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dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Original von elnapo
Mehr gebasht als Spahn? Spahn kam alleine bei AC in jedem Post vor und er war nicht der einzigste der auf den Spahn bashing Zug aufgesprungen ist.

Auf jeden Fall fliegt Trump gerade alles um die Ohren. Die Arbeitslosenquote soll mittlerweile zwischen 12 und 17 Prozent liegen. 10 Millionen Arbeitslose in 2 Wochen Tendenz steigend. Das ist schon eine Hausnummer. Absolutes Komplett versagen würde ich mal sagen. Ich glaube Corona haut Amerika gerade ein paar Jahre zurück bin gespannt wie lange sie brauchen das wieder ins Lot zu bringen.

Anzahl Infizierter und Anzahl Toter pro 1 Millionen liegt in den USA auch noch etwa auf einem ähnlichen Niveau wie in Deutschland. Und die Vielzahl an Arbeitslosen gibt es bei uns ja nur deswegen nicht, weil wir die Leute in Kurzarbeit schicken - die Belastung für den Staat wird aber ähnlich sein.
Ich bin schon sehr verwundert wie man hier immer zu der einhelligen Meinung kommt dass den USA alles um die Ohren fliegt.

Die Zahlen repräsentieren das Stand heute jedenfalls nicht. Zusätzlich dürfte die amerikanische Wirtschaft deutlich besser für die Zukunft gewappnet sein als unsere Industrie.


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Zitat
elnapo
Beigetreten: 05.07.2006

Das sehe ich anders. Wenn mann von 3,5% im Februar auf 15 sagen wir mal hochschnellt dann ist das schon gewaltig.

Die Zahlen von Corona repräsentieren das im Moment vielleicht noch nicht da stimme ich zu. Aber die Wirtschaft wird kräftig schrumpfen. Wie du da zu dem Schluss kommst das sie besser aufgestellt sind als wir erschließt sich mir nicht.

Wir werden es ja sehen die nächsten Wochen was passiert.


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Zitat
Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Naja also Trump ist sicher eine äußerst kritikwürdige Person, die schon sehr viel Mist sowohl erzählt als auch verbrochen hat, aber den Zustand der USA jetzt ganz allein an ihm festzumachen, ist dann doch etwas zu viel des guten. Zum einen trifft er nun auch nicht jede Entscheidung im Alleingang und zum anderen gibt es auch viele Entwicklungen, die sich der Kontrolle eines Politikers entziehen. Dazu zählt u.A. die Art wie sich das Virus ausgebreitet hat, als es noch weitestgehend unbemerkt war und wo die Brennpunkte entstehen. Die Tatsache, dass Deutschland im aktuellen Vergleich so gut dasteht, hat nicht zuletzt auch einfach etwas mit dem oft unterschätzten Faktor Zufall bzw. Glück zu tun. Ich erinnere mich noch gut an die Aussagen von Spahn, in denen es hieß: "wir sind bestens vorbereitet" oder "Grenzschließungen halten wir für keine adäquate Maßnahme" und nur 10 Tage später kam dann die Eilmeldung "Deutschland schließt Grenzen...". Es wäre genauso gut möglich gewesen, dass ein Epizentrum wie in New York stattdessen in Berlin oder in Köln (Karneval!) entstanden wäre. In so einem Fall würde man dann wohl unserer Regierung ein Totalversagen vorwerfen. Bei aller gerechtfertigten Kritik an Trump, so glaube ich dennoch, dass die Arbeitslosenzahlen zur Zeit nicht signifikant besser wären, hätten sich die Amerikaner bei der letzten Wahl anders entschieden.


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dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Original von elnapo
Das sehe ich anders. Wenn mann von 3,5% im Februar auf 15 sagen wir mal hochschnellt dann ist das schon gewaltig.

Die Zahlen von Corona repräsentieren das im Moment vielleicht noch nicht da stimme ich zu. Aber die Wirtschaft wird kräftig schrumpfen. Wie du da zu dem Schluss kommst das sie besser aufgestellt sind als wir erschließt sich mir nicht.

Wir werden es ja sehen die nächsten Wochen was passiert.

Die deutsche Wirtschaft ist extrem auf Produktion und Export ausgerichtet. Beides sehe ich in den nächsten Monaten nicht grade florieren. Da sind die USA mit (Normalerweise) starker Inlandsnachfrage und starkem Digitalsektor in jedem Fall besser aufgestellt.


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Zitat
rmsds
Beigetreten: 29.08.2018

Wenn ich schon höre, dass infizierte Mitarbeiter von Coronastationen unter häuslicher Quarantäne gestellt werden, weis man ja, welch Geistes Kind die Verantwortlichen sind.


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Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Wenn ich schon höre, dass in anderen Ländern infizierte Ärzte mit leichten und mittleren Symptomen arbeiten müssen und zwar 14h täglich.


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Zitat
rmsds
Beigetreten: 29.08.2018

Ja, ein Grund mehr, die infizierten Mitarbeiter nicht unter Zwangsquarantäne zu stellen.


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von elnapo
Das sehe ich anders. Wenn mann von 3,5% im Februar auf 15 sagen wir mal hochschnellt dann ist das schon gewaltig.

Die Zahlen von Corona repräsentieren das im Moment vielleicht noch nicht da stimme ich zu. Aber die Wirtschaft wird kräftig schrumpfen. Wie du da zu dem Schluss kommst das sie besser aufgestellt sind als wir erschließt sich mir nicht.

Wir werden es ja sehen die nächsten Wochen was passiert.

Irgendwie ziehst du hier einen völlig falschen Schluss und es ist eine Grundsatzfrage wie man mit Arbeitnehmern umgeht. Für die Wirtschaft ist es natürlich besser, wenn ich meine Arbeiter täglich entlassen oder einstellen kann. Wenn jeder Arbeitnehmer hingegen ganz viele Rechte hätte, dann kann das einem Unternehmen verdammt weh tun, weil viele Arbeitnehmer nichts mehr zu tun haben und quasi nur Geld kosten. Auf der anderen Seite führt das z.B. auch dazu, dass ein Unternehmen schnell wieder viele Leute einstellt, wenn der Bedarf steigt oder eben selbst bei vielen Aufträgen keine neuen einstellt, weil man sie nicht wieder los wird.

Ich finde das deutsche System mit einer kleinen Überbrückung aber in dem Fall sehr gut. Die Unternehmen werden entlastet und die Arbeitnehmer haben trotzdem etwas mehr Sicherheit. Bezahlen tut das aber die Allgemeinheit.


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von dak113

Original von elnapo
Das sehe ich anders. Wenn mann von 3,5% im Februar auf 15 sagen wir mal hochschnellt dann ist das schon gewaltig.

Die Zahlen von Corona repräsentieren das im Moment vielleicht noch nicht da stimme ich zu. Aber die Wirtschaft wird kräftig schrumpfen. Wie du da zu dem Schluss kommst das sie besser aufgestellt sind als wir erschließt sich mir nicht.

Wir werden es ja sehen die nächsten Wochen was passiert.

Die deutsche Wirtschaft ist extrem auf Produktion und Export ausgerichtet. Beides sehe ich in den nächsten Monaten nicht grade florieren. Da sind die USA mit (Normalerweise) starker Inlandsnachfrage und starkem Digitalsektor in jedem Fall besser aufgestellt.

Wir sind auch noch mit dem Euro ziemlich eingeschlossen in unserem System mit anderen schwachen Ländern. Das wird ganz hart den Euroraum wieder auf Kurs zu bekommen. Ich bin ja normal auch gegen eine gemeinsame Verschuldung (Eurobonds), aber ohne wird es den Euro und Länder wie Italien und Spanien eben nicht mehr lange geben. Griechenland war schwierig. Die jetzige Aufgabe wird fast unmöglich und entweder gibt es Eurobonds oder Ende.

Von der schwarzen Null profitieren dann andere Länder, die ordentlich Schulden gemacht haben. :f_thumbsup:

Die USA und China haben es da viel einfacher, weil sie ihr Ding durchziehen können. Die USA hat zudem noch die Leitwährung und China ist immer unabhängiger und kann mittlerweile fast alles selbst + hat 1,4 Milliarden Leute im eigenen Markt. Europa ist alt und kränklich und zudem handlungsunfähig.


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Zitat
elnapo
Beigetreten: 05.07.2006

Klar ist das für die Wirtschaft besser.

Wenn man die Kündigungsvoraussetzungen runter setzt muss doch auch die Absicherung steigen z.B. Arbeitslosengeld. Soll ja in den USA sehr niedrig sein aber keine Ahnung. Diese beiden Punkte machen doch das Problem aus. Von heute auf morgen Arbeitslos und keine Absicherung.

Und zum Thema Allgemeinheit diese zahlt doch auch das Arbeitslosengeld in den USA. Ergo bezahlt immer die Allgemeinheit.


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Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von Palmero92
Stehe den zunehmend kritischer werdenden Stimmen grundsätzlich positiv gegenüber, aber finde es doch amüsant, wie Einschränkungen grundlegender Freiheitsrechte auf allgemeine Akzeptanz in der Bevölkerung gestoßen sind, aber absehbarerweise das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ein unantastbarer Wert bleiben wird.

Ich würde mich ehrlich gesagt lieber mit 2 Freunden im Park treffen dürfen und Empfinde den Einschnitt als deutlich essentieller, als das temporäre Tracking meiner Handydaten - bei gleichzeitig deutlich geringerem Nutzen. Es gibt einfach keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass diese Einschränkungen zu einer signifikanten Reduzierung der Übertragunsrate beitragen! (fällt vllt manchem schwer zu glauben, da aktuell ein Bild gezeichnet wird, als ob man beim Anfassen einer Türklinke im öffentlichen Raum schon Gefahr läuft, am nächsten Tag tot umzufallen...)

Sehe ich auch so. Viele Gewerbetreibende müssen schließen, man darf sich nicht mehr mit Freunden treffen, man darf die meisten Sportarten nicht mehr betreiben, Demos sind verboten, man darf nicht Reisen und noch vieles mehr. Das ist alles ok. Aber eine App auf dem Handy geht dann zu weit? Lächerlich.
Ich kann mir es nur damit erklären, dass die Leute Wasser predigen und Wein trinken und das würde dann mit der Corona App auffallen.


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Schon recht lustig was es mittlerweile alles gibt:


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Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008

Original von elnapo
Wenn man die Kündigungsvoraussetzungen runter setzt muss doch auch die Absicherung steigen z.B. Arbeitslosengeld. Soll ja in den USA sehr niedrig sein aber keine Ahnung. Diese beiden Punkte machen doch das Problem aus. Von heute auf morgen Arbeitslos und keine Absicherung.

Der Kongress hat vorige Woche ein Mega-Paket (>$2.000.000.000.000) verabschiedet. Unter anderem wurde das Arbeitslosengeld massiv aufgebessert fuer die naechsten paar Monate.

In den USA ist der Service-Sektor sehr wichtig, auch wenn immer nur von der Industrie geredet wird. Es wird also darauf ankommen, wie schnell die Leute wieder ins Kino, zu Konzerten, ins Restaurant, etc. gehen. Wenn das passiert, wird es auch schnell wieder mit der Arbeitslosigkeit runter gehen. Nur was passiert dann mit dem Virus?


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gendeLic
Beigetreten: 06.07.2006

weils vor ca. 2 Seiten um so ne app ging und alle deswegen auf die Barrikade springen...man könnte das theoretisch schon so machen, dass man da nicht viel damit Preis gibt


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Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Gibts eigentlich irgendjemand der die ganzen Staatschulden so abnimmt kann mir nicht vorstellen das das zur Zeit nen guter Investment ist?


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Original von Fantomas741
Gibts eigentlich irgendjemand der die ganzen Staatschulden so abnimmt kann mir nicht vorstellen das das zur Zeit nen guter Investment ist?

EZB


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Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Und in den USA? Also druckt man eigentlich Geld, dann fliegt uns nach Corona halt alles um die Ohren, aber wer weis vielleicht sitzt dann ja jemand anders aufm Stuhl der ausbaden kann.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von meistermieses

Original von Fantomas741
Gibts eigentlich irgendjemand der die ganzen Staatschulden so abnimmt kann mir nicht vorstellen das das zur Zeit nen guter Investment ist?

EZB

Selbst Drucken ist doch viel einfacher. Das da nichts mehr hintersteckt, wird ein anderes Problem. Das Geld wird einfach weniger Wert bzw. die Produkte teurer...

Original von Fantomas741
Und in den USA? Also druckt man eigentlich Geld, dann fliegt uns nach Corona halt alles um die Ohren, aber wer weis vielleicht sitzt dann ja jemand anders aufm Stuhl der ausbaden kann.

Die haben es noch einfacher. Der $ wird ja von der ganzen Welt mitgetragen. Es wird also viel Geld auf der ganzen Welt entwertet und so ist das Problem für die US-Bürger etwas geringer.


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Guillaume
Beigetreten: 20.01.2006

Original von shaddiii

Wird noch richtig spannend in den tollen USA und auch in Frankreich, das Corona ja so entschlossen den Krieg erklärt hat.

Spüre ich etwas Schadensfreude?

Wie auch immer, die Zahlen aus Frankreich sind in der Tabelle etwas verzerrt, da rücken einfach Zahlen nach die vorher nicht erfasst wurden. Bei der Todeszahl z.B werden erst seit ein paar Tage die Tote aus den Altersheime mitgezählt, das heißt alle Tote aus solche Einrichtungen seit Anfang der Coronakrise rücken innerhalb ein paar Tage in die Statistik nach.

Massgebend für die französische Behörden sind also Covid-Patienten aus Intensivstationen und Tote aus Krankenhäuser. Und da ist die Tendenz eher auf einen Abflachen der Kurve (+140 und +357 nach +176 und +441 am Vortag und +263 und +588 am Tag davor laut offizielle Zahlen https://www.gouvernement.fr/info-coronavirus/carte-et-donnees )


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katharz
Beigetreten: 28.10.2007