Und weiter geht es. Aktuell flattern überall die Meldungen rein das die Bundesländer Maskenpflicht und co. bis Mai verlängern wollen ![]()
Das kann man sich doch alles nicht mehr ausdenken.
Original von karoel
Und weiter geht es. Aktuell flattern überall die Meldungen rein das die Bundesländer Maskenpflicht und co. bis Mai verlängern wollen
Das kann man sich doch alles nicht mehr ausdenken.
Ich finde es gut, dass die Bundesländer dies so umsetzen wollen.
Maskenpflicht nervt, aber ist noch das simpelste und effektivste Instrument, ohne eine Grundrechtsverletzung zu sein. Das ist ja die gleiche Diskussion wie zu Beginn, mit den gleichen (Ggegen-)Argumenten.
Mir hilft die Maske gegen nervige Pollen und auch sonst stört sie maximal bei sehr langen Zugfahrten, aber da gibt's ein paar Tricks, wie man es angenehmer machen kann. Wenn jetzt wieder wegen Maske gejammert wird, hoffe ich einfach mal dass sie die Jammerer so richtig derbe nervt, einfach damit sich's lohnt
Original von Romeryo
Maskenpflicht nervt, aber ist noch das simpelste und effektivste Instrument, ohne eine Grundrechtsverletzung zu sein. Das ist ja die gleiche Diskussion wie zu Beginn, mit den gleichen (Ggegen-)Argumenten.
Und das ist gottgegeben richtig oder gibt es auch irgendeinen Beleg, dass das einen signifikanten Einfluss auf das aktuelle Pandemiegeschehen hat oder im Resultat irgendwas ändern wird?
Original von Romeryo
Mir hilft die Maske gegen nervige Pollen
Dann trag sie doch einfach weiter, unabhängig davon ob die Pflicht sie zu tragen entfällt.
Original von Romeryo
Wenn jetzt wieder wegen Maske gejammert wird, hoffe ich einfach mal dass sie die Jammerer so richtig derbe nervt, einfach damit sich's lohnt![]()
Ja, genauso so stelle ich mir die Maßnahmenfreunde inzwischen vor.
Nochmal zur Klarstellung, es ging zu keinem Zeitpunkt darum Infektionen durch Maßnahmen zu verhindern, da das grundsätzlich schlecht bis gar nicht funktioniert, außer man behält das in höchster Stärke über lange Zeit bei wie z.B. China das macht. Es ging von Anfang an darum Infektionen zu verlangsamen, um a) Gesundheitssysteme zu entlasten und b) einen Impfstoff/Medikament zu entwickelt. Es gibt darüber hinaus keine validen Gründe für Maßnahmen, egal wie wenig sie deiner Meinung nach einschränken. Da a) nicht eingetreten ist und auch nicht eintreten wird, was selbst Lauterbach eingesteht, und b) schon passiert ist, gibt es keinerlei Gründe Maßnahmen nicht auslaufen zu lassen.
Am Ende ist es doch so, der Großteil von Europa läuft problemlos mit deutlich weniger oder ganz ohne Maßnahmen, während man hier in Deutschland sitzt und überlegt seine Maßnahmen zu verlängert. Wem das nicht wenigstens ein bisschen komisch vorkommt, dann weiß ich auch nicht.
Was hat Lauterbach in Sachen Gesundheitssystem eingestanden? Wir haben derzeit in vielen Regionen Deutschlands eine Überlastung der Krankenhäuser. Und wenn der Staat (Bund und Land) hier nicht endlich tätig wird, werden noch mehr Ärzte und Pflegekräfte die Krankenhäuser verlassen.
In dem Brief, der der Zeitung vorliegt, heißt es in der Begründung wörtlich: „Unter Berücksichtigung der stabilen Situation auf den Intensivstationen, ist aktuell eine Überlastung des Gesundheitssystems nicht mehr zu erwarten.“
Deshalb sollen Sonderzahlungen für beispielsweise extra Schutzausrüstung oder den Betrieb der Corona-Hotline auslaufen. Lauterbach weise außerdem auf deutlich mildere Verläufe bei Omikron hin, so „Bild“.
ja Welt und das Wort "Bild" kommt darin vor. Den Brief und den Sachverhalt wird es so mit Sicherheit trotzdem geben und wurde auch zu keinem Zeitpunkt dementiert.
Und wir sehen auch momentan keine Überlastungen der Krankenhäuser. Wir sehen insbesondere Personalmangel durch anlassloses Testen und zu rigorosen Quarantäne- und Isolationsregeln. Das ist politisch hausgemacht.
Als Beispiel Hamburg: Hier sind derzeit ~400 Personen mit Corona (also wahrscheinlich 100-200 wegen Corona) im Krankenhaus, bei gleichzeitiger Rekordinzidenz wohlgemerkt wo jeder und seine Mutter Corona hat. Die Stadt hat https://de.statista.com/statistik/daten/studie/254737/umfrage/bettendichte-in-hamburg/ circa 12.000 Betten. Also entfallen 3-4% der Betten auf Patienten mit positiven Coronatest. Wenn das eine brechende Überlastung ist, die Grundrechtseinschnitte begründet, dann noch viel Spaß auf der Clownsschule.
Original von Penishaubize
Original von Romeryo
Mir hilft die Maske gegen nervige PollenDann trag sie doch einfach weiter, unabhängig davon ob die Pflicht sie zu tragen entfällt.
Das ist halt das große Problem - ich kann ja jeden verstehen der sagt, dass er sich einfach sicherer fühlt und die Maske sowieso Vorteile hat. Aber zu fordern, dass man andere Menschen völlig über Gebühr weiter dazu zwingt, damit man sich selbst besser und als Teil der Masse fühlt, wohlwissend, dass man ansonsten mit der Maske in der Minderzahl wäre, ist eine schreckliche Mentalität.
Wenn die Pflicht wegfällt gibt es doch kein Maskenverbot. Ihr könnt die trotzdem weitertragen. Ich bin mir dessen bewusst, dass manche Ansagen und Befehle brauchen und wollen um etwas zu tun, aber die Gedankengänge dahinter verstehe ich absolut nicht. Ich wette 90 Prozent der Maßnahmenbefürworter werden sich bei Abschaffung selbiger Maßnahmen ebenso an keine freiwilligen Maßnahmen mehr halten wie alle anderen auch. Das ist ja das schizophrene.
Es muss mal Schluss sein mit den ganzen Maßnahmen, ansonsten sitzen wir hier noch im Jahre 2026 und diskutieren, ob Masken mal langsam abgesetzt werden können.
Edit: Jeder der sich bei Lauterbach wundert muss während Corona auch unter einem Stein gelebt haben. Der Mann ist Maßnahmenfetischist und würde bei völliger Entscheidungsfreiheit alle wieder zuhause einsperren.
Infektionen werden verlangsamt, indem man einen (großen) Teil von ihnen verhindert.
Ich sehe nicht, dass man diese Punkte trennen kann und frage mich auch, wie die Exitstrategie von China eigentlich aussieht, die nun wieder eine Großstadt in den Lockdown versetzt ( https://www.dw.com/de/corona-lockdown-in-shanghai/a-61277938). Aber das ist ein anderes Thema.
Maskenpflichten verschiedenster Art gibts in diversen europäischen Ländern und Experten raten auch, diese nicht von jetzt auf gleich zu beenden. Auf welche Daten oder Studien stützt sich denn deine Aussage, oder ist das einfach eine persönliche Meinung?
Die Covid-induzierten Intensivaufnahmen haben seit Anfang März wieder eine leicht steigende Tendenz. Für mich ist es damit absolut nachvollziehbar, dass man die Maßnahme mit dem besten Schutz/Aufwand-Verhältnis nur langsam auslaufen lässt und da nichts riskiert. Weniger nachvollziehbar ist für mich, dass es für manche so eine große psychologische Herausforderung ist, kurz in der Bahn oder im Supermarkt eine Maske zu tragen.
Edit: Bzgl Lauterbach und dem Welt-Artikel - Für mich liest sich das so, als würden die aktuell noch geltenden Maßnahmen dazu beitragen, dass es eben keine Überlastung gibt. Maskenpflicht weg = mehr Patienten + weniger Personal, da auch Mitarbeiter erkranken = unnötiges Risiko.
Original von Penishaubize
Und wir sehen auch momentan keine Überlastungen der Krankenhäuser. Wir sehen insbesondere Personalmangel durch anlassloses Testen und zu rigorosen Quarantäne- und Isolationsregeln. Das ist politisch hausgemacht.
Der coronabedingte Personalmangel führt derzeit zu dieser Überlastung der Krankenhaussituation. Beispiel Südhessen: fast alle Kiniken laufen im Notbetrieb. Dies bedeutet alle reguläre OPs werden verschoben, da keine Mitarbeiter da sind.
Uns liegen sämtliche Daten zu den Krankenhäusern in Südhessen vor: überall nur Überlastungsanzeigen. Die Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern wächst dramatisch. Und dann kommen irgendwelche Clowns daher und sagen:"es besteht doch keine Überlastung der Krankenhäuser". Einfach nur weltfremd.
Selbst wenn ein kleiner Bruchteil der Mitarbeiter symptomlos ist, kommt bestimmt keiner auf die Idee zu sagen: dann sollen sie mit Corona arbeiten gehen.
Auf den I-Stationen besteht derzeit keine Überlastung. Aber auf den Normalstationen eskaliert die Situation.
Und meinst du nicht, dass die Überlastung auf den Normalstationen vielleicht auf rigorose Quarantäne- und Isolationsregeln zurückzuführen sein könnte?
@Zivilist
PokerStrategy.com wird dir aber keine Plattform für deine "Minirebellion" geben. Spam entfernt.
MfG Spiike
Original von HijackerStar
Und meinst du nicht, dass die Überlastung auf den Normalstationen vielleicht auf rigorose Quarantäne- und Isolationsregeln zurückzuführen sein könnte?
Meinst du die Isolationsregeln für die Patienten (Isolierstation) oder die Isolationsregeln für die Mitarbeiter?
Original von HijackerStar
Und meinst du nicht, dass die Überlastung auf den Normalstationen vielleicht auf rigorose Quarantäne- und Isolationsregeln zurückzuführen sein könnte?
Heißt übersetzt, Pfleger/Ärzte in Krankenhäusern/Altenpflegeheimen sollten auch mit Corona arbeiten gehen (dürfen)? Oder wie löst man dieses Dilemma?
Original von Play4forlife
Original von HijackerStar
Und meinst du nicht, dass die Überlastung auf den Normalstationen vielleicht auf rigorose Quarantäne- und Isolationsregeln zurückzuführen sein könnte?Heißt übersetzt, Pfleger/Ärzte in Krankenhäusern/Altenpflegeheimen sollten auch mit Corona arbeiten gehen (dürfen)? Oder wie löst man dieses Dilemma?
Klar, sofern nicht symptomatisch. Wir müssen einfach mal aufhören die Leute ständig verdachtslos zu testen und massenweise für Minimum eine Woche aus dem Verkehr zu ziehen.
Wie meinst du denn hätte die Versorgungssituation in früheren Jahren ausgesehen, wenn wir während der Grippezeit wöchentlich Millionen Influenzatest durchgeführt und jeden mit positivem Test für 7-10 Tage nach Hause geschickt hätten?
Original von dak113
Original von Play4forlife
Original von HijackerStar
Und meinst du nicht, dass die Überlastung auf den Normalstationen vielleicht auf rigorose Quarantäne- und Isolationsregeln zurückzuführen sein könnte?Heißt übersetzt, Pfleger/Ärzte in Krankenhäusern/Altenpflegeheimen sollten auch mit Corona arbeiten gehen (dürfen)? Oder wie löst man dieses Dilemma?
Klar, sofern nicht symptomatisch.
Dann kannst du gleich die ganzen Krankenhäuser schließen. Der überwiegende Teil der Corona positiven Mitarbeiter in den Krankenhäuser hat Symptome und wenn diese munter zwischen den Patienten, Ärzte, Pfleger und Angestellte ungeschützt umhergetragen werden können, gibt es für die nächste Zeit keine Mitarbeiter.
Original von dak113
Original von Play4forlife
Original von HijackerStar
Und meinst du nicht, dass die Überlastung auf den Normalstationen vielleicht auf rigorose Quarantäne- und Isolationsregeln zurückzuführen sein könnte?Heißt übersetzt, Pfleger/Ärzte in Krankenhäusern/Altenpflegeheimen sollten auch mit Corona arbeiten gehen (dürfen)? Oder wie löst man dieses Dilemma?
Klar, sofern nicht symptomatisch. Wir müssen einfach mal aufhören die Leute ständig verdachtslos zu testen und massenweise für Minimum eine Woche aus dem Verkehr zu ziehen.
Wie meinst du denn hätte die Versorgungssituation in früheren Jahren denn ausgesehen, wenn wir während der Grippezeit wöchentlich Millionen Influenzatest durchgeführt hätten und jeden mit positivem Test für 7-10 Tage nach Hause geschickt hätten?
Wie sah es denn in einer typischen Grippesaisons aus? Also mit Influenza kann man ja normalerweise auch einfach nicht arbeiten gehen - hab da gar kein Gefühl für, wie das in der Vergangenheit aussah oder gehandelt wurde, aber Personalengpässe gab es sicherlich auch.
Ich bin persönlich auch für Lockerungen, kann aber in gewisser Weise nachvollziehen, dass man verhindern will, dass das Virus gerade dort wütet, wo es besonders viel Schaden anrichten kann (Krankenhäuser, Altenheime, ...) Dort kann man vielleicht aber auch individueller regeln oder das Ganze liberaler gestalten, so dass strenge Regeln vor allem nur dort wirksam sind, wo besonders anfällige Gruppen anzutreffen sind.
Die Grippevergleiche sind nach wie vor unangebracht.
Der R-Wert ist bei Covid-19 deutlich höher im Vergleich zu Influenza, Covid tritt ganzjährig auf und der Impfstoff schützt nicht vor Ansteckung.
So in Österreich sind die Zahlen jetzt offiziell stark am sinken obwohl quasi 2,5 Wochen fast alle Maßnahmen beendet waren. Kann ja jetzt jeder darüber denken was er will. Für alle die 1+1 zusammenzählen können - der natürliche Peak ist erreicht, alle Maßnahmen beenden und fertig.
Original von JonnyOh
So in Österreich sind die Zahlen jetzt offiziell stark am sinken obwohl quasi 2,5 Wochen fast alle Maßnahmen beendet waren. Kann ja jetzt jeder darüber denken was er will. Für alle die 1+1 zusammenzählen können - der natürliche Peak ist erreicht, alle Maßnahmen beenden und fertig.
Wie schon richtig schreibst fast alle Maßnahmen, denn insbesondere die Maskenpflicht und auch Sonderregeln was Veranstaltungen angeht wurden ja wieder eingeführt. 1+1 zusammenzählend argumentierst du damit folgerichtig pro Maskenpflicht.
Auf eins kann man sich in der ganzen Pandemie verlassen: Wenns warm wird, verschwindet Covid-19 aus den Köpfen der Menschen und alle Maßnahmen sollen insta abgeschafft werden. Im Herbst geht es dann wieder los mit "LOL Bundesregierung, Totalversagen, wir sind auf die Welle nicht vorbereitet".
Original von krong
Die Grippevergleiche sind nach wie vor unangebracht.
Der R-Wert ist bei Covid-19 deutlich höher im Vergleich zu Influenza, Covid tritt ganzjährig auf und der Impfstoff schützt nicht vor Ansteckung.
Was heißt denn deutlich höher? https://bmcinfectdis.biomedcentral.com/articles/10.1186/1471-2334-14-480
Twenty-four studies reported 47 seasonal epidemic R values. The median R value for seasonal influenza was 1.28 (IQR: 1.19–1.37).
[...]
In the United States between 5% and 20% of the population are infected with influenza every year [2],
Und das sind nur Influenzaviren ohne irgendwelche anderen Erkältungsviren.
Oder in absoluten Zahlen https://www.cdc.gov/flu/about/burden/index.html
Da hat die USA jährlich zwischen 10 und 40 Millionen geschätzte symptomatische Influenzafälle pro Jahr. Bei Corona in der selben Zeit ähnlich viele gezahlte Tests.
Daher glaube ich nicht, dass Corona hier besonders aus der Reihe fällt, sondern inzwischen lediglich unser Umgang damit, besonders in Deutschland. Am Ende ist es jetzt vergleichbar mit einer Grippe mit ähnlicher Größenordnung in der Ansteckungsrate, aber niedrigerer Sterblichkeit.