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GoodGrief
Beigetreten: 12.07.2011

Original von meistermieses
Die meisten machen das im Moment über nen gefälschten Test. Das ist einfach gar nicht zu kontrollieren und super easy. Den Impfausweis zu fälschen ist schon schwieriger, aber bestimmt auch möglich. Kostet halt entsprechend. Habe aber auch nicht so gute Kontake, ist halt das was ich gehört habe.

Urkundenfälschung (Fälschen eines negativen Tests gilt auch als solche)als strafbare Handlung ist für viele und eigentlich die meisten auf jeden Fall ein Problem. Für mich als Arzt und auch für Lehrer kann dies das Aus im Beruf bedeuten.
Daher wundert mich die Aussage "die meisten machen das im Moment über einen gefälschten Test". Das klingt so, als ob es in deinem Bekanntenkreis regelmäßig so gehandhabt wird. Kennst du wirklich ein paar, die dies wirklich gemacht haben?

Oder ist es vielmehr so, dass die in einschlägigen Telegramgruppen dies als einfache Methode propagiert wird? Aber in Wirklichkeit durchziehen tun es die wenigsten, am wenigsten die Dampfplauderer?


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Zitat
GoodGrief
Beigetreten: 12.07.2011

Abgesehen davon ist das Fälschen eines Impfausweises technisch kein großes Problem.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Original von GoodGrief

Oder ist es vielmehr so, dass die in einschlägigen Telegramgruppen dies als einfache Methode propagiert wird? Aber in Wirklichkeit durchziehen tun es die wenigsten, am wenigsten die Dampfplauderer?

Genau das. Wobei ich mir sicher bin, dass es immer mehr durchziehen werden, wenn es keine andere Alternative, abgesehen vom Impfen gibt. Regelmäßig sich kostenpflichtig testen zu lassen, kann niemand bezahlen.


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Zitat
GoodGrief
Beigetreten: 12.07.2011

Ok, Foren im Netz und vorwiegend anonyme Chatgruppen haben sich schon immer durch Redlichkeit und Zuverlässigkeit ausgezeichnet.


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Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Denke auch, dass nur die Tatsache, das etwas relativ leicht zu fälsche ist nicht automatisch dazu führt, dass es die meisten machen. Gehört ja schon etwas "kriminelle Energie" dazu und das macht nicht jeder. Aber natürlich wird das vorkommen. Die meisten werden sich aber denke ich schon dran halten.


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Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Original von GoodGrief
Ok, Foren im Netz und vorwiegend anonyme Chatgruppen haben sich schon immer durch Redlichkeit und Zuverlässigkeit ausgezeichnet.

Naja, gibt doch bisher noch keine Studien, Zahlen oder Umfragen dazu. Was soll man denn sonst berücksichtigen? Auch wenn dir jemand erzählt, dass er seinen Impfausweis gefälscht hat, weißt du trotzdem nicht, ob das stimmt. Ich sehe die Hemmschwelle als sehr niedrig an, da
1) es sehr einfach ist.
2) kaum zu kontrollieren ist
3) für viele ist Urkundenfälschung ein Kavaliersdelikt, bzw. Ihnen sind die Folgen nicht so bewusst. Werden doch gerne mal Unterschriften gefälscht.
4) Die Nachteile für Nichtgeimpfte gravierend sind.


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Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Original von meistermieses
Hast du mal irgend etwas in den Medien gelesen, dass EINER erwischt wurde? Würde doch bestimmt gerne aufgenommen werden, um den Druck zu erhöhen und zur Abschreckung. Mir ist bislang kein Fall bekannt.

Beim Festival in Utrecht, bei dem sich mehr als 1000 Leute angesteckt haben, wurden anschließend einige gefälschte Zertifikate festgestellt. Ob die an dem Ausbruch Schuld waren, dürfte im Nachgang aber schwer zu überprüfen sein.
Für Deutschland hab ich aber noch nichts ähnliches gelesen...

Weil es eben so einfach ist den gelben Impfpass zu fälschen und anschließend in einer Apotheke die QR Codes zu bekommen, gehe ich aber schon davon aus, dass das auch gemacht wird.
Das dürfte auch noch deutlich zunehmen, wenn es für Ungeimpfte bald deutlich weniger Freiheiten gibt.


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Zitat
matusow
Beigetreten: 24.10.2006

Original von extrapartner
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-krise-radiomoderator-und-impfgegner-dick-farrel-stirbt-nach-covid-erkrankung-a-02ca3129-52f6-4332-981c-4a7f90f1ca1b

Auf dem Krankenbett die Nicht-Impfung bereut - etwas spät, aber immerhin kam er noch zur Einsicht vorm Tod. Wird wohl bei den meisten Schwurblern nur so funktionieren.

Den haben "die" doch aus dem Weg geräumt :evil:


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Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Ich habe gehört, dass die Schnelltests nicht mehr so gut auf die Delta Variante anschlagen. Hat jemand dazu zuverlässige Quellen?


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Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Hast du mal Google bemüht?


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Zitat
Schnicker
Beigetreten: 03.03.2006

Hmm, meine Mutter hat eine Autoimmunerkrankung und hat nach zwei Impfungen AstraZeneca, von der die Zweite bereits Anfang Mai gemacht wurde, vergangene Woche einen Antikörpertest durchführen lassen. Ergebnis ist laut Sprechstundenhilfe, die den Arzt kurz gefragt hat, "minimal", da irgendein gemessener Wert nur 0,5 beträgt.

Sie hat da jetzt noch nichts schriftlich und ich könnte die Zahlen eh nicht beurteilen. Außerdem ist mir klar, dass meine Mutter dennoch eine zelluläre Immunabwehr aufgebaut haben könnte. B-Zellen, T-Zellen und was auch immer da noch mit reinspielt, aber toll hört sich die Nachricht für mich als Laien nicht an. Die Sprechstundenhilfe meinte jedenfalls noch, dass meine Mutter auf jeden Fall Kandidat für einen Booster-Schuss die nächsten Monate sei.

Vor dem Hintergrund finde ich Diskussionen über die Höhe der fürs Gesundheitssystem möglicherweise verkraftbaren Infektionen, persönliches Risiko eines gesunden sportlichen vs eines übergewichtigen 30-Jährigen usw einigermaßen absurd. Die Vorerkrankung meiner Mutter lässt es u.U. nicht zu, dass sie durch Impfung einen guten Immunschutz aufbauen kann und dementsprechend wenig Lust habe ich rauszufinden, was das Virus mit meiner Mutter anstellen würde.

Ich kann obv niemanden zum Impfen prügeln, allerdings höflich darum bitten. Vielleicht gibts davor oder danach ja auch ne Bratwurst :f_thumbsup:


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Zitat
matusow
Beigetreten: 24.10.2006

Genau das Selbe bei mir. Meine Mum hat chronische Leukämie und hat nach 2 Impfungen mit Pfizer kaum Antikörper aufgebaut. Sie hat letzten Mittwoch noch eine 3. Impfung mit Pfizer bekommen. Komischerweise hat sie jedes mal eine Impfreaktion bzw ihr geht es ein paar Tage nicht gut, aber das muss ja nicht mit Antikörpern zusammenhängen. Wir warten jetzt ein paar Wochen und testen nochmal auf Antikörper.
Tests auf T-Zellen sind ja recht teuer und unausgereift.

Die Situation für sie ist halt katastrophal. Am meisten tut ihr weh, dass sie quasi seit 1 1/2 Jahren keins ihrer Enkel in den Arm nehmen kann.

Glaub wenn der Booster nicht hilft, wird sie es in Kauf nehmen. So isoliert gehts für sie nicht weiter.


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von Schnicker
Vor dem Hintergrund finde ich Diskussionen über die Höhe der fürs Gesundheitssystem möglicherweise verkraftbaren Infektionen, persönliches Risiko eines gesunden sportlichen vs eines übergewichtigen 30-Jährigen usw einigermaßen absurd. Die Vorerkrankung meiner Mutter lässt es u.U. nicht zu, dass sie durch Impfung einen guten Immunschutz aufbauen kann und dementsprechend wenig Lust habe ich rauszufinden, was das Virus mit meiner Mutter anstellen würde.

Aber was willst denn machen? In meinem nahen familiären Umfeld gibt es auch so einen Fall, aber man kann und imho sollte man auch nicht in einen Dauerlockdown und Dauermaßnahmen verfallen, um eine die Infektion einer vulnerablen Gruppe zu verzögern.

Wo will man denn da aufhören und welchen Weg gäbe es noch daraus? An irgendeiner Stelle wird man alles wieder normalisieren müssen und imho ist hohe Impfrate bei hoher Effektivität eine gute Grenze.


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Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Ist halt einfach nur Schade wenn man sowas hört und bei den Impfgegner dagegen 99% 'Geschwurbel und Ausreden, anstatt sie einfach mal ihren A... zur Impfung bewegen.


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Synovate
Beigetreten: 10.12.2008

Die Quote an echten Impfgegnern, im Sinne einer grundsätzlichen Verweigerung jeglicher Impfungen, dürfte ja relativ gering sein. Die Masern-Impfpflicht für Schulkinder wird bspw. flächendeckend umgesetzt und da gibt es keine hohe Verweigerungsquote.
Ich denke eher, dass der hohe gesellschaftliche Druck zu Abwehrreflexen führt. Es wird ja Druck auf mehreren Ebenen aufgebaut. Moralisch: entweder du impfst dich, oder du bist (mit-)verantwortlich, wenn Andere sich infizieren und sterben. Rechtlich: Entweder du impfst dich, oder du darfst bestimmte Dinge nicht mehr machen, oder musst du an jedem Ort kostenpflichtig testen lassen.
Dadurch haben Menschen teilweise nicht mehr das Gefühl, dass es eine individuelle, freie Entscheidung ist. Mir wäre es lieber, wenn sich die Impfdebatte weniger um moralische und rechtlich-repressive Ansätze drehen würde. Insbesondere ist es wichtig transparent zu informieren und zwar auch und vor allem über Nebenwirkungen, damit die Menschen informierte und freie Entscheidungen treffen können. Die STIKO z.B. gibt aktuell keine Empfehlung für Impfungen von Kindern und Jugendlichen, weil es bei 1: 16k bis 18k Impfungen zu Herzmuskelentzündungen kommt. Darüber muss aus meiner Sicht z.B. zwingend informiert werden, bevor Kinder und Jugendliche geimpft werden und ich bezweifle, dass im Vorfeld jeder Impfung eine detaillierte Aufklärung über diese Nebenwirkung und ihre Häufigkeit (auch im Verhältnis zur Häufigkeit eines ernsthaften Krankheitsverlaufs) stattfindet.


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bumblebeebee
Beigetreten: 06.06.2006

Tut mir ernsthaft leid für schnicker und matusows Mütter und alle anderen, die sich nicht impfen lassen können oder bei denen die Impfung nicht wirkt. Aber ist es nicht so, dass mit Delta infizierte Geimpfte genauso infektiös sind wie ungeimpfte?
Da hilft es euren Müttern leider auch nichts, wenn mehr ihrer Kontakte geimpft sind.


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Zitat
Synovate
Beigetreten: 10.12.2008

Original von bumblebeebee
Aber ist es nicht so, dass mit Delta infizierte Geimpfte genauso infektiös sind wie ungeimpfte?

Das scheint wohl so zu stimmen, es gibt auf jeden Fall Studien die darauf hinweisen.

Original von bumblebeebee
Da hilft es euren Müttern leider auch nichts, wenn mehr ihrer Kontakte geimpft sind.

Diese Schlussfolgerung ist aber falsch. Geimpfte infizieren sich deutlich seltener als Nicht-Geimpfte. Bei Delta ist dieser Effekt möglicherweise abgeschwächt im Vgl. zu vorherigen Varianten, aber er ist dennoch vorhanden. Damit schützt eine Impfung schon vor der Verbreitung des Virus.


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Statistisch helfen mehr Impfungen Fällen wie denen der Mütter erstmal. Irgendwann wird es aber zu einer Infektion kommen.
Hoffentlich haben die Impfungen dann etwas gebracht. Die Alternative ist dann leider nur praktisch völlige Isolation.
Tut mir wirklich leid für euch. Vielleicht gibt es ja noch erfreuliche Entwicklungen in der Richtung.


Antwort
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bumblebeebee
Beigetreten: 06.06.2006

Original von Synovate

Original von bumblebeebee
Da hilft es euren Müttern leider auch nichts, wenn mehr ihrer Kontakte geimpft sind.

Diese Schlussfolgerung ist aber falsch. Geimpfte infizieren sich deutlich seltener als Nicht-Geimpfte. Bei Delta ist dieser Effekt möglicherweise abgeschwächt im Vgl. zu vorherigen Varianten, aber er ist dennoch vorhanden. Damit schützt eine Impfung schon vor der Verbreitung des Virus.

Naja, aber wenn die Geimpften mit asymptomatischen oder sehr milden Verlauf unentdeckt herumlaufen, verbreiten sie das Virus möglicherweise stärker, als Ungeimpfte, die mit (mittel)schwerem Verlauf in Quarantäne sind. Zumal die Geimpften so gut wie gar nicht mehr getestet werden.


Antwort
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n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von bumblebeebee

Original von Synovate

Original von bumblebeebee
Da hilft es euren Müttern leider auch nichts, wenn mehr ihrer Kontakte geimpft sind.

Diese Schlussfolgerung ist aber falsch. Geimpfte infizieren sich deutlich seltener als Nicht-Geimpfte. Bei Delta ist dieser Effekt möglicherweise abgeschwächt im Vgl. zu vorherigen Varianten, aber er ist dennoch vorhanden. Damit schützt eine Impfung schon vor der Verbreitung des Virus.

Naja, aber wenn die Geimpften mit asymptomatischen oder sehr milden Verlauf unentdeckt herumlaufen, verbreiten sie das Virus möglicherweise stärker, als Ungeimpfte, die mit (mittel)schwerem Verlauf in Quarantäne sind. Zumal die Geimpften so gut wie gar nicht mehr getestet werden.

Die Strategie keine Impfung dämmt die Corona Infektionen ein war bisher im feldversuch nicht sehr erfolgreich...


Antwort
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