Ich habe mir u.g. eben mal ausgedacht und wüsste ganz gern was ihr dazu meint, erstens hab ich bestimmt irgendwo nen Denkfehler, zweitens sind die Annahmen die ich mache ja sehr pauschel, also ist es klar dass man das so nicht in der Realität verwenden kann, es ist eben nur ein Modell also diesbezügliche threads bitte erstmal lassen.
Drittens hab ich mich bestimmt irgendwo verrechnet, da bin ich ganz gross drin, also wenn ja bitte darauf hinweisen wann wo und warum.
Ansonsten fand ich es ganz interessant was bei meinen �?berlegungen rausgekommen ist, man könnte es eventuell nochmal für andere blind und stackstufen durchrechnen und schauen was dabei rauskommt.
Also nochmal, wenn das hinten und vorne alles nicht stimmt und ich mich total verrechnet habe, bzw. man das so überhaupt nicht rechnen kann bitte ich um Korrektur und natürlich auch das eventuell neue Ergebnis.
Folgende Situation:
SNG heads up, man hat den SB und ist relativ shortstacked sagen wir mal etwas im Bereich von 2000-3000 chips (Gegner also das doppelt bis dreifache des eigenen stacks 8000 insgesamt) blinds etwas im Bereich von 150/300 oder 200/400
Typischer Gegner kein rock kein maniac.
Man bekommt ein Monster AA-QQ natürlich möchte man dem Gegner kein free play geben, also ein limp kommt nicht in Frage, was ich mich jedoch jedesmal frage ist, ob hier direkt ein all in die lukrativste Lösung ist.
Sagen wir mal der Gegner called einen all in in 30% der Fälle (falls die Annahme unrealistisch ist bitte korrigiert mich)
Hier würde man rund 85% der Hände am showdown gewinnen.
In insgesamt 25% der Fälle (insgesamt gesehen also 35%x85%) hätte man somit einen double up.
In 70% der Fälle called er nicht und man gewinnt die blinds (is ja auch nicht verkehrt, aber irgendwie hätte ich gern mehr mit soner hand)
Was aber, wenn wir nur einen kleinere raise machen, sagen wir mal auf 2,5 BB.
Für big stack sieht das recht harmlos aus und er bekommt aktzeptable odds, so wird er das nach meinen Einschätzungen in vielleicht 60% der Fälle callen.
Soweit so gut, er called und wir müssten nun am Flop all in gehen,relativ egal was da liegt. Nehmen wir mal an er folded hier dann in 70% der Fälle, wir gewinnen also zusätzliche 2,5 BB.
In 30% der Fälle wird er uns callen und ich würde mal sagen wir würden in den 30% in denen er uns called nochmal knapp die Hälfte der Hände gewinnen.
Das hiesse er würde uns in 15% der Fälle stacken, sollten wir nicht preflop all in gehen.
Sollten wir preflop all in gehen wird er uns in ca. 5% der Fälle stacken.
Gehen wir nun von nem stack von 2000 aus und blinds von 200/400
Preflop all in: 70% x 600 + 25% x 2600 + 5% x -2000 = 97000
Preflop bet 2,5BB: 40% x 600 + 30% x 1200 + 15% x -2000 + 15% x 2600 = 60000
Hiernach wäre es eindeutig besser preflop all in zu gehen.
Ich hab jetzt nicht weiter damit rumgerechnet, weil ich erstmal von jemandem der Ahnung von Mathe hat wissen wollte ob man es überhaupt so berechnen kann, wenn nein, wie dann oder geht es überhaupt?
Wenn man es so oder so ähnlich berechnen kann, würde es mich natürlich interessieren ob bzw. bei welcher blind/stack konstellation das Ergebnis kippt.
Einige werden sagen dass die genannte Situation ja so extrem selten ist, dass es nicht sonderlich viel Sinn macht darüber nachzudenken, ich schätze mal diese "einigen" haben damit auch recht, aber dennoch kann diese Situation massgeblich für den Ausgang des Turniers sein und aus diesem Grund finde ich sie erwähnenswert.
Ich sehe grad, dass das sehr schön übersichtlich ist und man mir zu jedem Zeitpunkt gut folgen kann ♦ ♦ ♦