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Dogdo
Joined: 19.06.2008

Was soll ich da in der Automobilbranche erst sagen?
Lieferketten sind auf Wochen / Monate unterbrochen selbst wenn hier in Deutschland alles wieder normal laufen sollte.
Dazu kommt noch das sicherlich der ein oder andere Zulieferer trotz Kurzarbeitergeld pleite gehen wird


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weissnich
Joined: 28.01.2008

die ersten zulieferer haben aber sogar probleme genug leute in die fertigung zu bekommen.. chinesien beginnt wieder zu bestellen..

warten wir es einfach mal ab... die kleinen läden in D könnten am ende sogar besser dastehen weil die leute im sommer sicher noch nicht wieder reisen dürfen, also ihr geld mal zuhaus ausgeben könnten..

blöd steht halt die tourismus branche die hotels gaststätten und die freiberufler da.. denk die hotels etc sind durch die dehoga gut in berlin vertreten denen wird man das geld schon in den jhintern blasen - tui und co werden sicher auch was bekommen ud die autobauer sowieso.. die freiberufler? naja es gibt opfer und es werden immer die ohne lobby sein..


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Sim87
Joined: 29.10.2006

Alter hör bitte auf immer hinter jeden Satz 2 Punkte zu machen. Ich habe beim lesen das Gefühl einem einschläfernden Faultier zuzuhören


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weissnich
Joined: 28.01.2008

oops kennst du mich persöhnlich?


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OnkelHotte
Joined: 16.01.2005

Original von wuerstchenwilli

Gibt ne schöne 80/20 Regel, die hier wohl auch Anwendung findet: 20% Aufwand für 80% Erfolg. Die letzten 20% brauchen 80% Anstrengung. Ist es das wert? In meinen Augen dann nicht, wenn die Stimmung kippt und eine "Leck mich am Arsch" Haltung entsteht. Wie gesagt: Wir sind bei 95% und ich empfinde das ATM als ganz schöne psychische Belastung, weil ständig jemand kommt, der meint es noch besser zu machen.

Wir machen in D doch 80/20. In China war es viel rigoroser umgesetzt worden.
Die „Ausgangssperre“ in Bayern hat mehr Ausnahmen als Regelfälle.

Merkel, Spahn und die Länder machen hier imo Pareto in Reinstform: langsam, Stück für Stück, Salamitaktik, immer genug Ausnahmen machen um „mimimi aber die Grundrechte-Whiner“ zu besänftigen.
Flattens the curve (hoffentlich genug) aber entzündet kein politisches Pulverfass (ebenfalls hoffentlich, beim deutschen Whinermichel weiß man ja nie).


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beni
Joined: 17.10.2006

https://www.euromomo.eu/index.html

Endlich hab ich die Seite mit den gewünschten Zahlen gefunden. Und da wohl einige andere schon viel schneller waren gibt es dort direkt ein Statement:

Over the past few days, the EuroMOMO hub has received many questions about the weekly all-cause mortality data and the possible contribution of any COVID-19 related mortality. Some wonder why no increased mortality is observed in the reported mortality figures for the COVID-19 affected countries.
The answer is that increased mortality that may occur primarily at subnational level or within smaller focal areas, and/or concentrated within smaller age groups, may not be detected at the overall national level. This even more so in the pooled European-wide analysis, given the large total population denominator. Furthermore, there is always a few weeks of delay in death registration and reporting. Hence, the EuroMOMO mortality figures for the most recent weeks must be interpreted with some caution.
Therefore, although increased mortality is currently not being observed in the EuroMOMO figures, this does not mean that increased mortality does not occur in some areas or in some age groups, including mortality related to COVID-19.

Fazit: Man muss noch bisschen warten.


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OnkelHotte
Joined: 16.01.2005

Es ist statistisch und mit common sense natürlich glasklar, dass die wahre Mortalitätsrate = wie viele % die sich infizieren sterben, VIEL niedriger ist als „nachgewiesene corona complications Tote“ geteilt durch „confirmed cases“.
Es ist ja quasi bewiesen, dass es viele viele Erkankte gibt, die unkomplizierte Verläufe haben und nie erfasst werden und dann kommt ja noch dazu, dass es viele Carrier gibt, die als infiziert gelten, aber gar keine Symptome zeigen.

Ich muss mal nachschlagen, ob solche Carrier für die Mortalitätsrate mitzählen müssten oder nicht.
Bei Krankheiten wie Tuberculose sind ja auch 30% aller Menschen Carrier aber nur ein Bruchteil bekommt active tb irgendwann.


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beni
Joined: 17.10.2006

Wenn die Lage in Italien wirklich so katastrophal ist, wie sie in Anekdoten geschildert wird, dann muss es dort eine Übersterblichkeit geben.
Aktuell ist das in der euromomo Statistik nicht zu sehen.

Das kann am langsamen Updaten der Statistik liegen, dann wird sich das in absehbarer Zeit ändern, oder daran, dass tatsächlich einfach keine Übersterblichkeit vorhanden ist. Dann wird die Kurve einfach so bleiben.


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camaro3377
Joined: 11.03.2007

Der erzählt zwar auch viel Quatsch, wenn der Tag lang ist, aber hier bringt er es auf den Punkt, was auch hier viele zu Beginn gesagt haben. RKI und Spahn haben anfangs eine ganz schlechte Figur abgegeben und sind mit dran Schuld, dass die Menschen sich nun an die viel zu spät gefassten Maßnahmen nicht halten wollen.


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PaRaZzEe
Joined: 20.07.2009

Hauptsache sein Fonds macht ein Mal in seinem Leben Gewinn :coolface:

KH in Bergamo. Echt unschön.


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Dogdo
Joined: 19.06.2008

solche videos müssten 24/7 im TV gezeigt werden, solange bis es der letzte affe kappiert


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weissnich
Joined: 28.01.2008

exakt das und es müsste den rentern einer sagen das sie über alter x wohl nicht mehr behandelt werden - das wissen sie garnicht das am ende sortiert wird wenns zu schlimm kommt.


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katharz
Joined: 28.10.2007

Original von Dogdo
solche videos müssten 24/7 im TV gezeigt werden, solange bis es der letzte affe kappiert

deine Überheblichkeit is ja nicht auszuhalten.
wie wärs wenn man dir den ganzen tag videos aus den krankenhäusern im irak, afghanistan, afrika, syrien etc zeigt?
nur weil italien jetzt so nah an uns ist fängst du auf einmal sowas mitleid an. Richtiger heuchler.
Hast dich aber mit deinen "scheiss grüne" aussagen eh schon selbst entlarvt

Übrigens spricht selbst Kekulé davon, dass bei den Maßnahmen nun möglicherweise überreagiert wird und es zu grösseren kollateralschäden kommen kann, als durch den virus verursacht werden


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Penishaubize
Joined: 04.06.2006

Original von camaro3377
Der erzählt zwar auch viel Quatsch, wenn der Tag lang ist, aber hier bringt er es auf den Punkt, was auch hier viele zu Beginn gesagt haben. RKI und Spahn haben anfangs eine ganz schlechte Figur abgegeben und sind mit dran Schuld, dass die Menschen sich nun an die viel zu spät gefassten Maßnahmen nicht halten wollen.

Ist imho eine Mischung aus Unterschätzung, aber auch der Versuch alles möglich lange ungestört laufen zu lassen, insbesondere der Wirtschaft zuliebe. Das macht auch relativ viel sinn. Gerade in Deutschland, wo wir anscheinend hinsichtlich Testmöglichkeiten und Krankenhauskapazitäten im internationalen Vergleich mit führend sind. So konnte man mehr oder weniger tagesaktuell Maßnahmen und Ratschläge anpassen.

Unterm Strich sind wir hier bei Corona ziemlich gut aufgestellt und das lässt sich auch an den meisten möglichen Bewertungskriterien im Vergleich mit anderen Ländern belegen.

Respektiv kann man immer besser handeln und bessere Maßnahmen treffen. Aber das sollte man nicht bewerten.


Antwort
Zitat
weissnich
Joined: 28.01.2008

Original von katharz

Original von Dogdo
solche videos müssten 24/7 im TV gezeigt werden, solange bis es der letzte affe kappiert

deine Überheblichkeit is ja nicht auszuhalten.
wie wärs wenn man dir den ganzen tag videos aus den krankenhäusern im irak, afghanistan, afrika, syrien etc zeigt?
nur weil italien jetzt so nah an uns ist fängst du auf einmal sowas mitleid an. Richtiger heuchler.
Hast dich aber mit deinen "scheiss grüne" aussagen eh schon selbst entlarvt

Übrigens spricht selbst Kekulé davon, dass bei den Maßnahmen nun möglicherweise überreagiert wird und es zu grösseren kollateralschäden kommen kann, als durch den virus verursacht werden

ich denke es ist kein mitleid er meint nur es würde die deutschen zum nachdenken über ihr handeln anregen und damit hat er völlig recht


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LordHelmchen
Joined: 08.09.2006

Original von Faustfan
https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-the-hammer-and-the-dance-be9337092b56

Follow-up zu dem hervorragenden Artikel "Why we must act now" , welcher hier mehrfach gepostet wurde.

Wieder jede Menge fundierte Daten, es geht um den langfristigen Plan (18 Monate) nach den anfänglichen extremen Maßnahmen

Vielen Dank! Das sollte so viel es geht geteilt werden!

edit: Gibt's inzwischen auch auf deutsch
https://medium.com/tomas-pueyo/coronavirus-der-hammer-und-der-tanz-abf9015cb2af


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Krach-Bumm-Ente
Joined: 01.05.2006

Original von jimbo0602

Original von Eem01ofEEnGe
Wieso soll das Angst sein.
Viele leben vom cashflow und haben nicht viele Rücklagen

wenn man als firma/selbstständiger keine rücklagen für ein paar monate hat dann macht man einiges massiv falsch

Ich schätze du warst noch nie selbstständig? Ich hab jetzt ziemlich genau das erste Jahr rum als Freiberufler und es gibt so viel Dinge die zu beachten sind und Fallstricke, dass man als nicht ganz so vorausschauender Unternehmer schnell Probleme bekommt. Ich hab die ersten Monate kein Geld verdient weil ein Auftrag in meinem Sektor mehrere Monate bis zum Abschluss braucht, bis dahin gibt es kein Geld. Dann hatte ich noch das Pech, dass die erste Rechnung fast drei Monate nicht bezahlt wurde. In der Zeit musste aber schon Mal die Krankenversicherung gezahlt werden, Miete, Lebensmittel usw.
Jetzt bin ich aus der Situation raus und gut aufgestellt, dennoch werden jeden Monat 850 € Krankenversicherung abgebucht, Miete fürs Büro, Einkommensteuervorauszahlungen usw. Wer nicht das Glück hat in einem gut bezahlten Bereich zu arbeiten, kommt da sehr schnell an seine Grenzen. Und das liegt am System. Knapp 190 Euro Mindestbeitrag in der Krankenversicherung sind für den selbstständigen Friseur schnell mal 15% seiner Einnahmen, Arbeitgeberanteil zahlt er selbst. Dann kommen noch Kammerbeiträge, IHK Beiträge, BG, Versicherungen etc. dazu, wohlgemerkt bei vollem unternehmerischem Risiko. Viel bleibt da meist nicht übrig, und für die Rente ist dann noch nicht vorgesorgt.


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Tornano
Joined: 11.12.2007

Original von Krach-Bumm-Ente

Original von jimbo0602

Original von Eem01ofEEnGe
Wieso soll das Angst sein.
Viele leben vom cashflow und haben nicht viele Rücklagen

wenn man als firma/selbstständiger keine rücklagen für ein paar monate hat dann macht man einiges massiv falsch

Ich schätze du warst noch nie selbstständig? Ich hab jetzt ziemlich genau das erste Jahr rum als Freiberufler und es gibt so viel Dinge die zu beachten sind und Fallstricke, dass man als nicht ganz so vorausschauender Unternehmer schnell Probleme bekommt. Ich hab die ersten Monate kein Geld verdient weil ein Auftrag in meinem Sektor mehrere Monate bis zum Abschluss braucht, bis dahin gibt es kein Geld. Dann hatte ich noch das Pech, dass die erste Rechnung fast drei Monate nicht bezahlt wurde. In der Zeit musste aber schon Mal die Krankenversicherung gezahlt werden, Miete, Lebensmittel usw.
Jetzt bin ich aus der Situation raus und gut aufgestellt, dennoch werden jeden Monat 850 € Krankenversicherung abgebucht, Miete fürs Büro, Einkommensteuervorauszahlungen usw. Wer nicht das Glück hat in einem gut bezahlten Bereich zu arbeiten, kommt da sehr schnell an seine Grenzen. Und das liegt am System. Knapp 190 Euro Mindestbeitrag in der Krankenversicherung sind für den selbstständigen Friseur schnell mal 15% seiner Einnahmen, Arbeitgeberanteil zahlt er selbst. Dann kommen noch Kammerbeiträge, IHK Beiträge, BG, Versicherungen etc. dazu, wohlgemerkt bei vollem unternehmerischem Risiko. Viel bleibt da meist nicht übrig, und für die Rente ist dann noch nicht vorgesorgt.

Einkommensteuervorauszahlungen muss man aktuell nicht leisten, 1/11 kriegt man wieder usw. Die Finanzämter machen da schon gut mit. Dass es bei Unternehmen und selbständigen ein gewisses Spektrum gibt, kann auch niemand bestreiten. Insgesamt sind deutsche Unternehmen aber Nettosparer und mit Geld vollgesogen. Das auch das nicht ewig reicht ist klar, aber gerade mit den Änderungen beim Kug, werden es viele überleben. Um kleine selbständige Friseure usw. quasi alle ohne Angestellten, wurde sich bisher bei den Maßnahmen noch zu wenig gekümmert, aber da kommt hoffentlich noch was.
Als Fazit hab ich eher das Gefühl, dass die aktuellen Maßnahmen sehr gut gemeint sind, aber etwas undifferenziert.


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weissnich
Joined: 28.01.2008

du kannst dir nicht vorstellen was bei uns selbständigen jeden monat an kk beiträgen und dergleichen abgebucht werden.. und die werden sicher nicht bremsen das fa ist bei guter buchführung kein grosses problem.
und bei uns kleineren komt erstmal garnichts an.. einige bundesländer schenken einfach unproblematisch ne summe x an die kleinen - das hilft.. nds gehört aber bisher nicht dazu.. :f_o::f_frown:


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Tornano
Joined: 11.12.2007

Doch kann ich. Die gesetzliche Krankenversicherung stundet im Moment übrigens auch die Beiträge.


Antwort
Zitat