Zum Forum springen
Coronavirus
 
Benachrichtigungen
Alles löschen
32.6 K Beiträge
630 Benutzer
436485 Reactions
2.9 M Ansichten
domano
Beigetreten: 04.08.2006

#

egal was man macht irgendwelche leute finden immer dumme argumente sich nicht impfen zu lassen. menschen die keine impfung wollen schaden sich ja selbst am meisten, deshalb braucht man ansich keine zusätzliche Incentivierung, viel mehr als die eigene Gesundheit geht halt nicht.


Antwort
Zitat
nemesis0381
Beigetreten: 25.12.2014

ich würde mir eher Sorgen machen wenn jemand mit ein Wundermittel gegen eine Krankheit um die Ecke kommt und behauptet es hat gar keine Nebenwirkung :truestory:


Antwort
Zitat
jan121212
Beigetreten: 11.09.2007

Ich halte nicht viel von irgendwelchen Impfprämien oder anderen Vorteilen, mit denen Impfverweigerer überzeugt werden soll.
Mir kam heute die Idee, dass man Ungeimpfte >18 Jahre, die an Corona erkranken, an den Behandlungskosten beteiligen könnte in einer Höhe, die auch tatsächlich finanziell weh tut. Diejenigen, die meinen, dass es nur ein Schnupfen ist, lassen sich dann eben nicht impfen. Sollten sie falsch liegen, wird's eben teuer. Ausnahmen sollten natürlich auch hier wieder für diejenigen greifen, die sich nicht impfen lassen können. Schnelltests sollten dann kostenlos bleiben, da diese tatsächlich der Allgemeinheit nutzen.
Das ganze müsste natürlich mit ausreichend Vorlauf angekündigt werden. Ich könnte mir vorstellen, dass dadurch die Impfbereitschaft signifikant erhöht werden könnte.
Was haltet ihr davon? Ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher, wie ich die Idee finde.


Antwort
Zitat
BubbleNedRum
Beigetreten: 13.02.2011

Original von Carty
Deshalb muss man mal endlich kapieren, die Situation akzeptieren, Panikmache unterlassen und anfangen mit dem Virus zu leben, wie mit allen anderen Viren auch.

Der volkswirtschaftlich beste und gesundheitlich sicherste Weg mit dem Virus zu leben erfolgt über die Impfung.


Antwort
Zitat
lastdayever
Beigetreten: 16.04.2006

Original von jan121212
Was haltet ihr davon? Ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher, wie ich die Idee finde.

Die Idee, dass Ungeimpfte sich an ihren etwaigen Krankenhauskosten beteiligen sollen finde ich absurd.
Wir haben in Deutschland jedes Jahr schätzungsweise allein 70.000 Menschen, die an den Folgen von Alkoholkonsum sterben.
Wieso übernehmen diese die Kosten für die vorherigen Behandlungen nicht selbst?
Was ist mit Rauchern? Kletterern, Bergsteigern? Motorradfahrern, die damit nicht zur Arbeit fahren?
Menschen, die keinen Sport treiben und sich ungesund ernähren?
Die Kosten der Krankenkassen für all diese Menschen übersteigen die durch Covid verursachten wohl sehr sehr deutlich.

Die Leute zahlen in die Krankenkasse ein, also werden sie auch behandelt, fertig.


Antwort
Zitat
cHaiNSawMasSacRe
Beigetreten: 05.11.2011

Original von meistermieses
Die hardcore Impfverweigerer erreicht man ja sowieso nicht, aber es gibt viele Leute, die aus unterschiedlichen Gründen unsicher sind. Bei denen ist eine positive Entscheidung für eine Impfung möglich, aber dazu benötigt es Geduld, Verständnis sowie Aufklärung und keinen moralischen Zeigefinger.

Wie viel Aufklärung willst du noch machen? Es weiß jeder der nicht total in ominösen telegram-Gruppen verloren ist, dass die Impfung sinnvoll ist, (allen) hilft und keine erwähnenswerten Nebenwirkungen hat.

Bei andern Impfungen (MMR) gehts doch auch nen Impfzwang durchzusetzen, wieso sollte das hier nicht auch funktionieren? Selbstverständlich müsste man gleichzeitig die Zertifizierung sicher machen und die von dir genannten Positivanreize (Promi-Impfer) nutzen.


Antwort
Zitat
ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Wer sich nicht impfen lässt obwohl bereits jeder ein Impfangebot hatte (Menschen bei denen es nicht möglich ist ausgenommen) soll Tests einfach selbst bezahlen - auch wenn Testpflicht herrscht. Diese Personen kommen bei hohen Inzidenzen außer in den Supermarkt nirgends rein und sind ebenso von einer möglichen Ausgangssperre betroffen + alles andere, was entweder jetzt wiederkommt oder noch neu erdacht wird. Da braucht dann auch niemand von Spaltung der Gesellschaft und Aufhetzen gegeneinander sprechen. Wer auf Individualismus pocht, der muss eben auch so weit denken können, dass Entscheidungen Folgen nach sich ziehen. You can't have your cake and eat it too.
Bei Kindern ist das noch eine andere Sache, da kann ich die Skepsis durchaus verstehen.

Bei Impfungen sind viele der Geimpften sich bestimmt auch nicht restlos sicher, dass keine Nachteile entstehen werden - man hat eben abgewägt und eine Entscheidung getroffen.
Wenn sich ein erwachsener Mensch dazu entscheidet, dass er sich nicht impfen lässt, dann ist das eine zu respektierende individuelle Entscheidung. Diese Menschen müssen dann aber auch wie jeder andere erwachsene Mensch mit den damit einhergehenden Folgen leben.
Im Rahmen einer immer weiter voranschreitenden Infantilisierung der Gesellschaft diesen Personen als Belohnung für ihre zurückhaltende Haltung oder gar ihren Trotz noch finanziell unter die Arme zu greifen wird nicht nur bei den Geimpften sehr sauer aufstoßen, sondern auch kontraproduktiv bei denen sein, die das alles sowieso als Verschwörung sehen.


Antwort
Zitat
aeneus
Beigetreten: 09.06.2008

Original von josch2001
Mich würden ja mal interessieren wieviele von den aktuell infizierten geimpft und somit eigentlich geschützt sind. Wäre doch auch wichtig zu wissen um weitere Maßnahmen festzulegen. Und bekannt ist das doch bestimmt auch, dazu findet man aber nichts.

Das findest du im letzten Wochenbericht des RKI, S.17f
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-07-22.pdf?__blob=publicationFile

Das RKI interpretiert die Daten so:

Interpretation und Abschätzung der Impfeffektivität:
Der bei weitem größte Teil der seit 01.02.2021 übermittelten COVID-19-Fälle war nicht geimpft. Durch
einen Vergleich des Anteils vollständig Geimpfter unter COVID-19-Fällen mit dem Anteil vollständig
Geimpfter in der Bevölkerung ist es möglich, die Wirksamkeit der Impfung grob abzuschätzen (sog. Screening-Methode nach Farrington, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8225751/ ). Die nach dieser
Methode geschätzte Impfeffektivität liegt für den Zeitraum 01.02. bis 11.07.2021 für die Altersgruppen
18-59 Jahre bei ca. 89 % bzw. ≥60 Jahre bei ca. 87 %. Im Gegensatz zu früheren Berichten wurde die
Impfeffektivität wochenweise berechnet und der Mittelwert aus den wochenweisen Einzelwerten
Wöchentlicher COVID-19-Lagebericht vom 22.07.2021

19 gebildet. Durch diese neue Vorgehensweise wird der dynamischen Entwicklung der Impfquote besser
Rechnung getragen. Die Impfeffektivität für die Altersgruppe <18 Jahren wird derzeit noch nicht
berichtet. Aufgrund der in dieser Altersgruppe noch sehr niedrigen Impfquote sowie differenzierter
Impfempfehlungen bzw. Zulassung (Comirnaty: aktuell ab 12 Jahre) besteht hier ein erhöhtes
Verzerrungsrisiko. Die Anzahl der Impfdurchbrüche sowie die nach der Screening-Methode geschätzte Wirksamkeit der
eingesetzten Impfstoffe bestätigen die hohe Wirksamkeit aus den klinischen Studien. Da die Angaben zu den Impfungen der COVID-19 Fälle teilweise unvollständig sind und somit eine
Untererfassung der geimpften COVID-19-Fälle wahrscheinlich ist, wird die Wirksamkeit der Impfstoffe
eher überschätzt. Auch wenn mit der aktuellen Methodik der Mittelwert-Berechnung einer
Überschätzung der Impfeffektivität entgegengewirkt wird, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die
aktuelle Dynamik sowohl in den Impfquoten als auch in den Infektionswahrscheinlichkeiten sowie ein
möglicherweise unterschiedliches Testverhalten bei Geimpften und Ungeimpften zu Verzerrungen
führen. Die hier aufgeführten Werte müssen daher mit Vorsicht interpretiert werden und dienen vor
allem der Einordnung der Impfdurchbrüche und einer ersten Abschätzung der Impfeffektivität.


Antwort
Zitat
sarkozysyndrom
Beigetreten: 14.05.2011

@meistermieses es gibt immer Verbesserungspotential aber ich denke nicht, dass man die Antivaxer mit irgendeiner staatlichen Kampagne überzeugen oder überhaupt erreichen kann. Dafür leben diese Leute viel zu sehr in ihrer eigenen Realität, befeuert nicht nur von ihrer bubble sondern auch von Leuten wie wagenknecht und Lafontaine, die die Legende der unbekannten Langfrist - UAW fröhlich weiter befeuern. Ganz zu schweigen von der unsäglichen Position der Stiko. Warum sollte sich jemand von irgendwelchen PR Aktionen überzeugen lassen, wenn die Position der potentiellen gefährlichen Nebenwirkungen auch im Mainstream so prominent vertreten wird?
Interessanter Ansatz wäre es natürlich schon, "prominente" ehemalige Antivaxer zu finden, allein es wird daran scheitern, dass es hier solche noch nicht gibt. In den USA ist die antivaxer Position ja noch mehr vertreten, ein großer Teil der GOP ist so drauf, obwohl sich ein paar wenige bekannte Figuren mittlerweile zu Pro-Impfung-Statements durchgerungen haben, angesichts der katastrophalen Akzeptanz der Impfung in den meisten roten Staaten. Das scheint aber nicht viel zu bringen.


Antwort
Zitat
airknight89
Beigetreten: 02.05.2008
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Auch das bestätigt nicht die ursprüngliche Aussage.
Israel ist ohnehin ein schlechtes Beispiel. Wenns quasi nur noch geimpfte gibt, gehen die "paar" Ansteckungen logischerweise auf Geimpfte zurück:

Among adults, about 85% have been vaccinated which means that Israel’s vaccinated community is five times larger than its unvaccinated community.

In dem Zusammenhang ist aber folgendes viel wichtiger:

Currently, cases are less than one-tenth as many as during January’s peak.
Hospitalizations during the current outbreaks are less than one-sixteenth of January’s peak, per The Washington Post. Put differently, Israel is currently averaging 120 weekly hospital admissions. In January, the country averaged 2,000 weekly hospital admissions.
Most importantly, admission to intensive care units for severe COVID-19 cases is less than one-twentieth the number of admissions in January.

Edit: Der Link zum Studenten aus Tel Aviv war eben noch nicht sichtbar.
Wenn sich das so bestätigt, ist das in der Tat ziemlich beunruhigend.
Dann dürften sich auch die Geimpften von den "Freiheiten" wie bspw. keine Tests, freier Zutritt zu Gastro/Kultur/Kunst/etc. im Herbst/Winter verabschieden dürfen...


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Soo viele sind in Israel übrigens noch nicht geimpft. 128 Dosen/100


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Weil die Bevölkerung extrem jung ist. Unter den Erwachsenen sind es laut den vorherigen Links 85%.

Aufgrund unserer alten Bevölkerung in DE, dürften wir im August so einige Länder bei der Impfquote überholen. Wir stehen da ohnehin gar nicht mehr so schlecht da...


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Ich finde es schon krass, was hier (und allgemein) für ein hate gegenüber "impfverweigerern" (oder einfach Menschen, die sich nicht für eine Impfung entscheiden) herrscht.
Es handelt sich um einen Impfstoff mit bedingter marktzulassung (sorry, notzulassung war falsch) und damit nur sehr begrenzter Erfahrung. Es gab in der Vergangenheit auch bei normal zugelassenen Medikamenten schwere Nebenwirkungen, die erst spät bekannt wurden. Das kann man doch nicht komplett ausblenden und die Leute einfach als dum bezeichnen?
Ja, corona kann auf jeden Fall Langzeitfolgen haben, die auch nicht toll sind, je nach Alter und vorerkrankungen sind die aber sehr selten.
Ich denke kaum jemand hier kann wirklich einschätzen, wie wahrscheinlich langfristige Nebenwirkungen bei den Impfstoffen sind.


Antwort
Zitat
stefeu
Beigetreten: 10.01.2007

Man muss die Leute dann vielleicht nicht als dumm, kann die Leute zumindest als entweder uninformiert oder als Lügner bezeichnen, wenn diese behaupten dass die Impfstoffe in der EU eine Notzulassung hätten. Die EU hat sich bewusst für die "bedingte Marktzulassung" und eben nicht die Notfallzulassung, wie z.B. in Großbritannien, entschieden.

So Sachen wie Contergan bzw. Thalidomid mit eventuellen Schäden durch eine Impfung gleichzusetzen (ich denke mal in die Richtung geht es ja wenn du von schweren Nebenwirkungen von Medikamenten sprichst), ist genau so ein Humbug. Einfach weil diese Impfstoffe komplett anders funktionieren.
Generell ist so eine Abwägung von eventuellen Impfschäden oder eventuellen Schäden durch Covid auch keine binäre Sache mit Risiken die auf einer Stufe stehen würden, wie oft, hier z.B. von dir, insinuiert wird.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Immer wieder die gleiche Mähr und Argumentation, dass der Impfstoff nur eine Notzulassung hätte und gar nicht absehbar ist was da in paar Jahren mit den Geimpften passiert. Es gab bisher noch nie einen Impfstoff der plötzlich nach paar Jahren irgendwelche Spätfolgen verursacht hätte. Viren können das aber. Die medizinische Wissenschaft kann das Risiko abschätzen und gibt dazu auch differenzierte Informationen. Diese werden dann aber ignoriert oder durch Falschaussagen wie die von pg89 torpediert und suggerieren eine Unsicherheit die gar nicht existiert.

Es gibt keine langfristigen Nebenwirkungen bei den Impfstoffen. Es wurden mittlerweile hunderte Millionen Menschen geimpft und die entsprechenden Nebenwirkungen, auch wenn sie lange anhalten würden, hätten sich schon lange gezeigt. Dafür gibt es auch die Studien vorher die solche Dinge überprüfen. Das man hier aber auch gefühlt aller 10 Seiten über das Selbe spricht.

Btw. kenne ich persönlich keinen einzigen Menschen persönlich der aus Angst vor dem Impfstoff sich nicht impfen lassen würde. Alle die ich kenne und die sich nicht impfen lassen machen das aus Prinzip oder behaupten dies zumindest.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Das wurde hier schon lang und breit diskutiert, ka wieso sowas hier immer wieder und immer wieder auftaucht.
Die hier zugelassenen Impfstoffe haben keine Notfallzulassung!
Langzeitnebenwirkungen kommen bei Impfstoffen quasi nicht vor. Wenn nach ein paar Wochen nix dolles passiert, passiert das auch nicht mehr nach Jahren.
Insbesondere bei den mRNA Impfstoffen ist das so. Das was du injiziert bekommst, ist nach wenigen Tagen komplett vom Körper abgebaut.
Genau bei dem Thema bieten Viren ein deutlich größeres Risiko, die machen nämlich selbst nach Jahren noch lustige Sachen im Körper...


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Habs mal editiert, notzulassung war in der Tat falsch. Wie man es nennt, ändert aber nichts.

Sonst meine ich aber genau das. mRNA ist ein komplett neues Verfahren, so einen Impfstoff gab es vorher noch nicht. Trotzdem meint jeder zu wissen "es kann überhaupt keine langzeitfolgen geben, jeder der sagt, er kann es nicht einschätzen, verbreitet fakenews".

Edit @paxis: ich kenne nur zwei Menschen persönlich, die sich nicht Impfen lassen möchten und bei beiden ist die Angst vor Nebenwirkungen der Grund. Gibt also wohl beides...


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Nein, mRNA ist kein neues Verfahren. Das ist jahrelang (30 Jahre) erforscht...
Genau das war doch der große Glücksfall, weshalb die Entwicklung schlussendlich so schnell ging...


Antwort
Zitat
stefeu
Beigetreten: 10.01.2007

Selbstverständlich ändert das etwas, sind zwei komplett verschiedene Dinge.
Und mit dem Rest machst du einfach weiter wie bisher.

  • mRNA ist kein komplett neues Verfahren.
  • Du verstehst immernoch nicht was Langzeitschäden bedeutet.

Antwort
Zitat