huhu, habe nur 3 Seiten durchgelesen,
kommt bei der Fragestellung drauf an, ob du das Geld in 3 Jahren sicher brauchst (Studium Auto etc), oder einfach denkst, ok 3 Jahre hört sich erst mal lang genug an.
auf diesen Horizont ist auf jeden Fall von Aktien, Fonds und Zertifikaten abzuraten, klar kannst damit 20-30% p.a machen aber es kann auch -20% oder was auch immer sein und wenn du das Geld benötigst, kannst du weder günstig nachkaufen, noch abwarten, o.ä.
Wenn die 3 Jahre Fix sind, bleibt wohl nur die Anlage in Sparbriefen/ Festgeldern etc.
diese bieten aktuell bei Onlineangeboten zwischen 4 und 5 %, bei kleinen Banken vor Ort eher 3-4 %.
Sofern du das Geld evtl. vielleicht oder auch gar nicht nach 3 Jahren benötigst, wäre sicher ne Option ein Teil des Geldes in Fonds oder Zertifikate zu investieren, was insbesondere bei Fonds schon ab einigen Euros (je nach Anbieter 50-500 Euro) geht. Hier kann man auch in diesen kleine Schritten individuell oder regelmässig aufstocken. (auf die Kosten fürs Depot und die jährlichen Verwaltungsgebühren und je nach Anlagehorizont auf den Ausgabeaufschlag achten)
Daneben immer noch eine Reserve halten und auf ein Tagesgeld schaufeln was aktuell auch 3-4 % (DKB, COMdirekt, Diba ...)einbringt, und auch oft keine Mindestanlagesumme hat und wie es der Name sagt täglich verfügbar ist (+1-2 Tage für Überweisung)
Es gibt auch immer wieder Zinsaktionen von Banken, die "neues Geld" anlocken wollen und für dieses Geld besonders hohe Zinsen (also +0,5-1 % )bieten, oder eine hoch verzinste Anlage mit Fonds koppeln, wobei die Zinsen mit Teilen der Ausgabeaufschläge der Fonds finanziert werden
kommt natürlich ganz drauf an was du vor hast, welcher Anlegertyp du bist und ganz wichtig ist auch ob du dich drum kümmern willst, nicht jeder steht z.b. drauf sich intensiv mit irgendwelchen Aktienkursen rumzuschlagen oder sich Stundenlang im Internet rumzuschlagen um 1/10% mehr zu bekommen.
Kurz gesagt
gib mal bei google Konditionenvergleich Sparbriefe / Festgeld und oder Tagesgeld ein, und schau dir die Vergleiche an und wähle dann ein Angebot einer bekannten Bank. Lass dir nichts aufschwatzen und falls du zu ner Bank gehst achte darauf, ob es den Gegenüber überhaupt interessiert was du willst, wenn nicht, steh auf und geh, weil bessere Konditionen bekommst du eh im Normalfall bei Onlinebanken, da sie geringere Kosten und einen höheren Konditionsdruck haben.
Auf jeden Fall würde ich ein Tagesgeldkonto hinzunehmen, da jeder Euro der auf deinem Girokonto rumgammelt eindeutig -ev ist :-)
viel Erfolg
Gruß
Pucky
der sein Geld nicht mehr damit verdient (ex Banker) und die pauschale Aussage einiger hier Anwesender absurd findet, dass Banken eh nur verkaufen was ihnen in den Kram passt,... warum? Ganz einfach, der Kunde ist wie ein scheues Reh, ist er unzufrieden wechselt er die Bank. Aber klar, wenn der Berater zwei ähnlich gute Angebote findet, wird er die wählen, die besser für die Bank ist :-)