Original von Pendel0682
Also der allgemeine Tenor sagt, dass man von den Superturbos die Finger lassen sollte. Um die zu schlagen muss man ein extrem solider Spieler sein. Die Varianz haut hier extremst rein. Wenn man da ein Spieler mit Tiltfaktor ist, dann ist das tödlich.
Schon bei den normalen Turbos hat man nen relativ hohen Varianzfaktor, wobei ich der Meinung bin, dass man die mit solidem Play gut schlagen kann.
Das kann ich so nicht stehen lassen. Super Turbos erfordern nicht pauschal höhere Skills als Turbos, nur andere Skills.
Mann braucht in Super Turbos fast gar keine Postflopskills, da es fast immer nahezu ausschließlich Push or Fold ist. Die ICM-Skills sind dafür natülich bei den SupTurbos deutlich wichtiger als bei den Turbos, zudem sollte man äußerst tiltresistent auf Swings reagieren und ein weit tighteres BRM fahren als auf Turbos, da es nichts gibt, was swingiger ist, als SupTurbos. 100BI-Swings sind auch als Winningplayer völlig normal und 50iger Swings hat man fast jeden Tag.
Entsprechend würde ich allermindestens ein 80BI BRM fahren und selbst das ist schon wirklich super extrem aggressiv. Angerbacht sind eher 150-300BI. Wenn man extrem titlressistens ist, einem die Roll praktisch egal ist, weil man sie jederzeit nachcashen könnte und man auch kein Problem damit hat, mehrmals im Monat das Limit zu wechseln und notfalls auch mal 2 Limits inenrhalb von 2 Wochen abszuteigen, dann kann man auch 100-120BI fahren. 50BI bedeutet, man ist beim ersten kleineren Downswing broke.
Auf deine 45 BI up kannst du nichts geben, so ein up habe ich an 55% der Tage als Tagesup (dafür gehts eben an45% der Tage in der gelichen Größenordnung down).
Der SnG Wizard ist Pflicht als Superturboreg. Ohne hat man keine Chance, auch nur die 10er zu schlagen und selbst auf den 5ern wird man ohne nur schwer überleben können.
Ich würde empfehlen, entweder mindstens 100$ nach zu cashen und dann die 1er zu spielen, oder mit einer anderen Variante Vorlieb zu nehmen.