Ich hab heute in nem HUSNG-Video ein interessantes Konzept gesehen, bin mir aber irgendwie nicht so ganz sicher, ob es nicht einfach zu High-Variance-Spots führt.
Folgendes: Ihr habt den Read, dass Euch ein Gegner überdurchschnittlich oft checkraist auf dafür geeigneten Boards.
Z.B: 15/30 Blinds
Hero BU with K
7
raises to 75
Villain calls 45
Flop Q
7
2
Hero bets 80
Villain raises to 240
Ihr wisst, dass Villain hier oft c/r spielt, auch mit anderen Hands als Toppair und mit Air und seid deshalb geneigt zu callen und hofft zum SD zu kommen, oder 2 Pair oder Flushdraw zu bekommen am Turn.
Problem ist, der Pot ist nach einem Call 630 und jedes non-heart A, Q, T, J, 9, 8 killt Euch dann am Turn und ihr müsst folden vs eine weitere Bet à la 350 Chips. Auch undercards sind unschön, er kann schliesslich immer noch das Q oder die 7 mit besserem Kicker haben. Sehr oft spielt ihr dann einfach Fold am Turn, ausser wenn Eure Jackpotkarten K oder 7 kommen, oder eventuell ein
Das Konzept besagt nun, dass man in diesem Spot am Flop besser eine Click3bet machen soll, da alles ausser Q nur schwierig callen kann, man also Bluffs filtert und sehr oft, auch wenn man gecallt wird, dann einen free Turn & River bekommt, zum Preis von nur 240 mehr anstatt wie oben halt 350 gegebenfalls und da sein K oder ne 7 noch catchen kann, oder einen Backdoordraw.
Irgendwie tönt das alles ziemlich sauber, aber ist es in der Realität nicht so, dass man einfach einen riesigen Pot buildet mit 2nd Pair am Flop und zu oft gegen einen Shove folden muss, um das wirklich profitabel so zu spielen?
Was meint ihr dazu?