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[Geschlossen] Backpacking Urlaube

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Sefant77
Beigetreten: 11.04.2006
Elite Grinder

Das musste ich mal zu Suedamerika rauslassen, weil obv immer noch ein falsches Bild vorliegt.

Manuel

Ist ja schön, dass dir in den 2 Jahren "da drüben" nichts passiert ist, ist immer noch kein Grund das Leben allgemein hier zu verharmlosen.

Natürlich kommt es immer auf die Ecke an (welches Land, Region, Stadtteil, Groß/Kleinstadt), aber es ist einfach Fakt daß man deutlich schneller zur falschen zeit am falschen Ort sein kann oder den falschen Leuten über den Weg läuft, auch wenn man sich an alle gängigen regeln gehalten hat.

Sowas sollte man immer einkalkulieren und respektieren und nicht verharmlosen nur weil einem selber noch nichts passiert ist.

Natürlich fahren mittlerweile deutlich mehr dicke Karren durch die Städte, die Luxuswagen sind ja auch alle zu 90+% gepanzert...

Original von AlphaAleman
Meiste Leute haben Respekt, gehen bei mir zur Seite. Man muss auch bisschen so auftreten dass man mehr Geld hat (heisst einfach, "Ich bin eine erfolgreiche Person und lasse mich nicht von Dir Toelpel verarschen"),

Klingt arrogant aber zuendet hier besser.

Sry, das ist einfach der bescheuerste und dümmste Tipp dem du einem potenziellen Backpacker und Reisenden geben kannst, gerade auch bzgl Bolivien. Typische Touri-Abzocke kann man auch auf ganz normalen Weg und erkennen und höflich ablehnen.

Finde einfach immer wieder lustig, welches Bild von Suedamerika in Deutschland vorliegt. "Viel Raub, Morde, Ueberfaelle, Frauen billig und einfach zu haben, Drogen ticken ueberall"

Der Mann einer Freundin hatte in den vergangenen Jahren 4mal eine Waffe im Gesicht als er ausgeraubt wurde, eine Cousine einmal. Die Frau eines Bekannten in der hauseigenen Tiefgarage. Ein Bekannter ist in Rio von der Hauptstraße nachts einmal falsch abgebogen und ist mit seinem Gammel Fiat Uno direkt am Rand einer Favela gelandet. In weiser Vorahnung bzgl einer Gruppe von Jugendlichen in 50m Entfernung hat er eine James Bond Wende gemacht und ist die Straße zurückgerast inkl. "Ding Ding". 10min später hat er dann an einer Tankstelle den zerschossenen Hinterreifen gewechselt.

In Rio gibt es einen Tunnel von der Copa zu einer Mall, Grundregel: Niemals zu Fuß dadurch. Einer meinte mal stolz "bin da schon 2mal durch, nie was passiert. Alle haben ihm abgeraten es wieder zu machen. Wochen später hatte er dann ein Messer vorm Gsicht und war seine Klamotten los.

Ich bräuchte keine 15min um hier einen 2 Euro Blowjob zu finden, freie Alterswahl :rolleyes: Drogensowieso. Jaja, alles nur Klischees...

Also, schön daß dir bislang nichts passiert ist, aber dein Posting war bzgl einer potentiellen Reiseplanung einfach nur Grütze.


Klar ist der Tipp semi optimal fuer "Backpacker" und Touristen. Ich bin halt keiner, mag die hier auch nicht sonderlich (sry :) ) und geniesse mein Leben, da ich mit dem lockeren Lifestyle hier besser zurecht komme als in Deutschland.

Klar ob Du ausgeraubt wirst oder nicht kommt auch auf Dein Aussehen an.

Bist Du jung, traegst Du 1mm Schnitt (Clichee Assi? OK! Schubladendenken Deutschland ftw) und... hmm ich sag mal "junge Mode" () bist Du selbstbewusst und strahlst das durch Koerpersprache aus, und bist Du bereit bzw in der Lage Konflikte ohne die Polizei zu loesen oder bist Du bei Problemen von der Polizei abhaengig (die by the way hier korrupt ist und auf die Du dich als Gringo mal so ueberhaupt nicht verlassen kannst)

Oder bist du Ende 40, laeufst leicht planlos durch die Strasse mit kurzer Hose und Rucksack, und Stadtplan und wartest nur darauf von einem Rudel Strassenkinder ausgetrickst und ueberlistet zu werden.

Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und demnach wirst du auch als potentielles Target ausgewaehlt.

Wieder ein etwas provokanter Post, whatever, nur mag ich die eingaengige Meinung ueber Suedamerika nicht. Du brauchst ein dickeres Fell und dann lebt es sich muy tranquilo hier.

So einfach ist das.


HoRRoR Themenstarter
HoRRoR
Beigetreten: 11.02.2005
BlackMember

das was ihr aber grad diskutiert bezieht sich doch nun größtenteils auf rio, also sprich ne große stadt oder?
da will ich ansich ja auch garnicht hin ;)


Original von HoRRoR
das was ihr aber grad diskutiert bezieht sich doch nun größtenteils auf rio, also sprich ne große stadt oder?
da will ich ansich ja auch garnicht hin ;)

Jo, ich spreche von dem Leben in der Grossstadt (konkret Asuncion, Paraguay)
Rio und Sao Paolo sind aber wohl recht aehnlich.

Fuer Backpacker Touren eignen sich eher die laendlicheren Gefilde, da hat Suedamerika sicherlich einiges zu bieten...


bellski
Beigetreten: 27.01.2008
PokerStrategist

hallo horror,
ich breche in drei wochen mit meinem kumpel auf. erstmal mit rucksack quer durch spanien bis nach portugal und von dort werd ich dann nach madeira übersetzen um dort zu überwintern.
kannst mich ja mal in der community adden für deine email. dann schick ich dir reisetagebuch(eher wochenbuch^^). reise auch soweit es geht ohne hotelschnickschack nur mit rucksack, zelt und fahrrad.
wenns dir abgeht sehn wir uns da:)

bellski


HoRRoR Themenstarter
HoRRoR
Beigetreten: 11.02.2005
BlackMember

hab dir geschrieben :)


baracoa
Beigetreten: 03.07.2006
PokerStrategist

Original von HoRRoR
Hat schon mal jemand Afrika-Backpacking gemacht?

ja, letzten herbst, sieben wochen von dakar (senegal) bis accra (ghana), insgesamt fünf länder. war fantastisch, aber man muss es mögen. ist schon ziemlich anstrengend gewesen, sich mit den öffentlichen verkehrsmitteln fortzubewegen, aber irgendwie kommt man immer von a nach b. gibt allerdings nicht viele "touristenattraktionen" auf der route und dementsprechend auch nicht gerade viele reisende. die goldküste in ghana ist dann natürlich wieder was anderes ;)

kann gerne noch mehr dazu schreiben, einfach bescheid geben.


HoRRoR Themenstarter
HoRRoR
Beigetreten: 11.02.2005
BlackMember

yo du wärst der erste, der das ohne eigenes auto macht, würd mich brennend interessieren, besonders die planungssachen ala wie genau fortbewegt und wo gepennt und eben die route


Ajezz
Beigetreten: 20.07.2005
BlackMember

Wir waren früher (als ich noch jung war...) jeden Sommer mit Rucksack in Frankreich (und umliegenden Ländern wie Benelux, Spanien) unterwegs.

Vorteile Frankreich:
- Wahnsinnig tolles Land, viel zu sehen, gute Mischung zwischen Natur und City, haben Berge und Strand etc. Man kann machen, worauf man gerade Lust hat und Abwechslung ist nie weit weg;
- die kleinen Französinnen ;);
- sehr gutes ausgebautes Hostelsystem; wenn ihr lieber zeltet, findet sich auch überall ein Campingplatz;
- alles gut erreichbar per Bahn oder ÖPNV;
- außerdem finde ich es mindestens genau so spannend, unsere Nachbarländer gut kennenzulernen, wie irgendwo in Südostasien oder Afrika rumzueiern.

Edit: Interrail obv.


Original von Ajezz
Wir waren früher (als ich noch jung war...) jeden Sommer mit Rucksack in Frankreich (und umliegenden Ländern wie Benelux, Spanien) unterwegs.

stimmt, aber auch england, schottland

am besten per interrail erkunden, falls man noch jung genug ist


baracoa
Beigetreten: 03.07.2006
PokerStrategist

Gerne doch.

Also, Route war grob: Dakar > St. Louis (grenze zu Mauretanien) > Gambia (von Soma in der Mitte bis zur Grenze im Osten) > Kedougou im Südosten Senegals > über Tambacounda nach Kayes (Mali) > Bamako > Segou > Mopti > Douentza > Bobo-Dioalasso (Burkina Faso) > Banfora > Ouagadougou > Bolgatanga (Ghana) > Kumasi > Cape Coast u.a. an der Goldküste > Accra

Schulfranzösisch und Englisch hat in Senegal, Mali und Burkina Faso gut funktioniert, in Gambia und Ghana spricht man zum Glück sowieso Englisch.

EC-Karte klappt prima im Senegal, ansonsten unbedingt Visa (Mastercard wird bislang kaum akzeptiert), Travellerschecks sind kompliziert.

Visa für Mali, Burkina Faso und Ghana haben wir uns immer im Land vorher besorgt (in der Regel am nächsten Werktag fertig). Für Senegal und Gambia braucht's keins.

Impfung gegen Gelbfieber ist unbedingt erforderlich. Zusätzlich habe ich erstmals auch Malaria-Prophylaxe (Lariam) betrieben, wurde aber nur dreimal wirklich bös zerstochen - war halt keine Regenzeit ;)

Fortbewegung:
Leider fuhr der legendäre Zug zwischen Dakar und Bamako zu unserer Zeit nicht (nur Frachtverkehr), sonst hätten wir gerne ein Teilstück per Bahn zurückgelegt. Außer im Senegal verkehren eigentlich überall kleinere und größere Busse. Teilweise ziemlich schrottreif, aber immer ein Erlebnis. Die größeren haben feste Abfahrtszeiten, die kleineren starten, wenn sie voll sind (und zwar richtig voll). Teilweise wartet man also manchmal eine Stunde, oder zwei …
Fahrten im Dunkeln würde ich wegen der schlechten Straßen/Beleuchtung vermeiden, oder wenn sollte man zumindest nicht vorne sitzen - das schont die Nerven.
Kürzere Strecken kann man auch mit einem (geteilten) Taxi und umgebauten Kombis zurücklegen. Letztere (sogenannte 7-places, da zwei Rückbänke) sind speziell im Senegal (da keine Busse) das Mittel der Wahl. 4-5 Stunden da drin sind für größere Zeitgenossen wie mich zwar eine ziemliche Tortur, aber wie gesagt auch immer ein Erlebnis. Wie mit den kleineren Bussen (s.o.) starten sie, wenn alle Plätze verkauft sind. Man kann also überlegen, ob man ggf. z.B. das letzte Ticket noch zusätzlich kauft, anstatt noch eine Stunde zu warten. Zusätzlicher Vorteil: Man hat ein wenig mehr Platz …
Zum Abfahrtspunkt muss man sich einfach durchfragen bzw. nimmt ein Taxi. Die Preise sind für Mitteleuropäer nicht der Rede wert, auch wenn Gepäck nochmals extra kostet.
Vermutlich gibt's auch komfortablere Reisemöglichkeiten (klimatisierter Mini-Van mit Fahrer etc.), aber meiner Meinung verpasst man da das Wesentliche. Zu erleben wie diese Klapperkisten bis oben hin vollgepackt werden (manchmal - weniger schön - mit ein paar Dutzend Ziegen), um dann eingeklemmt zwischen lauter Einheimischen als Schicksalsgemeinschaft vier, sechs Stunden und länger Hitze, Staub, Pannen und anderen Widrigkeiten mit stoischer Gelassenheit zu trotzen ist einfach eine einzigartige Erfahrung. Mitten drin, statt nur dabei ;)
Ein kleines Highlight war auch die zweitägige Fahrt mit dem Linienschiff von Segou nach Mopti (Mali) auf dem Niger. Doppelkabine inkl. Vollpension für 80 Dollar die Nase und seeeehr entspannend. Außer uns und zwei Holländern nur Einheimische an Bord und den ganzen Tag afrikanische Mucke aus dem Ghettoblaster, wenn auch immer die gleichen drei CD's …

Unterkunft etc.:
Zimmerpreise habe ich gerade nicht mehr im Kopf, aber grundsätzlich war's in Senegal, Mali und Burkina Faso relativ teuer und in Ghana deutlich günstiger. Wir haben so ziemlich alle Preisklassen ausprobiert, wobei 90 Dollar in Ouagadougou für ein Top-Hotel mit riesigem Pool schon ziemlich die Obergrenze war (und es war jeden einzelnen Dollar wert). Gab' aber auch ziemliche Absteigen mich völlig durchgelegenen Matratzen, kaputtem Ventilator und ohne Licht.
Getränke und kleine, feine Snacks gibt's überall an der Straße, Restaurants sind dagegen je nach Gegend teilweise schwer zu finden. Könnte für dich als ausgewiesenen Gourmet also eine ziemliche Herausforderung werden ;) Meistens gibt's irgendwas mit Huhn, Rind oder Fisch. Manchmal kann man die Karte aufgrund der Sprache nicht lesen, manchmal gibt's gar keine, oft sieht man eh nicht, was man isst, weil man wegen der Mücken praktisch im Dunkeln speist. Mir hat's jedenfalls geschmeckt.
Auf den vielen kleineren und größeren Märkten muss man hartnäckig handeln, ansonsten gibt's nicht viele Shopping-Möglichkeiten.
Internet gibt's in jedem größeren Ort. Die Verbindung ist aber oft schlecht. Pokern empfiehlt sich da sicher nicht.
Sinnvoll ist sicher ein Handy, um Zimmer-Reservierungen zu machen, Infos einzuholen oder Kontakt zu Einheimischen zu halten. Prepaid-Karten gibt's überall zu kaufen.

Und sonst?
Nationalparks mit wilden Tieren gibt's auf der ganzen Route, empfehlen sich aber nur in der Trockenzeit.
Kleinere Touren zu Wasserfällen, Naturvölkern oder eben in die Parks (das wären so die klassischen Sehenswürdigkeiten) kann man bequem mit einem Guide und gechartertem Allradfahrzeug machen, gehen aber ins Geld.
Abseits von solchen Attraktionen bzw. der größeren Städte trifft man kaum andere Reisende, eher mal Expats. Ghana ist dann wieder ein bisschen anders: Dort laufen z.B. jede Menge junge Holländerinnen und Deutsche herum, die ein paar Monate als Volunteer an Schulen o.ä. arbeiten. Und die Goldküste bietet eine ganze Reihe netter Flecken zum Abhängen, an denen auch vergleichsweise viele Touristen unterwegs sind.
Wir fanden es eigentlich zu keinem Zeitpunkt irgendwie gefährlich (außer vielleicht beim Fahren im Dunkeln, s.o.), die Einheimischen waren überall nett und freundlich, sowie ausgesprochen hilfsbereit. Man ist praktisch die ganze Zeit am Quatschen und wenn man ein wenig Humor und Selbstironie an den Tag legt, kommt das - so mein Eindruck - ziemlich gut an. Abseits der Touri-"Hochburgen" und außerhalb der "Saison" ist man eben selbst so eine Art Attraktion ;)

Es ist einfach wirklich was besonderes und ich hab immer noch ein Strahlen in den Augen, wenn ich an den Trip zurückdenke. Ryszard Kapuscinski (seine Reportagen kann ich zur Einstimmung nur wärmstens empfehlen) hat mal gesagt, Afrika ist kein Kontinent, sondern ein eigener Planet. Das ist einfach so wahr. Alles läuft dort anders. Die Armut, die einem ständig und überall begegnet, ist natürlich hart, aber zu erleben, wie die meisten mit diesen Bedingungen umgehen, ist einfach beeindruckend, wenn man an die Luxus-"Probleme" hierzulande denkt. Man hat nicht viel, aber das, was man hat, wird irgendwie repariert und am Laufen gehalten. Aber kein Thema, natürlich sollte man die Zustände nicht romantisch verklären. Es ist schon bitter, wie viele Probleme einfach hausgemacht sind, weil korrupte Regierungen nur an den eigenen Vorteil denken.

Ist jetzt hoffentlich nicht zu lang geworden. Lonely Planet und Reise Know How haben ganz gute Reiseführer. Aber selbstverständlich stehe ich bei weiteren Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

Grüße, baracoa


HoRRoR Themenstarter
HoRRoR
Beigetreten: 11.02.2005
BlackMember

hört sich geil an und macht einem richtig lust, wenns bei mir konkreter in die planung geht komm ich sicherlich nochmal auf dich zurück, vielen dank schon mal !


@baracoa:

Danke für deine ausführliche Beschreibung, hört sich ja wirklich toll an! Hatte bisher eigentlich immer gedacht, dass Afrika außerhalb der ausgewiesenen Touristengegenden zu gefährlich ist, um herumzureisen!
Aber an für sich wollte ich auch schon immer mal was von diesem Kontinent sehen!
Eine Frage hätte ich noch, meinst du für Frauen ist es gefährlicher dort? Also ganz alleine dort herumtouren habe ich zwar nicht vor (bin ausnahmsweise mal vernünfitg ), aber mich würd doch mal intressieren was man dort als Frau zu erwarten hat.


limpinbarney
Beigetreten: 12.02.2009
BlackMember

Die Afrikatour liest sich mal richtig geil. Ist mal was anderes. Jeder redet immer nur von Australien/Asien und vielleicht noch Südamerika.

Wie habt ihr euch vorbereitet? Nur Lonely Planet und Reise knowhow?

Meine Planung sieht einen 4-Wochen Urlaub nächsten Sommer vor. Da ist in Afrika dann ja Winter. 7 Wochen sind mir leider zu lang.
Hättest Du da nen Tipp für ne Route?


baracoa
Beigetreten: 03.07.2006
PokerStrategist

@ reval1893:

hm, kann ich natürlich nicht wirklich beurteilen. mein reiseführer meint, dass es grundsätzlich kein problem sei, wenn man nicht zu aufreizend auftritt. also keine allzu knappe kleidung und so. körperliche übergriffe sollen selten vorkommen, aber du wirst vermutlich schon ab und an ... äh ...angesprochen werden. das kann sicher lästig sein, aber sollte nicht abschrecken. hab' immer wieder frauen gesehen, die zu zweit unterwegs waren und kenne auch eine, die alleine durch mali gereist ist.

@ limpinbarney:

naja, winter ist dann eher in südafrika. in westafrika ist von juni bis september regenzeit. nicht so optimal, da hohe luftfeuchtigkeit, viele moskitos und teilweise unpassierbare straßen. da sollte man eher in küstennähe bleiben. beste reisezeit ist dezember bis april.
die meisten reisenden, die wir getroffen haben (genaugenommen alle ;)), besuchten eh "nur" ein oder zwei länder. gambia und senegal wäre ein option. bisschen rumfahren und bei banjul und/oder an der petite cote das meer genießen. oder eine rundreise durch mali (bamako, dogon, timbuktu) und noch ein bisschen sonne und meer in ghana. oder burkina faso und ghana, togo und ghana oder nur ghana. mit vier wochen hat man dann ausreichend zeit. bei unserer tour waren sieben wochen fast zu knapp.

vorbereitet haben wir uns im wesentlichen mit den angesprochenen reiseführern. die reisehinweise des auswärtigen amtes sollte man natürlich auch studieren. die route ergab sich praktisch von alleine, da andere länder aufgrund der sicherheitslage zu dem zeitpunkt praktisch nicht in frage kamen. internetforen waren leider nicht besonders ergiebig, aber ein paar nette reiseblogs geben einen ganz guten vorgeschmack (s. z.B. HoRRoRs anderen Thread Reise Homepages/Blogs). wir hatten eigentlich gehofft, unterwegs von anderen reisenden tipps zu bekommen, aber das hat in ermangelung anderer reisender leider nur sporadisch funktioniert ... kurz, wir haben oft nicht genau gewusst, was uns erwartet, aber das war eigentlich nie ein problem ;)


Krach-Bumm-Ente
Beigetreten: 01.05.2006
BlackMember

hab vor im dezember bis april etwa anch südostasien zu gehen. hat jemand ideen wie ich die route gestalten könnte? oder würdet ihr mir gar ganz von südostasien abraten?
würd gerne auch nach dubai oder abu dhabi. dachte an sowas wie deutschland - dubai - indien - singapur/malaysia, von dort aus richtung süden über indonesien nach australien/neuseeland, und dann wieder in richtung norden über die philippinen, japan und korea nach china und dann wieder nach hause in den keller.


Find ich fast ein bisschen viel für 4 Monate. Klingt zwar nach einer langen Zeit aber das sind ganz schöne Strecken die du da zurücklegen musst! Und dann kannst du immer nur ein paar Sachen anschauen und musst gleich wieder weiter. Ich fand es immer besser ein bisschen länger an einem Ort zu bleiben, so dass man dann auch wirklich was von dem Land, der Mentalität und den Leuten mitbekommt. Und halt nicht nur die Sehenswürdigkeiten abhakt sozusagen.
Ich finde alleine mit Südostasien - also Laos, Burma, Vietnam, Thailand, Singapur Malaysia, Indonesien bist du mit 4 Monaten gut bedient. Bzw. genauso könntest du 4 Monate allein in Indien oder nur in Australien verbringen und dir würde nicht langweilig werden. Kommt halt auch wie gesagt drauf an was für ein Typ du bist aber ich würd jedenfalls nicht soviele Länder für so eine kurze Zeit einplanen. Zumal du bedenken musst, dass je nachdem wie du reist auch die Verbindungen recht langsam sind und dir somit auch schon viel Zeit nur durch das Reisen verloren geht.

Zum Planen der Route kann ich dir die Lonely Planet Reiseführer empfehlen!


Pansenmann
Beigetreten: 09.11.2007
Oldschool Grinder

threadnapping kann ich nicht ab


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