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bumblebeebee
Joined: 06.06.2006

Oha, das fehlts aber an grundlegenden Mathekenntinissen bei wahnfried.


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Zitat
Nikinho9
Joined: 31.08.2007

Original von p00s88
Als ganz doofes Beispiel: würden einfach alle Leute sterben, sobald sie die durchschnittliche Lebenserwartung erreicht haben, würde das eben bedeuten, dass die durchschnittlich Lebenserwartung sinkt.

so ist es


Antwort
Zitat
wahnfried
Joined: 29.08.2007

Original von p00s88
Also Leute, die die durchschnittliche Lebenserwartung erreicht haben, sterben durch Corona, das heißt nicht, dass es die Lebenserwartung nicht verkürzt, sondern das bedeutet, dass die durchschnittliche Lebenserwartung dadurch sinkt.

Als ganz doofes Beispiel: würden einfach alle Leute sterben, sobald sie die durchschnittliche Lebenserwartung erreicht haben, würde das eben bedeuten, dass die durchschnittlich Lebenserwartung sinkt.

Wer hat denn behauptet, dass diejenigen, die die durchschnittliche Lebenserwartung erreicht haben, an Corona sterben - so ein Quatsch. Das Durchschnittsalter derjenigen, die an Corona sterben ist genauso hoch wie das derjenigen, die z.B. im Jahr 2018 an allen Gründen gestorben sind. Folglich ändert sich bei der Lebenserwartung insgesamt nichts. Wenn das Durchschnittsalter aller Corona Toten -z.B. bei 71 Jahren liegen würde, so könnte man eindeutig sagen, dass Personen, die an Corona sterben im Schnitt vor der sonst üblichen Lebenserwartung sterben. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall.

Es sind ja relativ wenige unter 60 Jahren gestorben, und im Verhältnis viele, deren Lebensalter über der Lebenserwartung liegt.

Dein Beispiel ist wirklich ganz doof... nicht, weil die darin getroffene Aussage falsch wäre, sondern deshalb, weil die Annahme, dass alle Verstorbenen zum Zeitpunkt des Erreichens der Lebenserwartung sterben, nicht zutrifft.


Antwort
Zitat
p00s88
Joined: 08.09.2007

Okay, habe mich etwas doof ausgedrückt. Habe natürlich nicht gemeint, dass die Leute, die das durchschnittliche Alter erreicht haben an Corona sterben. Wie dem auch sei, deine Mathematik ist falsch.

Wenn mehr Leute im Alter der durchschnittlichen Lebenserwartung zu sterben, so sinkt die durchschnittliche Lebensewartung.

Ganz einfach:
alle die unter dem durchschnitt sterben ändern sich nicht, die sind ja schon tot.
die Leute, die dann sterben sind eben die Leute, die dann zum Teil eigentlich länger als der Durchschnitt leben würden. Da die aber nun früher sterben, sinkt der Gesamtdurchschnitt. (wenn wir davon ausgehen, dass durch Corona mehr Leute sterben als ohne versteht sich)


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Zitat
bumblebeebee
Joined: 06.06.2006

Ein 80 jähriger Mann hat eine Restlebenserwartung von 8 Jahren.
https://www.gbe-bund.de/gbe/pkg_isgbe5.prc_menu_olap?p_uid=gast&p_aid=49995512&p_sprache=D&p_help=0&p_indnr=524&p_indsp=&p_ityp=H&p_fid=

Wenn der nun mit 80 an Corona stirbt, anstatt mit 88 an Krebs (wenn es kein Corona gäbe), dann senkt das natürlich die durchschnittliche statistische Lebenserwartung aller Männer.


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Zitat
wahnfried
Joined: 29.08.2007

Original von domano

Original von wahnfried
Nein - das ist damit nicht gesagt. Aber insgesamt lässt sich eine Verkürzung der Lebenserwartung durch Corona jedenfalls nicht feststellen, und zwar deshalb, weil das durchschnittliche Lebensalter der Coronatoten im Schnitt etwa der üblichen Lebenserwartung entspricht.

d.h. wenn alle Männer die das Lebensalter 78,5 erreichen an dem Tag sterben, dann bleibt die durchschnittliche Lebenserwartung bei 78,5?!

Wenn alle frühstens und spätestens mit 78,5 Jahren sterben liegt die Lebenserwartung genau bei 78,5 Jahren - das ist richtig.
Und wenn die Hälfte mit 68,5 und die Andere mit 88,5 Jahren stirbt liegt die Lebenserwartung auch bei 78,5 Jahren - im Schnitt - das ist auch richtig.


Antwort
Zitat
p00s88
Joined: 08.09.2007

Wenn "normalerweise" 2 Leute mit 68,5 Sterben und 2 mit 88,5 Jahren, ist der durchschnitt 78,5 Jahre, wenn jetzt aber die 2 immernoch mit 68,5 Jahren sterben, einer stirbt mit 78,5 durch Corona und der Letzt stirbt immernoch mit 88,5 Jahren. Wie ist dann der Durchschnitt?

Naja, in nem Pokerforum nichtmal MittelstufeMathematik erklären müssen...


Antwort
Zitat
wahnfried
Joined: 29.08.2007

Original von bumblebeebee
Ein 80 jähriger Mann hat eine Restlebenserwartung von 8 Jahren.
https://www.gbe-bund.de/gbe/pkg_isgbe5.prc_menu_olap?p_uid=gast&p_aid=49995512&p_sprache=D&p_help=0&p_indnr=524&p_indsp=&p_ityp=H&p_fid=

Wenn der nun mit 80 an Corona stirbt, anstatt mit 88 an Krebs (wenn es kein Corona gäbe), dann senkt das natürlich die durchschnittliche statistische Lebenserwartung aller Männer.

Vielleicht stirbt er aber auch mit 80 Jahren an Krebs und wäre sonst mit 88 an Corona gestorben - wer weiß das schon. Dem Durchschnitt ist das egal.


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Zitat
bumblebeebee
Joined: 06.06.2006

Original von wahnfried
Und wenn die Hälfte mit 68,5 und die Andere mit 88,5 Jahren stirbt liegt die Lebenserwartung auch bei 78,5 Jahren - im Schnitt - das ist auch richtig.

Ja genau. Aber manche, die 2028 noch 88,5 geworden wären (wenn es kein Corona gäbe), sterben nun bereits mit 82.


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Coach
Paxis
Joined: 01.11.2006

Sieh doch einfach deinen Denkfehler ein wahnfried, statt jetzt krampfhaft zu versuchen es irgendwie zurecht zu erklären. Jeder hat mal einen Logikfehler beim Denken. Da ist nichts dabei.


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HijackerStar
Joined: 07.07.2008

Wenn er es schafft es zurecht zu rücken, war es ja kein Fehler mehr :f_biggrin:

Dass noch immer über diese bescheuerte Lebenserwartungsmeldung geredet wird, schockiert mich.


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OnkelHotte
Joined: 16.01.2005

Es ist ja in Tat auch nicht ganz intuitiv. Der Gedanke, wenn alle Toten die average Lebenserwartung hatten, dass es dann keinen Einfluss hätte, ist ja first Level naheliegend.

Average Lebenserwartung berechnet sich aber halt anders als ein Random Average Wert wie Durchschnittseinkommen.

Man kann sich das mit der Lebenserwartung einfach plastisch vorstellen:
Man stelle sich einfach vor, durch Corona wäre ausschließlich und exakt JEDER Mensch >83 Jahre gestorben. Dann wäre das average Age der Corona Toten sogar eher im Bereich 86-87.
In diesem Szenario wäre aber dann der älteste Deutsche nach der Pandemie 83 (oder frisch 84 geworden).
In diesem Szenario kann man sich einfach plastisch vorstellen, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in diesem Deutschland gesunken ist, denn in einem Deutschland, in dem der älteste Mensch 83/84 ist, kann die durchschnittliche Lebenserwartung kaum 83,5 (gewesen) sein, da ja weiterhin Leute auch früher sterben.
Ergo, obwohl in diesem Szenario das average age der Corona Toten sogar über der - inzwischen obsoleten - ehemaligen average Lebenserwartung war, führt es zu einer Senkung dieser.


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Snookz
Joined: 13.06.2008

Wenn unter ansonsten gleichen Umständen Menschen früher sterben, z.B. durch Corona, senkt das rechnerisch immer die durchschnittliche Lebenserwartung. Das geht ja auch gar nicht anders, wenn nicht auf der anderen Seite jemand wegen Corona länger lebt.
Das könnte ja durchaus auch der Fall sein, z.B. durch gestiegene Vorsicht, strengere Hygienekonzepte in Krankenhäusern und Pflegeheimen usw.
Oder anders ausgedrückt: Wenn irgendein Effekt dafür sorgt, dass ein Teil der Population früher stirbt als ohne diesen Effekt, dann sinkt die durchschnittliche Lebenserwartung, sofern nicht ein gegenteiliger Effekt existiert, der das ausgleichen würde.

Oder habe ich da jetzt einen Denkfehler?


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Zitat
HijackerStar
Joined: 07.07.2008

Nein hast du nicht :f_p:
Man muss nur beweisen, dass mehr gestorben sind als im bisherigen Durchschnitt hätten sterben müssen. Dann interessiert es nicht mal in welchem Alter das passierte.


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Waaaghboss
Joined: 09.07.2008

Für alle diejenigen, die auch mal bereit sind die Coronapolitik der letzten Jahre zu hinterfragen ein interessanter Artikel:
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/521656/Briten-arbeiten-Corona-Politik-auf-Mehr-Tote-durch-Lockdowns-als-durch-das-Virus#_ftn5

Ich kenne die Internetseite überhaupt nicht. Aber alle Aussagen sind belegt. Von daher völlig irrelevant, wer den Artikel verfasst hat.

Ein paar Auszüge:

Der staatliche Nachrichtensender BBC berichtete am 25.8.2022 über die Aussagen von Rishi Sunak gegenüber der Zeitschrift „The Spectator“: Ministern sei es untersagt worden, über Kollateralschäden (trade-offs) der Lockdowns zu diskutieren; es sei falsch gewesen, eine staatliche Angstkampagne zu fahren. Das Regierungs-„Script“ sei ein ungerechtfertigtes Angst-Narrativ gewesen („the fear narrative“). Die vorgegebene Leitlinie sei gewesen: „Es gibt keine negativen Auswirkungen“. Interne Kritik in dem wissenschaftlichen Beratungsgremium (SAGE) sei nicht veröffentlicht worden.

Seit Anfang Juni 2022 habe es beinahe 10.000 mehr Tote ohne Bezug zu Covid gegeben als im Fünfjahresvergleich. Diese Zahl sei über dreimal so groß wie die Zahl derjenigen, die im selben Zeitraum an Covid starben. Die Zeitung „The Telegraph“ habe berichtet, dass das Gesundheitsministerium eine Untersuchung zu den Hintergründen angeordnet haben könnte. Denn die Lockdowns hätten die Behandlungen von Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen aufgeschoben. Die British Heart Foundation sei „tief besorgt“ über diese Erkenntnisse.

Das ist quasi 1:1 das, was ich hier vor 2 Jahren geschrieben und prognostiziert habe. Da wurde ich hier nur angefeindet und hab deshalb auch nicht weiter diskutiert. Jede Kritik daran Menschen wegzusperren, Bevölkerung in Panik zu versetzen, auf die gewaltigen Kollateralschäden für psychische und physische Gesundheit hinzuweisen ist bekanntlich unsozial oder Schwurbelei. Dass man eine Abwägung über Kosten/Nutzen der Maßnahmen nicht treffen darf, wurde mir hier in diesem Thread auch erklärt. Menschen in Gruppen zu unterteilen und einen Teil davon von der sozialen Teilhabe auszuschließen ist ebenfalls das normalste auf der Welt.

Wenn ich Querdenker bin, dann ist mit dem neugewählten britischen Premierminister Rishi Sunak scheinbar zum ersten mal ein Querdenker an der Spitze eines Landes.

Zu guter letzt empfehle ich eine Studie zur Lebenserwartung.
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2022.04.05.22273393v1%20

Spoiler

Die Farben sind etwas verwirrend gewählt. Man sollte sich den Vergleich 2019 - 2021 anschauen, der nicht farblich markiert ist.
Dort sieht man bei den europäischen Ländern einen klaren negativen Zusammenhang zwischen Maßnahmenschärfe und Lebenserwartung.

Die Länder mit den schärfsten Maßnahmen (Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, England - letztere hatten bis Mitte 2021 noch extrem scharfe Maßnahmen) haben alle ohne eine einzige Ausnahme einen (meist sehr deutlichen) Rückgäng der Lebenserwartung zu verzeichnen.

Die Länder mit den wenigsten Maßnahmen (Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland) haben alle ohne eine einzige Ausnahme eine Zunahme der Lebenserwartung zu verzeichen.

In Ländern mit mittel scharfen Maßnahmen wie Schweiz und Belgien ist die Lebenserwartung in etwa konstant geblieben. Niederlade mit ebenfalls mittleren Maßnahmen (nach meiner subjektiven Einschätzung) hat allerdings auch deutlich Lebenserwartung verloren.

Aber jetzt habe ich genug geschwurbelt. ;)


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johngone
Joined: 22.05.2019

verstehe die "würze" nicht, die du durch deinen beitrag reinbringst. ist doch super, dass du recht hattest und ich bin tatsächlich auch der selben meinung gewesen. bringt aber doch nichts, andere leute, die es nicht besser wussten dafür jetzt als dümmer zu bezeichnen, damit begibst du dich ja selber auf das niveau derjenigen, die direkt "schwurbler" schreien

war halt eine komplett neue situation für alle damals, man musste entscheidungen treffen und das die meisten menschen eher dazu neigen auf das zu hören, was ihre regierung und die medien einem tagtäglich vorbeten ist nun auch keine neue erkenntnis


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Waaaghboss
Joined: 09.07.2008

Die Würze sehe man mir bitte nach. Liegt vermutlich daran, dass die Beiträge gegen mich auch genug Würze hatten.


Antwort
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Sn0fru
Joined: 07.12.2011

Finde diese Vergleiche hinken enorm, da in diesen Ländern (Schweden - 23Ew/km², Dänemark 130Ew/km², Norwegen 14Ew/km², Finnland 16Ew/km²) die Bevölkerungsdichte viel niedriger ist als zBsp Deutschland 235Ew/km² oder England 434Ew/km².

Außerdem wirst du nie wissen wie viele Tote durch die strengen Maßnahmen verhindert wurden.


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topspit
Joined: 07.02.2008

Ich weiß noch da gab es ne Zeit wo es Impfstoff im Überfluss gab aber die Intensivkapazitäten waren trotzdem zu 90% mit Ungeimpften belegt waren. Damit diese (egoistischen) Menschen behandelt werden konnten wurde andere Operationen etc... abgesagt und verschoben.


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bumblebeebee
Joined: 06.06.2006

Der Rettungsdienst ist mit Schlaganfallpatienten ne Stunde durch die Stadt und bis zu 100km weit gefahren, weil in den Krankenhäusern alle Betten belegt waren.

Heute ohne Lockdown: Operationen werden verschoben und Patienten nicht richtig behandelt, weil das Personal Corona hat und zu Hause ist.


Antwort
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