1) Das Tragen von FFP2-Masken wird seitens des RKI nicht als "Unsinn" bezeichnet, wie von BradNitt propagiert. Sondern die Zweckmäßigkeit in Relation zu anderen Masken in Frage gestellt, da genau passende Masken sowie das richtige Tragen ebenfalls relevante Faktoren sind.
2) Dass FFP2-Masken sehr gut schützen sieht man beispielsweise in dieser Studie. Ganz interessant dabei:
Tragen sowohl die infizierte als auch die nicht-infizierte Person gut sitzende FFP2-Masken, beträgt das maximale Ansteckungsrisiko nach 20 Minuten selbst auf kürzeste Distanz kaum mehr als ein Promille.
Sitzen ihre Masken schlecht, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion auf etwa vier Prozent.
Tragen beide gut angepasste OP-Masken, wird das Virus innerhalb von 20 Minuten mit höchstens zehnprozentiger Wahrscheinlichkeit übertragen.
Im Best Case besteht also so gut wie kein Ansteckungsrisiko und im Worst Case performen FFP2-Masken mehr als doppelt so gut wie normale OP-Masken.
3) Die wissenschaftliche Haltung und auch die des RKI war klar pro tragen von Masken. Wenn es keine FFP2 geworden wären, dann wären es OP-Masken gewesen. Und wir hätten genau die gleiche "Maulkorb-Diskussion" gehabt wie mit FFP2. Weils um die Maskenpflicht an sich ging und nicht Variante A vs Variante B.
Es hat übrigens auch niemand was von Nebenwirkungsfreiheit bei der Impfung behauptet, vielmehr wurde jede geimpfte Person umfassend über Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt.
Und nein, das heißt nicht, dass man rückwirkend nicht einige Dinge hätte besser machen können, sowohl Maßnahmen als auch deren Kommunikation betreffend.
