Lektion 1
Artikel 1: Die Spielregeln von Texas Holdem
MERKE
4 Setzrunden, preflop, flop, turn, river und dann der Showdown. Handreihenfolge: Royal Flush, Straight Flush, Vierling, Full House, Flush, Straight, Drilling, Two Pair, Pair, High Card
Artikel 2: Was ist die Bigstackstrategie?
MERKE Mein Gewinn kommt von den Fehlern der Gegner!
Außerdem muss ich mich meiner Position anpassen; ich kann bessere Entscheidungen treffen, wenn ich nach meinen Gegnern an der Reihe bin, also in Position spiele, denn dann habe ich einen Informationsvorteil! Bin ich vor meinen Gegnern dran, sollte ich nur Premiumhände spielen (out of position).
Artikel 3: 7 Tipps, wie du ein erfolgreicher NL Spieler wirst
Artikel 4: EXTRA Theorie - aber wie?
Video 1: Über den Kurs von PS.com
Coaching 1:
- Zusammenfassung wichtiger Aspekte
Erklärung des Ablaufs beim NLH ist ja soweit klar, eine Ergänzung war der Limp, der nicht im Artikel erklärt wurde: Limpen ist das callen des BB (und nur des BB, kein call einer Erhöhung) vor dem Flop.
Die Positionen wurden auch kurz erklärt: es gibt 3 frühe Positionen: UTG, UTG+1 und UTG+2 (manchmal auch UTG1, UTG2, UTG3), 3 mittlere Positionen MP1 - MP3, 2 späte Positionen mit dem Cutoff und dem Button und die 2 Blinds.
Erklärung zur BSS: man sitzt mit 100BB am Tisch, selbst wenn man sich mit mehr einkaufen könnte. Habe ich mehr als 100BB am Tisch durch Gewinn, kann ich schauen, ob noch weitere Spieler über 100BB am Tisch haben. Falls nicht, kann ich bedenkenlos weiterspielen, da ich ja nur das verlieren kann, was die Gegner haben. Falls doch, schaue ich den Spieler etwas genauer an: ist es ein schlechter Spieler, ist die Chance, weitere BB von ihm zu gewinnen recht hoch; ist es ein guter solider Spieler, kann ich durchaus den Tisch verlassen und wieder mit 100BB an einem neuen Tisch beginnen.
Hat ein Spieler vor mir nicht auf 4BB sondern weniger (3BB) erhöht, und ich möchte reraisen (3-betten), so erhöhe ich auf das 3fache des Raises (normale Größe) PLUS einen weiteren BB
Minraised ein Spieler (2BB-Raise), so 3-bette ich auf das 4-fache seines Raises.
Aber ich sollte auch auf die Stackgröße des Gegners achten, jedoch nicht weniger betten, wenn er keine 100BB hat. Dies weist nur darauf hin, dass er ein schlechter Spieler ist und leichter callt.
Die Call-20-Regel sieht auf Setvalue ab: treffe ich das Set, hat sich die Investition in die nicht so gute Hand gelohnt; treffe ich nicht, wird check-fold gespielt, auch wenn der Gegner nur sehr wenig setzt.
Diese Regel ist nur auf den Gegner anzuwenden, der als letztes erhöht hat.
Erweiterung der Call-20-Regel: ich schaue mir an, was schon im Pott liegt: ist er schon 3-mal so groß wie das, was ich noch callen muss, so kann ich das 3-fache von der Call-20-Regel abziehen, der Gegner braucht dann nur noch das 20-3=17fache des zu callenden Betrags haben.
Hintergrund ist, dass ich das 20-fache gewinnen will mit einem getroffenen Set. Wo das Geld letztendlich herkommt (ob nun genau von diesem Gegner, der das 20-fache callt oder von anderen Callern und nur noch das 17-fache von dem Gegner) ist dabei egal.
MERKE kleine Betsize-Fehler potenzieren sich über die Streets bis zum River auf und sind besonders teuer, wenn man sie aufsummiert!
MERKE Während des Pokerns nur Pokern!
Hausaufgabe 1:
siehe vorheriger Post