die EV-Verteilung ist ja in etwa 82.7% > 17.3%. Hat bitte jemand die Formel wie man das berechnet ??
naja ganz grob könntest du sagen kk gewinnt wenn du nen set machst.
Du hast 2 outs (kk) und es sind noch 48 karten unbekannt.
also ist die warscheinlichkeit für ein set 1/48+1/47+1/46+1/45+1/44.
Jetzt kommen natürlich noch die fälle wo du dein set mit kk machst aa aber auch improved.
Und da liegt meiner meinung nach der hund begraben.
Es gibt einfach soviele mögliche varianten wie das board aussehen kann.
Deswegen macht es eigentlich nur sinn das ganze zu simulieren für paar millionen spiele.
Original von pokerfab89
naja ganz grob könntest du sagen kk gewinnt wenn du nen set machst.
Du hast 2 outs (kk) und es sind noch 48 karten unbekannt.
also ist die warscheinlichkeit für ein set 1/48+1/47+1/46+1/45+1/44.
Jetzt kommen natürlich noch die fälle wo du dein set mit kk machst aa aber auch improved.
Und da liegt meiner meinung nach der hund begraben.
Es gibt einfach soviele mögliche varianten wie das board aussehen kann.
Deswegen macht es eigentlich nur sinn das ganze zu simulieren für paar millionen spiele.
naja
AA vs KK:
kk macht set
kk macht runner runner straight
kk macht runner runner flush (eingeschränkt falls AA blocker für höheren flush ist)
kk macht vierling
kk macht runner runner straight flush
kk macht runner runner royal flush (eingeschränkt falls AA blocker ist)
mehr kann ja nicht passieren ♦
KK macht set, AA auch.
KK macht set, AA ne straight
KK macht straight, AA FH
KK macht straight, AA macht Flush
AA macht flush, KK macht straightflush
.... tbc
viel spaß ♦
Kann man das überhaupt ausrechnen? Ich glaube fast, dass der Computer das numerisch macht. Also halt 1milliarde mal die Hände gegeneinandern laufen lässt und dann nähert sich das einem Wert an. Aber bin mir da selbst nicht sicher^^
Original von inflamespoker
Kann man das überhaupt ausrechnen? Ich glaube fast, dass der Computer das numerisch macht. Also halt 1milliarde mal die Hände gegeneinandern laufen lässt und dann nähert sich das einem Wert an. Aber bin mir da selbst nicht sicher^^
this. ist im grunde ne simulation.
Original von inflamespoker
Kann man das überhaupt ausrechnen? Ich glaube fast, dass der Computer das numerisch macht. Also halt 1milliarde mal die Hände gegeneinandern laufen lässt und dann nähert sich das einem Wert an. Aber bin mir da selbst nicht sicher^^
So viele Versuche brauchst Du nicht, es sind noch 48 Karten im Deck, d.h. es gibt 48 über 5 (Binomialkoeffizient) = 48!/(5! 43!) mögliche boards. Wenn ich mich nicht verrechnet habe sind dies 44*45*46*47*48/(2*3*4*5) = 1.712.304 Möglichkeiten. 1 Milliarde ist also ungefähr 1000 Mal zuviel. Die Suche nach einer geschlossenen Formel ist eher hoffnungslos.
ja war obv nur so daher gesagt , aber obs jetzt 1million oder 100million oder so sind is ja wayne. rechner braucht ja so oder so nur sekunden dafür^^
gibt es dafür eigentlich einfach keine formel oder wurde die noch nicht endeckt/entwickelt?
Original von rookie74
die EV-Verteilung ist ja in etwa 82.7% > 17.3%. Hat bitte jemand die Formel wie man das berechnet ??
Jo, aber nur ganz grob ...
Original von inflamespoker
ja war obv nur so daher gesagt , aber obs jetzt 1million oder 100million oder so sind is ja wayne. rechner braucht ja so oder so nur sekunden dafür^^gibt es dafür eigentlich einfach keine formel oder wurde die noch nicht endeckt/entwickelt?
Es ist aber eben nicht so, dass man "viele" Versuche macht und sich das einem Wert annähert, sondern man kann jede Möglichkeit durchgehen und abzählen.
Im Prinzip hast du dann am Ende eine Formel (1 + 1 + 0 + 1 + ...) / 1,7Mio.
Ist halt ne sehr lange Formel...
Original von Grinsefisch
Original von inflamespoker
ja war obv nur so daher gesagt , aber obs jetzt 1million oder 100million oder so sind is ja wayne. rechner braucht ja so oder so nur sekunden dafür^^gibt es dafür eigentlich einfach keine formel oder wurde die noch nicht endeckt/entwickelt?
Es ist aber eben nicht so, dass man "viele" Versuche macht und sich das einem Wert annähert, sondern man kann jede Möglichkeit durchgehen und abzählen.
Im Prinzip hast du dann am Ende eine Formel (1 + 1 + 0 + 1 + ...) / 1,7Mio.
Ist halt ne sehr lange Formel...
Ich glaube es wurde eher nach einer "einfachen" und "kurzen" Formel gefragt. Diese kann man im Prinzip durch kombinatorische Überlegungen ableiten, dürfte aber nicht einfach werden. In einigen der ersten Antworten auf die ursprüngliche Frage wurden schon richtige Ansätze dazu vorgestellt. Im Prinzip alle Möglichkeiten auflisten! Ich denke aber, mit modernen Rechnern ist es einfacher wirklich den Weg der Simulation mit allen Möglichkeiten zu gehen (braucht man nicht so viel nachzudenken lol).
Ich zitiere mal aus den [FAQ] PokerStrategy.com Equilab & Equilab-Omaha
Was ist der Unterschied zwischen "Enumerate All" und "Monte Carlo"?
Bei der Berechnungsmethode „Enumerate All“ werden exakt alle Hände aller Spieler mit allen Boards kombiniert, so dass ein 100% exaktes Ergebnis errechnet wird. Nachteil dieser Berechnungsmethode ist, dass sie bei ungünstigen Konstellationen bzw. mehreren Spielern sehr lange dauern kann. Dies liegt in der Natur der Sache, da einfach riesige Mengen an Evaluierungen durchgeführt werden müssen.
Beispiel: ** vs. ** auf leerem Board:
Anzahl der notwendigen Evaluierungen = C (52, 2) * C (50, 2) * C (48, 5) = 2.781.381.002.400 Kombinationen.Hier sieht man bereist sehr deutlich, dass eine Berechnung aller Kombinationen sehr lange dauert.Bei der Berechnungsmethode „Monte Carlo“ werden nicht alle Kombinationen nacheinander durchgegangen, sondern es werden zufällig aus den jeweiligen Handranges einzelne Kombinationen genommen und mit zufälligen Boardkombinationen evaluiert. Das Interessante hierbei ist, dass das Ergebnis sehr schnell ziemlich genau zum exakten Ergebnis konvergiert. Je länger man mittels dieser Methode die Berechnung durchführt, desto näher befindet sich das Ergebnis an der tatsächlichen, exakten Equity. Gerade für Berechnungen mit drei oder mehreren Spielen bietet sich diese Methode an.
Gruß, nopi
wie man das genau rechnet haben die anderen ja schon gesagt, aber im wesentlichen
gilt: Du gewinnst am häufigsten von allen fällen, wenn Du dein set hittest:
Nimm die Formel Anzahl an outs*2*karten, also 2*2*5(FlopTurnRiver)=20%
Die Fälle in denen Set over set etc vorkommt oder runnerrunner bdf etc sind in der wahrscheinlichkeit so gering, dass sie für eine praktikable berechnung nicht in frage kommen.
Ich finde dies gilt insbesindere im Poker, wo die Varianz letztlich größer sein kann, als der EV.
So rechne ich auch die EQ von A7 gegen KK:
3 outs (3 aces)*2*5 =30% et voila.
Original von nopi
Ich zitiere mal aus den [FAQ] PokerStrategy.com Equilab & Equilab-OmahaWas ist der Unterschied zwischen "Enumerate All" und "Monte Carlo"?
Bei der Berechnungsmethode „Enumerate All“ werden exakt alle Hände aller Spieler mit allen Boards kombiniert, so dass ein 100% exaktes Ergebnis errechnet wird. Nachteil dieser Berechnungsmethode ist, dass sie bei ungünstigen Konstellationen bzw. mehreren Spielern sehr lange dauern kann. Dies liegt in der Natur der Sache, da einfach riesige Mengen an Evaluierungen durchgeführt werden müssen.
Beispiel: ** vs. ** auf leerem Board:
Anzahl der notwendigen Evaluierungen = C (52, 2) * C (50, 2) * C (48, 5) = 2.781.381.002.400 Kombinationen.Hier sieht man bereist sehr deutlich, dass eine Berechnung aller Kombinationen sehr lange dauert.Bei der Berechnungsmethode „Monte Carlo“ werden nicht alle Kombinationen nacheinander durchgegangen, sondern es werden zufällig aus den jeweiligen Handranges einzelne Kombinationen genommen und mit zufälligen Boardkombinationen evaluiert. Das Interessante hierbei ist, dass das Ergebnis sehr schnell ziemlich genau zum exakten Ergebnis konvergiert. Je länger man mittels dieser Methode die Berechnung durchführt, desto näher befindet sich das Ergebnis an der tatsächlichen, exakten Equity. Gerade für Berechnungen mit drei oder mehreren Spielen bietet sich diese Methode an.Gruß, nopi
Das ist natürlich der Extremfall, der führt aber natürlich aus Symmetriegründen zur Wahrscheinlichkeit 1:1! Bei realen Berechnungen hat man teilweise erheblich weniger Möglichkeiten, so dass die vollständige Enumeration schnell genug ist.