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rmsds
Beigetreten: 29.08.2018

Berlin verschärft ab Samstag, 05.02.2022 -trotz massiven Rückgang der schweren Verläufe- die Coronamaßnahmen.
U.a. Friseurbesuche usw sind dann nur noch mit 2G+ möglich (bisher 2G).

Wir verschärfen die Maßnahmen, weil es für die Bürger unverständlich ist, dass es unterschiedliche Regelungen in unterschiedlichen Bundesländern gibt.

Aha.


Antwort
Zitat
Pfirsichgeschmack
Beigetreten: 17.01.2014

Original von rmsds
Berlin verschärft ab Samstag, 05.02.2022 -trotz massiven Rückgang der schweren Verläufe- die Coronamaßnahmen.
U.a. Friseurbesuche usw sind dann nur noch mit 2G+ möglich (bisher 2G).

Wir verschärfen die Maßnahmen, weil es für die Bürger unverständlich ist, dass es unterschiedliche Regelungen in unterschiedlichen Bundesländern gibt.

Aha.

Wobei ich das eher unter Anpassungen verbuchen würde, wenn man alles betrachtet.

Verschärfung:
Friseur/Kosmetik von 2G auf 2G+ | "Damit sei dieser Bereich künftig der Gastronomie gleichgestellt"
Genesenenstatus von 6 auf 3 Monate reduziert
An Hochschulen FFP2-Pflicht

Lockerung:
Frisch geimpfte und Genesene benötigen für die ersten 3 Monate keinen Test mehr für 2G+
Keine Anwesenheitsdaten/Dokumentation mehr für Gastro, Sport etc.
Keine PCR-Pflicht mehr nach positivem Schnelltest
Zum Freitesten reicht ebenfalls Antigen- statt PCR-Test

https://www.tagesspiegel.de/berlin/friseure-anwesenheitslisten-pcr-tests-diese-neuen-corona-regeln-hat-berlin-beschlossen/28028012.html


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Zitat
Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Mir ist eben dieser Kommentar aus der Tagesschau vom 01.02.2022 aufgefallen. Obwohl wir es seit mittlerweile vielen Wochen besser wissen, wird hier immer noch ganz klar suggeriert, dass man als Geimpfter kein Ansteckungsrisiko darstellt und damit die Impfpflicht für Gesundheitspersonal gerechtfertigt. Außerdem wird pro allgemeine Impfpflicht argumentiert, weil dann die impfunwilligen Mitarbeiter aus dem Gesundheitspersonal keine Möglichkeit mehr hätten, ihren Job zu wechseln. Das alles finde ich äußerst fragwürdig und es drängt sich der Verdacht auf, dass es bei der Impfpflichtdiskussion gar nicht mehr so sehr um deren zwingende Notwendigkeit geht, sondern eher ums Prinzip.


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Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

https://www.br.de/nachrichten/wissen/neue-erkenntnisse-was-vor-omikron-schuetzt,SwDBElJ

In der Studie kamen dreifach geimpfte Personen ohne vorige SARS-CoV-2-Infektion fast auf gleiche Titer neutralisierender Antikörper gegen Omikron wie geimpfte Genesene oder Personen, die eine Durchbruchsinfektion mit Delta oder Omikron hatten.

==> Impfung x2 + Infektion ist besser als Impfung x3

In diesem Kontext ist es es jetzt ziemlich bescheiden, dass uns die PCR-Tests ausgehen. Jetzt müssen sich nämlich alle die noch nicht geboostert aber infiziert sind unnötig Boostern lassen.

@Zatox:
Ja die gesamte Kommunikationsarbeit (wenn man das überhaupt so nennen darf) bzgl. Schutz vor Infektion, Schweren Verläufen, Dauer des Genesenenstatus, Begründung von diesem und jenem ist total lächerlich.

Selbst wenn sie inhaltlich falsch ist, verbocken sie es mit der Qualität... Das kostet immer mehr Vertrauen in der Bevölkerung. Krieg es in meinen Podcasts auch mit, dass selbst die Impfpflichtbefürworter anfangen mit dem Kopf zu schütteln über Nebenkriegsschauplätze wie zB die Verkürzung des Genesenenstatus. So wird das nichts und die Demos bekommen weiter Zulauf.


Antwort
Zitat
matusow
Beigetreten: 24.10.2006

Kurze Frage: Kann man als genesener Corona übertragen? Wenn nein, wie lange hält dieser Schutz?
Hat jemand eventuell Quellen dazu?

Hintergrund dazu ist, dass ich mich frage, ob meine kleine Familie (Frau, Kind) wieder mehr mit meiner Mum zusammenkommen kann. Sie konnte zwar nach 3 Impfungen keine oder kaum Antikörper aufbauen, hat aber vom virologischen Institut eine bestätigte T-Zellen Antwort auf Covid.
Ein Dauerzustand ist die Isolation nicht und so überlegt man wann und unter welchen Bedingungen man es wieder riskiert. Da wir quasi sicher Omikron bekommen werden ( Kind Krabbelstube, Frau Lehrerin) ist die Frage aufgetaucht, ob man nach einer Infektion trotzdem Überträger sein kann?

Frau und ich sind 3 Mal geimpft, Kind noch zu Jung.
Corona haben wir bis jetzt alle gedodged.


Antwort
Zitat
ScHarKsen
Beigetreten: 19.05.2011

Original von topspithttps://www.br.de/nachrichten/wissen/neue-erkenntnisse-was-vor-omikron-schuetzt,SwDBElJ

In der Studie kamen dreifach geimpfte Personen ohne vorige SARS-CoV-2-Infektion fast auf gleiche Titer neutralisierender Antikörper gegen Omikron wie geimpfte Genesene oder Personen, die eine Durchbruchsinfektion mit Delta oder Omikron hatten.

==> Impfung x2 + Infektion ist besser als Impfung x3

In diesem Kontext ist es es jetzt ziemlich bescheiden, dass uns die PCR-Tests ausgehen. Jetzt müssen sich nämlich alle die noch nicht geboostert aber infiziert sind unnötig Boostern lassen.

@Zatox:
Ja die gesamte Kommunikationsarbeit (wenn man das überhaupt so nennen darf) bzgl. Schutz vor Infektion, Schweren Verläufen, Dauer des Genesenenstatus, Begründung von diesem und jenem ist total lächerlich.

Selbst wenn sie inhaltlich falsch ist, verbocken sie es mit der Qualität... Das kostet immer mehr Vertrauen in der Bevölkerung. Krieg es in meinen Podcasts auch mit, dass selbst die Impfpflichtbefürworter anfangen mit dem Kopf zu schütteln über Nebenkriegsschauplätze wie zB die Verkürzung des Genesenenstatus. So wird das nichts und die Demos bekommen weiter Zulauf.

Kann hier mal jemand sachlich auf Basis von Zahlen erklären, wieso man sich gegen Omikron überhaupt noch impfen lassen muss, um an öffentlichen Leben teilzuhaben? Für eine Grippewelle mit ähnlichen Zahlen wie Omikron gibt es auch keine Sanktionen ohne Impfung.


Antwort
Zitat
TBone98
Beigetreten: 25.07.2006

Von welchen "ähnlichen" Zahlen sprichst Du? Ich nehme an, dass Du mit Grippe "Influenzafälle" meinst.


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Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Er will aus den Parametern:

- Impfquote x2 je Altergruppe (vollständig)
- Impfquote x3 je Altergruppte (Booster)
- Reproduktionsfaktor mit 2G+
- Reproduktionsfaktor 3G
- Krankenhauskapazität
- Inzidenz
- Genesenenfaktor bei x2 + Ungeimpften

Vorgerechnet bekommen, dass überhaupt noch eine akute Gefahr besteht, wenn die Inzidenz bei Ungeimpften/Geimpfte über x/100.000 Einwohner steigt, dass die Gesundheitsversorgung gefährdet ist.

Edit:
Ich kann das nicht. Ich gehe davon aus, dass aktuell noch eine Gefahr besteht. Omnikron auch "nur" 50-80% weniger Hospitalisierung. Meiner Einschätzung nach macht das der größere Reproduktionsfaktor wieder weg. Aber sicher wissen tue ich es auch nicht. Falls eine Überlastung droht, glaub ich nur kurz? 2-6 Wochen?


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Das deutlich gesenkte Risiko liegt in erster Linie daran, dass sich auch Geimpfte mit Omikron infizieren können, die in aller Regel nicht im Krankenhaus landen. Das reduziert natürlich massiv den Anteil der Intensivpatienten pro Infektion gegenüber Delta.
Isoliert betrachtet haben Ungeimpfte gegenüber Delta ein um 25% geringeres Risiko im Krankenhaus zu landen. Das ist natürlich besser als nix, jedoch noch lange nicht harmlos...
Imo wiegen sich die Ungeimpften durch die overall Zahlen hier in trügerischer Sicherheit.

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Omikron-Wie-gefaehrlich-ist-die-neue-Coronavirus-Variante,omikron134.html


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Angeblich haben die Inzidenzen bisher die Älteren noch nicht so stark erreicht. Wenn das noch bevorsteht könnte es evtl schon noch zu Überlastungen kommen.
Außerdem geht es wie schon geschrieben auch um die Infrastruktur. Komme grad aus nem Supermarkt in dem schon einige Angestellten fehlen. Rede war schon von Schließung, weiß aber nicht ob das nur so ein Gerede von der Angestellten war oder ob das tatsächlich schon zur Debatte steht.


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Original von matusow
Kurze Frage: Kann man als genesener Corona übertragen? Wenn nein, wie lange hält dieser Schutz?
Hat jemand eventuell Quellen dazu?

Hintergrund dazu ist, dass ich mich frage, ob meine kleine Familie (Frau, Kind) wieder mehr mit meiner Mum zusammenkommen kann. Sie konnte zwar nach 3 Impfungen keine oder kaum Antikörper aufbauen, hat aber vom virologischen Institut eine bestätigte T-Zellen Antwort auf Covid.
Ein Dauerzustand ist die Isolation nicht und so überlegt man wann und unter welchen Bedingungen man es wieder riskiert. Da wir quasi sicher Omikron bekommen werden ( Kind Krabbelstube, Frau Lehrerin) ist die Frage aufgetaucht, ob man nach einer Infektion trotzdem Überträger sein kann?

Frau und ich sind 3 Mal geimpft, Kind noch zu Jung.
Corona haben wir bis jetzt alle gedodged.

Das kann keiner so ganz genau sagen, gibt Leute die bekommen innerhalb weniger Wochen 2x Corona. Würde mich an Deiner Stelle mal konkret von Ärzten für den Fall Deiner Mutter beraten lassen und dann einen Plan für die Zukunft machen. Dass sie Euch und andere nie wieder sieht ist ja auch keine Lösung... Du bist doch Ösi oder? Da sollten imo Gurgeltests, ggf. mit zusätzlichem Schnelltest recht große Sicherheit geben und für den Worst Case zeigt deine Mutter ja T-Zellen reaktion. Zusätzlich gibts nun auch Medikamente bei früher Erkrankung. Würde einfach mal mit Deiner Mutter an einem Weg in die Normalität arbeiten, die Omicronwelle ist ja auch bald vorbei.

Die Studie die gestern hier gepostet wurde hat es nun auch in die Bild geschafft:
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/corona-studie-aus-den-usa-lockdowns-haben-fast-keine-corona-todesfaelle-verhinde-79014320.bild.html

Kein Wort davon, dass die Aussagekraft recht eingeschränkt ist da nur die erste Welle betrachtet wurde... Naja immerhin wird es nun recht schnell Antworten von anderen Wissenschaftlern geben..


Antwort
Zitat
TBone98
Beigetreten: 25.07.2006

Original von topspit
Er will aus den Parametern:

- Impfquote x2 je Altergruppe (vollständig)
- Impfquote x3 je Altergruppte (Booster)
- Reproduktionsfaktor mit 2G+
- Reproduktionsfaktor 3G
- Krankenhauskapazität
- Inzidenz
- Genesenenfaktor bei x2 + Ungeimpften

Vorgerechnet bekommen, dass überhaupt noch eine akute Gefahr besteht, wenn die Inzidenz bei Ungeimpften/Geimpfte über x/100.000 Einwohner steigt, dass die Gesundheitsversorgung gefährdet ist.

Edit:
Ich kann das nicht. Ich gehe davon aus, dass aktuell noch eine Gefahr besteht. Omnikron auch "nur" 50-80% weniger Hospitalisierung. Meiner Einschätzung nach macht das der größere Reproduktionsfaktor wieder weg. Aber sicher wissen tue ich es auch nicht. Falls eine Überlastung droht, glaub ich nur kurz? 2-6 Wochen?

Kann ja sein, dass er das will. Darum geht es mir aber gar nicht. Er begründet diese Forderung ja damit, dass die Covid-Zahlen aktuell (Infektions- und Todesfälle) auf einem ähnlichen Niveau sind wie sonst die Influenzafälle. Nur zeigen zumindest die Zahlen des RKI zu beiden Ursachen völlig unterschiedliche Zahlen laut statista.de. Vielleicht sind die ja falsch oder ich lese die Zahlen nicht richtig, aber dann soll er bitte mal zeigen, welche Zahlen er kennt wieso er sie für vergleichbar hält. Gestern schreibt er einen Aufsatz, der zeigen soll, dass die Lehre von Studenten massiv unter einem staatlichen Lockdown leidet. Nur gibt es diesen überhaupt nicht.

Laut statista.de gab es in der "schlimmsten" Grippesaison 2017/2018 insgesamt 333.567 Influenzafälle und 1.665 Todesfälle (sind die eigentlich an oder mit Grippe gestorben). Die Grippesaison umfasst 34 Wochen. Allein in vorletzten Kalenderwoche (KW3) diesen Jahres gab es über 763.000 Coronafälle und 146 Todesfälle bei steigender Tendenz. Und das obwohl wir ein wesentlich höhere Impfquote gegen Covid als gegen Influenza haben und auch noch Kontaktbeschränkungen bestehen, welche es in der Grippesaison niemals gab.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Original von matusow
Corona haben wir bis jetzt alle gedodged.

So ohne Weiteres kann das heute niemand für sich ausschließen.


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von TBone98
Laut statista.de gab es in der "schlimmsten" Grippesaison 2017/2018 insgesamt 333.567 Influenzafälle und 1.665 Todesfälle (sind die eigentlich an oder mit Grippe gestorben). Die Grippesaison umfasst 34 Wochen. Allein in vorletzten Kalenderwoche (KW3) diesen Jahres gab es über 763.000 Coronafälle und 146 Todesfälle bei steigender Tendenz. Und das obwohl wir ein wesentlich höhere Impfquote gegen Covid als gegen Influenza haben und auch noch Kontaktbeschränkungen bestehen, welche es in der Grippesaison niemals gab.

Ich meine, das spiegelt die Realität nicht wider. Bei Grippe wurde ja wesentlich unstrukturierter getestet und es gibt eine viel größere Dunkelziffer, was die Todesfälle angeht. Diese wurde ja nicht anhand der confirmed Infections gemessen, sondern anhand der Übersterblichkeit in den Zeiträumen der Grippewellen geschätzt und dort geisterte ja schon immer die Zahl 20k Tote in den schlimmsten Wellen herum.
Hier ein paar Daten dazu:
https://www.br.de/extra/br-data/grippe-todesfaelle-schaetzung-100.html
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/405363/umfrage/influenza-assoziierte-uebersterblichkeit-exzess-mortalitaet-in-deutschland/

Und was die COVID Todesfälle in KW3 angeht. Ich fürchte, wir müssen inzwischen davon ausgehen, dass immer mehr Fälle unter "gestorben MIT COVID" fallen. Es war doch so, dass dort nicht mehr sauber separiert wird. Siehe latest News zu Hospitalisierungen
Jemand, der infiziert ins Hospital kommt, landet auf der COVID-Station, egal ob wegen oder mit Covid eingeliefert --> +1 COVID Hospitalisierung
Wer in der COVID-Station stirbt --> + 1 COVID Toter. Ich wäre aktuell nicht sicher, dass bei jedem der 146 Todesfälle in KW 3 COVID safe als Todesursache verifiziert wurde. Klar ist natürlich auch, dass es oft nicht klar separiert werden kann.
Wenn jemand mit Heart Failure eingewiesen wird, dann ist COVID natürlich nicht gerade hilfreich und wenn so ein Patient dann am Ende an Herzversagen stirbt, mag es gar unmöglich sein zu unterscheiden, ob das Herz sowieso schlapp gemacht hätte oder COVID der ausschlaggebende Punkt war.

Bei den Todesfällen wie gesagt nicht sicher, bei Hospitalisierung ja afaik proof, dass hoher Anteil nicht wegen COVID dort liegt aber gezählt wird.


Antwort
Zitat
Topgamer
Beigetreten: 25.01.2008

Edit: Hotte war schneller


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von TBone98

Original von topspit
Er will aus den Parametern:

- Impfquote x2 je Altergruppe (vollständig)
- Impfquote x3 je Altergruppte (Booster)
- Reproduktionsfaktor mit 2G+
- Reproduktionsfaktor 3G
- Krankenhauskapazität
- Inzidenz
- Genesenenfaktor bei x2 + Ungeimpften

Vorgerechnet bekommen, dass überhaupt noch eine akute Gefahr besteht, wenn die Inzidenz bei Ungeimpften/Geimpfte über x/100.000 Einwohner steigt, dass die Gesundheitsversorgung gefährdet ist.

Edit:
Ich kann das nicht. Ich gehe davon aus, dass aktuell noch eine Gefahr besteht. Omnikron auch "nur" 50-80% weniger Hospitalisierung. Meiner Einschätzung nach macht das der größere Reproduktionsfaktor wieder weg. Aber sicher wissen tue ich es auch nicht. Falls eine Überlastung droht, glaub ich nur kurz? 2-6 Wochen?

Kann ja sein, dass er das will. Darum geht es mir aber gar nicht.

Spoiler

Er begründet diese Forderung ja damit, dass die Covid-Zahlen aktuell (Infektions- und Todesfälle) auf einem ähnlichen Niveau sind wie sonst die Influenzafälle. Nur zeigen zumindest die Zahlen des RKI zu beiden Ursachen völlig unterschiedliche Zahlen laut statista.de. Vielleicht sind die ja falsch oder ich lese die Zahlen nicht richtig, aber dann soll er bitte mal zeigen, welche Zahlen er kennt wieso er sie für vergleichbar hält. Gestern schreibt er einen Aufsatz, der zeigen soll, dass die Lehre von Studenten massiv unter einem staatlichen Lockdown leidet. Nur gibt es diesen überhaupt nicht.

Laut statista.de gab es in der "schlimmsten" Grippesaison 2017/2018 insgesamt 333.567 Influenzafälle und 1.665 Todesfälle (sind die eigentlich an oder mit Grippe gestorben). Die Grippesaison umfasst 34 Wochen. Allein in vorletzten Kalenderwoche (KW3) diesen Jahres gab es über 763.000 Coronafälle und 146 Todesfälle bei steigender Tendenz. Und das obwohl wir ein wesentlich höhere Impfquote gegen Covid als gegen Influenza haben und auch noch Kontaktbeschränkungen bestehen, welche es in der Grippesaison niemals gab.

Wenn du darauf gar nicht eingehen willst, was er will kannst du es dir halt ganz sparen. Er will halt hergeleitet bekommen warum die Grundrechte von Ungeimpften aktuell eingeschränkt werden. Nicht er muss begründen wieso Corona ungefährlich ist (zB so wie die Grippe) sondern diejenigen die die Grundrechte wegnehmen müssen begründen warum sie das tun. Der ganze Grippevergleich hinkt sowieso vorne und hinten.

Ich denke es wäre möglich die Komplexität aus o.g. Parametern in einem Schaubild darzustellen und zu Begründen warum aktuell eine Gefahr für das Gesundheitssystem oder krititische Infrastruktur bestehen könnte und daher sind die Eingriffe in die Grundrechte gerechtfertigt.

Ich kann verstehen warum er das haben will. Liefern kann ich es ihm nicht und ich wüsste auch nicht wo so etwas aktuell kommuniziert wird. Da wie gesagt, wir da ein kleines Kommunikationsproblem bei den Verantwortlichen haben.

Anyway... Ich glaube bei einigen ist das sowieso alles egal. Selbst wenn man das jetzt mühsam mathematisch korrekt herleiten würde... Dann sagen die halt einfach, dass die Zahlen gefaked seien und es sowieso andere Mittel gäbe Szenario A,B,C zu verhindern oder dass sich die meisten Ungeimpften sowieso selbst schützen würden. Insbesondere die Risikogruppen unter den Ungeimpften bla bla bla...

Man brauch darauf nicht eingehen, es sei denn man kann es wirklich sauber herleiten und darstellen. Aber auch dann braucht man nicht erwarten, dass manche ihre Meinung ändern und sich impfen lassen. Respekt für denjenigen der das macht :appl:

Es ist IMMER das gleiche Muster. Random Bullshit verbreiten, doofe (geschlossene) Fragen stellen und sich dann wieder verpissen und Wochen später mit dem nächsten Unsinn um die Ecke kommen.


Antwort
Zitat
TBone98
Beigetreten: 25.07.2006

Er will diese Herleitung und begründet es doch damit, dass seiner Meinung nach die aktuellen Covid-Zahlen auf dem gleichen Niveau liegen wie die Influenzazahlen in anderen Jahren. Also müsse man ja nun die Beschränkungen nicht aufrecht erhalten, weil man das ja bei der Grippe auch nicht täte. Und wenn man das Aufrechterhalten für notwendig sieht, obwohl die Zaheln auf vergleichbarem Niveau lägen, solle man das herleiten. Nur liegen die Zahlen eben nicht auf einem ähnlichen Niveau.

Genauso wenig wird die Lehre an den Hochschulen aktuell durch einen staatlichen Lockdown verhindert wird. Das liegt ganz allein im Ermessen jeder einzelnen Hochschule selbst.

Von stimme ich Deiner Aussage

Es ist IMMER das gleiche Muster. Random Bullshit verbreiten, doofe (geschlossene) Fragen stellen und sich dann wieder verpissen und Wochen später mit dem nächsten Unsinn um die Ecke kommen.

uneingeschränkt zu.


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Dänemark zieht es weiterhin durch (aktuelle Inzidenz 5200): https://www.dw.com/de/d%C3%A4nemark-hebt-corona-beschr%C3%A4nkungen-auf/a-60617272

Das ist erstmal gut für Deutschland. Die Politik-Kultur hat sich nunmal dahingehend entwickelt, dass große Entscheidungen nicht anhand von objektiv richtig oder falsch getroffen werden, sondern anhand der Strategie, die geringstmögliche Angriffsfläche zu bieten oder den größtmöglichen PR-Effekt.

Berücksichtigt man dies, ist es gut, mit Dänemark ein Nachbarland als Versuchskaninchen beobachten zu können.
Sollte sich in Dänemark in den nächsten Wochen alles als gut rausstellen, haben unsere Politiker die "Versicherung" sich auf Dänemark berufen zu können, wenn Restriktionen gelockert oder aufgehoben werden.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von josch2001
Angeblich haben die Inzidenzen bisher die Älteren noch nicht so stark erreicht. Wenn das noch bevorsteht könnte es evtl schon noch zu Überlastungen kommen.

Wenn man die Zahlen in NRW anschaut, dann z.B. den 20.12.21 als Ausgangsposition nimmt (afaik sind da die Ergebnisse der letzten Pooltests aus Schulen in 2021), sieht man bis zur aktuellen Woche einen Anstieg um den Faktor 5 bis 6 bei der Gruppe U20 und um den Faktor 3,5 bis 4 bei Ü60.

In den Gruppen dazwischen gibt es eine Tendenz, dass mit zunehmendem Alter der Anstieg geringer ausgefallen ist.
Da ist eine deutliche Korrelation zur Impf-/Boosterquote erkennbar, so dass man davon ausgehen sollte, dass die Älteren schon mit in der Welle sind.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008