Generell sind solche Hände, die zu stark zum direkten c/f, aber irgendwie auch zu schwach zum broke gehen sind, sicherlich sehr knifflig zu spielen. Gerade in SnGs, wo ja der Stack doch sehr begrenzt ist und man oft einfach auf Grund der Odds broke gehen muss, obwohl man sich häufig beat sieht.
Ich mag eigentlich Litlefrogs Vorschlag des direkten Reinbettens. Damit kann man auch gut Monster, starke Draws und in perfekten Situationen auch mal kleine Bluffs balancen, da unsere Bet für die Gegner einfach alles heißen kann und sehr oft einfach den Pot mitnimmt. In diesem speziellen Fall spricht für mich aber folgender Grund dagegen:
-Mit T und 9 liegen zwei Karten aus der Playing Zone und auch viele Hände wie JT, QJ, QT oder eben :heart:-Flushdraws werden hier nicht gewillt sein, gleich aufzugeben. Da wir gegen die meisten Hände aber noch vorn sind, aber viele Turnkarten einige dieser Hände der unsrigen überlegen werden lassen (wir aber nicht wissen, welche) würde ich hier doch anders spielen.
Wir haben auf einem 11er doch sehr regelmäßig die beste Hand und wie gespielt mit dem c/r beschützen wir sie gut vor den Draws. (Wird durchgecheckt, ist es zwar etwas schade, aber ich denke, das Risiko kann man eingehen) Wenn nun Villain drüberpusht, bin ich auch geneigt, mit einem weinenden Auge broke zu gehen, da ich ohne Reads einfach zu oft die oben von mir genannten Hände bei ihm sehe, die er etwas overplayed. Da er aber seine suspekte 3-Bet macht, neige ich ohne Reads doch zu einem Fold, weil mir das zu marginal wird.
Aber wie gesagt, das sind sicher mit die kniffligsten Situationen in der Anfangsphase und ich werde auch Shakin bitten, noch ein paar Gedanken zu solchen Händen zu posten.