Zum Forum springen
Coronavirus
 
Benachrichtigungen
Alles löschen
32.6 K Beiträge
630 Benutzer
436485 Reactions
2.9 M Ansichten
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Original von cptbanano

Original von meistermieses
Die Regierung will jetzt auch Impfungen für Kinder ab 12 Jahren massiv propagieren, beispielsweise durch Impfungen an Schulen etc. Damit stellt sie sich gegen die STIKO. Impfungen für Kinder ab 12 nach Beratung etc. zu gestatten ist das eine, aber das exzessiv zu propagieren das andere. Ich finde das sorgt unzulässigerweiße für zu großem gesellschaftlichen Druck/Unmut, so lange die STIKO ihre Meinung nicht geändert hat. Da werden auch ganz viele außerhalb der Querdenkerbubble unzufrieden sein. Ich werde definitiv nicht für die Impfung werben, aber auch nicht davon abraten.

Die STIKO hat noch keine Empfehlung für oder dagegen herausgegeben. Zudem betrachtet sie das Risiko Impfung vs Infektion nur isoliert. Bei Kindern ist das Risiko für Schäden bei einer Impfung oder Infektion beides extrem gering.
Die Politik muss schauen wie weit geimpfte Kinder zur Herdenimmunität beitragen können und die Vorteile einer Herdenimmunität mit den möglichen Nachteilen einer Impfung für Kinder abwägen.

Das ist falsch, siehe hier: https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/stiko_node.html


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Original von Santalino2

Original von cptbanano
Die STIKO hat noch keine Empfehlung für oder dagegen herausgegeben.

Das ist Falsch. Die STIKO hat klar gesagt, sie empfiehlt Impfungen für Kinder mit Vorerkrankungen und für gesunde Kinder ohne Vorerkrankungen gibts keine Empfehlung.

Original von cptbanano
Die Politik muss schauen wie weit geimpfte Kinder zur Herdenimmunität beitragen können und die Vorteile einer Herdenimmunität mit den möglichen Nachteilen einer Impfung für Kinder abwägen.

Coronaviren mutieren relativ stark, daher wird man sie in naher Zukunft nicht ausrotten können und es wird auch keine dauerhafte Herdenimmunität geben. Alle 6 bis 12 Monate dann neue Booster-Spritze mit z. T. experimentellen Charakter, die in Rekordgeschwindigkeit entwickelt und mit "Notfallzulassungen" zugelassen werden und potentielle Langfristfolgen noch gar nicht vollumfänglich abschätzbar sind, ist für mich keine Lösung!

PS: Abgesehen davon, hat man ja zuletzt auch gerade beim Pokern gesehen, was dabei herauskommen kann, wenn "Experten" und Politiker sich zusammentun, siehe Glückspielstaatsvertrag.

Potentielle Langzeitfolgen werden nie vollumfänglich bekannt sein, für überhaupt gar nichts.


Antwort
Zitat
Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007

Original von p00s88
Sind wir also wieder bei der "Notfallzulassung" angekommen... Aha :f_thumbsup:

Das geht mir am Meisten aufn Sack, Leute die voller Zuversicht einen Text verfassen und sich dann nichtmal richtig informieren bzw. nichtmal die richtigen Worte verwenden, obwohl die gerade in solch einem Kontext wichtig sind...

Kenne auch so einen, der schreit dann groß Eigenverantwortung, dabei zeigt er selbst oft, dass man Sachen mit voller Überzeugung "wissen" kann ohne wirklich Ahnung zu haben...

Was denkst du warum ich "Notfallzulassung" in Anführungszeichen geschrieben habe? Vielleicht solltest du erst mal Posts richtig lesen und darüber nachdenken, bevor du dich darüber echauffierst und anderen unterstellst keine Ahnung zu haben!


Antwort
Zitat
Zivilist
Beigetreten: 02.12.2008

find ich auch etwas albern über das Wort Notfallzulassung zu streiten. Selbst Virologe Kekule nennt es so. Finde es auch echt absurd zu sagen, es sei ganz klar, dass Kinder geimpft werden sollten, wenn die Experten genau das nicht sagen. Man kann nicht nur auf die Wissenschaft hören, wenn es einem persönlich gefällt.


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Es war eine ganz normale zulassung. Wie man da Notfallzulassung ins Spiel bringen kann ist mir schleierhaft.. Das sollte auch jeder seit Ende letzen Jahres wissen.


Antwort
Zitat
Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007

Original von domano
Es war eine ganz normale zulassung. Wie man da Notfallzulassung ins Spiel bringen kann ist mir schleierhaft.. Das sollte auch jeder seit Ende letzen Jahres wissen.

Nein, es sind keine normalen, sondern bedingte Zulassungen (bei uns in der EU, in anderen Ländern gibts z. T. aber auch Notfallzulassungen...)!

Edit/Zusatz: Außerdem gings mir hier um ein mögliches zukünftiges Szenario...


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Also "Notfallzulassungen" = bedingte Zulassung, ist mir neu, aber alles klar :f_thumbsup:

und was ist neu und so experimentell an Vektorimpfstoffen?

und ab wann gilt das Argument mit Langzeitfolgen bzw. Spätfolgen nichtmehr? Wenn man im Körper nichtsmehr von dem Impfstoff nachweisen kann? Oder erst nach 5, 10, 20, 30, 100 Jahren?

Bin aber raus hier, zumindest was diese Diskussion angeht, da kommt nächste Woche eh wieder der nächste um die Ecke mit genau den gleichen Punkten...


Antwort
Zitat
Dogdo
Beigetreten: 19.06.2008

gebt einfach mal milliarden von menschen gleichzeitig eine verhältnismässig ungefährliche Kopfschmerztablette. Ich denke die Nebenwirkungen wären da deutlich höher als das bisher bekannte über die Impfungen


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

@synovate: Mehrwert durch AZ für junge nicht-Risikogruppen als „katastrophal“ zu bezeichnen, halte ich für eine krasse Übertreibung.
Es gibt allein in D Tausende junge, Gesunde, die nach Corona-Infektion wochen- oder gar monatelang schlapp waren, Geruchsverlust (bei einem 38 jährigen Bekannten seit 15 Monaten) plus andere Long Covid Effekte, die Impfskeptiker meines Erachtens völlig ausblenden und einzige und allein Todeswahrscheinlichkeit vs „Lottogewinn“-like schwere Impfnebenwirkung gegenüberstellen.

Kann ja jeder entscheiden, wie er mag, aber die nicht-tödlichen aber durchaus sehr unangenehmen Verläufe auszublenden, wird den Impfstoffen nicht gerecht, die auch davor sehr effektiv schützen.


Antwort
Zitat
ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016

Original von OnkelHotte
@synovate: Mehrwert durch AZ für junge nicht-Risikogruppen als „katastrophal“ zu bezeichnen, halte ich für eine krasse Übertreibung.
Es gibt allein in D Tausende junge, Gesunde, die nach Corona-Infektion wochen- oder gar monatelang schlapp waren, Geruchsverlust (bei einem 38 jährigen Bekannten seit 15 Monaten) plus andere Long Covid Effekte, die Impfskeptiker meines Erachtens völlig ausblenden und einzige und allein Todeswahrscheinlichkeit vs „Lottogewinn“-like schwere Impfnebenwirkung gegenüberstellen.

Kann ja jeder entscheiden, wie er mag, aber die nicht-tödlichen aber durchaus sehr unangenehmen Verläufe auszublenden, wird den Impfstoffen nicht gerecht, die auch davor sehr effektiv schützen.

würden die leute bei allem mal so abwägen...rauchen und jedes wochende saufen ist kein problem aber beim impfen fangen sie dann an dir zu erzählen , dass es ja impfnebenwirkungen gibt...


Antwort
Zitat
MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

Danke für eure Antworten.
So wies ausschaut nehmen sich die beiden Impfstoffe nicht viel, sodass ich dann wohl keine klare Präferenz haben werde
und je nach Verfügbarkeit mich entscheide werde - wobei in meiner Situation BioNtech wohl etwas besser passt wg. kürzerer Wartezeit.

@Santalino
Mir war das Thema bisher relativ "egal", vor allem, da scheinbar eine Vielzahl von Menschen bereits geimpft wurde,
inklusiver etlicher Verwandter und sonstiger Personen in meinem Umkreis und keiner hatte ernsthafte Beschwerden/Nebenwirkungen.
Da ich aber an ein paar beruflichen Veranstaltungen teilnehmen will und die das so vorschreiben (ganz offensichtlich zu ihrer eig. Sicherheit),
werde ich mich wohl dem "Druck" beugen und mich auch impfen lassen.
Wobei ich das gar nicht so wahrnehme, sondern schlicht als Schutz für mich und meine Angehörigen.
Nun denn, der faktische Impfzwang hat ja bereits begonnen, aber wirkliche Nachteile sehe ich aktuell nicht.


Antwort
Zitat
ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016

.

Äpfel und Birnen. Und wenn dann ist es jedem seine persönliche Sache, welchen Risiken sich jemand in welchem Umfang aussetzen will.
Gibt auch andere Stimmen.
"Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind.

Die Häufigkeit tödlicher Impffolgen wird aus seiner Sicht unterschätzt – eine politisch brisante Aussage in Zeiten, in denen die Impfkampagne an Fahrt verliert, die Delta-Variante sich rasant ausbreitet und Einschränkungen von Nichtgeimpften diskutiert werden.
https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_90550128/corona-impfung-pathologe-fordert-mehr-obduktionen-von-geimpften.html

was hat das mit äpfel und birnen zu tun? rein hypothetisch gesagt es sterben 1 von 100k an einer impfnebenwirkung und es stirbt 1 von 100k welcher raucht...warum sollte ich mich für das eine entscheiden aber beim anderen sagen ne ist mir zu gefährlich...das macht kein sinn und hat auch nix mit äpfel und birnen zu tun...das ist beides eine eigene entscheidung welche man bewusst für sich trifft...

ich will nicht sagen , dass sich jeder impfen lassen soll ...es ist mir sogar ziemlich egal ob die leute sich impfen oder nicht...ich will damit nur sagen , dass es rational keinen sinn ergibt das eine zu machen und die gefahr in kauf zu nehmen aber beim anderen zu sagen ne das ist mir zu gefährlich...jeder kann selbst entscheiden ob und wann er sich impfen lassen will...und es gibt durchaus gründe warum leute es sein lassen...was auch voll vertretbar ist meiner meinung nach...einer der gründe welche aber nie dagegen sprechen sollte ist die angst vor nebenwirkungen...weil das für so ziemlich den großteil von uns die kleinste gefahr overall ist das man stirbt
gerade in nem pokerforum wo die leute über wahrscheinlichkeiten reden und den ev berechnen hätte ich gedacht , dass es da am wenigsten diskusionen gibt...kannst ja mal ne liste machen und dann sagen was mehr ev hat pro und kontra impfung...und dich dann nochmal fragen ob es sinnvoll ist oder nicht...


Antwort
Zitat
Sascha2911
Beigetreten: 05.10.2007

Original von Santalino2

Original von p00s88
Sind wir also wieder bei der "Notfallzulassung" angekommen... Aha :f_thumbsup:

Das geht mir am Meisten aufn Sack, Leute die voller Zuversicht einen Text verfassen und sich dann nichtmal richtig informieren bzw. nichtmal die richtigen Worte verwenden, obwohl die gerade in solch einem Kontext wichtig sind...

Kenne auch so einen, der schreit dann groß Eigenverantwortung, dabei zeigt er selbst oft, dass man Sachen mit voller Überzeugung "wissen" kann ohne wirklich Ahnung zu haben...

Was denkst du warum ich "Notfallzulassung" in Anführungszeichen geschrieben habe? Vielleicht solltest du erst mal Posts richtig lesen und darüber nachdenken, bevor du dich darüber echauffierst und anderen unterstellst keine Ahnung zu haben!

Vielleicht solltest du einfach den richtige Terminus nutzen anstatt zu provozieren.


Antwort
Zitat
ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Original von p00s88
Sind wir also wieder bei der "Notfallzulassung" angekommen... Aha :f_thumbsup:

Das geht mir am Meisten aufn Sack, Leute die voller Zuversicht einen Text verfassen und sich dann nichtmal richtig informieren bzw. nichtmal die richtigen Worte verwenden, obwohl die gerade in solch einem Kontext wichtig sind...

Kenne auch so einen, der schreit dann groß Eigenverantwortung, dabei zeigt er selbst oft, dass man Sachen mit voller Überzeugung "wissen" kann ohne wirklich Ahnung zu haben...

Vor allem hört dann ja das Geschrei mit Eigenverantwortung auf, sobald die eigens getroffene Entscheidung auch nur minimal negative Folgen hat.
"Unfair, Apartheid, Impfzwang" - dass das Hausrecht eben auch noch existiert und die Hoteliers und Restaurantbetreiber daran mitarbeiten wollen, dass sich das letzte Jahr nicht wiederholt, geht nicht in deren Kopf.

Und mal abgesehen davon: Wenn alle Geimpften jetzt Nebenwirkungen bekommen würden: Wie würden viele der Leute, die die Impfung verweigern, wohl reagieren? Habe da eine starke Vermutung.


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

.

Äpfel und Birnen. Und wenn dann ist es jedem seine persönliche Sache, welchen Risiken sich jemand in welchem Umfang aussetzen will.
Gibt auch andere Stimmen.
"Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind.

Die Häufigkeit tödlicher Impffolgen wird aus seiner Sicht unterschätzt – eine politisch brisante Aussage in Zeiten, in denen die Impfkampagne an Fahrt verliert, die Delta-Variante sich rasant ausbreitet und Einschränkungen von Nichtgeimpften diskutiert werden.
https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_90550128/corona-impfung-pathologe-fordert-mehr-obduktionen-von-geimpften.html

Könntest du dann bitte auch den Teil des Artikels zitierten der sagt, dass deine ausgewählten Zitate Unsinn sind?


Antwort
Zitat
alterego
Beigetreten: 03.07.2006

.

Äpfel und Birnen. Und wenn dann ist es jedem seine persönliche Sache, welchen Risiken sich jemand in welchem Umfang aussetzen will.
Gibt auch andere Stimmen.
"Mehr als 40 Menschen habe man bereits obduziert, die binnen zwei Wochen nach einer Impfung gestorben sind. Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent davon an der Impfung gestorben sind.

Die Häufigkeit tödlicher Impffolgen wird aus seiner Sicht unterschätzt – eine politisch brisante Aussage in Zeiten, in denen die Impfkampagne an Fahrt verliert, die Delta-Variante sich rasant ausbreitet und Einschränkungen von Nichtgeimpften diskutiert werden.
https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_90550128/corona-impfung-pathologe-fordert-mehr-obduktionen-von-geimpften.html

Ich finde den Artikel schon ziemlich dreist. Es wäre ja extrem relevant für alle, wenn dieser Pathologe recht hätte. Aber er stellt eine sehr steile These auf ohne auch nur eine kleinste Hintergrundinfomation zu geben.
Er "geht davon aus" das 30 bis 40 Prozent an der Impfung gestorben sind? Das ist doch nicht die Aussage eines Wissenschaftlers. Wie sicher ist diese Erkenntnis? Was hat ihn zu dieser Annahme gebracht? Woran sind diese Menschen gestorben? Welchen Impstoff haben sie gekriegt?
Bei den Hirnvenenthrombosen wurden innerhalb kürzester Zeit die Impfungen gestoppt. Wenn er Leben retten will muss er diese wichtigen Infos sofort mit dem Heer an Wissenschaftlern teilen, die sich momentan mit Corona beschäftigen.
Stattdessen fordert ein Pathologe mehr Obduktionen bei T-Online. Das klingt für mich nicht gerade seriös, zumal es ja schon diese Meldepflicht gibt bei Todesfällen nach einer Impfung, und man recht schnell erkennen sollte, wenn sich Fälle häufen.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Mertens (STIKO) bleibt auch stand heute bei seiner abwartenden Haltung. Es fehlen noch zu wenig Daten. Die Hoffnung der Politiker auf einen schnellen Kurswechsel erfüllt sich nicht. Immerhin gibt er wenigstens transparent und regelmäßig ein Update.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Mitglied der Stiko erklärt wieso sie derzeit noch nicht empfehlen.


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Cliffs: Herzmuskelentzündung bei 1 zu 16-18k Fällen ist der Blocker aktuell. Sei meistens harmlos aber langzeitkonsequenz der Myokarditis noch unbekannt.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Ich bin immer mehr gegen kostenpflichtige Tests für Erwachsene, weil
1. selbst für junge Erwachsene das Risiko vergleichbar ist mit dem von Jugendlichen. Das heißt auch für die 20-jährigen ist es kein "Nobrainer" wie eine Masernimpfung,
2. werden Tests kostenpflichtig, dann wird einfach weniger getestet und die Dunkelziffer steigt,
3. sind Tests sehr leicht zu fälschen und Gastronomen/Kinobetreiber können das gar nicht kontrollieren. Klar ist das Urkundenfälschung, aber imo wird da fast niemand erwischt,
4. es wird immer argumentiert, dass man sich Impfen lassen soll wegen Eigenverantwortung. "Müssen" ist da einfach problematisch. Selbst als Schwangere "muss" ich nicht mit dem Rauchen aufhören, es gibt keinen Zwang, noch nichtmal einen finanziellen, sondern nur einen gesellschaftlichen. Gibt halt genug Beispiele, bei denen die fehlende Eigenverantwortung gesetzlich/finanziell keine Konsequenzen zur Folge hat.
5. das Problem, dass vielen Leuten so die gesellschaftliche Teilhabe verwehrt wird, vor allem, wenn sie wenig Geld haben. Das wird zu gesellschaftlichen Folgen in der Bevölkerung führen. Die armen und bildungsschwachen Menschen werden definitiv die Verlierer sein.

Ich sehe natürlich, dass es sinnvoll ist, etwas für eine höhere Impfbereitschaft zu tun, aber ich finde, dass "Zwang" (ist zwar kein Zwang, aber für Geringverdiener fast schon) nicht das angemessene Mittel ist und die Nachteile die Vorteile überwiegen. Griechenland und Frankreich haben beispielsweise schon Einschränkugen für Ungeimpfte beschlossen und da ist es gut am eskalieren. Obv. so nicht übertragbar auf Deutschland, aber ich glaube, dass die gesellschaftliche Wirkung unterschätzt wird.

Man muss auch dazu sagen, dass wir eine deutlich höhere Impfbereitschaft als Bulgarien beispielsweise haben und eine Herdenimunität sowieso nicht erreichen werden. Ich würde es einfach gut sein lassen, wir stehen im Verhältnis zu anderen Ländern schon passabel da. Wir müssen mit dem Virus leben und ja, natürlich kann es vorkommen, dass sich ein Nichtgeimpfter, aufgrund von Imunsuppressiva, ansteckt und stirbt. Das müssen wir meiner Meinung nach als Gesellschaft in Kauf nehmen, genau wie auch, dass man durch Passivrauchen oder, dass man als Unbeteiligter, durch einen durch Alkohol verursachten Autounfall, sterben kann.


Antwort
Zitat