also, bislang war ich mir relativ sicher, daß Varianz ein neutraler Begriff ist, der das Auf und Ab eines Spielers bei einer konstanten Spielweise beschreibt....... ( klammern wir den Faktor Tilt aus.....)
natürlich sind wir ja alle Menschen und denken in viel zu kurzfristigen Zeiträumen, trotzdem hab ich das Gefühl, daß die DS die typischerweise beschrieben werden, total anders aussehen als bei mir..... diesen mittelfristigen down über eine größere Sample size, die dann im Minus ist ...kann ja vorkommen, aber irgendwie ist das bei mir anders und da stell ich mir die Frage ist das ein DS? ist das Varianz?
das sind zum einen völlig übertriebene Entwicklungen von Händen, die absolut abwegig sind.
Bsp: TAG macht nach raise aus MP und cold call im CO in der Position des BB eine 3-bet mit Q6s....um damit sein two pair zu treffen...... oder minipockets die bei 4 OC am flop und turn ge3-bettet werden, als ob sich das Set am river schon ankündigt.
tja, wie sieht eine typische session aus bei mir a)...... ein Won at SD von 65 - 68 habe bei went to SD von 32........und dann - 1,4 BB/100 h steht nach 500 - 700 Handanzahl.........ein kurzes Räuspern.....nun gut weiterspielen.... logischerweise, reduziert sich der won at SD innerhalb einer Session dann auf 50 - 58 ( grob gesagt).......und dann sack ich auf einen zweistelligen Minus BB auf hundert....... b) wie es dann bei won at SD kleiner 40 aussieht lassen wir mal weg......das ordne ich dann tatsächlich unter DS ein.....
nun ein Extrem, daß sich genauso umkehren kann/ soll ( wäre das nicht Varianz im positiven Sinn?? ), könnte man denken......mitnichten......ich denke ich erspiele mir mit solidem Spiel an den Tischen ein leichtes Plus und werde dann innerhalb von 4 - 5 Händen am Stück nach unten geprügelt, daß es kracht.... und bei diesen Händen bleibt dann nur ein Achselzucken á la "bad beat" , kannst nix machen..... da hast halt mehrfach die 2nd nuts gegen einen maniac gehabt..... ist halt ungesund...... und auch wenn er mit 55% preflop raist wird er ja nicht nochmal am stück 3 monster kriegen.........
es ist auch nicht das Phänomen, daß meine topstarthände nicht halten, was ich als typisches DS-Syndrom kenne, sondern daß Hände die am flop so gut wie uneinholbar sind, viel zu oft geschlagen werden......i.d.R. in einem Riesenpot, weil ich protecte und for value raise
mittlerweile bin ich mir sicher, daß die Art und Weise wie Karten gedealt werden nicht random ist...... schade, daß sich noch niemand konkret zu diesem Thema äußern wollte....... oder gibt es Berechnungen wie oft ein flopped Flush, oder flopped Nutflush gebusted werden sollte. Wie oft ein FH am flop noch gebusted wird..........
