Philippinen 2011
Hier mein kurzer Tripreport zu meiner Philippinenreise
am 3.9. sind n Kumpel und ich in Richtung Cebu aufgebrochen, nicht mitm Paddelboot, sondern ganz ausgefallen mitm Flugzeug.Fluglinie der Wahl war Cathay Pacific über Hongkong.Cathay Pacific is awesome. Beinfreiheit noch gegeben (1,83m Körpergröße), Essen gut, kein Sitz vor einem,
der bis zum Anschlag nach hinten gedonnert wird, riesige Filmauswahl (nein, leider keine Pornos)
10std später in HKG und weitere 5std später in Cebu angekommen, erstmal n Taxi schnappen u zum ausgesuchten Hostel bringen lassen,(wichtiger Tipp, man sollte vom Arrival Terminal n paar Meter zum Departure Term. gehen, um die normalen städtisch gemeterten Taxis zu bekommen, welche nicht am Arrival halten dürfen, dürfte etwa den halben Preis ausmachen) Easy 30min Taxifahrt in die Innenstadt, schnell ins Hostelzimmer oder eher Zelle^^( Zimmer war etwa gefühlte 1,5qm groß und hatte n 2qcm großes Fenster,
aber A/C und Bad/Klo, also alles cool
) Die Tage in Cebu waren bespickt mit Nutten und Kiddies abwimmeln (die Kiddies waren besonders schlimm, man musste echt aufpassen wo die mit ihren Händen hinlagen), ein paar einheimischen Bieren (San Miguel ist voll in Ordnung) und etlichen Kilometern durch dieses elende Moloch latschen, und natürlich schwitzen^^. Der Verkehr ist zwar nicht ganz so schlimm wie in Vietnam zum Beispiel, aber man kann trotzdem viel Spaß haben breitere Straßen zu überqueren (eine Art Abgas-Slalom ;))
Ich persönlich werde garantiert kein Fan von Cebu City.
Wir den Plan gefasst schnell nach Bohol, aufm Weg zum Hafen noch n Philipino-Kollegen aus Frankfurt aufgesammelt,der grad seine Familie besucht, die Fähre geentert und die 3std Schaukelfahrt in der eiskalten Klimakabine durchgepennt (lol, nie wieder auf ner Fähre in die oberen Klassen, unterste reicht vollkommen) Ziel waren die Inselinneren Chocolate Hills, n wundervolles Naturschauspiel aus unzählig vielen, random in der Landschaft stehenden,vlt 30m Hohen, grünbraunen Hügeln. Vor allem bei Sonnenuntergang/Aufgang wunderschön( Untergang is geiler, wegen frühaufstehen und so^^). Am Hafen Tubigon (Bohol)also in nen umherstehenden Minibus eingestiegen, aus anfangs gemütlichen 4Mitfahrern wurden schnell mal 12(wtf!), der kleine Racker neben mir (tapferer kleiner Kerl^^) wurde immer bleicher und just beim Aussteigen überfiel ihn die Lust sich sein Inneres nochma durch den Kopf gehen zu lassen.
Nach erfolgreichem Besteigen der Chocolate Hills und ner Nacht in nem absolut leeren Hotel(ma von den Geckos abgesehen) gings dann per hochmodernem 30km/h Turbobus mit Holzbänken in die Inselhauptstadt, von wo wir uns auf die lange Fahrt nach Bantayan Island vorbereiteten. (Busfahren ist eigentlich bei so Reisen mit das spannendste, man sieht so unglaublich viel und erlebt auch n paar Sachen, wie zum Beispiel, dass der Conductor, während der langsamen Fahrt aufs Dach klettert, um nen zu niedrig hängendes Stromkabel über den Bus zu hieven^^)
Eine Nacht also in Tagbilaran verbracht (noch auf Bohol) wieder zurück mit der Schnellfähre nach Cebu, dort zum Busterminal (aufm Weg wollte uns n Minibusfahrer zum Hafen für Bantayan fahren (3std fahrt, für ~40€),scheint wohl echt Leute zu geben, die sowas bezahlen), totales Chaos obv, wir keinen Plan wohin,aber wie so oft erstma umringt von ner Traube von Leuten, die natürlich alle wissen wo wir hinmöchten^^ (der Unterschied zu beispielsweise Sri Lanka ist, dass die wirklich helfen können^^). Also irgendwem zum nächsten schäbigen Bus gefolgt (tatsächlich der richtige, ~2€ für die 3std), ihm für die nette Hilfe n kleines Trinkgeld gegeben (war so erstaunt, dass er nicht danach gefragt hat, da musste ich ihm einfach was geben, hat sich auch außerordentlich gefreut, das freut mich iwie immer mit^^). Von Hagnaya (im Norden von der Insel Cebu) dann übergesetzt nach Bantayan Island, ner wunderschönen weißstrandigen, noch "relativ" vom Tourismus unberührten Insel (war eh Nebensaison, also alles für uns ♦ )
Schnell noch n Hotel gesucht, natürlich begleitet von nem Haufen Tricycle-Fahrer, die immer das beste Hotel kennen (wieder schön war, dass die ein "Nein" verstanden haben und dann eigentlich nur noch freundlich plaudern wollten, das ist generell an den Leuten dort toll, neugierig ohne aufdringlich zu sein).
Hier mach ich jetzt erstma n Zwischenstop, ich denke, ich krieg hier noch einiges rein, Unwetter, Feiern, generelles über die Philippinen, Land und Leute)
Uhm, um das klarzustellen, das ist noch nichtmal, die Hälfte der Reise^^