die 3,5er auf stars sind im gegensatz zu 5$ auf zB ipoker ziemlich regverseucht! aber: das sind viel zu häufig auch nur abc-regs, die dann ihren stiefel runterspielen und nicht die postflopgötter sind. wenn sie passiv defenden und dann c/r, dann haben sie eben auch häufig was. und auf die starsregs bekommt man nicht so leicht eine ss, wie auf zB ipoker, wo der eine reg auf dem limit an jedem tisch sitzt, der aufgeht. erst wenn ich auf ne sample von >200 händen genau dieser situation feststelle, dass villain mich öfter c/r, dann ballert man einfach mal drüber um ihm zu zeigen, dass man sich das nicht mehr gefallen lassen möchte. dafür braucht man dann aber in der tat ein historie und nicht die aussage, dass man hier gegen einen random reg spielt.
wenn jemand meint, dass er postflop ne edge auf den stammreg hat, dann vor allem wenn die ranges weiter sind und nicht aus MP1, sondern CO oder BU gegen die blinds.
ansonsten hat annuit vollkommen recht, wenn er sagt, dass man versuchen sollte value aus den fischen zu holen und sich nicht mit den anderen regs in marginalen spots zu battlen.
wenn man versucht dauernd gegen c/r back zu playen, dann ist man imo selber derjenige, der den fehler macht. selbst wenn sowas wie AK, TT oder draws gec/r wird, ist man nicht so weit vorne, dass man voller freude/auf verdacht am turn nochmal bezahlen möchte.
das ist halt sng, in dem ich schon bei wenigen chips im pot mein tunierleben riskiere, wenn ich jemanden moven will, und nicht ein cashgame, wo mir 20bb nicht wehtun.
lvlthinking auf den micros ist fast immer überflüssig.
rangebalancing ist fast immer überflüssig.
dem gegner spielerisch viel zuzutrauen ebenfalls. mal ganz ehrlich: wer von den 3,50er regs kann denn wirklich ne rangeanalyse machen, während er 6-12 tabled- vielleicht wenns gegen UTG geht, aber nicht gegen die späten positionen.- und dann auch noch zu überschlagen, welche equity JJ jetzt gegen diese kombinationen hat?