http://taz.de/Poker-als-Beruf/!90994/
Hört sich für mich wie ausgedacht an. 45k in 2 Tagen in Vegas, der Typ spielt NL5k, oder wie? Was denkt ihr über den Artikel?
http://taz.de/Poker-als-Beruf/!90994/
Hört sich für mich wie ausgedacht an. 45k in 2 Tagen in Vegas, der Typ spielt NL5k, oder wie? Was denkt ihr über den Artikel?
ha, den artikel wollt ich auch schon posten.
also ob der typ sich das ausdenkt, keine ahnung. aber die taz wird sich die story bestimmt nicht ausgedacht haben. finde es übrigens gut, dass er eigentlich ziemlich wertfrei und neutral geschrieben wurde. zur ept oder dpm (bin mir gerade nicht sicher) vor ca 1 jahr gabs nen ziemlich negativen bericht.
so ein schundblatt. immer gewesen und es wirds immer sein.
der artikel wirkt irgendwie gekünstelt, wobei insiderinfos drin sind.
Anton Meier lebt vom Pokern – lauernd und souverän. Als Croupier in Clubs fing er an, für gut 10 Euro die Stunde. Dass er nun Familienväter ausnimmt, tut ihm leid.
@kraese: der artikel ist halt klar für leute geschrieben, die keine ahnung von der marterie haben und auch die autorin scheint keine expertin zu sein. ist halt ne reportage
@bensen3k: bei der einleitung dachte ich mir auch, da kommt wieder so ein artikel der sich nur mit den schattenseiten befasst und pokern komplett in ein negatives licht rücken will. war dann aber mmn nicht so, die einleitung bezieht sich ja nur auf eine kleinen absatz.
"Achtzig Euro." "Check."
Der klassische Raise-Check.
Kommt es nur mir so vor oder bedient der Artikel alle klassischen Klischees (bis auf die Knarren)? Am Ende fehlt nur noch: True Story. ♦
Original von JustGray
"Achtzig Euro." "Check."
Der klassische Raise-Check.
♠_cool:
also es is kein pokerfeindlicher artikel, da habt ihr recht, aber er kommt mir wie gesagt spanisch vor. was will den die autorin mit dem artikel bezwecken frage ich mich?
neu neutrale reportage? warum? wen würde ds interessieren?
Der Artikel ist mal sowas von Banane. Am besten noch das Schlusswort :
Er weiß, dass er der Beste ist. Er spielt mit Strategie, mit Mathe. Er sagt das oft.
Ich sage das übrigens auch oft
schon ziemlich merkwürdig....
irgendwie soll es glaub ich unterbewusst Ablehnung hervorrufen.
Oh Leute, das ist wirklich keine neue Erfahrung: wir lesen jeden Tag Presseberichte über Themen, in denen wir selbst nicht drinstecken, und denken: hui, die haben aber eine menge Ahnung!
In dem Moment, in dem über Euren Beruf geschrieben wird oder ein Projekt, in dem ihr drin seit, da merkt man dann: der Anspruch der Presse an sich selbst ist nicht mehr das, was er vielleicht mal war.
Macht euch das jeden Tag bewußt, wenn ihr Zeitung lest: genauso wenig, wie ihr euch (vielleicht) mit dem umstrittenen Ausbau der A 100 bei Berlin auskennt, genauso wenig kennt sich der Schreiberling der Zeitung damit aus. Und die Zeit, vor dem Verfassen eines Artikels dazu die Materie vernünftig aufzunehmen, nimmt sich heute kaum noch jemand von einer durchschnittlichen Tageszeitung.
Der SPIEGEL-Artikel über Pokerstrategy im Februar war mal eine richtig wohltuende Ausnahme, übrigens...
Original von Lickwick
Oh Leute, das ist wirklich keine neue Erfahrung: wir lesen jeden Tag Presseberichte über Themen, in denen wir selbst nicht drinstecken, und denken: hui, die haben aber eine menge Ahnung!In dem Moment, in dem über Euren Beruf geschrieben wird oder ein Projekt, in dem ihr drin seit, da merkt man dann: der Anspruch der Presse an sich selbst ist nicht mehr das, was er vielleicht mal war.
Macht euch das jeden Tag bewußt, wenn ihr Zeitung lest: genauso wenig, wie ihr euch (vielleicht) mit dem umstrittenen Ausbau der A 100 bei Berlin auskennt, genauso wenig kennt sich der Schreiberling der Zeitung damit aus. Und die Zeit, vor dem Verfassen eines Artikels dazu die Materie vernünftig aufzunehmen, nimmt sich heute kaum noch jemand von einer durchschnittlichen Tageszeitung.
Der SPIEGEL-Artikel über Pokerstrategy im Februar war mal eine richtig wohltuende Ausnahme, übrigens...
die taz hat aber im gegenteil zu irgendeinem lokalen käseblatt auf jeden fall den anspruch qualitativ hochwertigen journalismus zu betreiben. und zum teil tut sie das auch, recherchiert investigativ und deckt sachen auf die durch sie erst in anderen medien thema werden. auch bei anderen themen in denen ich besser drinstecke beweist sie mehr kompetenz. und so ein bericht über tagespolitische themen lässt sich auch nicht mit einer reportage im wochenendteil der zeitung vergleichen. in dem fall hat die autorin einfach stümperhaft gearbeitet. ich spreche aber nicht der gesamten deutschen presse deswegen ihre qualität ab.
OMG serious. Der Artikel ist ja so ein scheis dicker Fail. Selten so ne Scheise gelesen. Der erste Kommentar trifft es wohl sehr genau.
"Ich habe den Eindruck, dass eine absolut ahnungslose Autorin auf einen Gernegroß hereingefallen ist."