Skip to forum
Benachrichtigungen
Alles löschen

Blackout

28 Beiträge
17 Benutzer
123 Reactions
5,384 Ansichten
Coach
Paxis
Joined: 01.11.2006

Original von Sulu

Original von Paxis
Finde ich gut wenn die EU Kommission sich auf so was vorbereitet um im Ernstfall einfach schon einen Plan zu haben. Als Laie kann man das denke ich nicht einschätzen. Auch nicht in dem man einen Roman gelesen hat. Und wenn die so was für wahrscheinlich halten, dann ist es eben so. Die Frage wäre dann eher in wie weit der Blackout mehrere Länder betrifft oder nur Eines.

Wenn mehr Strom verbraucht wird als produziert wird, gibt es ein Blackout. Was soll die EU da vorbereiten? Die Parlamentarier auf Trimdich Räder setzen und Strom erzeugen? Problematisch werden die "ICH ICH ICH" Gestalten, die glauben sie seien besonders schlau, wenn sie sich mit Heizlüftern gegen einen Heizungsausfall verteidigen wollen.

Öhm. Würde dir empfehlen einfach den Artikel zu lesen der da schon im ersten Beitrag verlinkt wurde :|https://www.spiegel.de/wirtschaft/eu-kommission-befuerchtet-stromausfaelle-und-andere-notlagen-in-europa-a-eee9ce8a-a11c-45de-9ddb-e47e16dbb684?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ <


Antwort
Zitat
Sulu
Joined: 21.04.2006

Was soll der mir sagen? Der Artikel ist bzgl. eines Blackouts ähnlich gehaltvoll wie der Wikipedia Artikel zur Sesamstraße.

Ich habe das Gefühl, dass 80% der Menschen absolut keine Ahnung haben, was diese ominöse Beschriftung "2000W" auf einem Heizlüfter bedeuten. Klar irgendwas mit wie viel bumms das Geschoss hat. Aber bei der Frage wie viel kW/h das Ding in einer Stunde verballert, werden wohl schon viele draußen sein. Wie viel Ahnung viele bei dem Thema haben, kann man schon sehen, wenn Leute sich darüber Gedanken machen das Smartphone auf der Arbeit zu laden. "Das ist ja viel Strom, was es verbraucht". Das ist quasi nix. Die Leute haben absolut kein Gefühl dafür, was wie viel verbraucht.

Wenn Du jetzt aber die 100.000 Heizlüfter an wirfst, die im Raum stehen, wird das auf das Stromnetz schon eine ordentliche Auswirkung haben. Allein, wenn du annimmst nur 1% der Bevölkerung in D wirft einen an, sind das schon etwas über 800.000 Geräte. Das multipliziert mit den 2000W sind schon 1.600 MW. Die drei aktuell im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke in D haben eine jeweilige Nettoleistung im Bereich 1310-1410 MW.
Es wird sicherlich nicht zu einem flächendeckendem Ausfall kommen, aber sicherlich werden dann einige Gebiete vorübergehend vom Netz getrennt (-> Lastabwurf).

Irgendwelche strategischen Reserven werden sicher auch nicht angezapft, damit großflächig der Mehrbedarf für Heizlüfter gedeckt werden kann.


Antwort
Zitat
topspit
Joined: 07.02.2008

Wieso sollten denn überhaupt Heizlüfter angemacht werden ?( Die Frage stellt sich doch gar nicht. Wir haben genügend Gas um über den Winter zu kommen.

Ich persönlich glaub eh, dass wir an zig stellen massivst (Gas-)Energie verschwendet haben. Heizen von unbenutzten Räumen, Industriehallen. Heizen auf 25°C anstatt auf 21°C. Hab mal gehört, dass jedes °C etwa 5% Energie ausmacht. Allein da kann man schon 20% sparen indem man sich einfach nen Pulli anzieht.


Antwort
Zitat
KingGani
Joined: 08.06.2007

Original von Sulu

Original von Paxis
Finde ich gut wenn die EU Kommission sich auf so was vorbereitet um im Ernstfall einfach schon einen Plan zu haben. Als Laie kann man das denke ich nicht einschätzen. Auch nicht in dem man einen Roman gelesen hat. Und wenn die so was für wahrscheinlich halten, dann ist es eben so. Die Frage wäre dann eher in wie weit der Blackout mehrere Länder betrifft oder nur Eines.

Wenn mehr Strom verbraucht wird als produziert wird, gibt es ein Blackout. Was soll die EU da vorbereiten? Die Parlamentarier auf Trimdich Räder setzen und Strom erzeugen? Problematisch werden die "ICH ICH ICH" Gestalten, die glauben sie seien besonders schlau, wenn sie sich mit Heizlüftern gegen einen Heizungsausfall verteidigen wollen.

Ist nicht ganz richtig. Wenn mehr Strom gebraucht als produziert wird, dann wird mit Lastabwürfen versucht das auszugleichen. Das bedeutet dann man erzeugt lokale Stromausfälle, sogenannte "Brownouts".
Alle Stromausfälle da sind dann eher ein gewolltes Übel um das große ganze Stromnetz zu stabilisieren.
Erst wenn man es trotz der Maßnahmen nicht schafft das Stromnetz zu stabiliseren, dann kommt es zum Blackout. Und dann ist es wie gesagt gar nicht so einfach das Netz wieder aufzubauen und zu synchronisieren. Deswegen versucht man eben immer auszugleichen...

edit: Wen es interessiert, der kann sich ja unter dem Stichwort "Netzfrequenz" und europäisches Verbundnetz ein bisschen einlesen.
2021 gab es bspw. eine recht kritische Situation für das Verbundnetz...


Antwort
Zitat
uni05mz
Joined: 09.01.2007

Original von Sulu
Wenn mehr Strom verbraucht wird als produziert wird, gibt es ein Blackout.

Strom kann nicht verbraucht werden.


Antwort
Zitat
meistermieses
Joined: 31.12.2006

Original von topspit
Wieso sollten denn überhaupt Heizlüfter angemacht werden ?( Die Frage stellt sich doch gar nicht. Wir haben genügend Gas um über den Winter zu kommen.

Ich persönlich glaub eh, dass wir an zig stellen massivst (Gas-)Energie verschwendet haben. Heizen von unbenutzten Räumen, Industriehallen. Heizen auf 25°C anstatt auf 21°C. Hab mal gehört, dass jedes °C etwa 5% Energie ausmacht. Allein da kann man schon 20% sparen indem man sich einfach nen Pulli anzieht.

Das hängt vom Winter ab. Bei einem sehr kalten Winter reicht das Gas eher nicht. Bei einem durchschnittlichen Winter hingegen schon.


Antwort
Zitat
badmoe92
Joined: 25.02.2014
OnkelHotte
Joined: 16.01.2005

Warum?

Klingt doch eher nach Panikmacherei oder Clickbaiting

Mit der Warnstufe in der App will das Unternehmen daher vor allem die Kosten senken, die durch die Umstellung auf die erneuerbaren Energien ohne den dafür notwendigen Netzausbau entstehen. Die Verbraucher sollen diese Fehler beim Umbau der deutschen Stromversorgung nun durch Verbrauchsanpassungen ausgleichen.

TransnetBW betont, dass man die Situation rechtzeitig erkannt und gehandelt habe, es bestehe daher keine Gefahr, dass es zu einem Stromausfall in Baden-Württemberg kommt. Doch der Import aus der Schweiz ist teuer. „Je stärker der Verbrauch reduziert wird, desto weniger ausländisches Redispatch-Potenzial muss eingesetzt werden“, so die Sprecherin. „Das spart in der Regel nicht nur Geld, sondern auch CO2.“ Zahlen müssen am Ende alle Stromverbraucher die Ausgleichsmenge aus der Schweiz, denn die Kosten für den Redispatch werden über die Netzentgelte umgelegt.


Antwort
Zitat