Original von AyCaramba44
Original von HijackerStar
Die werden experimentelle Impfstoffe oder allgemein gesprochen Gegenmittel jedem, der ans Beatmungsgerät angeschlossen wird oder werden muss, spritzen.
Auf eine großflächige Impfung wird es meiner Ansicht nach nicht hinaus laufen. Einmal auf Grund der fehlenden Unbedenklichkeit und zum zweiten, dass man gewillt und fähig sein muss einen nicht ausreichend getesteten Wirkstoff in einer riesigen Zahl herzustellen und zu verabreichen.
Ich hoffe ja, dass die Herdenimmunität bald einsetzt. Bei hohen Zahlen Infizierter und noch höherer Dunkelziffer neigt die Chance, dass so gut wie jeder von uns bis sagen wir Ende April Kontakt mit dem Virus hatte gen 100%. Und das würde bedeuten, dass wir nach ein bis zwei Wochen im Anschluss wohl nicht mehr in der Lage sind andere zu infizieren und selbst nicht mehr infiziert werden können. Die Krise ist quasi vorbei wenn die Kurve überall auf der Welt abnimmt.
Eine Impfung erfolgt bei gesunden Leuten, damit sie nicht erkranken. Was sollte eine Impfung bei schon infizierten bringen? Einen schnelleren Tod? Ich meine wenn der Körper bereits gegen Coronaviren kämpft, dann gebe ich dem Körper doch nicht noch zusätzlich weiter Coronaviren? Bei der normalen Grippeimpfung muss man auch einigermaßen fit sein.
Original von fleischmo
In meinen Augen sollte ein vernünftiger Schnelltest fast höchste Priorität haben. Wenn ich weiß, dass ich es schon hatte und immun bin, dann kann ich raus und der Gesellschaft helfen. So wird jeder, auch mit Recht, versteckt. Aber im Endeffekt wissen wir ja nicht, wann wir safe sind. Diese "Angst" lähmt alles und sollte als die große unbekannte Variable so schnell wie möglich aus der Gleichung gestrichen werden.
Ich glaube es gibt einige Bereiche mit höchster Priorität und die Dinge nehmen sich auch nicht gegenseitig Geld weg. Man muss ja nur schaun, wieviel Geld gerade für die Folgen in die Hand genommen wird.
Ein Test auf Antikörper um zu sehen wer bereits immun ist wäre eine große Hilfe. Wird dann ja auch wieder eine Frage, was mit diesen Leuten passiert. Wenn die wieder ganz normal alles dürfen, dann würde sich wohl auch viele andere Junge gerne anstecken.
Sorry aber Deine Aussage ist zum Glück falsch, man kann infizierte und kranke Impfen und darin sehe ich eine riesen Chance. Wenn man den schweren Verläufen gut helfen kann, könnten wir "bald" wieder zurück zur Normalität kommen.
Quelle, Prof. Drosten:
Christian Drosten
Ja, unbedingt. Hier ist es so, dass wir in der Impfstoffentwicklung und Sie haben jetzt schon passive Impfstoffe angesprochen: Das gilt sogar auch für die aktive
Impfstoffentwicklung. Aber um das mal zu erklären, ein
passiver Impfstoff bedeutet, da muss das Immunsystem des Patienten nichts aktiv tun, sondern man kriegt
einfach einen Immuneffektor ins Blut infundiert, einen
Antikörper. Kann man auch in den Muskel übrigens
spritzen. Und so ein Antikörper, der muss im Labor
natürlich vorher hergestellt werden. Der wird im Labor
biologisch hergestellt. Da gibt es verschiedene Produktionswege. Das Einfachste wäre, dass man Antikörper
von gesundeten Patienten nimmt und deren Plasma
präpariert und die Antikörper daraus anreichert und
das dann kranken Patienten gibt. Da gibt es im Moment
auch Unternehmungen, gerade aus dem Bereich der
Immunhämatologie und Transfusionsmedizin, wo solche Studien jetzt vorbereitet werden. Dass ausgeheilte
Patienten Blutspenden für Kranke machen, was ich
übrigens ein schönes, solidarisches Prinzip finde. Und
es gibt es gibt ja viele Ausgeheilte pro Schwerkrankem.
Das muss man sich ja immer klarmachen. Bei allen
schrecklichen Szenarien, die uns jetzt drohen, ist das
eben in der überwältigenden Mehrheit aller Fälle eine
gut zu überstehende Infektion.
https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript130.pdf hier nochmal alles zum nachlesen oder einfach den Podcast hören. Imo sollte das eh jeder tun, der sich ernsthaft mit dem Thema auseinander setzt, ich finde keine besseren Infos.