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schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

naja gerald, genesen bist nach der quarantäne pflicht, also in den meisten fällen bei jungen leuten ach 14 tagen. das heißt du hast den ganzen sommer, wenns so bleibt wie aktuell bedeutet das für studenten sonst eher im september/oktober durch zu sein und vollständig geimpft. das ist schon ein großer anreiz.

fänd das mit 1. impfung +14/21tage reicht völlig ausreichend. vor allem wenn die ganzen impfstoffe nach der 1. dose noch immer besser wirken als J&J nach der einen wo man vollständig geimpft ist. es ist einfach nicht rund was da wieder verabschiedet wird.


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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Original von GeraldG
so wirds in einem LK in Bayern gemacht "Wer bereits vor Einführung des Systems geimpft wurde oder sich aus einem anderen Grund nachtragen lassen möchte, kann dies laut Impfzentrum über die Hotline tun: 080 92/86 31 40"

Hab dazu diese News gefunden:
https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg-ort28611/corona-bayern-digitaler-impfpass-ebersberg-impfung-impfzentrum-impftermin-90485417.html

Liest sich zunächst mal so als könne sich jeder einfach registrieren, ob er nun geimpft ist oder nicht.


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GeraldG
Beigetreten: 24.05.2011

? was

Original von schmandbacke
naja gerald, genesen bist nach der quarantäne pflicht, also in den meisten fällen bei jungen leuten ach 14 tagen. das heißt du hast den ganzen sommer, wenns so bleibt wie aktuell bedeutet das für studenten sonst eher im september/oktober durch zu sein und vollständig geimpft. das ist schon ein großer anreiz.

Im Saarland ist die Regel genesen + 30 Tage und wenn dann negativ gelten für dich die Lockerungen. Wie ist es denn in Bayern jetzt geregelt?


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schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

ok, hab vorhin nicht drauf geachtet welches bundesland(das galt für BaWü), wusste nicht das es da auch jedes anders handhabt :f_mad:
bayern ist ab 28tage nach dem positiven test bist genesen. kann echt nicht wahr sein das selbst dabei jedes bundesland es anders macht :facepalm:


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Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Gibt es außer Sachsen noch ein Bundesland, dass den Empfehlungen der STIKO bezüglich des Impfabstandes nicht folgt? Für mich ist die Entscheidung Sachsens bei Biontech und Moderna die Zweitimpfung schon 3 bzw. 4 Wochen nach der Erstimpfung zu machen unverständlich.


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DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008

Mutter und Vater diese WOche beide erstgeimpft. Beide mit AZ. Beide hatten Bedenken, beiden habe ich sie ausgeredet. Habe meinen Beitrag geleistet.

Nehme zur Belohnung jetzt einmal Ugurs Saft bitte


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Versuche auch schon seit dieser Woche einen Termin bei meinem Hausarzt zwecks freiwilliger AZ Impfung zu bekommen. Freund der beim gleichen Arzt ist meinte der macht da mit. Was nicht bei jedem Arzt hier in der Gegend der Fall ist.

Aber bisher ist entweder niemand ans Telefon gegangen oder Anrufbeantwortet geht ran und sagt die wären gerade in einer "Impfsprechstunde" und könnten daher nicht ans Telefon gehen. Anscheinend arbeitet da nur noch eine von den 3 Sprechstundenhilfen die sonst immer dort waren :|


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schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

wie ist das eigentlich jetzt wenn ich freiwillig astra nehm, kann ich dann trotzdem sagen als 2. bitte mrna?


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Syndra
Beigetreten: 09.01.2014

Könnt ihr mir kurz erklären, warum man eigentlich auf den Inzidenz-Wert geswitched ist?
Bei Lanz hat der Epimediologe gestern gesagt, weil man aus dem Wert schliessen kann, wie viele Leute davon ungefähr auf Intensiv müssen.
Allerdings erhebt ja jeder Landkreis diesen Wert, und wenn in einem LK jetzt 1 Mio Menschen leben und in dem Anderen 500k dann hat der Letztere u.U. ja einen viel höheren Wert bei weniger Infizierten. So ist es hier, mein LK hat ca 1.5 mal so viele Infizierte wie der Nachbarkreis, da dort drüben (3 Minuten mit dem Auto) allerdings deutlich weniger Menschen leben, haben sie einen sehr hohen 7-Tages-Wert und haben seit Wochen Ausgangssperre auch tags, während hier alles cool ist, obwohl es viel mehr kranke gibt.
Ich raffs nicht, bitte um Erklärung^^


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kusne
Beigetreten: 20.05.2007

@Syndra: Die 7-Tage-Inzidenz bildet die Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner ab.


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Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Ich verstehe deine Rechnung nicht. Es wird immer auf Infizierte der letzten 7 Tage auf 100000 Einwohner umgerechnet. Ist doch vollkommen wumpe, ob man einen Landkreis mit 500k oder 1Mio Einwohnern nimmt.
Man benutzt den Wert hauptsächlich, weil man den schon immer genommen hat und jeder gelernt hat, damit einigermaßen umzugehen.
Auch korreliert die 7-Tage-Inzidenz mit den anderen Kennzahlen (wenn auch verzögert). War zumindest in der Vergangenheit immer so, dass bei steigender Inzidenz auch die Auslastung der Intensivbetten gestiegen ist und mehr Todesfälle aufgetreten sind.
Der Typ meinte btw auch, dass man anhand von Abwasserproben das beste (und vor allem aktuellste) Bild kriegen würde. Ist dann aber wohl was für die nächste Pandemie...


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DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008

Die Inzidenz ist "normiert", bezieht sich also auf je 100 000 Einwohner. Wenn du 20 Infizierte in einer 100 000 Einwohnerstadt hast, haste ne Inzidenz von 20. In einer Stadt wie Hamburg mit rund 2 Mio Einwohnern brauchst du dann schon 400 Infizierte für ne Inzidenz von 20.

Und ja, du kannst aus der Inzidenz dann auch schließen, wie viele ca. auf die Intensiv müssen, wobei viel wichtiger ist, dass du ne Tendenz ablesen kannst. Wenn zB 0,5% aller Infizierten auf die Intensiv müssen, dann verdoppelt sich die Zahl der Personen, die auf die Intensiv müssen, wenn sich die Inzidenz verdoppelt.

Es ist daher eine absolute Nebelkerze zu sagen, man dürfe nicht nur auf die Inzidenz gucken. Die Inzidenz zeigt dir, was in 2-3 Wochen auf den Intensivstationen passieren wird.

Das ist ganz grob genauso, wie wenn du ne enge Kurve hast. Anhand der Anzahl der Leute, die da mit 150 km/h durchfahren, kannst du Abschätzen, wie viele Unfälle du haben wirst. Du musst nicht erst auf die Anzahl der Unfälle warten, wenn da mehr Leute mit mehr Geschwindigkeit durchballern, kommt es mit der Zeit auch zu mehr Unfällen.


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Syndra
Beigetreten: 09.01.2014

Also es geht mir um den Schwellenwert, ab dem Schulen geschlossen sind und eine 24h Ausgangssperre kommt. Das ist hier in BaWü ja mal 165, mal 200 aber ok, nehmen wir den 200er Wert.
LK Stuttgart hat ~600k, direkt nebenan hat der LK WN ~400k. LK WN ist flächenmäßig sicher 5 mal so groß wie LK S.
Wenn sich in S nun in den letzten 7 Tagen 1170 Menschen infizieren, haben sie nen Wert von 195 und alles ist cool, Schulen sind auf, während im LK WN 800 Infizierte rumlaufen, was nen Wert von 200 ergibt und alles ist dicht.
In S werden jetzt mehr Leute auf Intensiv kommen, die Infizierten "tummeln" sich auf sehr viel engerem Raum, S hat locker 10 mal so viele Krankenhäuser wie WN.
Ich checks noch immer nicht :(


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Unabhängig von der konkreten Strategie zur Pandemiebekämpfung ist es wichtig möglichst früh Entwicklungen zu erkennen, damit man angemessen gegensteuern kann.

Optimal wäre natürlich das tatsächliche Infektionsgeschehen exakt und in Echtzeit zu erkennen - das ist allerdings praktisch nicht möglich, deshalb sucht man Indikatoren.

Solange man ein relativ statisches System hat (keine Mutanten, keine Impfungen, konstante Teststrategie) funktionieren Inzidenzen sehr, sehr gut, weil man relativ früh relativ valide Einschätzungen zum Infektionsgeschehen treffen kann.

Warum nimmt man nicht absolute Zahlen?
Unsere Infrastruktur ist entsprechend aufgebaut (der größere LK hat z.B. mehr ITS Kapazität) und Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein. Bei 100 Menschen auf den Bremer ITS Stationen besteht dringender Handlungsbedarf, während 1000 ITS Patienten in NRW durchaus versorgt werden können.


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von DarkZonk
Es ist daher eine absolute Nebelkerze zu sagen, man dürfe nicht nur auf die Inzidenz gucken. Die Inzidenz zeigt dir, was in 2-3 Wochen auf den Intensivstationen passieren wird.

Das gilt nur, solange man nicht wesentliche Parametern verändert. Da das mittlerweile seit mehreren Monaten der Fall ist, ist die Nebelkerze wohl eher weiterhin an der Inzidenz festzuhalten.

Das man überhaupt noch eine nennenswerte Korrelation hat liegt daran, dass sich nicht alle Veränderungen in die gleiche Richtung auswirken.


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DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008

finde es immer noch erschütternd, wie man bzgl. einer "akzeptablen" Anzahl an Menschen auf ITS festhalten kann. Du kannst auch auf einer ITS mit bester Versorgung nicht jeden am Leben halten, ein Teil wird immer sterben. Und es gibt genug Berichte, dass selbst die, die auf die ITS kommen und zB beatmet werden und es überleben danach echt geschädigt sind.

jeder Patient auf der ITS ist einer zu viel, es gibt keine "tolerierbare" Mengen. Zu sagen, es gibt akeptable Mengen an Patienten auf der ITS heißt, es gibt akzeptable Mengen an Toten.
Ich fand den Ricardo Lange unglaublich eindrucksvoll

nur weil die ITS das noch aushält, ist das nicht okay. Über das Personal habe ich noch gar nicht geredet.

noch besser die Frage von Jung & Naiv und die Antwort von ihm


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n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Übrigens kurze Darstellung der Nebenwirkungen aus der Praxis.
Wir haben jetzt ca 300 AZ Dosen verimpft (alle 1. Impfung) und ca. 1000 Mrna in Form von moderna.
Insgesamt beobachten wir keinen großen Unterschied bei den Nebenwirkungen. Lediglich beim Zeitpunkt. Bei AZ waren die Nebenwirkungen bei der ersten Impfung recht hoch. Ca 30 des Personals sind ausgefallen meist wegen Fieber, schüttelfrost und Kopfschmerzen.
Bei moderna verlief die erste Impfung glimpflich kaum Nebenwirkungen zu beobachten. Allerdings waren die bei der zweiten Impfung hoch. Und auch nicht eklatant weniger als bei der AZ Impfing.
Auch hier vor allem schüttelfrost, Kopfschmerzen, Müdigkeit aber etwas weniger Personen mit Fieber.


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rowski999
Beigetreten: 21.01.2009

Komme gerade von meiner 1. Impfung (Lehrer in NRW).
Orga im Impfzentrum 1 mit Sternchen!


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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von DarkZonk
jeder Patient auf der ITS ist einer zu viel, es gibt keine "tolerierbare" Mengen. Zu sagen, es gibt akeptable Mengen an Patienten auf der ITS heißt, es gibt akzeptable Mengen an Toten.

Natürlich gibt es akzeptables Maß an ITS-Fällen und auch ein akzeptables Maß an Toten.

Alles ist eine Abwägung gegenüber den Einschränkungen, die benötigt werden, diese Fälle zu reduzieren. Wie in jedem anderen Bereich des Lebens auch.

Mit deiner Argumentation können wir die Maßnahmen auf ewig und noch strenger beibehalten, weil ja jeder Tote jeder Infektionskrankheit einer zu viel wäre.


Antwort
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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von DarkZonk
finde es immer noch erschütternd, wie man bzgl. einer "akzeptablen" Anzahl an Menschen auf ITS festhalten kann. Du kannst auch auf einer ITS mit bester Versorgung nicht jeden am Leben halten, ein Teil wird immer sterben. Und es gibt genug Berichte, dass selbst die, die auf die ITS kommen und zB beatmet werden und es überleben danach echt geschädigt sind.

jeder Patient auf der ITS ist einer zu viel, es gibt keine "tolerierbare" Mengen. Zu sagen, es gibt akeptable Mengen an Patienten auf der ITS heißt, es gibt akzeptable Mengen an Toten.

Die gleichen Maßnahmen würden auch schwere Verläufe bei anderen Krankheiten reduzieren. Gehen wir jetzt jedes Jahr in den Winterlockdown oder ist man einfach weniger Wert, wenn es nicht Covid-19 ist?


Antwort
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