Zum Forum springen
Coronavirus
 
Benachrichtigungen
Alles löschen
32.6 K Beiträge
630 Benutzer
436485 Reactions
2.9 M Ansichten
Dodger23
Beigetreten: 26.08.2008

Original von ON3T1ME
gerade im nrd talk wurde erzaehlt das deutschland im gleichen fall wie italien jetzt ist nur ne 80% auslastung haette weil wir pro 100k einwohner 34 intensivbetten haben....italien gerade mal 11...sprich in der situation wie sie jetzt sind waeren wir nichtmal an der grenze ...beruhigt irgendwie...

Dazu kommt, daß wir trotz allem ein bisschen vorbereitet sind. Gerade das weitläufige ausgebaute Krankenhausnetz und die Möglichkeit, (noch-nicht) so schwer Erkrankte schnell zu verlegen, sollte sich als Vorteil erweisen. Italien ist da ja quasi blind reingestolpert...

Es wird trotzdem verdammt hart und irgendwas sagt mir, das wir in Berlin unsere eigene usa haben...


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von dak113
Aus meiner Sicht sollten wir da von mehreren Millionen Bürgern sprechen, darunter verbieten sich solche krassen Maßnahmen.

Ich hatte vor paar Seiten (S.219) eine Schätzung gemacht, dass wir ohne Maßnahmen in diesem Jahr 2,5 Millionen Tote in Deutschland hätten.

Mich interessiert trotzdem der Langzeitplan. Will man eine Situation wie in Italien in Deutschland in den kommenden 2 Jahren haben? Das ist denke ich nicht realistisch und gibt sinnvollere Alternativen, wie zB nur die Risikopatienten zu isolieren.


Antwort
Zitat
weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

es gibt noch ein problem.. die suppe wird zuerst in bayern nrw und bawü hochkochen wie es aussieht eventuell auch berlin (da wird irgendwie kaum getestet aber viel gefeiert) wenn man da beatmet werden muss akut nützt es eher wenig wenn im klinikum in kiel ein gerät frei ist..


Antwort
Zitat
SeriousF
Beigetreten: 31.08.2007

Original von dak113
Keiner geht auf meine Frage ein. Wie viele Tote rechtfertigen die Einschränkung sämtlicher persönlicher Freiheiten (bei gleichzeitig uneingeschränkter Verpflichtung zur Arbeit zu gehen wohlgemerkt)?
Das ist für mich die entscheidende Frage, da geht es in erster Linie nicht darum ob Rave ja oder nein. Da geht es um eine Grundsatzfrage. Ab wann sind wir bereit uns unsere Rechte nehmen zu lassen. Reicht eine Mortalität von 1% bei 60% Durchsuchung? Reicht vielleicht schon 1 toter? Reicht vielleicht auch schon viel weniger? Und wie sieht’s bei anderen Themen aus? Was ist mit Klimawandel? Was ist mit Kriminalität durch Flüchtlinge? Ab welcher Anzahl Toter sehen wir uns gezwungen gegen ein Problem mit Mitteln vorzugehen, die sonst nur in totalitären Systemen möglich sind?

Aus meiner Sicht sollten wir da von mehreren Millionen Bürgern sprechen, darunter verbieten sich solche krassen Maßnahmen.

Weil deine Frage völlig am Thema vorbei geht!
Die Mortalität ist vollkommen unerheblich und stellt sowieso nicht die wahre Todesrate ohne medizinische Betreuung dar, sondern die mit funktionierendem Gesundheitssystem mögliche.
Es geht darum, dass eine große Ausbreitung auch große intensivmedizinische Ressourcen benötigt um die Letalität niedrig zu halten.
Und wenn das Gesundheitssystem kollabiert, wachst du nach dem nächsten Rave mit zu viel Drogen nicht mehr auf, weil die Toxikologische zur Coronaintensiv umgewandelt wurde.


Antwort
Zitat
ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016

Original von weissnich

Original von ON3T1ME

Original von Schmerzkeks
https://www.sueddeutsche.de/panorama/coronavirus-news-deutschland-aktuell-1.4828033

morgen nochmal hamstern:f_ugly:

es geht da um lebensmittel die nicht hier produziert werden...deutschland hat nen selbstversorgungsgrad von 122%....sprich wir wuerden auch ohne lebensmittel importe klarkommen....dann wird halt mal paar monate kartoffeln gegessen und kein reis...

ich muss dir was böses mitteilen ich bin auch im landwirtschaftsforum und da wird ernstlich diskutiert diese situation zu nutzen den deutschen zu zeigen wie sie ihre landwirte behandeln... also nicht zu sicher fühlen.. die bauern wurden arg getreten die letzten jahre und genau jetzt könnten sie zurücktreten..

allein das zeigt doch das du komplett an der realitaet vorbeilebst momentan...


Antwort
Zitat
weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

wody... risikopatienten isolieren klingt gut.,. aber in italien liegen ja nur die jungen an den geräten und trotzdem reichen sie nicht.. diese mär das nur ältere probleme haben istr doch kaum zu halten


Antwort
Zitat
weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

Original von ON3T1ME

Original von weissnich

Original von ON3T1ME

Original von Schmerzkeks
https://www.sueddeutsche.de/panorama/coronavirus-news-deutschland-aktuell-1.4828033

morgen nochmal hamstern:f_ugly:

es geht da um lebensmittel die nicht hier produziert werden...deutschland hat nen selbstversorgungsgrad von 122%....sprich wir wuerden auch ohne lebensmittel importe klarkommen....dann wird halt mal paar monate kartoffeln gegessen und kein reis...

ich muss dir was böses mitteilen ich bin auch im landwirtschaftsforum und da wird ernstlich diskutiert diese situation zu nutzen den deutschen zu zeigen wie sie ihre landwirte behandeln... also nicht zu sicher fühlen.. die bauern wurden arg getreten die letzten jahre und genau jetzt könnten sie zurücktreten..

allein das zeigt doch das du komplett an der realitaet vorbeilebst momentan...

echt? ich zietiere hier mal was aus dem forum da:

xxxxxxxx2
Laßt es doch ruhig mal eskalieren. Ein Winter mit ständig leeren Regalen befördert ungemein das Nachdenken.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

@dak113

#WhatAboutism at its best!

Wie du einfach immer noch nicht verstehst, dass es um das Gesundheitssystem und nicht die Mortalität geht. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Es ist auch egal ab wann man irgendwas macht. Weil wir schon an dem Punkt sind wo es offensichtlich ist, dass etwas getan werde muss. Die medizinischen Experten sehen es so und quasi neben uns ist schon ein Gesundheitssystem zusammengebrochen.

Es gibt keinen Impfstoff es gibt keine schnelle Tablette wenn man erkrankt ist. Wie kann man das nicht verstehen?

Aber ganz ehrlich. Dein letzter Text zeigt mir zwischen den Zeilen, dass du zu zweifeln beginnst und langsam doch verstehst was wir hier meinen. Deswegen versuchst du es jetzt zu relativieren und dir selbst schön zu reden. Vielleicht schläfst du in Ruhe darüber und merkst morgen, dass deine Einstellung falsch war. Macht nichts, haben wir alle mal. Also lass es ruhig zu. Du musst uns dann auch gar nicht morgen hier schreiben, dass du es eingesehen hast und es ein großer Fehler war, wenn dir dies zu peinlich ist - es sei denn du willst viele positive Daumen kassieren, dann solltest du es schreiben :|

Du kannst es auch einfach still für dich allein realisieren und vielleicht schaffst du es dann auch noch die Anderen zu überzeugen, viel Glück :f_drink:


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Original von SeriousF

Original von dak113
Keiner geht auf meine Frage ein. Wie viele Tote rechtfertigen die Einschränkung sämtlicher persönlicher Freiheiten (bei gleichzeitig uneingeschränkter Verpflichtung zur Arbeit zu gehen wohlgemerkt)?
Das ist für mich die entscheidende Frage, da geht es in erster Linie nicht darum ob Rave ja oder nein. Da geht es um eine Grundsatzfrage. Ab wann sind wir bereit uns unsere Rechte nehmen zu lassen. Reicht eine Mortalität von 1% bei 60% Durchsuchung? Reicht vielleicht schon 1 toter? Reicht vielleicht auch schon viel weniger? Und wie sieht’s bei anderen Themen aus? Was ist mit Klimawandel? Was ist mit Kriminalität durch Flüchtlinge? Ab welcher Anzahl Toter sehen wir uns gezwungen gegen ein Problem mit Mitteln vorzugehen, die sonst nur in totalitären Systemen möglich sind?

Aus meiner Sicht sollten wir da von mehreren Millionen Bürgern sprechen, darunter verbieten sich solche krassen Maßnahmen.

Weil deine Frage völlig am Thema vorbei geht!
Die Mortalität ist vollkommen unerheblich und stellt sowieso nicht die wahre Todesrate ohne medizinische Betreuung dar, sondern die mit funktionierendem Gesundheitssystem mögliche.
Es geht darum, dass eine große Ausbreitung auch große intensivmedizinische Ressourcen benötigt um die Letalität niedrig zu halten.
Und wenn das Gesundheitssystem kollabiert, wachst du nach dem nächsten Rave mit zu viel Drogen nicht mehr auf, weil die Toxikologische zur Coronoaintensiv umgewandelt wurde.

Ich hab noch keine Hochrechnung eines Experten oder Politikers gesehen die aufzeigt wie viele Menschen maximal sterben könnten und wie viele es grob wären wenn wir es schaffen das Virus einzudämmen. Das wäre imo die erste Bedingung um Eingriffe wie die aktuellen zu rechtfertigen.
Ich bezweifle das da ein Delta von mehreren Millionen raus kommt...


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von dak113
Keiner geht auf meine Frage ein. Wie viele Tote rechtfertigen die Einschränkung sämtlicher persönlicher Freiheiten (bei gleichzeitig uneingeschränkter Verpflichtung zur Arbeit zu gehen wohlgemerkt)?

Das grundlegende Argument ist natürlich bei einem oder 100k dasselbe. Ist letztendlich auch hier eine Kosten-Nutzen Abwägung, die jeder mit sich selbst bzw. die Gesellschaft mit sich ausmacht.

Ich würde Stand heute darauf verzichten einen Geburtstagsrave zu veranstalten und mich stattdessen an die Vorgaben und Empfehlung der hiesigen Experten halten. In 2-3 Wochen kann man die Lage dann reevaluieren wie man weiter mit dem Virus umgeht und bewerten welche Maßnahmen tragbar und sinnvoll sind.

Original von Quentin73
Verstehe ich das jetzt richtig du willst also Menschenleben mit den Rechten deiner persönlichen Freiheit aufwiegen?
du bist nicht nur dumm, mit Verlaub, du bist gewissenlos und ... mir fehlen die Worte.

Genau das machen wir mit jedem Gesetz, was es so gibt.


Antwort
Zitat
JonKing89
Beigetreten: 03.04.2007

Ich blicke ehrlich gesagt auch noch nicht ganz durch. Freund ist Arzt und meint, dass das Krankenhaus in dem er arbeitet (großes KH in mittlerer Stadt, Ruhrgebiet) nur 4 Personen gleichzeitig auf Symptome testen kann, pro Schicht. Weil man diese Leute isolieren muss.

Und die Ärzte in den KH sind überfordert, weil jeder Dulli ins KH rennt, um sich testen zu lassen und nicht zum Gesundheitsamt. Das Krankenhaus jedoch nur für die besonders harten Fälle vorgesehen ist. Beim Gesundheitsamt stehst du aber mit unzähligen anderen in einem Raum.
Ich sehe nicht, wie wir da vorbereitet sind.


Antwort
Zitat
ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016

Original von dak113

Original von SeriousF

Original von dak113
Keiner geht auf meine Frage ein. Wie viele Tote rechtfertigen die Einschränkung sämtlicher persönlicher Freiheiten (bei gleichzeitig uneingeschränkter Verpflichtung zur Arbeit zu gehen wohlgemerkt)?
Das ist für mich die entscheidende Frage, da geht es in erster Linie nicht darum ob Rave ja oder nein. Da geht es um eine Grundsatzfrage. Ab wann sind wir bereit uns unsere Rechte nehmen zu lassen. Reicht eine Mortalität von 1% bei 60% Durchsuchung? Reicht vielleicht schon 1 toter? Reicht vielleicht auch schon viel weniger? Und wie sieht’s bei anderen Themen aus? Was ist mit Klimawandel? Was ist mit Kriminalität durch Flüchtlinge? Ab welcher Anzahl Toter sehen wir uns gezwungen gegen ein Problem mit Mitteln vorzugehen, die sonst nur in totalitären Systemen möglich sind?

Aus meiner Sicht sollten wir da von mehreren Millionen Bürgern sprechen, darunter verbieten sich solche krassen Maßnahmen.

Weil deine Frage völlig am Thema vorbei geht!
Die Mortalität ist vollkommen unerheblich und stellt sowieso nicht die wahre Todesrate ohne medizinische Betreuung dar, sondern die mit funktionierendem Gesundheitssystem mögliche.
Es geht darum, dass eine große Ausbreitung auch große intensivmedizinische Ressourcen benötigt um die Letalität niedrig zu halten.
Und wenn das Gesundheitssystem kollabiert, wachst du nach dem nächsten Rave mit zu viel Drogen nicht mehr auf, weil die Toxikologische zur Coronoaintensiv umgewandelt wurde.

Ich hab noch keine Hochrechnung eines Experten oder Politikers gesehen die aufzeigt wie viele Menschen maximal sterben könnten und wie viele es grob wären wenn wir es schaffen das Virus einzudämmen. Das wäre imo die erste Bedingung um Eingriffe wie die aktuellen zu rechtfertigen.
Ich bezweifle das da ein Delta von mehreren Millionen raus kommt...

wenn wir das gesundheitssystem aufrecht erhalten sind es 0,4bis0,7% ...wenn es kollabiert wie in italien sind wir bei ueber 5%


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von weissnich
wody... risikopatienten isolieren klingt gut.,. aber in italien liegen ja nur die jungen an den geräten und trotzdem reichen sie nicht.. diese mär das nur ältere probleme haben istr doch kaum zu halten

Hast du da Zahlen? Eine Seite vorher wurde ja gepostet, dass wir mit der Lage wie sie aktuell in Italien ist in Deutschland keine Probleme hätten, da wir deutlich mehr Beatmungsplätze haben.

Ich halte drastische Maßnahmen in Deutschland für richtig, allerdings sehe ich darin keine sinnvolle dauerhafte Lösung die man zwei Jahre durchhalten kann.


Antwort
Zitat
weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

eins sollte man immer bedenken wenn man son dak113 typ ist - die menschen die man infiziert könnne gut nahe verwante sein - also kann man so leben wenn es einem nichts ausmacht das man die eigene familie killt oder die nachbarn.. gewissenlos zu sein kann helfen.


Antwort
Zitat
propper111
Beigetreten: 19.10.2006

Meine große Hoffnung besteht eigentlich darin, dass wir in einer besseren Welt aufwachen, wenn diese Scheiße hoffentlich irgendwann überstanden ist.

Nach Corona ist vor der Weltwirtschaftskrise. Wir müssen uns alle nichts vormachen, die zur Zeit besprochenen staatlichen Hilfen, werden nicht reichen. Im Besonderen, da wir in einer globalisierten Welt leben.
Sehr viele Unternehmen werden von den staatlichen Hilfen nichts haben. Viele StartUp, kleine und sehr kleine Gewerbetreibende bis zu 10 Mitarbeitern.

Bedeutet also sehr viele Arbeitslose.

Vor allem sind viele Nationen noch schlechter aufgestellt was die Wirtschaft angeht.

Meine Hoffnung besteht darin, dass es aufhört mit diesem immer schneller, weiter und höher.
Dass der Solidaritätsgedanke in den Vordergrund rückt.
Nur lassen mich einige Beiträge hier, viele in den sozialen Medien und einige in persönlichen Gesprächen sehr daran zweifeln.

Auch wenn das mit dem Solidaritätsprinzip nicht wirklich was wird, so hoffe dann doch, dass es zumindest nicht zu viele hier im Land trifft, und vor allem, dass nie ein Arzt vpt die Wahl gestellt werden muss, wen er dann nun zuerst behandelt und wen er im Zweifel über die Klinge springen lassen muss.


Antwort
Zitat
SeriousF
Beigetreten: 31.08.2007

Original von dak113

Original von SeriousF

Original von dak113
Keiner geht auf meine Frage ein. Wie viele Tote rechtfertigen die Einschränkung sämtlicher persönlicher Freiheiten (bei gleichzeitig uneingeschränkter Verpflichtung zur Arbeit zu gehen wohlgemerkt)?
Das ist für mich die entscheidende Frage, da geht es in erster Linie nicht darum ob Rave ja oder nein. Da geht es um eine Grundsatzfrage. Ab wann sind wir bereit uns unsere Rechte nehmen zu lassen. Reicht eine Mortalität von 1% bei 60% Durchsuchung? Reicht vielleicht schon 1 toter? Reicht vielleicht auch schon viel weniger? Und wie sieht’s bei anderen Themen aus? Was ist mit Klimawandel? Was ist mit Kriminalität durch Flüchtlinge? Ab welcher Anzahl Toter sehen wir uns gezwungen gegen ein Problem mit Mitteln vorzugehen, die sonst nur in totalitären Systemen möglich sind?

Aus meiner Sicht sollten wir da von mehreren Millionen Bürgern sprechen, darunter verbieten sich solche krassen Maßnahmen.

Weil deine Frage völlig am Thema vorbei geht!
Die Mortalität ist vollkommen unerheblich und stellt sowieso nicht die wahre Todesrate ohne medizinische Betreuung dar, sondern die mit funktionierendem Gesundheitssystem mögliche.
Es geht darum, dass eine große Ausbreitung auch große intensivmedizinische Ressourcen benötigt um die Letalität niedrig zu halten.
Und wenn das Gesundheitssystem kollabiert, wachst du nach dem nächsten Rave mit zu viel Drogen nicht mehr auf, weil die Toxikologische zur Coronoaintensiv umgewandelt wurde.

Ich hab noch keine Hochrechnung eines Experten oder Politikers gesehen die aufzeigt wie viele Menschen maximal sterben könnten und wie viele es grob wären wenn wir es schaffen das Virus einzudämmen. Das wäre imo die erste Bedingung um Eingriffe wie die aktuellen zu rechtfertigen.
Ich bezweifle das da ein Delta von mehreren Millionen raus kommt...

Okay. Na wenn du das so siehst... Denkst du nicht, dass solche Schritte vor der Umsetzung tagelang durchdacht wurden und mit Hilfe vieler Experten entstanden sind? Wenn deine Freizeitmöglichkeiten einbrechen bricht auch die Wirtschaft ein. Viele Länder schließen momentan alle Geschäfte. Da werden viele Arbeitsplätze draufgehen und der Staat wird massiv finanziell unterstützen müssen. Denkst du irgendeine Regierung der Welt trifft solche Entscheidungen leichtfertig und nicht nur in Situationen die so ein Vorgehen erfordern?


Antwort
Zitat
Dodger23
Beigetreten: 26.08.2008

Original von dak113
Keiner geht auf meine Frage ein. Wie viele Tote rechtfertigen die Einschränkung sämtlicher persönlicher Freiheiten (bei gleichzeitig uneingeschränkter Verpflichtung zur Arbeit zu gehen wohlgemerkt)?
Das ist für mich die entscheidende Frage, da geht es in erster Linie nicht darum ob Rave ja oder nein. Da geht es um eine Grundsatzfrage. Ab wann sind wir bereit uns unsere Rechte nehmen zu lassen. Reicht eine Mortalität von 1% bei 60% Durchsuchung? Reicht vielleicht schon 1 toter? Reicht vielleicht auch schon viel weniger? Und wie sieht’s bei anderen Themen aus? Was ist mit Klimawandel? Was ist mit Kriminalität durch Flüchtlinge? Ab welcher Anzahl Toter sehen wir uns gezwungen gegen ein Problem mit Mitteln vorzugehen, die sonst nur in totalitären Systemen möglich sind?

Aus meiner Sicht sollten wir da von mehreren Millionen Bürgern sprechen, darunter verbieten sich solche krassen Maßnahmen.

Ich verstehe dich durchaus. Aber wenn wir jetzt nicht unsere eigene und persönliche Freiheit für einen Moment zurückstecken, dann gibt es nix mehr, in dem wir diese Freiheit ausleben können. Dann bricht alles zusammen. Geld verliert seinen Wert. Deine beiden Autos sind zerstört, dein schickes Haus geplündert. Klingt dystopisch? Klingt übertrieben? Schau in 7 Tagen mal nach Amerika! Mmn werden wir da schon die ersten Auflösungserscheinungen einer Gesellschaft sehen. Und ich wette mit dir um 10 Packungen Klopapier, das ihr nicht feiert!


Antwort
Zitat
weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

Original von Wody

Original von weissnich
wody... risikopatienten isolieren klingt gut.,. aber in italien liegen ja nur die jungen an den geräten und trotzdem reichen sie nicht.. diese mär das nur ältere probleme haben istr doch kaum zu halten

Hast du da Zahlen? Eine Seite vorher wurde ja gepostet, dass wir mit der Lage wie sie aktuell in Italien ist in Deutschland keine Probleme hätten, da wir deutlich mehr Beatmungsplätze haben.

Ich halte drastische Maßnahmen in Deutschland für richtig, allerdings sehe ich darin keine sinnvolle dauerhafte Lösung die man zwei Jahre durchhalten kann.

in italien wird das alter ab dem man noch einen beatmungsgerät bekommt quasi täglich runtergesetzt - das aktuelle kann ich und wohl auch kein anderer dir sagen weil das auch von kh zu kh verschieden sein wird.. aber weit über 50 wird da wohl keiner mehr sein der beatmet wird..

ja wir haben mehr beatmungsgeräte und intensivbetten.. deshalb wird es halt bei 50k infizierten kollabieren nicht bei 10k - mit glück kollabiert es später weil inzwischen rentnerärzte zurückgeholt werden die bundeswehr ihre reserven mobilisiert dräger wie blöd geräte baut notkhs eingerichtet werden usw. es passiert viel um die zahl mögichst zu erhöhen die versorgt werden kann aber der tag x wird kommen an dem ein arzt sagt.. der mann ist 72 wir geben das gerät dem 30jährigen

vor allem wenn so bekloppte unterwegs sind denen alles egal ist.


Antwort
Zitat
albii
Beigetreten: 08.04.2006

Dak ist so ein Typ, der die Notwendigkeit erst erkennt, wenn eigene Familienangehörige sterben. Keine Worte für diese Ignoranz; ich hoffe, dass du im Laufe der Woche endlich verstehst, was dir hier im Thread jetzt in epischer Breite unter die Nase gehalten wurde! :facepalm:


Antwort
Zitat
MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

Ich habe mal Rezo (CDU-Zerstörung-Video-Typ) eine Email geschickt
mit der Bitte auf die Gefahren des aktuellen Handelns aufmerksam zu machen.

Kann absurd und übertrieben sein, aber imo kann jetzt jeder Einzelne,
der erstmal seine außerhäuslichen Aktivitäten auf ein Minimum beschränkt,
Leben retten.

Falls ihr irgendjemanden mit Reichweite kennt, bitte tut dasselbe.


Antwort
Zitat