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[FL] Reflecting my time with poker

36 Beiträge
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Bin noch aktiv MyLady, spiele allerdings vermehrt PLO und Live Poker, überlege allerdings wieder zu FL zurückzukommen bzw wieder mehr zu spielen. Mache mich am WE nach München zum EPT kommentieren und will danach ne VPP Challenge mit Picasso starten, wenn ich mich damit motivieren kann könnte das mein FL Comeback sein :)

Allgemein war ich die letzten 2 Jahre ne faule Socke was den Grind angeht, habe dafür 80% meiner freien Zeit in Theorie investiert, und merke auch dass andere Games zu lernen (PLO, MTT) und auch Live zu spielen mein FL Game und Spielverständnis stark vorangebracht hat. Man lernt die Fishe bisschen besser zu verstehen, lernt einiges über frequenzen und range gedanken die früher für FL absolut uninteressant waren (flop cbetting, river probes eg).

Was das Geld angeht, ich genieße auf jeden Fall den Lifestyle und würde mit kaum jemandem tauschen wollen, denke aber dass um erfolgreich auf den HS sein zu können man eine gewisse Neutralität und Distanz zum Geld entwickeln muss und einfach während der Session nicht aktiv wahrnehmen darf um wie viel Geld man spielt. Für mich sind das Chips die ich hinundher bewege, und ich spiele genauso konzentriert und auf MaxEV fokusiert egal ob ich 1/2 oder 100/200 spiele, und das was mich persönlich am meisten tiltet sind eigene Fehlentscheidungen am Pokertisch, selbst wenn diese nicht teuer waren, egal ob in bb oder $.

Aber das Phänomen 10K gewonnen zu haben in 1,5 Stunden und danach einkaufen zu gehen und den billigeren Joghurt zu nehmen weil er im Angebot ist kenne ich auch zu gut, denke das ist normal und zeigt eigentlich auch eher die Distanz zum Geld die man we gesagt meiner Meinung braucht um nicht komplett durchzudrehen als Pokerspieler.

@Kriegshahn: Ja du warst einer der Leute die für mich zur Kategorie solid, aber nicht unangenehm zählten, so wie zb 7moneymaster oder cosi. Wobei cosi ein Phänomen für sich ist ;)


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Zitat

Original von EdgeKing
...

@Kriegshahn: Ja du warst einer der Leute die für mich zur Kategorie solid, aber nicht unangenehm zählten, so wie zb 7moneymaster oder cosi. Wobei cosi ein Phänomen für sich ist ;)

war für mich eh immer ein Rätsel wie 7moneymaster so hoch spielen konnte!
Btw fand dich immer ziemlich unangenehm zu spielen Kriegshahn, haben zwar nicht sehr viel gegeneinander gespielt, aber man merkte auf jeden fall dass du dir sehr viel Gedanken über das Spiel gemacht hast!

Darf man fragen über welches Thema du promovierst?
Stehe gerade kurz vor meinem Bachelor und habe höchstens Respekt vor deiner pokertechnischen wie auch universitären Leistung, also Thumbs up!

Btw Justbluffu hier


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Zitat
DrKaputnik
Beigetreten: 12.02.2006
Elite Grinder

Original von bluffy1234

Original von EdgeKing
...

@Kriegshahn: Ja du warst einer der Leute die für mich zur Kategorie solid, aber nicht unangenehm zählten, so wie zb 7moneymaster oder cosi. Wobei cosi ein Phänomen für sich ist ;)

war für mich eh immer ein Rätsel wie 7moneymaster so hoch spielen konnte!
Btw fand dich immer ziemlich unangenehm zu spielen Kriegshahn, haben zwar nicht sehr viel gegeneinander gespielt, aber man merkte auf jeden fall dass du dir sehr viel Gedanken über das Spiel gemacht hast!

Darf man fragen über welches Thema du promovierst?
Stehe gerade kurz vor meinem Bachelor und habe höchstens Respekt vor deiner pokertechnischen wie auch universitären Leistung, also Thumbs up!

Btw Justbluffu hier

Altes login verlegt? ;)


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kriegshahn Themenstarter
kriegshahn
Beigetreten: 17.02.2007
Elite Grinder

...


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Zitat
LordHelmchen
Beigetreten: 08.09.2006
BlackMember

Nice Thread, FL&Mathe-Kombo ftw!

Mit Spieltheorie machst du mich ganz neidisch, das gibts bei uns an der Uni leider nur für Wiwis. An welchem Thema arbeitest du genau?


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Zitat
Nani74
Beigetreten: 15.12.2005
BlackMember

Ein Punkt ist noch nicht explizit genug angesprochen worden, der aber meiner Erfahrung nach absolut essentiell ist. Wirklich alle richtig guten Spieler die ich im FL kenne, können sich benehmen, sprechen kaum davon wie gut sie sind und meistens denken sie von sich selbst dass sie eigentlich ganz normal spielen und nichts besonderes machen. Wirklich gute Spieler regen sich auch nicht so sehr auf und nehmen Poker nicht persönlich. Denn nur so, weg von persönlichen Eitelkeiten, neidischen Vergleichen, gefühlten Ungerechtigkeiten und anderen das Bewusstsein verändernden Prozessen im Körper kann man zum einen klar denken und zum anderen seiner Intuition besser folgen. Aber das ist nur sehr schwer erlernbar, wie jede wirklich tiefe Persönlichkeitsänderung.


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Zitat
Scookie1986
Beigetreten: 19.03.2007
Elite Grinder

Original von Nani74
Ein Punkt ist noch nicht explizit genug angesprochen worden, der aber meiner Erfahrung nach absolut essentiell ist. Wirklich alle richtig guten Spieler die ich im FL kenne, können sich benehmen, sprechen kaum davon wie gut sie sind und meistens denken sie von sich selbst dass sie eigentlich ganz normal spielen und nichts besonderes machen. Wirklich gute Spieler regen sich auch nicht so sehr auf und nehmen Poker nicht persönlich. Denn nur so, weg von persönlichen Eitelkeiten, neidischen Vergleichen, gefühlten Ungerechtigkeiten und anderen das Bewusstsein verändernden Prozessen im Körper kann man zum einen klar denken und zum anderen seiner Intuition besser folgen. Aber das ist nur sehr schwer erlernbar, wie jede wirklich tiefe Persönlichkeitsänderung.

so wie phill helmuth ? soll ja mal zeiten gegeben haben da war der auch gut :)


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Zitat
Nani74
Beigetreten: 15.12.2005
BlackMember

Ich rede hier natürlich nur von den Sachen die ich kenne. Ich habe zwar den Namen Helmuth schonmal gehört, aber wahrscheinlich NL Spieler. Im NL kann es auch durchaus eher sein, dass ein Mensch der nicht oben beschriebene Charakterzüge aufweist erfolgreich ist, da hier doch sehr viel eben übers EGO und über Druck/Aggro gewonnen werden kann. Bei FL ist Disziplin und Konzentration im Vordergrund und eine übersteigerte Aggressivität nur hinderlich. Beim FL gilt es ganz genau und exakt die Aggression zu dosieren. Das geht nur mit Disziplin.


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kriegshahn Themenstarter
kriegshahn
Beigetreten: 17.02.2007
Elite Grinder

...


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Falco35
Beigetreten: 03.06.2010
PokerStrategist

Original von kriegshahn
In einem Video zur NL HU Challenge spricht Ragen kurz darüber. Es sag grob sowas wie "um richtig gut zu werden muss mal auf jeden Fall fuer einige Zeit extrem obsessed sein mit Poker." Wer das Videos nicht kennt, dem kann ich es sehr empfehlen.

Imo sind alle Ragen Videos die es hier bei PS.de noch gibt super! Egal wie alt sie sind.

Edit----------
Schön zu lesen wa hier alles gepostet wurde. Geht schon - macht weiter!


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sonnensb
Beigetreten: 21.03.2007
Elite Grinder

Ein halbes Jahr oder so aus dem Kopf, aber irgendwas hatte mich eben auf einmal auf den gedanken gebracht nachzuschauen, ob denn noch meine $$ auf neteller und wer weiß wo noch rumliegen. gleichzeitig dabei etwas erschrocken festgestellt, dass es mir ziemlich egal wäre, wenn alles weg wäre.

an vielen stellen in deinem text kann ich mich wiedererkennen, gerade eben auch hier

Original von kriegshahn
meine Einstellung zu Geld hat sich nachhaltig verändert, dahingehend dass es weder für sich alleine erstrebenswert noch schwer zu bekommen ist.

was nur wenige nachempfinden können.

alles gute mit deiner promotion! gibt ja kaum was more competitive als wissenschaft.
in mathe und anderen fundamental-theoretischen disziplinen wird man belohnt mit potentieller unsterblichkeit. das cool zu finden können ebenso nur die wenigsten nachempfinden.


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Zitat
Picasso25
Beigetreten: 25.09.2006
PokerStrategist

Bzgl geld kann ich evtl auch kurz was schreiben (nach dem hier ja eh gefühlt alle ihre Lebensstory posten )

Ich habe 2008 als Vollfish angefangen zu pokern und hatte nach der Wehrzeit plötzlich viel Zeit und hab mich in dem Gedanken wiedergefunden, motiviert von der damaligen 0 --> 10K$ Challenge von Fergueson dass ich auch in den Limits aufsteigen könnte. Ich war noch Fish und hab dann binnen 2 Monaten 10 Bücher gelsen, jeden tag in Poker investiert und konnte 2008 sogar noch Supernova erreichen.
2009 im April betrunken auf die Idee gekommen, dass ich SNE machen könnte. Geld hat mich nie motiviert, ich hatte nur das Ziel 1 M VPP zu erreichen. Rückblickend, hat dies wohl meinen Pokerwerdegang nachhaltig total zerstört. Ich war auf einem super Weg bis zum Start des SNE Vorhabens, hatte am Spiel gearbeitet und war binnen 6 Monaten von 10Cent/20Cent auf 5/10$ angekommen. Ab da ging es Skilltechnsich bergab. Geld kam trotzdem genug bei rum, und irgendwie hatte mich viel Geld zu haben nie interessiert.
Damals habe ich auch immer Stolz allen erzählt "Aus Geld mach ich mir nix, Geld ist sekundär, blabla".
Ende 2009 SNE gecleart war ich so ausgebrannt, dass mein Gehirn total ausgesetzt hat und ich meine komplette Bankroll binnen 3 Wochen abgeschossen habe (>50K$). Nun stand ich Anfang 2010 als SNE da und war broke, ausgebrannt und gelangweilt von Poker.
Habe dann entschieden zu studieren und das zu machen was ich wollte. Ich habe wirklich gesehen, dass es mir total gleich ist ob ich 100K auf dem Konto habe oder 15K, daher bin ich dieser Phase dennoch sehr sehr dankbar, da ich so heute das studiere was mir Spass macht und nicht etwas angefangen habe, mit dem Ziel Geld zu verdienen (was mir mein Umfeld doch oft eingeredet hat).
Das Ganze war Ende 2010 und seitdem quäle ich mich mit Poker. Mein Studium hat absolute priorität, Zeit für Poker ist begrenzt, die regs werden nicht schlechter aber man selber wird schlechter.

Leider hatte ich nie einen guten Umgang mit Geld, gebe es auch sehr gerne aus, aber einen Lebensstandard runterschrauben ist sehr hart. Ich wünsche mir täglich, dass ich vor paar Jahren diese Reife besessen hätte die ich heute habe. Mittlerweile weiss ich wie wichtig Geld ist, v.a. wenn man absolut keine Hilfe von außen bekommt/bekommen kann und man auf Gewinne plötzlich angewiesen ist um sein Studium zu finanzieren.
V.a. im Master ist das Studium so tough, dass ein Nebenjob Zeit kostet und Poker auf 1/2 dennoch mehr abwirft. Aber Geld wird dann plötzlich wichtig wenn man einfach Monat für Monat grade so kalkulieren muss. Ich finde es immer sehr leicht zu sagen, wie wenig einem Geld bedeutet, aber meist sind das für mich eher Floskeln, da man Geld erst zu schätzen weiss wenn man keines hat, es aber benötigt.
Wäre ich früher disziplinierter gewesen, könnte ich mir meinen Master evtl ohne Druck finanzieren, könnte die 50 Stunden pro Monat vlt. statt zu pokern in mein Studium investieren und statt einem 1,8 Schnitt einen 1,2 Schnitt schaffen. Mir ist es wirklich egal ob ich 100K oder 15K habe, aber wenn man die Comfortzone unterläuft, in der man sieht, dass die Rücklagen noch für 1.5 Monate reichen, dann ist das ein Druck der so immens ist, dass einem Geld plötzlich enorm wichtig wird.

Ich gehöre wohl zu den ehemaligen Pros die durch undisziplinierte Metafaktoren nie richtig erfolgreich wurden. Motiviert hat mich immer die Challenge, Geld nie, aber das hat sich leider extrem geändert und seitdem sehe ich Poker als Arbeit an, hasse es FL grinden zu müssen und habe den Spass am Spiel verloren (v.a. an FL).

Keine Ahnung warum ich diese Wall of text geschrieben habe. Ich bin ein Beispiel für 0815 Regular, schlechten ehemaligen Masstabler, war aber trotzdem in dieser FL Welt mal stark verankert.

Gibt halt immer 2 Seiten der Medaille, ich denke dass ich dies ausdrücken möchte. V.a. ist es mir ein Dorn im Auge zu sehen, wie Leute über Geld schreiben. Ich habe auch kein gutes Verhältnis zu Geld, aber die Aussagen die ich vor 4-5 Jahren getätigt habe würde ich heute unter neuen Gesichtspunkten so nicht mehr sagen.

(Ich möchte damit aber auf keinen Fall irgend wen hier im Blog ansprechen, ist eher ein allgemeines Anliegen^^)


Antwort
Zitat
kriegshahn Themenstarter
kriegshahn
Beigetreten: 17.02.2007
Elite Grinder

...


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kriegshahn Themenstarter
kriegshahn
Beigetreten: 17.02.2007
Elite Grinder

...


Antwort
Zitat
kallvestor
Beigetreten: 25.06.2005
BlackMember

Original von Picasso25
Bzgl geld kann ich evtl auch kurz was schreiben (nach dem hier ja eh gefühlt alle ihre Lebensstory posten )

Ich habe 2008 als Vollfish angefangen zu pokern und hatte nach der Wehrzeit plötzlich viel Zeit und hab mich in dem Gedanken wiedergefunden, motiviert von der damaligen 0 --> 10K$ Challenge von Fergueson dass ich auch in den Limits aufsteigen könnte. Ich war noch Fish und hab dann binnen 2 Monaten 10 Bücher gelsen, jeden tag in Poker investiert und konnte 2008 sogar noch Supernova erreichen.
2009 im April betrunken auf die Idee gekommen, dass ich SNE machen könnte. Geld hat mich nie motiviert, ich hatte nur das Ziel 1 M VPP zu erreichen. Rückblickend, hat dies wohl meinen Pokerwerdegang nachhaltig total zerstört. Ich war auf einem super Weg bis zum Start des SNE Vorhabens, hatte am Spiel gearbeitet und war binnen 6 Monaten von 10Cent/20Cent auf 5/10$ angekommen. Ab da ging es Skilltechnsich bergab. Geld kam trotzdem genug bei rum, und irgendwie hatte mich viel Geld zu haben nie interessiert.
Damals habe ich auch immer Stolz allen erzählt "Aus Geld mach ich mir nix, Geld ist sekundär, blabla".
Ende 2009 SNE gecleart war ich so ausgebrannt, dass mein Gehirn total ausgesetzt hat und ich meine komplette Bankroll binnen 3 Wochen abgeschossen habe (>50K$). Nun stand ich Anfang 2010 als SNE da und war broke, ausgebrannt und gelangweilt von Poker.
Habe dann entschieden zu studieren und das zu machen was ich wollte. Ich habe wirklich gesehen, dass es mir total gleich ist ob ich 100K auf dem Konto habe oder 15K, daher bin ich dieser Phase dennoch sehr sehr dankbar, da ich so heute das studiere was mir Spass macht und nicht etwas angefangen habe, mit dem Ziel Geld zu verdienen (was mir mein Umfeld doch oft eingeredet hat).
Das Ganze war Ende 2010 und seitdem quäle ich mich mit Poker. Mein Studium hat absolute priorität, Zeit für Poker ist begrenzt, die regs werden nicht schlechter aber man selber wird schlechter.

Leider hatte ich nie einen guten Umgang mit Geld, gebe es auch sehr gerne aus, aber einen Lebensstandard runterschrauben ist sehr hart. Ich wünsche mir täglich, dass ich vor paar Jahren diese Reife besessen hätte die ich heute habe. Mittlerweile weiss ich wie wichtig Geld ist, v.a. wenn man absolut keine Hilfe von außen bekommt/bekommen kann und man auf Gewinne plötzlich angewiesen ist um sein Studium zu finanzieren.
V.a. im Master ist das Studium so tough, dass ein Nebenjob Zeit kostet und Poker auf 1/2 dennoch mehr abwirft. Aber Geld wird dann plötzlich wichtig wenn man einfach Monat für Monat grade so kalkulieren muss. Ich finde es immer sehr leicht zu sagen, wie wenig einem Geld bedeutet, aber meist sind das für mich eher Floskeln, da man Geld erst zu schätzen weiss wenn man keines hat, es aber benötigt.
Wäre ich früher disziplinierter gewesen, könnte ich mir meinen Master evtl ohne Druck finanzieren, könnte die 50 Stunden pro Monat vlt. statt zu pokern in mein Studium investieren und statt einem 1,8 Schnitt einen 1,2 Schnitt schaffen. Mir ist es wirklich egal ob ich 100K oder 15K habe, aber wenn man die Comfortzone unterläuft, in der man sieht, dass die Rücklagen noch für 1.5 Monate reichen, dann ist das ein Druck der so immens ist, dass einem Geld plötzlich enorm wichtig wird.

Ich gehöre wohl zu den ehemaligen Pros die durch undisziplinierte Metafaktoren nie richtig erfolgreich wurden. Motiviert hat mich immer die Challenge, Geld nie, aber das hat sich leider extrem geändert und seitdem sehe ich Poker als Arbeit an, hasse es FL grinden zu müssen und habe den Spass am Spiel verloren (v.a. an FL).

Keine Ahnung warum ich diese Wall of text geschrieben habe. Ich bin ein Beispiel für 0815 Regular, schlechten ehemaligen Masstabler, war aber trotzdem in dieser FL Welt mal stark verankert.

Gibt halt immer 2 Seiten der Medaille, ich denke dass ich dies ausdrücken möchte. V.a. ist es mir ein Dorn im Auge zu sehen, wie Leute über Geld schreiben. Ich habe auch kein gutes Verhältnis zu Geld, aber die Aussagen die ich vor 4-5 Jahren getätigt habe würde ich heute unter neuen Gesichtspunkten so nicht mehr sagen.

(Ich möchte damit aber auf keinen Fall irgend wen hier im Blog ansprechen, ist eher ein allgemeines Anliegen^^)

Starker Post Picasso und GL!


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Zitat
sonnensb
Beigetreten: 21.03.2007
Elite Grinder

denke, dass "geld ist mir nicht wichtig" keine leere floskel, sondern authentisch ist genau dann, wenn zwei punkte zutreffen. a) derjenige ist selbstbewusst genug (evtl. ~arrogant) zu wissen, dass er vom potential her immer irgendwie zu ausreichend geld kommt, wenn nötig. b) er einen relativ bescheidenen lebenswandel hat und weiter haben möchte, bescheiden, nicht materialistisch.

wenn eines davon nicht zutrifft, dann ist bei jeder geld knappheit das geld sehr wohl wichtig. das ist meine persönliche einschätzung / erfahrung.

... hab jetzt keine lust gehabt den text zu gendern, aber sind ja eh fast nur kerle hier unterwegs :P

kriegshahn, insgeheim hoffst du doch, dass du mit spieltheorie forschung irgendwann den entscheidenden informationsvorteil generiert hast, dass du mit über-edge zurück crushen kommst, oder?


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Zitat
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