Hey Community,
in den letzten Monaten habe ich mir als Erstsemester-Student sehr viele Gedanken über mein Leben und meine Zukunft gemacht, so wie es (hoffentlich) jeder junge Mensch tut oder tun sollte. Ich habe mich gefragt: So, Abi hast du hinter dir, Zivi auch, dein Studium geht noch drei, vier, fünf Jahre und dann steigst du auch schon ins Berufsleben ein. Irgendwann heirate ich, baue ein Haus, setze zwei Kinder in die Welt... Ich gehe also voraussichtlich den Weg, den jeder junge Mensch gehen sollte, so er denn die nötigen Voraussetzungen mit auf den Weg bekommen hat um ein Studium erfolgreich abzuschließen und später einen anspruchsvolleren Beruf zu ergreifen.
Was mir jedoch Sorgen macht, ist die Tatsache, wie sehr dieser Weg standardisiert ist und welche Alternativen es dazu gäbe. Man hört immer wieder von Leuten, die alles hinschmeissen und einen ... anderen Weg gehen. Sei das jahrelanges Work & Travel wie es eine entfernte Bekannte von mir seit Jahren tut, ein Leben als Pokerpro etc. Was also gäbe es für Alternativen oder warum meint ihr, dass der Standard-Weg letztendlich doch der beste Weg ist?
Ich meine wir alle wollen doch später mal auf unser Leben zurückblicken und sagen können: "Geile Sache, ich würd vieles nochmal so machen und bereue nur wenig!" Was macht euer Leben so besonders oder warum seid ihr wirklich glücklich mit eurem Weg?
Ich würde mich wirklich über Denkanstöße freuen!