Wie kann man sowas bitte noch Gerechtigkeit nennen:
http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/tz-extrawurst-ex-staatssekretaer-420620.html
Da wird lieber über Managerabfindungen diskutiert und sowas wird verschwiegen.
Obwohl er jemanden tötet und drei andere Menschen schwer verletzt und noch bei der Polizei lügt, bekommt er nicht mal Bewährung und gerade mal 3 Monate Fahrverbot.
Wie kann man denn bitte so eine Strafe begründen? Sowas lächerliches.
Achja Vergleich der Strafe hierzu:
http://www.tz-online.de/nachrichten/bayern/geschlagen-mutter-ex-freund-verurteilt-meta-420502.html
Ist halt "nur" Fahrlässigkeit, da fänd ich jetzt eine Gefängnisstrafe auch unangebracht.
Nur die Schadensersatzansprüche sind in Deutschland halt so lächerlich niedrig, wie sie in den USA lächerlich hoch sind. Und das er wieder hinter's Steuer darf ist natürlich auch nicht ok.
Fahrlässigkeit! Lies dir bitte erstmal durch was das überhaupt bedeutet.
Eine völlig angemessene Strafe.
Die Strafe bewegt sich im oberem Bereich für vergleichbare Taten bei Fahrlässigkeit und geringer Schuld. Siehe: http://www.auto-und-verkehr.de/inhalt/bussgeld-straftat/strafhoehe.html
Offenbar hat das Gericht hier nur eine geringe Schuld des Angeklagten gesehen. Sein Verhalten dürfte dann ausschlaggebend gewesen sein, in diesem Rahmen an der oberen Grenze zu urteilen.
Der Artikel der TZ ist im übrigen einseitig und fällt vor allen durch eine Armut an Fakten auf.
Die Sache im zweiten Artikel weisst einen erheblichen Unterschied auf: den Vorsatz sprich die Absicht.
leider stehn in dem artikel nicht wirklich details, um das beurteilen zu können - um nicht zu sagen gar keine. aber falls es so ist, dass der fahrer nur fahrlässig gehandelt hat und eine geringe schuld trägt, dann seh ich auch keinen grund für eine höhere strafe. es ist für ihn sicher schlimm genug, was er angerichtet hat. und dann besteht auch sicherlich keine wiederholungsgefahr und die strafe erfüllt auch keinen zweck außer das rachebedürfnis der angehörigen zu befriedigen.
stell dir vor, du rückst draußen auf der fensterbank nen blumentopf zurecht, passt einen moment nicht auf, der fällt jemandem auf den kopf und er ist tot. fändest du's richtig, wenn du dafür ins gefängnis kommst?
Original von FTC878
Wie kann man sowas bitte noch Gerechtigkeit nennen:
http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/tz-extrawurst-ex-staatssekretaer-420620.html
Da wird lieber über Managerabfindungen diskutiert und sowas wird verschwiegen.
was wäre deiner Meinung nach eine angemessen Strafe?
Auf jedenfall Entzug des Führerscheins auf Restlebenszeit nachdem kein "technischer Defekt" vorlag.
Geldstrafe ggfs auch noch höher, vorallem nach der Entschuldigungssache.
Aber das ist halt Bayern, ne...
Original von Sefant77
Auf jedenfall Entzug des Führerscheins auf Restlebenszeit nachdem kein "technischer Defekt" vorlag.Geldstrafe ggfs auch noch höher, vorallem nach der Entschuldigungssache.
Aber das ist halt Bayern, ne...
stimmt Bayern ist ja für seine milden Strafen bekannt ....
Ich weiß nicht wie ihr drauf seit, aber ich finde es sehr schweirig sich direkt nach solch einem Vorfallzu entschuldigen ... aber das soll keine entschuldigung sein.
Wieoben angemerkt ist er an der oberen Grenze des Strafrahmens wohl....
aber sidn einfach viel zu wenig angaben gemacht ...
Führerschein auf Lebenszeit ist etwas hart für ein Versehen oder?
Soll ein 81jähriger der die Kontrolle über sein Auto verloren hat und es dadurch zu einem tragischen Unfall kam lebenslang ins Gefängnis oder wie? Ich bin zwar auch der Meinung, dass er offensichtlich nicht in der Lage ist ein Auto dieser Größe (wobei ja mehr als die Angabe "schwer" nicht wirklich genannt wird) zu führen und wir keine ausreichenden Gesetze für Fahranfänger (denn wen würds wundern, wenn hier der Täter 18 anstatt 81 gewesen wäre?) und ältere Menschen mit schwindenen Körperfähigkeiten (Reaktionszeit etc.) haben, aber ansonsten ist die juristische Beurteilung nun mal richtig. Zumal es völlig irrelevant ist, was er bei der Polizei gesagt hat...
ich finde es lächerlich, jemanden eine geldstrafe aufzubrummen, wenn er in der lage ist diese einfach zu bezahlen.
er is 81, und hat jemand durch einen fehler umgebracht ...
finde 1-3 jahre freiheitsstrafe sind da angemessen.
wenn man ein auto fährt, ist man sich darüber im klaren, dass dabei andere zu schaden kommen können. beim blumentopf wohl eher nicht.
Würde gerne mal den Artikel lesen wenns wirklich ein 20 Jähriger Immigrant in nem BMW gewesen wäre...
Is wiedermal so lächerlich der Sch**ss!
1. Sollten Prüfungen, sowohl Ärztliche als auch StvO gerechte ab einem alter von min. 70 durchgeführt werden.
und 2. ist die Strafe einfach nur lächerlich wenn man bedenkt das eine relativ junge Mutter von 3 Kindern getötet wurde und ein 17 jähriger Junge der noch 2 Mädels gerettet hat jetzt eine ganze Weile im Krankenhaus verbringen muss.
Und mögliche Epilepsie ist nicht so lustig wie sich das manche denken, da kann man den eigenen Führerschein erstmal vergessen, um mal das geringste Übel zu nennen.
Jaja, typisch EU, die Amis machen das schon richtig!
Original von Hardstyle155
Würde gerne mal den Artikel lesen wenns wirklich ein 20 Jähriger Immigrant in nem BMW gewesen wäre...Is wiedermal so lächerlich der Sch**ss!
1. Sollten Prüfungen, sowohl Ärztliche als auch StvO gerechte ab einem alter von min. 70 durchgeführt werden.
und 2. ist die Strafe einfach nur lächerlich wenn man bedenkt das eine relativ junge Mutter von 3 Kindern getötet wurde und ein 17 jähriger Junge der noch 2 Mädels gerettet hat jetzt eine ganze Weile im Krankenhaus verbringen muss.
Und mögliche Epilepsie ist nicht so lustig wie sich das manche denken, da kann man den eigenen Führerschein erstmal vergessen, um mal das geringste Übel zu nennen.Jaja, typisch EU, die Amis machen das schon richtig!
der Artikel ist jawohl ganz schön kritisch oder?!
Über deinen 2en Vorschlag kann man diskutieren, aht aber mit dem Urteil dann nichts zu tun.
Wäre es weniger schlimm gewesen, wenn statt der Mutter ein 80 Jahre alter Opa gestorben wäre?
Was du mit typisch EU meinst verstehe ich nicht ....
Es war ein Unfall. Da haben Freiheitsstrafen, die nicht auf Bewährung ausgesetzt werden, nichts zu suchen, sofern wir von einem Ersttäter reden und der Fahrlässigkeitsvorwurf gering ist. Strafe hat nicht den Zweck der Rache oder der Vergeltung.
Und man muss hier auch immer Strafrecht und Zivilrecht trennen. Zivilrechtlich hat er zusätzlich für die entstandenen Schäden aufzukommen.
Das Problem bei solchen Diskussionen ist aber ohnehin immer, dass viele (besonders Nicht-Juristen) von ihren Emotionen und der dramatisierten Opfersicht geleitet werden (was wäre wenn eine Kindergartengruppe getötet wurden wäre, soll er dann lebenslang ins Gefängnis? o_0 ). Man muss bei der Strafe auch immer die Tätersicht betrachten, gerade bei so einem Fall.
Lesetipp zum Sinn und Zweck von Strafe: http://www.bpb.de/publikationen/MOXTL4,4,0,Vom_Sinn_und_Zweck_des_Strafens.html#art4
"Der Maurerlehrling war an dem Aprilsonntag mit seinem Freund Ferdinand (15) in der Innenstadt unterwegs, als er den Mercedes auf sich zurasen sah. Er konnte noch zwei Mädchen wegschubsen, bevor er selbst frontal erwischt wurde. Wochenlang lag er mit Schädelbruch, gequetschtem Herzen und Hirntrauma in der Klinik."
Find ich ziemlich heroisch.
Original von boedt
naja nur 3monate führerscheinsperre ist nun echt übertrieben wenig
Und warum? Was bringt denn ein Fahrverbot in dieser Situation überhaupt? Es war ein Fahrfehler, ein einfacher Unfall, der in diesem Fall leider etwas tragischere Auswirkungen hatte. Letztlich aber nichts anderes wie wenn du auf der Autobahn nach dem Handy greifst, dadurch in die Leitplanke fährst und einen Auffahrunfall verursachst. Ein längeres Fahrverbot macht da einfach keinen Sinn, weil es keinen Zweck erfüllt.
Original von Hardstyle155
und 2. ist die Strafe einfach nur lächerlich wenn man bedenkt das eine relativ junge Mutter von 3 Kindern getötet wurde und ein 17 jähriger Junge der noch 2 Mädels gerettet hat jetzt eine ganze Weile im Krankenhaus verbringen muss.
Das hast du vollkommen Recht !
Wir brauchen in unseren Gesetzessystem endlich eine Ranking für Menschen.
Würde vorschlagen wir machen ein Punktesystem:
arbeitsloser 40j Mann = 2 Punkte
Rentner die niemand mehr versorgen = 1 Punkte
20j hübsche Studentin = 5 Punkte
für jedes Kind dann am besten einfach 0,5 Punkte drauf.
Für die Strafen legen wir dann Multiplitaktoren fest. zb 5 Jahre für Mord und 2 Jahre für Totschlag.
Mal so als Beispiel
Mord an 2 Rentner bin dann 2 * 2 * 5 Jahre = 20 Jahre
Mord an ner 20j Studentin dann 5 * 5 = 25 Jahre
so long ...
PS
In dem Artikel steht halt nix über die Ursachen ...
Klingt ja so, als wäre er mit durchgetrettenen Gaspedal 2km durch die Stadt gerast. Aber selbst bei nem 81j muss es da nen Grund gegeben haben.
Original von larseda
Original von Hardstyle155
und 2. ist die Strafe einfach nur lächerlich wenn man bedenkt das eine relativ junge Mutter von 3 Kindern getötet wurde und ein 17 jähriger Junge der noch 2 Mädels gerettet hat jetzt eine ganze Weile im Krankenhaus verbringen muss.Das hast du vollkommen Recht !
Wir brauchen in unseren Gesetzessystem endlich eine Ranking für Menschen.
Würde vorschlagen wir machen ein Punktesystem:
arbeitsloser 40j Mann = 2 Punkte
Rentner die niemand mehr versorgen = 1 Punkte
20j hübsche Studentin = 5 Punktefür jedes Kind dann am besten einfach 0,5 Punkte drauf.
Für die Strafen legen wir dann Multiplitaktoren fest. zb 5 Jahre für Mord und 2 Jahre für Totschlag.
Mal so als Beispiel
Mord an 2 Rentner bin dann 2 * 2 * 5 Jahre = 20 Jahre
Mord an ner 20j Studentin dann 5 * 5 = 25 Jahreso long ...
PS
In dem Artikel steht halt nix über die Ursachen ...
Klingt ja so, als wäre er mit durchgetrettenen Gaspedal 2km durch die Stadt gerast. Aber selbst bei nem 81j muss es da nen Grund gegeben haben.
Die hübsche Bedienung aus dem Restaurant (23.Jahre, 90 60 90) bekommt dann? Ich seh schon so ein System wird komplex
Aber zum Thema: Details fehlen halt. Aber wer sein Auto(aufgrund mangelhafter eigenen Fähigkeiten) nicht jederzeit unter Kontrolle hat der gehört nicht in den Straßenverkehr. Und wenn Menschen getötet werden sollte diese Person auch nie wieder am Straßenverkehr teilnehmen dürfen, egal welches Alter. Persönlich denke ich aber,dass es sich bei einem Auto um einen Gegenstand handelt, welcher aufgrund seiner Beschaffenheit auch als Waffe eingesetzt werden kann oder zu einer Waffe wird. Daher sollte die Nutzung eines PKW oder LKW allgemein schärfer reguliert werden und die Fahrtüchtigkeit regelmäßig überprüft werden. Nicht nur Rentner verlieren die Fähigkeit sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Die vielen Verkehrstoten und Verletzten zeigen dies eindeutig. Als jemand der viel auf der Autobahn unterwegs ist und wöchentlich zahlreiche Fastunfälle mit ansehen muss, kann ich mir so ein Urteil wohl erlauben. Verkehrsrecht ist einfach zu harmlos. Aber das nur so am Rande.
da der Mann 81 Jahre alt ist würde ich auf jeden Fall bevor er wieder fahren darf einen Test für gut halten... wobei ich auch bezweifel dass er dann noch genauso viel Auto fährt wie vorher...
Aber mal ehrlich wenn man sich mal in die Lage reinversetzt, dass man einen Menschen gerade ausversehen getötet hat... dann wette ich dass er auch schwer unter Schock stand und deswegen wahrscheinlich was vom Defekt am Auto erzählt hat weil er es halt wohl auch selber nich so richtig wahr haben wollte...
Hatte vor n paar Monaten auch einen Unfall, allerdings glücklicherweise niemand verletzt... aber beide Autos Totalschaden... seitdem bin ich auch wieder deutlich mehr mit dem Fahrrad unterwegs als vorher und obwohl ja keine Personen zu ernsthaftem Schaden gekommen sind war das ein ziemlicher Schock erstmal...
Gefängnis für einen Unfall zu fordern ist halt schon n bischen dumm... höchstens halt wenn der Fahrer irgendwie viel zu schnell war oder sowas...denn das ist ja kein Versehen...