Zum Forum springen
Coronavirus
 
Benachrichtigungen
Alles löschen
32.6 K Beiträge
630 Benutzer
436485 Reactions
2.9 M Ansichten
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Original von Paxis
Wieso ergoogelst du dir solche Fragen nicht selbst? Statt deine Zeit mit KenFM Videos oder ähnlich seriösen Quellen zu verschwenden?
Seit dem du dir die Sachen reingezogen hast wirken deine Beiträge so als ob du jetzt einfach nur noch "dagegen" sein willst.

Finde ich nicht unbedingt, er hat ja auch vorhin einen Artikel gepostet, der widerlegt, dass der Coronavirus keine Auswirkung auf die Sterberate hat. (Also widerlegt, dass wegen Corona nicht mehr Leute sterben)


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von topspit
Welchen reduzierenden Faktor hat dieses Maskentragen eigentlich?
Reden wir da von einer Halbierung der Reproduktionsfaktor oder einfach nur so damit halt irgendwas gemacht ist?

Im moment würde ich sagen keinen alle bekannten fälle sind eh schon in Quarantäne und alle die jetzt noch dazukommen sind halt welche die sich vor 7-14 Tagen angesteckt haben, und die "Dunkelziffer" infizierten dürfte aus dem grund das sich bekannte fälle in Quarantäne befinden so langsam eigentlich gegen 0 bewegen alternative es gäbe eine riesige dunkelziffer dann ist das virus aber auch deutlich harmloser als angenommen. Und leute dies mal hatten und nix gemerkt haben dürften inzwischen schon genesen sein.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Ok dann mein Fehler :f_drink:
heise war aber glaube auch dabei und die sind auch eher so lala.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von n0gg

Original von AyCaramba44
Wir atmen immer alles mögliche ein, aber da reichen ein paar Viren eben nicht. Die Viren bleiben ja auch nicht 30min in der Luft stehen, sondern sinken relativ schnell zu Boden. Dort vermehren sie sich auch nicht mehr. Wenn du aber mit einer Person in einem Raum zusammen arbeitest oder eben zu Hause bei deiner Familie bist, dann gibst du ständig Viren ab und bekommst ganz andere Mengen ab.

Und das kannst du anhand welcher Kriterien und Studien belegen?

Grundsätzlich ist mir inzwischen schleierhaft wie sich überhaupt noch jemand an irgendwas anstecken kann. Müsste ja inzwischen nichts mehr geben.... Supermärkte etc sind völlig ungefährlich, keine Möglichkeit sich anzustecken, Arbeitsstellen haben den 1,5m Abstand also auch save, Freunde - wie denn sieht man ja nicht mehr und nur mit Abstand.

Also wir haben es offensichtlich überstanden.... Lol... Achtung Ironie...

Habe ich doch gesagt. Man muss sich in einem geschlossenen Raum in der Nähe einer infizierten Person über eine gewisse Zeit aufhalten. Mit der Dauer steigt das Risiko. Familien bis zu 24Std zu Hause -> wahrscheinlich infiziert. Auf der Arbeit mehrere Stunden -> möglicherweise infiziert. Im Nahverkehr -> möglicherweise infiziert. In einem großen Supermarkt für ein paar Sekunden in der Nähe einer infizierten Person -> sehr unwahrscheinlich infiziert.

Wenn es leicht wäre sich im Supermarkt zu infizieren, dann müsste es einfach jeder bereits haben. Die Zahlen gehen aber massiv runter und das auch ohne Masken! Auch würde die Zahlen bei einer Reproduktionszahl von 0,7 weiterhin sinken und bei 0 ankommen. Natürlich kann man das jetzt auch auf die Masken schieben. Aber selbst in Schweden geht es wieder runter...

Studien dazu habe ich ja auch gefordert. Bisher gibt es überwiegend aber nur Beobachtungen und Rückverfolgungen durch das Gesundheitsamt.


Antwort
Zitat
Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Original von topspit
Welchen reduzierenden Faktor hat dieses Maskentragen eigentlich?
Reden wir da von einer Halbierung der Reproduktionsfaktor oder einfach nur so damit halt irgendwas gemacht ist?

Das weiß man schlicht und einfach nicht. Jetzt werden einige hier bestimmt wieder bemängeln "Also wird ohne wissenschaftliche Grundlage, wie sich das überhaupt auf die Reproduktionszahl auswirkt, einfach was beschlossen?!" Aber die Evidenz für die Wirkung kann doch nur dann da sein, wenn man es auch mal getestet hat. Wir hatten bisher eben noch keine vergleichbare Situation, auf die man sich berufen kann. Also könnte es schon sinnvoll sein, es einfach mal auszuprobieren und später kann man vielleicht auf dieses Wissen zurückgreifen. Der "Worst-Case" ist halt, dass die Dinger exakt Null bringen und man sich all die Mühe umsonst gemacht hat. Der "Best-Case" wäre eine signifikante Senkung von R0. Meiner Ansicht nach kann man hier mehr gewinnen als verlieren.


Antwort
Zitat
lemslin
Beigetreten: 21.09.2009

Original von AyCaramba44

Original von housebesuch

Original von soulfly187
Man sieht imo ganz gut wie gering die Sterblichkeitsrate bei jüngeren/fitteren Menschen ist an dem Beispiel des französischen Flugzeugträgers. 1000 Infizierte, davon die Hälfte ca mit Symptomen, 24 mussten ins Krankenhaus, 2 davon auf die Intensivstation.

https://www.welt.de/politik/ausland/article207365541/Corona-auf-Flugzeugtraeger-Charles-de-Gaulle-Virus-verbreitete-sich-nach-Stopp.html

Dein Beitrag zeigt das große Mißverständnis in der Diskussion.
Alles in allem betrifft das Geschehen um die „CdG“ ca 2300 Kontakte. Hochgerechnet auf z. B. die Stadt, in der ich lebe, bedeutet das, 84 Personen müssten auf die ITS, Über 600% Auslastung der örtlichen Kapazitäten.

Dafür wäre man nach 2 Wochen mit dem Virus komplett durch!

Die Altersverteilung auf einem Kriegsschiff entspricht sicher nicht der einer Stadt. Insofern ein unsinniger Vergleich.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Zatox11

Original von topspit
Welchen reduzierenden Faktor hat dieses Maskentragen eigentlich?
Reden wir da von einer Halbierung der Reproduktionsfaktor oder einfach nur so damit halt irgendwas gemacht ist?

Das weiß man schlicht und einfach nicht. Jetzt werden einige hier bestimmt wieder bemängeln "Also wird ohne wissenschaftliche Grundlage, wie sich das überhaupt auf die Reproduktionszahl auswirkt, einfach was beschlossen?!" Aber die Evidenz für die Wirkung kann doch nur dann da sein, wenn man es auch mal getestet hat. Wir hatten bisher eben noch keine vergleichbare Situation, auf die man sich berufen kann. Also könnte es schon sinnvoll sein, es einfach mal auszuprobieren und später kann man vielleicht auf dieses Wissen zurückgreifen. Der "Worst-Case" ist halt, dass die Dinger exakt Null bringen und man sich all die Mühe umsonst gemacht hat. Der "Best-Case" wäre eine signifikante Senkung von R0. Meiner Ansicht nach kann man hier mehr gewinnen als verlieren.

Der Worstcase ist doch das die Dinger Null bringen und die Zahlen jetzt wie zu erwarten ist, mit und ohne Masken, zurückgehen. Wir sind ja schon ohne Masken bei 0,7 gelandet und entsprechend wären wir schnell bei 0 Infizierten. Die Frage wird also sein, welchen Einfluss darauf die Masken hatten. Interessant wäre, wenn manche Bundesländer mit Masken jetzt erstmal 1 Monat agieren und ein Bundesländer keine Pflicht einführt. Dann könnte man immerhin ein bisschen an Wissen daraus ziehen.


Antwort
Zitat
3nJ0yIT
Beigetreten: 06.07.2011

Original von topspit
Hier mal eine Statistik bzgl. der wöchentlichen Toten in England und Wales:

Quelle: https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/birthsdeathsandmarriages/deaths/bulletins/deathsregisteredweeklyinenglandandwalesprovisional/weekending10april2020

Also falls einer der Meinung ist, Corona hätte keinen Einfluss auf die Sterblichkeit einer Bevölkerung, kann man das mit damit ganz gut ausräumen.

Betrachten wir das am Ende des Jahres bitte nochmal. Eventuell sind die jetzigen Tote nur "vorgeholt". IMHO macht nur ein Jahresvergleich Sinn. Möglicherweise sogar über einen noch größeren Zeitraum. Eventuell fällt die Anzahl der Todesfälle nach Eindämmung der Pandemie auf Jahre nach unten.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Nach Südkorea treten wohl auch immer mehr Fälle in Wuhan aus wo eigentlich negativ getestet selbst nach 70 Tagen auf einmal wieder positiv sind und womöglich das Virus weitergeben.

In der chinesischen Stadt Wuhan häufen sich die Fälle, in denen Covid-19-Patienten nach überstandener Erkrankung das Virus weiter in sich tragen. Sie gelten als mögliche Ansteckungsgefahr.

Diese Menschen zeigten aber keine Krankheitssymptome, erklärten Ärzte der Millionenmetropole, vor der aus sich die Pandemie im Dezember ausgebreitet hatte. Alle waren zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Therapie negativ getestet worden – das Virus konnte also nicht mehr nachgewiesen werden. Allerdings wurden sie später positiv getestet. Nach Angaben der Ärzte wurde das Corona-Virus in manchen Fällen 70 Tage nach der vermeintlichen Gesundung nachgewiesen, in andere waren die Tests nach 50 bis 60 Tagen wieder positiv.

Ärzte in Wuhan bezeichneten dieses Phänomen als größte Herausforderung in der neuen Phase des Kampfes gegen die Pandemie. Das Virus wurde auch in Südkorea bei angeblich geheilten Menschen nachgewiesen.

Könnte sich das eventuell ähnlich wie bei HIV/Aids verhalten in Zukunft?


Antwort
Zitat
beni
Beigetreten: 17.10.2006

Original von 3nJ0yIT

Original von topspit
Hier mal eine Statistik bzgl. der wöchentlichen Toten in England und Wales:

Quelle: https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/birthsdeathsandmarriages/deaths/bulletins/deathsregisteredweeklyinenglandandwalesprovisional/weekending10april2020

Also falls einer der Meinung ist, Corona hätte keinen Einfluss auf die Sterblichkeit einer Bevölkerung, kann man das mit damit ganz gut ausräumen.

Betrachten wir das am Ende des Jahres bitte nochmal. Eventuell sind die jetzigen Tote nur "vorgeholt". IMHO macht nur ein Jahresvergleich Sinn. Möglicherweise sogar über einen noch größeren Zeitraum. Eventuell fällt die Anzahl der Todesfälle nach Eindämmung der Pandemie auf Jahre nach unten.

So lange musst du gar nicht warten: Siehe hier Wales und UK:

https://www.euromomo.eu

Ob man eine Statistik obwohl man mehr Daten hat gerade am Hochpunkt enden lassen sollte kann wieder jeder selbst beurteilen.

edit: Schade, dass meine Grafik aus dem Beitrag einfach gelöscht wurde.


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

zum Thema Schweden läuft so gut... Schweden hat bei toten pro 1mio einwohner einer wert von 175, wir hingegen einen von 61. Übersetzt sind das ca. 10k tote mehr. quelle: https://www.worldometers.info/coronavirus/

Übrigens ganz interessant in der Statistik ist Belgien mit 518 toten spitzenreiter unter den Flächenstaaten.


Antwort
Zitat

Ganz ganz ganz ehrlich.
Ihr könnt doch mit einem IQ > 10 doch nicht behaupten eine Maske würde 0 (NULL!!!) Effekt bringen.
Es gibt doch zig Videos wo das schön visuell dargestellt wird, wie die Aerosole wenn ihr euch geistig-mündlich verausgabt verteilt mit und ohne Maske. Selbst ein Schal wird was bringen, das ist doch logischer Menschenverstand. Sonst kann man ja im OP auch drauf verzichten.
Wenn alle Masken tragen würden, kranke zu Hause bleiben und jeder ab und ab mal seine Hände wäscht, wäre das Ding quasi durch. Da könnte man auch bis auf Massenverandraltungen, enge Bars und Clubs das meiste wieder öffnen.
Aber nein. Masken scheinen selbst temporär das größte Übel zu sein. Legt euch doch einfach einen Schal um und gut ist. Nur wenn ihr mit anderen Leuten in einem Raum seit. Nicht Zuhause. Nicht aufm Klo. Nicht in der Natur. Nicht im Auto.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

War vorhin mit Maske einkaufen. Alle im Laden haben sich daran gehalten. Überhaupt kein Stress. Verstehe auch nicht wie man gegen eine Maskenpflicht sein kann. Super einfach umsetzbar. Stört normalerweise überhaupt nicht und selbst wenn der Schutz nur gering ist, ist er vorhanden und kann vor Ansteckungen und Verbreitungen schützen. Wenn dies die Wahrscheinlichkeit oder Geschwindigkeit erhöht zum ursprünglichen Status Quo zurückzukehren, do it.
Wahrscheinlich hätten wir heut weniger Infizierte und vielleicht schon weitere gelockerte Maßnahmen, wenn dies von Anfang an umgesetzt worden wäre.

Und die Tatsache, dass sich in Jena seit der Maskenpflicht niemand mehr angesteckt hat, steht auch noch:
https://www.bz-berlin.de/deutschland/seit-acht-tagen-keine-einzige-corona-neuinfektion-in-der-maskenpflicht-stadt-jena


Antwort
Zitat
Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Original von domano
zum Thema Schweden läuft so gut... Schweden hat bei toten pro 1mio einwohner einer wert von 175, wir hingegen einen von 61. Übersetzt sind das ca. 10k tote mehr. quelle: https://www.worldometers.info/coronavirus/

Übrigens ganz interessant in der Statistik ist Belgien mit 518 toten spitzenreiter unter den Flächenstaaten.

Die hohe Fallsterblichkeit in Schweden ist jetzt aber kein Beweis dafür, dass deren Weg der falsche ist, denn das kann ganz viele verschiedene Ursachen haben. Unterschiedliche Altersverteilung unter den Infizierten, höhere Dunkelziffer als bei uns, diverse statistische Schwankungen, um mal ein paar zu nennen. Erst wenn wirklich eine signifikante, coronabedingte Übersterblichkeit im Vergleich mit anderen Ländern oder eine Überlastung der Krankenhäuser nachweisbar ist, kann man davon sprechen, dass sich Schweden wohl geirrt hat in seiner Herangehensweise. Umgekehrt kann man jetzt aber auch nicht darauf schließen, dass Schweden alles richtig gemacht hat, nur weil noch "nichts" passiert ist.


Antwort
Zitat
GeraldG
Beigetreten: 24.05.2011

Original von 3nJ0yIT

Original von topspit
Hier mal eine Statistik bzgl. der wöchentlichen Toten in England und Wales:

Quelle: https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/birthsdeathsandmarriages/deaths/bulletins/deathsregisteredweeklyinenglandandwalesprovisional/weekending10april2020

Also falls einer der Meinung ist, Corona hätte keinen Einfluss auf die Sterblichkeit einer Bevölkerung, kann man das mit damit ganz gut ausräumen.

Betrachten wir das am Ende des Jahres bitte nochmal. Eventuell sind die jetzigen Tote nur "vorgeholt". IMHO macht nur ein Jahresvergleich Sinn. Möglicherweise sogar über einen noch größeren Zeitraum. Eventuell fällt die Anzahl der Todesfälle nach Eindämmung der Pandemie auf Jahre nach unten.

Wieso macht ein Jahresvergleich sinn? Sterben deiner Meinung nach jetzt nur Leute, die dieses Jahr eh gestorben wären?Also welche die vllt nächstes Jahr gestorben wären, sterben jetzt noch nicht?


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Maronne748
Ganz ganz ganz ehrlich.
Ihr könnt doch mit einem IQ > 10 doch nicht behaupten eine Maske würde 0 (NULL!!!) Effekt bringen.
Es gibt doch zig Videos wo das schön visuell dargestellt wird, wie die Aerosole wenn ihr euch geistig-mündlich verausgabt verteilt mit und ohne Maske. Selbst ein Schal wird was bringen, das ist doch logischer Menschenverstand. Sonst kann man ja im OP auch drauf verzichten.
Wenn alle Masken tragen würden, kranke zu Hause bleiben und jeder ab und ab mal seine Hände wäscht, wäre das Ding quasi durch. Da könnte man auch bis auf Massenverandraltungen, enge Bars und Clubs das meiste wieder öffnen.
Aber nein. Masken scheinen selbst temporär das größte Übel zu sein. Legt euch doch einfach einen Schal um und gut ist. Nur wenn ihr mit anderen Leuten in einem Raum seit. Nicht Zuhause. Nicht aufm Klo. Nicht in der Natur. Nicht im Auto.

Sprichst du jetzt Merkel und vielen Experten vom RKI einen IQ > 10 ab?

Selbst die WHO am 28 Januar:

An diesem Tag fragt der WDR, ob Masken für die Bevölkerung notwendig sind und verweist auf die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dort heißt es: Bei einer länderübergreifenden Ausbreitung einer Pandemie empfiehlt sie ausdrücklich keine Masken für die gesamte Bevölkerung.

24. Februar:

Das RKI bleibt bei seiner Einschätzung. Es gäbe keine ausreichenden Beweise, dass gesunde Menschen durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ihr Ansteckungsrisiko deutlich verringerten. Als gesunder Mensch auf der Straße eine Maske zu tragen, um sich vor vermeintlich vorhandenen Viren in der Luft zu schützen, bezeichneten Experten mehrfach als unsinnig.

11. März:

Jens Spahn erneuert auf einer Pressekonferenz mit der Kanzlerin und RKI-Chef Lothar Wieler die Ablehnung: „Auch der klassische OP-Mundschutz, den viele tragen, schützt sehr überschaubar, um es so zu formulieren. Das ist auch gar nicht notwendig, wenn man sich an die Regeln hält, die ich vorhin mit Blick auf Atemwegserkrankungen beschrieben habe.“


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Zatox11

Original von domano
zum Thema Schweden läuft so gut... Schweden hat bei toten pro 1mio einwohner einer wert von 175, wir hingegen einen von 61. Übersetzt sind das ca. 10k tote mehr. quelle: https://www.worldometers.info/coronavirus/

Übrigens ganz interessant in der Statistik ist Belgien mit 518 toten spitzenreiter unter den Flächenstaaten.

Die hohe Fallsterblichkeit in Schweden ist jetzt aber kein Beweis dafür, dass deren Weg der falsche ist, denn das kann ganz viele verschiedene Ursachen haben. Unterschiedliche Altersverteilung unter den Infizierten, höhere Dunkelziffer als bei uns, diverse statistische Schwankungen, um mal ein paar zu nennen. Erst wenn wirklich eine signifikante, coronabedingte Übersterblichkeit im Vergleich mit anderen Ländern oder eine Überlastung der Krankenhäuser nachweisbar ist, kann man davon sprechen, dass sich Schweden wohl geirrt hat in seiner Herangehensweise. Umgekehrt kann man jetzt aber auch nicht darauf schließen, dass Schweden alles richtig gemacht hat, nur weil noch "nichts" passiert ist.

+ auf vielen Gebieten weniger Tote durch die weggelassenen Coronamaßnahmen und auch in der Zukunft weniger Auswirkungen. In 5 Jahren wird man dann ziemlich deutlich sehen, dass der schwedische Weg für Schweden der richtige war, falls sie nicht ihre Krankenhaus-Kapazitäten übertreffen.

In Belgien ist die Zahl übrigens auch höher, weil viel mehr Leute mit reingezählt werden. Ein 1:1 Vergleich der Zahlen macht keinen Sinn.

Auch die Verdachtsfälle werden gezählt

Warum also bleiben die Zahlen so hoch? Wissenschaftsjournalist Koen Wauters erklärt es im flämischen Fernsehen so: "Wir zählen auch Verdachtsfälle. Das sind zum Beispiel Menschen, die in einem Seniorenheim krank werden, in dem andere bereits gestorben sind."

In den Niederlanden würden dagegen nur diejenigen gezählt, die getestet worden und im Krankenhaus gestorben seien. Damit steuert Belgien mit seiner Sterblichkeitsrate sogar auf die Weltspitze zu. Der Virologe Marc van Ranst kritisiert diese Praxis: "Wir zählen fast jeden mit, der derzeit in einem Seniorenheim stirbt. Und jeden Tag sterben dort Hunderte. Die beeinflussen alle die Statistik - wegen eines möglichen Verdachts auf Corona. Ich finde das dumm!"


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Original von AyCaramba44
+ auf vielen Gebieten weniger Tote durch die weggelassenen Coronamaßnahmen und auch in der Zukunft weniger Auswirkungen. In 5 Jahren wird man dann ziemlich deutlich sehen, dass der schwedische Weg für Schweden der richtige war, falls sie nicht ihre Krankenhaus-Kapazitäten übertreffen.

Hmja, kannst du so behaupten, ob das stimmt, wird man dann sehen müssen. In Schweden gibts, genauso wie hier, Experten, die die Maßnahmen der Regierungen kritisieren.


Antwort
Zitat
StratoPrince187
Beigetreten: 12.09.2006

Hallo Paxis,

du als PS Coach solltest doch in der Lage sein geschriebenes zu interpretieren und einen konstruktiven Beitrag zu verfassen.

1. Die Diskussion entstand, weil ich geschrieben habe das eine digitale Generation komplexe Sachverhalte besser analysieren kann als die Entscheidungsträger.

2. Der User Penishaubize ist vereinfacht der Meinung das die YoungGeneration die ganze Zeit auf Youtube rumhängt

3. Dann habe ich zwei Argumente gebracht:

a. Poker als vereinfachtes Universum: Dort hat eine junge Generation einfach bewiesen das sie das Spiel crushen und habe andere ältere Spieler vom Markt verdrängt. Das heißt nicht das alle winningplayer sind sondern die Spitze dieser Generation einfach besser ist als frühere Generation. (Digitalisierung ermöglicht auch bei richtiger Verwendung eine schnellere Problemlösung)

b. Den Flynn Effekt: Es gibt eine grundsätzlich steigende Intelligenz, genau so hätte ich auch Sokrates zitieren können der 400vChr über die Jugend herzieht und wie wir es trotzdem Geschaft haben die Welt ein Stück voran zu bringen.

Wir haben jetzt immer noch nicht definiert über welche Generation wir reden Z, Y what ever und wir haben auch nicht definiert welche Skills notwendig sind, um komplexe Sachverhalte zu analysieren.

Dann kommst du daher gesprungen, postet drei Quellen und sagst

„Zu behaupten die "Internetgeneration" hätte eine größere Expertise und bessere Entscheidungsfindung als gelernte, studierte Mediziner, Virologen oder Menschen die nicht zum ersten mal eine Krise managen, nur weil sie sich ein paar Verschwörungsvideos auf YT anschauen, oder Statistiken so interpretieren, dass es zu ihrer Meinung passt, ist einfach total ab von der Realität. Kann man auch gut hier im Thread beobachten.“

Das Paradoxe ist das was du anderen unterstellst machst du ja quasi selber. Du interpretierst Dinge so, dass sie zu deiner Meinung passen. Das ist nicht gut. Wir sind auch immer noch nicht bei einer Entscheidungsfindung sondern bei „komplexe Sachverhalte analysieren“.

@FlynEffekt Quellen
Nicht eine Quelle von dir beweist auch nur eine deiner Aussagen.

Quelle1:

Inzwischen sind wir offenbar an einem Punkt angelangt, an dem die Leistung nicht mehr maßgeblich nach oben geschraubt werden kann. Die Faktoren, die unserer Intelligenz zuträglich sind, sind mittlerweile so gut entwickelt, dass sie sie in der Addition nicht mehr steigern.“

Quelle2:

Die zweite Quelle hat die Datengrundlage der Jahrgänge 1962 bis 1991, das ist vermutlich deine Generation und die Generation deiner Eltern.

Quelle3:

„Und man darf das auch nicht so dramatisieren. Die Veränderungen sind ja im wenige Punkte Bereich – also der Wendepunkt heißt nicht: Bis dahin sind alle schlauer geworden – und dann ging's bergab. Sondern es gab eben so leichte Veränderungen und die zeigen sich in dieser Stichprobe, in der norwegischen Stichprobe, besonders deutlich.““

Was soll ich jetzt machen?

Mir gehen die HubaBuba Youtber auch auf den Sack. Daraus zu schließen das die Generation dümmer werden und ihnen eine Entscheidungskompetenz abzusprechen ist schwach. Wir haben ein expotenzielles Wachstum an Wissen und kostenlosen Zugang zu diesem Wissen. Wer er schafft hier die richtigen Filter zu setzen kann eine große Bereicherung für die Gesellschaft sein.

Back2Topic
Was alt ist der Durchschnitsspolitiker? Bei der CDU und SPD sind es 60 Jahre.

Jetzt hast du mit der Corona Krise einen super komplexen Sachverhalt der auch noch durch die Starke Globalisierung befeuert wird. Eine Entscheidungsfindung und Kommunikation muss auf diese superkomplexen Zusammenhängen angepasst werden. Die ganzen coolen Youtubevideos mit Simulationen von Pandemien etc. kommen von smarten jungen Leuten. Das kann man in der Entscheidungsfindung einbeziehen.
Der aktuelle Stand zur Datenstrategie der Bundesregierung ist übrigens hier zu finden:

Cliffs:

Nachdem wir im November bei der Kabinettklausur auf Schloss Meseberg Eckpunkte einer Datenstrategie verabschiedet haben, wollen wir nun zum Sommer eine Strategie entlang der Eckpunkte ausarbeiten.

Das finde ich unzureichend und in der Vergangenheit verschlafen. Jetzt zu sagen das die selben Leute es schon richten werden. Da fühle ich mich unwohl.
Ich würde mich wohler fühlen wenn mir das Framework bekannt wäre nach dem Entscheidungen getroffen werden. Wenn da jetzt noch drin stehen würde das Mathematiker, Statistiker, Digital Natives, und und. berücksichtigt werden dann fühle ich mich Pudelwohl.


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von Maronne748
Ganz ganz ganz ehrlich.
Ihr könnt doch mit einem IQ > 10 doch nicht behaupten eine Maske würde 0 (NULL!!!) Effekt bringen.
Es gibt doch zig Videos wo das schön visuell dargestellt wird, wie die Aerosole wenn ihr euch geistig-mündlich verausgabt verteilt mit und ohne Maske. Selbst ein Schal wird was bringen, das ist doch logischer Menschenverstand. Sonst kann man ja im OP auch drauf verzichten.
Wenn alle Masken tragen würden, kranke zu Hause bleiben und jeder ab und ab mal seine Hände wäscht, wäre das Ding quasi durch. Da könnte man auch bis auf Massenverandraltungen, enge Bars und Clubs das meiste wieder öffnen.
Aber nein. Masken scheinen selbst temporär das größte Übel zu sein. Legt euch doch einfach einen Schal um und gut ist. Nur wenn ihr mit anderen Leuten in einem Raum seit. Nicht Zuhause. Nicht aufm Klo. Nicht in der Natur. Nicht im Auto.

ich denke niemand wird behaupten dass masken NULL bringen
es geht aber immer um Kosten Nutzen faktor. Wenn man die zahl der infizierten auch so scheinbar easy in den griff bekommt, warum muss man dann zu weiteren Maßnahmen greifen? In KH´s keine Auslastung, nichtmal im Ansatz, ausser in vereinzelten KH vllt.
Also warum muss man dann so einen Schritt fahren, der ein weiterer Eingriff in dein Persönlichkeitsrecht ist? Supermärkte hatten die ganze Zeit offen und da sind die Infiziertenzahlen trotzdem nicht gestiegen. Diverse Baumärkte hatten auch offen, also ist das Argument dass man jetzt ja wieder dadurch mehr öffnen kann auch wackelig


Antwort
Zitat