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Content lernmethode

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wolf1983
Beigetreten: 14.09.2016
PokerStrategist

Guten morgen

Brauche mal ein wenig eure erfahrungswerte.

Spiele fixed limit und beschäftige mich gerade mit odds & outs für fortgeschrittene. Kurzum discounten der outs.

Es gibt ja so ein schönes PDF das in gedruckter form recht brauchbar ist wenn man es beim spiel greifbar hat. Mit charts, wie viele outs man sich für verschiedene draws usw. geben kann.

Es ist ein guter schummeltettel. Ich versuche gerade diesen content zu lernen und verstehen, dass es auch im kopf abrufbar ist, ohne permanent auf eine zettelwortschaft angewiesen zu sein. Während dem spiel in papierbergen rumkramen kostet zeit die man eigentlich nicht hat.

So ganz werde ich da aber nicht rum kommen, da man es ja nie so verkehrt sein kann, diesen helfer greifbar zu haben.

Was wäre jetzt eurer meinung nah besser um diesen content zu verinnerlichen.

"Learning by doing" das ganze während des spiels durch die anwendung unter realen bedingungen zu festigen?

Oder ist besser ich gehe über meine hand history in PT4 und schaue mir meine bereits gespielten hände an mit der frage, wie ich sie jetzt mit hilfe dieses contents spielen würde und sehe ja dann im replayer ob meine entscheidungen gut waren oder nicht?

Zweites scheint mir mir zeit für eine hand zu geben. Allerdings steht dem gegenüber, dass ich sowieso eine zeit lang auch im spiel diese zwei zettel mit den charts in der hand haben werde.

Mir gehts jetzt echt nur um die methode, welche eurer meinung nach besser wäre um das ganze zu üben und zu festigen.

Ich bedanke mich schon mal und wünsche einen schönen tag.


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Zitat
4 Antworten

ups sry überlesen


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Zitat
Albatrini
Beigetreten: 23.01.2006
Elite Grinder

Original von wolf1983
... Spiele fixed limit...

Hätte ich rausgelesen.

Es ist wie in der Schule mit den Mathematik-Übungen. Am Anfang musst du einmal das Prinzip verstehen, dafür brauchst du eine gewisse Zeit. Im Anschluss heißt es nur noch üben - üben - üben. Deshalb ist es besonders am Anfang sicherlich hilfreich, wenn du es in einer "trockenen" Umgebung wie PT4 und gespielten Händen durchgehst. Du musst dich ja an die Hände nicht mehr unbedingt erinnern können (ist im Grunde sogar besser). Du kannst dich ja anhand der Filter mit Händen konfrontieren, bei denen du Calls am Flop/turn oder gegen check/raise spielen musstest. Dann konstruierst du für Villain eine Range und anhand dieser schätzt du deine (discounted) Outs und berechnest, ob du aktuell schon entsprechende Odds oder auf zukünftigen Streets passende Implieds Odds bekommst.

Wenn du das oft genug gemacht hast, kannst du es in einer realen Umgebung, im Idealfall mit ganz wenigen Tischen, üben. Das mag eventuell langweilig wirken, hilft dir aber, mit der begrenzt verfügbaren Zeit zu arbeiten.

Alle diese Berechnungsschritte beinhalten Fehlerquellen, anhand denen du falsche Entscheidungen treffen kannst. Odds lassen sich oft noch am einfachsten berechnen. Wenn du allerdings Villains Range falsch einschätzt und dir deswegen dir falsche Outs gibst, wirst du falsche Entscheidungen treffen. Deshalb - solange Villain dir am Ende eine Hand zeigt, welche innerhalb dieser gegebenen Range ist, kannst du davon ausgehen, dass du auch richtig gearbeitet hast. Wenn die gezeigt Hand aus der Range fällt, musst du auf jeden Fall anfangen, die Schritte zu hinterfragen.

Zusammengefasst meine Empfehlung:
1) Theorie und alle Berechnungsschritte kennen
2) So lange abseits der Tische üben, bis du mit hoher Sicherheit die Schritte innerhalb an einem Tisch innerhalb der Timebank durchführen kannst
3) An einen Tisch gehen und das Gelernte umsetzen. Während Händen, an denen du nicht beteiligt bist, kannst du (in dem Fall halt mit zwei Ranges) das auch machen.

~Alex


Antwort
Zitat
wolf1983 Themenstarter
wolf1983
Beigetreten: 14.09.2016
PokerStrategist

Original von Albatrini

Original von wolf1983
... Spiele fixed limit...

Hätte ich rausgelesen.

Es ist wie in der Schule mit den Mathematik-Übungen. Am Anfang musst du einmal das Prinzip verstehen, dafür brauchst du eine gewisse Zeit. Im Anschluss heißt es nur noch üben - üben - üben. Deshalb ist es besonders am Anfang sicherlich hilfreich, wenn du es in einer "trockenen" Umgebung wie PT4 und gespielten Händen durchgehst. Du musst dich ja an die Hände nicht mehr unbedingt erinnern können (ist im Grunde sogar besser). Du kannst dich ja anhand der Filter mit Händen konfrontieren, bei denen du Calls am Flop/turn oder gegen check/raise spielen musstest. Dann konstruierst du für Villain eine Range und anhand dieser schätzt du deine (discounted) Outs und berechnest, ob du aktuell schon entsprechende Odds oder auf zukünftigen Streets passende Implieds Odds bekommst.

Wenn du das oft genug gemacht hast, kannst du es in einer realen Umgebung, im Idealfall mit ganz wenigen Tischen, üben. Das mag eventuell langweilig wirken, hilft dir aber, mit der begrenzt verfügbaren Zeit zu arbeiten.

Alle diese Berechnungsschritte beinhalten Fehlerquellen, anhand denen du falsche Entscheidungen treffen kannst. Odds lassen sich oft noch am einfachsten berechnen. Wenn du allerdings Villains Range falsch einschätzt und dir deswegen dir falsche Outs gibst, wirst du falsche Entscheidungen treffen. Deshalb - solange Villain dir am Ende eine Hand zeigt, welche innerhalb dieser gegebenen Range ist, kannst du davon ausgehen, dass du auch richtig gearbeitet hast. Wenn die gezeigt Hand aus der Range fällt, musst du auf jeden Fall anfangen, die Schritte zu hinterfragen.

Zusammengefasst meine Empfehlung:
1) Theorie und alle Berechnungsschritte kennen
2) So lange abseits der Tische üben, bis du mit hoher Sicherheit die Schritte innerhalb an einem Tisch innerhalb der Timebank durchführen kannst
3) An einen Tisch gehen und das Gelernte umsetzen. Während Händen, an denen du nicht beteiligt bist, kannst du (in dem Fall halt mit zwei Ranges) das auch machen.

~Alex

Danke, dann hat dich meine vermutung so ist etwas bestätigt. Es ist ja nicht nur die begrenzte zeit während man spielt.

Man hat eben auch die andere dinge zu beachten, dass man wahrscheinlich am anfang aufgrund der konzentration auf die outs vielleicht wesentliche dinge der anderen spieler übersieht.

Über die gegnerischen ranges habe ich in diesem zusammenhang noch nicht mal zu sehr nachgedacht. Sondern eher auf das discounten bei backdor draws anhand der anzahl der gegner und der board textur.

Gut die ranges der kontrahenten sind nicht außer acht zu lassen. Während ich spiele mache ich mir hierzu sowieso schon meine gedanken. Möchte halt sattelfedter werden, damit ich mich auf andere dinge im spiel konzentrieren kann, als auf den schummelzettel.

Was das spiel angeht, wenn ich nicht im eine hand eingestiegen bin. Das setze ich schon um. Neben den beoabachtungen der gegner ermittle ich auch die outs meiner gefoldeten hand.

Aber für die basics zu festigen liefert wohl die eigene sample size genug beispiele


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Zitat
wolf1983 Themenstarter
wolf1983
Beigetreten: 14.09.2016
PokerStrategist

Original von habeichja
ups sry überlesen

Gegen tips von einem platinmember hätte ich bie was einzuwenden.


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