstmal zeigen das ich tuniere spielen kann und dann versuchen stakes fürs sunday million etc zu bekommen. dazu habe ich dann einige 10-50$ tuniere gespielt und hatte 4 top 3 finishes in recht kurzer zeit, aber trotzdem fand man keinen staker fürs höhere limits.
Als winning player macht es also einfach keinen sinn sich staken zu lassen weil man für die hohen limits keine stakes bekommt und bei den eigenen edge für nichts hergibt.

Ich fahre jetzt zum beispiel mit nem kumpel zur unibet open und werde da wohl nur cashgame spielen bzw die kleinen neben tuniere, obwohl ich mit sicherheit ne edge im tunier hätte, aber 1650€ wären nen zu harter schlag für die BR und wer bitte würde jemanden für sein erstes größeres live tunier soviel geld geben, selbst wenn ich nur die oben genannten 30, 20 oder sogar nur 10% haben wollte. warscheinlich niemand.

Die einzigen gründe für stakes sind

1. wenn nen highlimit reg nen downswing erwischt und sich nicht ans BRM hält oder zuviel geld auscashen musste etc. Dann würde sich vieleicht nen 1-3 Monate stake für beide seiten lohnen, ansonsten kann er sich auch von unten wieder hochgrinden

2. wenn man nen freund nen gefallen tuen will damit er mal erste live erfahrung machen kann und nicht noch ewig rumgrinden muss bis er das limit live erreicht hat. dann sind sowas wie die oben vorgeschlagenen 50/50 deals denke ich in ordnung

Alles andere ist für eine der beiden seiten zu 99% rausgeschmissenes geld


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