Original von Flixer
Find den Unterschied auch recht groß.
Was mir auffällt ist, dass in beiden Bsp. sind gleich viele Chips unterwegs (2700), also ist auch der Average Stack (386) gleich, jedoch hast du bei Hand1 nur 150 und beim Hand2 2/3 mehr. Insofern sind deine Chips in Hand2 deutlich mehr wert (haste ja selber auch gemerkt).
Durch diesen geringeren Wert, verlierst du im Falle eines ausscheidens nach einem Push weniger EQ vom Preispool und im Falle eines double Ups ist dein $Equity Gewinn größer als bei Hand 2, was es lukrativer macht zu pushen. Umgekehrt gilt das für Hand 2, dass du mehr riskierst, für einen kleineren $ Equity gewinn.
Hier die kleine Rechnung:
Hand 2: EQ: fold 0,0990 -> EQ: double up 0,1803 Quotient: 1,82
Hand 1 : EQ: fold 0.0629 -> EQ double up: 0.1197 Quotient: 1,90
Umso höher der Quotient ist, desto lukrativer wird ein Push für dich (bei einer Rechnung mit dem CHip Ev ist der QUotient logischerweise 2).
Da fällt mir wieder Unams Bezeichnung von der ICM Steuer ein ♦ Je kleiner der Quotient, desto höher ist die.
Denke daraus kommt der Unterscheid zu Stande.
Das ergibt schon alles iwo Sinn. Danke für die Antwort. Aber mir stellt sich die Frage inwiefern es dann überhaupt sinnvoll ist mit BB zu arbeiten. In beiden Fällen sind wir 7-handed im MP3 mit 5BB, wenn ich die Hände posten würde, dann würden doch die meisten in etwa gleiche Ranges da angeben, oder? Das ist ja aber komplett falsch. Könnte man den average Stack im Vergleich zu unserem nicht in die Situation mit einfließen lassen?
Ich bin iwie recht unzurfrieden mit dem Ergebnis, da ich denke: mit 5BB sollte man schon langsam zusehen, dass man was macht sonst verliert man extrem an FE, aber meistens ist man ja so short, wenn die Blinds langsam größer werden und die Gegner weniger.
Wie soll man da überhaupt intelligente Ranges wählen können? Das ist doch ein absolutes Lernproblem, wenn ich in gleichen (relativ natürlich) Situationen, komplett verschiedene Ranges habe.