Wir sind am Mittwoch nach Deutschland gefahren, haben einmal zwischen Nürnberg und Würzburg übernachtet und waren dann am Donnerstag am Ziel (Ruhrgebiet). Die Fahrt verlief eigentlich recht gut, mit den 2 kleinen hatten wir schlimmeres befürchtet
Bis Ende des Monats wird erstmal nicht mehr gepokert, Theorie will ich aber so gut es geht noch machen zwischendurch. Eventuell gehe ich ab Oktober auch wieder öfter mal live Spielen. Ich habe gehört, dass jetzt auch im CCC ab und zu 10/20 läuft an regulären Tagen:f_love:.
Original von LoadME
Hey, macht es denn Sinn langfristig auf PLO 2k zu spielen, wenn du deine wahre Winrate bei -2 bis +2 (also BE) und an schlechten Tagen zwischen -2 und -6 EVBB siehst? Deine real-winnings werden sich ja langfristig dem EVBB annähern. Wenn du auf PLO 500 oder PLO 1k Sieger warst, also gute Winnings hattest, dann lohnt es sich doch eher dort Geld rein zu holen? Ist ja nicht so, dass man von sagen wir mal 2-3 BB bei PLO 500 oder PLO 1k nicht leben könnte. Klar ist es irgendwie "cooler", gegen die ganz dicken Haie zu spielen, aber es ist doch gerade für dein gerade etwas angeschlagenes Mindset und den Kinderstress hilfreich, dauerhaft Gewinn zu machen. Das geht im PLO 500 Zoom Pool sicherlich deutlich entspannter für jemand deines Spielniveaus.
Wenn du dann dort wieder Kraft getankt hast, dann kannst du ja einfach bei guten Tables auch mal höher spielen...!
jm2c
Ja da hast du auf jeden Fall Recht, in Nächster Zeit werde ich auch erstmal ein bisschen kürzer treten was das Batteln angeht.
Original von tranceactor
ist immer schwer aus der ferne aus der ferne zu beurteilen, aber ich denke, du solltest atm deine ganze arbeit abseits der tische aufs mindset konzentrieren, um mehr selbstdisziplin zu bekommen. du musst vor allem deinen battlewunsch in den griff bekommen. dass batteln nicht gut ist (zumindest für den kurzfristigen ev und für den langfristigen auch nur, wenn man durch die battles wirklich lernt) und gameselection wichtig, ist ja bekannt.
dazu finde ich die teilweise geposteten sessionlängen heftig. wenn man so lange am stück oder mit kleinen pausen spielt (und dann auch noch in games, wo man selbst mit a-game -wenn überhaupt- minimale edge hat), gewinnt halt meist der "frischere" spieler. würde mal in deiner db schauen, wie sich sessionlänge auf ergebnisse auswirkt und ggf. da selbstdisziplinarisch ansetzen
Ja ich bin mir dessen bewusst und versuche auch viel am Mindset zu arbeiten. Aber ich denke das Wichtigste im Moment ist es erstmal den familiären Alltag gut zu organisieren und äußere Stressfaktoren zu reduzieren. Wenn mir das gelingt ist schon einiges gewonnen.
Spoiler

Auch mit deiner Einschätzung bzgl Sessionlängen hast du total recht, aber das fällt für mich auch in die Kategorie schlechtes Mindset und daran arbeite ich!
Original von MfGOne
Ich werds nie verstehen; vom Intellekt her bist du hier im Thread wohl die hellste Leuchte von uns allen, aber bei so simplem Scheiss hörts dann wieder auf. WIESO? Wieso ist das einleuchtend, gerade bei den Ernährungswissenschaften gibts Millionen Vollidioten die dir sowas verkaufen wollen. Ohne eine solide Anzahl peer-reviewed Studien, die das bestätigen, solltest du dem guten Herrn Freund erstmal gar nichts glaube. Das meiste ist da aber eh Placebo, also gib ruhig deine Euronen dafür aus
Ich finde ein wissenschaftliches Fundament bei den allermeisten Sachen gut und sehr wichtig. Gleichzeitig bedeutet für mich eine wissenschaftliche Denkweise aber auch stets den Status Quo zu hinterfragen und auch unorthodoxen Denkweisen gedanklichen Spielraum zu geben. Nur weil etwas noch nicht wissenschaftlich verifiziert worden ist, ist es nicht falsch (wenn es falsifiziert worden ist natürlich schon). Wissenschaftliche Überprüfbarkeit sollte natürlich trotzdem immer das Ziel sein. Ist aber ein eigenes Thema und da ich hier keinen epistemologischen Essay verfassen möchte belasse ich es erstmal dabei.
In diesem Fall ist es so, dass meine Erfahrung sich mit der Grundannahme der Methode deckt, dass jeder Mensch einen unterschiedlichen Nährstoff bedarf hat bzw. von einer individuellen Diät profitiert. Ist ja zunächst auch erstmal ein Satz an dem es nicht so viel auszusetzen gibt. Ob die Methoden bei der Ermittlung dieses Ernährungsplans legitim sind und wie die Ergebnisse sind, weiß ich nicht, da ich, wie gesagt, nicht recherchiert habe. Ich habe auch nicht behauptet, dass es die beste Methode überhaupt ist, sondern lediglich, dass ich sie ausprobieren werde. Ich werde meine eigenen Erfahrungen machen und die Methode natürlich auch kritisch hinterfragen. Gerne kann ich hier auch meine Beurteilung dazu posten.
Gerade weil es so viele unterschiedliche "Vollidioten" mit eigenen Theorien in diesem Bereich gibt, ist es für mich als Laie schwer zu sagen was da Sinn ergibt und was nicht. Aber an einem Punkt muss ich ja mal anfangen, oder nicht? Was würdest du mir denn empfehlen?