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StrAAt
Beigetreten: 23.07.2010

War eben auch das erste Mal mit Maske unterwegs bzw. bei Lidl einkaufen.
Die Maske direkt vorm Laden angezogen, und 2m nach dem ich ausm Laden raus war, wieder runter.
Für die 5 bis 15 min wo man drin ist, ist es ganz ok, da jeder eine trägt, und es obv Pflicht ist eine zu tragen.
Was mir aber aufgefallen ist, dass Leute jetzt auf den Abstand etwas weniger achten, weil jetzt viele davon ausgehen dass man mit Maske safe ist, ohne weiterhin Abstand zu halten.
Im Eingangbereich steht einer von ner Sicherheitsfirma (wie die Wochen davor), und guckt dass jeder eine Maske an hat. Ich weiss jetzt was passiert wäre wenn ich keine dabei hätte, aber im Laden selber hat wirklich jeder eine aufm Kopf.
Alles in allem finde ich es persönlich etwas übertrieben jetzt auf einmal Maskenpflicht einzuführen. Aber ok, wenn man dadurch nur ein Leben rettet, werde ich mich an die Regel halten.


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Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Wodarg gibt jetzt Interviews an Leon Lovelook, der 2019 auch gerne mit Kollegah über Pyramiden in der Antarktis gesprochen hat und offenbar auf jede Verschwörungstheorie anspringt.
Also wenn bei Wodarg im Kopf alles noch richtig laufen sollte, muss er doch wissen, dass er sich besser nicht mit alteingesessenen Verschwörungstheoretikern abgeben sollte, oder nicht?


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Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

habe mir gerade mal wieder den situationsbericht des RKI durchgelesen:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Gesamt.html

Finde interessant, dass es aktuell starke Hotspots gibt gerade in Bayern und BW was Neuansteckungen angeht. Die Zahlen da aber auch gut zurück gehen (Seite 3)

Zudem Seite 6 ganz interessant mit den Sterbefällen nach Alter und auch Fällen beim medizinischen Peronsal. Für die unter 40 Jahrigen kann man die Todeszahl nicht mal wirklich aus dem Chart ablesen so klein ist die. (Schätze mal +- 10), falls da jemand die genaue Zahl hat gern her damit.

Auch die Zahlen des med. Personals eignen sich aus meiner Sicht ganz gut um Abschätzungen über die Sterblichkeit zu treffen. Da ich denke, dass dort die Dunkelziffer relativ gering ist, da viel getestet wird. In der Kategorie Krankenhäuser, ärztliche Praxen,
Dialyseeinrichtungen und Rettungsdienste gibt es bisher 8744 Fälle (Altersmedian 42) und davon sind 13 gestorben. Also ca. 0,15%


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Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Auch die Zahlen des med. Personals eignen sich aus meiner Sicht ganz gut um Abschätzungen über die Sterblichkeit* zu treffen.

*Sterblichkeit bei Angestellten. Altersverteilung wahrscheinlich 20-63.


Antwort
Zitat
ElhombreAlleman
Beigetreten: 01.06.2017

Hattet ihr das eigentlich mitbekommen: https://www.heise.de/tp/features/Den-rechten-Glauben-eingefordert-4708639.html ?

Finde es zZ schon sehr bedenklich, wie eindimensional die Medienlandschaft über die Corona Maßnahmen der Regierung berichtet und wie wenig dabei kritisch hinterfragt wird.

E: Ich war übrigens nie Fan von Markus Lanz, aber gefühlt ist seine Talkshow aktuell die Einzige, in der auch Experten/Virologen etc. Gehör finden, de sich kritisch ggn. den Maßnahmen äußern.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Was ich nich verstehe ich mein seit Tagen wird in den Medien rauf und runter berichtet das man trotz Masken das abstandsgebot weiter befolgen soll und trotzdem tut es (fast) niemand und wieso rennen da immer noch Leute mit dem falschen Sicherheitsgefühl rum, sperren die sich zu Hause in Schall und Funkdichte Kabinen ein? Aber dann hätten sie ja die Maskenpflicht auch nicht mitbekommen dürfen eigentlich :thinking:


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

@ElhombreAlleman:

Naje es ist nun mal wissenschaftlicher Konsens, dass das Corona-Virus nicht unbedenklich ist. Zwei Eigenschaften sind hier erst mal zu nennen:

1. Mortalität wohl irgendwas um die 0.5%. Mit zunehmenden Alter steigt die Mortalität stark an.
2. Verbreitungsgeschwindigkeit (Es verbreitet sich einfach viel schneller als z.B.: HIV)

Darüber hinaus sind sich auch alle mehr oder weniger darüber einig, dass wir unsere Kapazitäten von Intensivbetten nicht überschreiten möchten, da wir auf jeden Fall die Triage-Entscheidungen nicht treffen möchten (Welcher Patient wird beatmet und welcher stirbt)

Damit wir die Kapazitäten nicht überschreiten ist ein erfolgskritischer Faktor gutes Testmanagement (Infektionsketten verfolgen). Hier kommt jetzt neben dem R-Faktor noch ein weiterer Indikator dazu. Der sich natürlich auch auf den R-Faktor auswirkt und umgekehrt. Nämlich wieviele Fälle können die lokalen Gesundheitsämter überhaupt verfolgen?

An 1. und 2. gibt es meiner Einschätzung nach nicht viel zu diskutieren. Wer da was anderes behauptet verbreitet steht halt mal schnell auf der gleichen Ebene wie jemand der behauptet Impfen verursacht mehr Schaden, als es verhindert. Ich habe bisher von keinen Studien gehört, die 1. oder 2. anzweifeln.

Darüber hinaus, was wir jetzt wo lockern und wie wir eine effiziente Nachverfolgung gewährleisten können wird doch sehr kritisch und heterogen diskutiert? z.B.: auch gestern bei Anne Will.
Oder hast du da eine andere Wahrnehmung?


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von ElhombreAlleman
Hattet ihr das eigentlich mitbekommen: https://www.heise.de/tp/features/Den-rechten-Glauben-eingefordert-4708639.html ?

Finde es zZ schon sehr bedenklich, wie eindimensional die Medienlandschaft über die Corona Maßnahmen der Regierung berichtet und wie wenig dabei kritisch hinterfragt wird.

E: Ich war übrigens nie Fan von Markus Lanz, aber gefühlt ist seine Talkshow aktuell die Einzige, in der auch Experten/Virologen etc. Gehör finden, de sich kritisch ggn. den Maßnahmen äußern.

Bei Anne Will waren immerhin 3 Politiker für weitere Öffnungen, weil sie jeweils andere Probleme resultierend aus den Maßnahmen wahrgenommen haben und nur Lauterbach für strenge Coronamaßnahmen.

Original von Fantomas741
Was ich nich verstehe ich mein seit Tagen wird in den Medien rauf und runter berichtet das man trotz Masken das abstandsgebot weiter befolgen soll und trotzdem tut es (fast) niemand und wieso rennen da immer noch Leute mit dem falschen Sicherheitsgefühl rum, sperren die sich zu Hause in Schall und Funkdichte Kabinen ein? Aber dann hätten sie ja die Maskenpflicht auch nicht mitbekommen dürfen eigentlich :thinking:

Finde schon das versucht wird sich daran zu halten. Aber häufig gehts eben nicht und kurze Zeit an jemanden vorbeigehen finde ich auch nicht schlimm. Soll man beim Gehen auf die Fahrbahn ausweichen? Soll man im Supermarkt 10 Umwege fahren bis man den Abstand einhalten kann? Ich gehe auch weiterhin an Menschen vorbei, wenn es sich nicht (schnell) vermeiden lässt.


Antwort
Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von AyCaramba44

Original von GeraldG

Spoiler

Original von AyCaramba44

Original von Fantomas741

Original von AyCaramba44
Zweite Welle wird auch wenn im Herbst oder im neuen Jahr kommen. Manche sagen ja auch, dass wenn wir jetzt die Zahlen auf nahe 0 bekommen wie es Lauterbach sich erwünscht, die zweite Welle größer ausfallen wird, weil man wieder weniger testet und sich das Virus dann unbemerkt wieder ausbreiten könnte. Spätestens wenn wir die Grenzen wieder öffnen. Aber auch so gibt es ja weiterhin Austausch mit anderen Ländern.

Hätten wir eine Grundimmunität von z.B. 20% in der Gesamtbevölkerung würde die zweite Welle auch geringer ausfallen, als bei einer Grundimmunität von 1-2%. In der Lombardei wird es wohl keine große zweite Welle mehr geben können mit diesem Coronavirus.

Ja gut aber wir können ja jetzt nicht alles zu lassen mit der Angst das es im Herbst dann wieder losgeht dann wärs ja eigentlich erst recht sinnvoll wenn man jetzt nen bisschen mehr durchseuchung bekommt...

Meine Rede, im Moment haben wir mehr Schaden bei Kindern, Leuten die nicht zum Arzt gehen und viele Wirtschaftliche. Existenzangst hat übrigens auch gesundheitliche Folgen. Wir werden also bei Millionen von Menschen mehr oder weniger langfristige Folgen haben durch die Maßnahmen. Da sind sich ja auch Lindner, Laschet und Baerbock einig. Sie legen nur die Prioritäten woanders. Man sollte das aber zusammenfassen und gegenüber den überwiegend alten Toten abwägen. Wenn ein 80 Jähriger als Langzeitfolge von Corona nach einer Beatmung ein höheres Demenzrisiko hat, dann hat das auch der 40 Jährige mit einem kleinen Herzinfarkt, der nicht direkt zum Arzt geht.

Fand die Sendung von Anne Will wirklich interessant, einfach weil alle außer Lauterbach woanders größere Folgen durch die Maßnahmen sehen.

Deine REDE? Ist das dein verfickter Ernst? Hier mal ein Post von mir vom 12.3 und deine Antwort darauf :|

Original von AyCaramba44

Original von GeraldG
Zumal ne schlechte wirtschaftliche Lage auch zu mehr Toten zu führen scheint? Wofür also entscheiden? Hoffe AyCaramba kennt die Antwort.

https://news.yale.edu/2002/05/23/rising-unemployment-causes-higher-death-rates-new-study-yale-researcher-shows
https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(14)00118-7/fulltext
https://www.hsph.harvard.edu/magazine/magazine_article/failing-economy-failing-health/

Klar kenne ich die Antwort! Wenn wir alles herunterfahren und langsam alle zu Hause verhungern war es sicherlich zuviel an Maßnahmen. Den Extremfall konnte man ja wunderbar in Venezuela beobachten.

Es gibt aber sicherlich einen guten Mittelweg und eben Dinge die wichtiger sind als Andere. Wenn du Schulen 2 Monate schließt, wird das fast 0 Auswirkungen haben auf Tote durch geringere Wirtschaftsleistung. Auch geht man davon aus, dass wir bei zeitlich begrenzten Maßnahmen vieles wieder aufholen können. Heißt jemand macht eben jetzt seine 6 Wochen Urlaub und leistet dann im Rest des Jahres trotzdem genau soviel.

Das genau zu beziffern und die Folgen abzuschätzen ist in der Tat sehr schwierig und hängt auch davon ab wie es weitergeht. Sind so viele Unsicherheitsfaktoren im Moment da.

Das genau zu beziffern und die Folgen abzuschätzen ist in der Tat sehr schwierig und hängt auch davon ab wie es weitergeht. Sind so viele Unsicherheitsfaktoren im Moment da.

Dabei bleibe ich auch weiterhin.

Welchen Punkt wirfst du mir jetzt vor, welcher sich extrem widerspricht? Schulschließungen haben auch weiterhin kaum direkten Einfluss auf die Wirtschaftsleistung. Aber nach so einer langen Zeit fangen jetzt eben auch immer soziale Folgen an. Auch die wirtschaftlichen Folgen kann man nur begrenzt auffangen.

Zum Beispiel zum Thema Fußball:
Man könnte jetzt dem Fußball 300M Euro zahlen und die Saison beenden oder man lässt den Fußball spielen und sich das Geld selbst erwirtschaften. Das geht beim Fußball, weil dort Zuschauer keine große Rolle spielen. Mit den 300M Euro gespartem Geld von uns (Staat) könnte man den ganzen restlichen Profisport in Deutschland retten. Zusätzlich gibt man der maximalen Anzahl an Leuten ihre Sportart wieder und sorgt für Ablenkung.

PS: Vor 6 Wochen war die Situation eine ganz Andere als heute!

Laut der SZ liegt der Anteil der Zuschauereinnahmen aus dem Kartenverkauf bei 10 bis 20 Prozent, je nach Verein (die unteren eher mehr)
Kommen keine Zuschauer fällt auch Merchandising und Essensverkauf weg und man müsste die Dauerkartenbesitzer entschädigen. Wieviel das ist, kann ich schlecht einschätzen, kann mir aber vorstellen, dass die Kellervereine damit deutlich über 20 Prozent Einbußen landen werden.

Das ist wohl immer noch wenig gegenüber DEL, Handball, usw. aber auch mehr als "keine große Rolle".

Quelle https://www.google.com/amp/s/www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga-finanzen-watzke-1.4844395!amp


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Kampfschildkroete
Laut der SZ liegt der Anteil der Zuschauereinnahmen aus dem Kartenverkauf bei 10 bis 20 Prozent, je nach Verein (die unteren eher mehr)
Kommen keine Zuschauer fällt auch Merchandising und Essensverkauf weg und man müsste die Dauerkartenbesitzer entschädigen. Wieviel das ist, kann ich schlecht einschätzen, kann mir aber vorstellen, dass die Kellervereine damit deutlich über 20 Prozent Einbußen landen werden.

Das ist wohl immer noch wenig gegenüber DEL, Handball, usw. aber auch mehr als "keine große Rolle".

Quelle https://www.google.com/amp/s/www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga-finanzen-watzke-1.4844395!amp/blockquote >

An Dauerkartenbesitzern wird ja fast gar nichts verdient. Bei Bayern fallen für 17 Heimspiele 140€ an. Wieviele Heimspiele gibt es noch? Merchandising kannst du auch außerhalb vom Stadion machen. Essen usw. kommt dazu, aber das wird auch nicht soviel sein. Es geht ja auch eher um das Verhältnis. Alleine vom TV stehen eben 300M Euro im Raum, wenn die letzten Spiele nachgeholt werden würden. Klar wären 10% - 20% weniger Einnahmen auch nicht einfach, aber daran geht man nicht so schnell pleite, vor allem wenn die Sportler ja auch noch auf Gehalt zu einem kleinen Teil verzichten.

Bei anderen Sportarten ist TV sehr wenig und fast alles Zuschauereinnahmen.


Antwort
Zitat
Gofa
Beigetreten: 23.09.2007

Original von Gofa

Spoiler

Original von beni

Original von Gofa

Wer sind diese zwei, drei Experten? Wer sind die "anderen"? Und woran machst du fest, dass die "anderen" mundtot gemacht werden oder denunziert werden?

Drosten ("es wird schlimm werden"

) und der RKI Typ oder Faucy ("1%-2% Letalität").
Die anderen (Bhkadi, Iannidis, Wodarg) werden allein hier im Thread als "Renter, die den Ruhestand nicht vertragen" oder "Youtuber" oder "Verschwörungstheoretiker" abqualifiziert.

Streeck, Iannidis und Bhattacharya haben Studien gemacht, die zeigen, dass das Virus eben nicht 10 mal so tödlich ist wie die normale Grippe. Das wird aber kaum zur Kenntnis genommen bzw. stark angegriffen.

Zunächst nochmal die Bitte, für quotes auch eine entsprechende Quelle anzugeben! "Faucy ("1%-2% Letalität") passt z.B. schon nicht zusammen mit seiner Aussage vom 28.02.: "the case fatality rate may be considerably less than 1%". Vielleicht hat er die "1%-2% Letalität" an anderer Stelle gesagt aber erwarte doch bitte nicht, dass ich das ganze Internet absuche.

Zum Rest, auch wenn du "für" Carty antwortest und er vielleicht etwas Anders meinte:
Deine Aufteilung in Experten denen man vertraut und den "anderen" finde ich nicht schlüssig. Drosten, RKI Typ oder Fauci sind laut dir die 3 Experten auf die man sich nur verlässt. Das passt doch schon damit nicht zusammen, dass der darin nicht enthaltene Streeck zentraler Berater für die Landesregierung in NRW ist.

Die Studien von Streeck, Iannidis und Bhattacharya werden kaum zur Kenntnis genommen? Berichte über die Streeck Studie gab es doch am laufenden Band. Genauso über die Studie in Kalifornien (z.B. CNN, Fox News) und die von Ioannidis (z.B. Spiegel, Focus). Von "kaum zur Kenntnis genommen" bzw. "mundtot" (Carty) zu sprechen kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Auch das "stark angreifen" bzw. "denunziert" (Carty) finde ich nicht nachvollziehbar. Ja die Studien wurden kritisch begutachtet. So ist das in der Wissenschaft zum Zweck der Qualitätskontrolle. Im Normalbetrieb passiert sowas aber nicht öffentlich sondern im Peer-Review. Die Studien werden aber aufgrund der Dringlichkeit des Themas (zu Recht) schon als Pre-print veröffentlicht. Dennoch müssen die Studien hinsichtlich ihrer Methodik, Generalisierbarkeit, Implikationen, Zur Verfügung gestellten Informationen usw. kritisch Begutachtet werden. Das hat nichts damit zu tun, dass angegriffen/denunziert wird. Ich nehme mal Drosten als Beispiel (weil ich das Gefühl habe, dass gerade ihm von Manchen politische Intention (und keine sachliche Kritik) unterstellt wird):

Er hat nie Streeck persönlich attackiert und auch nicht, dass die Studie kompletter Unfug ist, sondern er hat gesagt, dass die Informationen, die in der PK gegeben wurden einige Fragen offen lassen und er ohne diese Informationen keine Einschätzung geben kann:

Spoiler

Moderatorin (39:45):
Soeben hat Herr Hendrik Streeck auf einer Pressekonferenz davon gesprochen, dass angeblich bereits 15 Prozent der Menschen in den stark betroffenen Regionen in Heinsberg seropositiv seien. Aber was genau heißt das? Und wie sind diese Daten mit Blick auf die Gesamtsituation in Deutschland zu bewerten?
Christian Drosten (40:05):
„Ich habe mir gerade diese Pressekonferenz angehört auf Phoenix, und ich kann daraus nichts ableiten. Da wird einfach so wenig erklärt, dass man nicht alles versteht. Sie sagen, es sind wohl 14 Prozent Immunglobulin positiv. Man weiß noch nicht mal, ob IgG oder IgA damit gemeint ist. Ich hoffe, es ist nicht das IgA dabei, denn dann wären das praktisch alles falsch Positive. Dann weiß man aber auch nicht, wie zum Beispiel diese Patienten in Heinsberg da untersucht worden sind. Das sind ungefähr 500 Leute in 200 Haushalten, die da untersucht wurden, und darüber wurde die Pressekonferenz gemacht. Da hat man also bei 14
Prozent Immunglobulin gefunden mit einem Test. Das sind ungefähr 70 Patienten. Und jetzt wissen wir aber gar nicht, ob die vorher schon bekannt PCR-positiv gewesen waren oder ob man sich ausgerechnet welche herausgesucht hat – absichtlich oder nicht –, die nicht vorher infiziert waren, die aber vorher schon mal getestet waren. Das wäre ja im Prinzip eine Dunkelziffer. Man hat jemanden, der war schon mal getestet, oder der war hoch verdächtig, infiziert zu sein. So hat man das aber, glaube ich, nicht angelegt.“
„Ich glaube, es handelt sich um ein Zufalls-Populations-Sample, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn es aber ein Zufalls-Populations-Sample ist und wenn das technisch auch alles stimmt – also, wenn das wirklich 14 Prozent sind, und das sind echte, sagen wir mal, Diagnosen und nicht nur Reaktivitäten – dann muss man als nächstes fragen, wie viele in der Bevölkerung dort denn laut PCR-Untersuchung vorher auch schon bekanntermaßen sich infiziert haben. Und das war auch in der Pressekonferenz nicht klar. Das wurde gefragt, aber da gab es keine Auskunft dazu. Aber das muss man ja wissen. Man muss ja wissen: Wie viele waren in der Studienpopulation über die exzessive PCR-Testung denn auch schon vorher bekannt infiziert. Und dann muss man die Differenz bilden, und ich weiß nicht, wie das herauskommt. Keine Ahnung.“

Streeck und Drosten haben übrigens selber nochmal klargestellt, dass das zwischen ihnen eine wissenschaftliche Diskussion ist und keine Verriss oder Disput:

Spoiler


Genauso hat er nicht Bhattacharya als Personen kritisiert oder die Studie denunziert, sondern eine fachliche Einschätzung zur Studie gegeben. In dieser sagt er auch nicht, dass der Autor oder die Studie kompletter Müll und unbrauchbar seien sondern, dass er aus diversen Gründen (speziell sampling strategy) die Zahlen nach unten korrigieren würde.

PS: Ich weiß nicht was du mit dem Drosten Quote ("es wird schlimm werden") zum Ausdruck bringen willst. Soll das die Quelle für das Zitat "In zwei Wochen haben wir italienähnliche Zustände" sein?

Original von beni

Spoiler

https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-03-11/fauci-warns-coronavirus-far-more-lethal-than-seasonal-flu

Hier sagt er es: “10 times more lethal than the seasonal flu,”

Streeck findet heraus, dass viele Befürchtungen doch nicht zutreffend sind (Letalität und Ansteckung über Oberflächen).
Zitat: „Es gibt keine Gefahr, jemand anderen beim Einkaufen zu infizieren.“ Quelle: https://www.nordkurier.de/ratgeber/es-gibt-keine-gefahr-jemandem-beim-einkaufen-zu-infizieren-0238940804.html

Aber berücksichtigt wird das nicht.

Die Maßnahmen wurden aufgrund der Einschätzungen wie der von Faucy getroffen. Jetzt spricht alles dafür, dass dies falsch ist. Trotzdem bleiben sie.
Hier erkenne ich keine Logik.

Eine zweite Einschätzung/Befürchtung war, dass unsere KHs bald überlaufen werden. Das war auch falsch.
Eine dritte Einschätzung/Befürchtung war, dass wir in Deutschland eine große Sterbewelle über Ostern sehen werden. Auch das war falsch. (Quelle Streeck bei Lanz).

Jetzt kommen die Masken ab Montag. Dass, diese mehr nutzen als schaden ist nicht belegt. Trotzdem wird es gemacht. Warum braucht man in die andere Richtung keine harten Fakten?

Das Drosten Quote soll zeigen, dass er eben nicht stets rein wissenschaftlich argumentiert und "wenn-dann" Sätze mit Wahrscheinlichkeiten formuliert wenn er von der Zukunft spricht.

Dann hatte das RKI empfohlen die Toten nicht zu obduzieren. Zum Glück hat sich der Hamburger Professor dem widersetzt und macht es trotzdem. Seltsam finde ich hier, dass Drosten die Coronatotenzahlen nicht in Zweifel zieht.

Die spart er sich offenbar alle auf für die Stichprobenbildung und ob und wie man durch freiwilliges Melden die Ergebnisse verzerrt. Hier unterstelle ich ihm fehlende Neutralität.

Ein Beispiel für das Angreifen auf persönlicher Ebene: Wodarg im ZDF

Bhakdi als Renter, der den Ruhestand nicht verträgt, stammt aus diesem Thread.

Da du nicht mehr auf die vermeintliche Einteilung in 2-3 Experten denen man vertraut und den "anderen" eingegangen bist, gehe ich davon aus, dass wir das Thema erledigt haben.

Auch auf den mundtot Aspekt und dass Studien bzw. deren Autoren nicht zur Kenntnis genommen würden bist du nicht mehr eingegangen. D.h. ich gehe davon aus, dass du nicht (mehr) der Meinung bist, dass irgendwer mundtot gemacht wird oder dass Studien nicht grundsätzlich zur Kenntnis genommen werden.

Jetzt wirfst du die nächste/spezifischere Frage auf, nämlich ob (neue) wissenschaftliche Studien in den politischen Entscheidungen ausreichend berücksichtigt werden. Die Frage/Diskussion finde ich deutlich zielführender und nachvollziehbarer. Das neue Studien oder neue Evidenz nicht berücksichtigt werden sehe ich nicht so. Z.B. neue Studien zu Masken, welche anscheinend bei der jetzigen Maskenpflicht berücksichtigt wurden.

Jetzt kommen die Masken ab Montag. Dass, diese mehr nutzen als schaden ist nicht belegt. Trotzdem wird es gemacht. Warum braucht man in die andere Richtung keine harten Fakten?

Zu dem Schaden von Masken ist mir nichts bekannt. Für die "andere Richtung" gab es in letzter Zeit durchaus neue Fakten:
Masken verringern signifikant den Nachweis von Coronavirus-RNA in Aerosolen und können dadurch das Infektionsrisiko verringern (Nature Medicine Studie vom 3.April). Zusätzlich gibt es die Hypothese, dass die Viruslast bei einer Infektion mit der schwere des Krankheitsverlaufs korreliert. Siehe den Report von Streeck's Studie: [...]dass die Viruskonzentration bei einem Infektionsereignis einer Person so weit reduziert werden kann, dass es zu einem geringeren Schweregrad der Erkrankung kommt. Genau diese Viruskonzentration wird durch Masken verringert (siehe o.g. Studie). D.h. Masken führen zu einer geringeren Infektionswahrscheinlichkeit und im Falle einer Infektion evtl. zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf.

Ob eine Letalität von etwa 0,37% im Vergleich zu etwa 1% eine direkte politische Implikation hat kann ich nicht einschätzen. Die hospitalization rate und die KH-Kapazitäten würde ich aber nicht außer Acht lassen. Zum Streeck Quote und der vermeintlichen Implikation für Maßnahmen im Supermarkt wurde ja schon was gesagt. Ich denke schon, dass die nicht eingetroffenen Befürchtungen (Überschreiten der KH-Kapazitäten, Sterbewelle über Ostern - btw. ka von wem die Sterbewellebefürchtung kam) berücksichtigt werden. Mal andersrum gefragt: Wenn diese Befürchtungen eingetroffen wären, denkst du, dass wir vor einer Woche angefangen hätten die Maßnahmen zu lockern?

Seltsam finde ich hier, dass Drosten die Coronatotenzahlen nicht in Zweifel zieht. Die spart er sich offenbar alle auf für die Stichprobenbildung und ob und wie man durch freiwilliges Melden die Ergebnisse verzerrt. Hier unterstelle ich ihm fehlende Neutralität.

Ich verstehe genuinely nicht was du hier aussagen willst.

Bzgl. Denunziation bzw. persönliche Angriffe:

Ein Beispiel für das Angreifen auf persönlicher Ebene: Wodarg im ZDF

Bhakdi als Renter, der den Ruhestand nicht verträgt, stammt aus diesem Thread.

Beni, jetzt ernsthaft? Die Anstalt (ZDF) ist eine Kabarett-/Satiresendung. In solchen Sendungen (wie auch der Heute Show) werden alle möglichen Personen der Öffentlichkeit durch den Kakao gezogen. Genauso findest du hier im Forum zu allen möglichen Experten, Politikern usw. abfällige Kommentare. Das soll jetzt die große Denunziation und die schlimmen persönlichen Angriffe sein, die eine sachliche und wahrheitsgemäße Auseinandersetzung mit Corona auf professioneller Ebene verhindern? Zumindest wäre es ja ein level playing field, da hier im Forum und in solchen Sendungen grundsätzlich alle ihr Fett wegbekommen.

PS:

Das Drosten Quote soll zeigen, dass er eben nicht stets rein wissenschaftlich argumentiert und "wenn-dann" Sätze mit Wahrscheinlichkeiten formuliert wenn er von der Zukunft spricht.

Das hab ich doch nie behauptet? Hab ich mich unklar ausgedrückt? Die erste von mir genannte potentielle Aussage ("In zwei Wochen haben wir italienähnliche Zustände, no matter what") impliziert doch genau, dass es keine Bedingung (wenn-dann) oder Wahrscheinlichkeit gibt.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Das höchste Verwaltungsgericht in Bayern hat die 800 Quadratmetergrenze für Geschäfte für verfassungswidrig (Grundgesetz) erklärt. Mal schauen wie böse Söder wird...


Antwort
Zitat
MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

Pressemitteilung des VGH.

Söder wird halt überhaupt nicht böse,
weil Ziel nicht in erster Linie ist da ein supertolles Gesetz 4ever auf die Beine zu bringen (Grundgesetz...äh Zweck),
sondern die Kontakte zu minimieren.
Das ist wohl geglückt.


Antwort
Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von AyCaramba44

Original von Kampfschildkroete
Laut der SZ liegt der Anteil der Zuschauereinnahmen aus dem Kartenverkauf bei 10 bis 20 Prozent, je nach Verein (die unteren eher mehr)
Kommen keine Zuschauer fällt auch Merchandising und Essensverkauf weg und man müsste die Dauerkartenbesitzer entschädigen. Wieviel das ist, kann ich schlecht einschätzen, kann mir aber vorstellen, dass die Kellervereine damit deutlich über 20 Prozent Einbußen landen werden.

Das ist wohl immer noch wenig gegenüber DEL, Handball, usw. aber auch mehr als "keine große Rolle".

Quelle https://www.google.com/amp/s/www.sueddeutsche.de/sport/bundesliga-finanzen-watzke-1.4844395!amp/blockquote >

An Dauerkartenbesitzern wird ja fast gar nichts verdient. Bei Bayern fallen für 17 Heimspiele 140€ an. Wieviele Heimspiele gibt es noch? Merchandising kannst du auch außerhalb vom Stadion machen. Essen usw. kommt dazu, aber das wird auch nicht soviel sein. Es geht ja auch eher um das Verhältnis. Alleine vom TV stehen eben 300M Euro im Raum, wenn die letzten Spiele nachgeholt werden würden. Klar wären 10% - 20% weniger Einnahmen auch nicht einfach, aber daran geht man nicht so schnell pleite, vor allem wenn die Sportler ja auch noch auf Gehalt zu einem kleinen Teil verzichten.

Bei anderen Sportarten ist TV sehr wenig und fast alles Zuschauereinnahmen.

Im Endeffekt sagen wir ja beide das gleiche, dass 20% schon weh tun, aber nicht zwingend tödlich für den Verein sind.

Verzichten den mittlerweile alle auf einen Teil des Gehaltes? In England wollte ein Großteil ja gerade nicht verzichten.


Antwort
Zitat
housebesuch
Beigetreten: 02.01.2008

Original von HijackerStar

Original von HijackerStar

Original von topspit
Stellungsname vom deutschen Ethikrat (wusste gar nicht, dass wir sowas haben) zum Thema Lockerungen von Maßnahmen.

Cliffs geb ich nicht. Kostet 5min das zu lesen. Finde es auf jeden Fall positiv, dass wir sowas haben.

Würds gern lesen aber die Seite öffnet sich bei mir nicht.
Weder am Rechner noch am Handy.

edit: jetzt geht's wieder

Jo, sollte man sich wirklich mal durchlesen.
Finde besonders den zweiten, sprich letzten Teil interessant. Der zeigt auch die Gräben hier im Forum auf. Da muss, vor allem in der öffentlichen Debatte, viel mehr dran gearbeitet werden.

Nicht nur hier im Forum.
Da draußen streiten Virologen und Wirtschaftswissenschaftler, mir fehlen da aber Wortmeldungen von Medizinern (die mit Kontakt zu Covid-Patienten) und Vertretern der Realwirtschaft (angesichts weltweiter Lockdowns kann in der exportorientierten Industrie doch eigentlich nur für die Halde produziert werden, Airbus parkt z. B. seine nagelneuen Maschinen in Erfurt). Die Wortmeldung vom Püschel (Pathologe vom UKE) war wichtig, und andere berichten ja auch Ähnliches. Aber wo sind die Internisten? Ich lese vereinzelt von genesenen Patienten, die weiterhin mit den Folgen kämpfen (z. B. Taucher in der Klinik in Insbruck), in der Diskussion findet das nicht statt, nach so kurzer Zeit wären abschließende Studien zu viel verlangt, aber für diese Menschen ist eben nicht alles supi, und ich glaube die meisten Menschen würden ihr Risiko auch anders einschätzen, wenn Sie sich mit diesen Folgen beschäftigen (nicht gerade selten wird mir dieses Risiko zu Recht als Argument gegen das Rauchen präsentiert). Die Kosten, die dadurch verursacht werden, die verlorene Lebensqualität und die dadurch evtl. verkürzte Lebenszeit sind nicht abzusehen.
Bezüglich der Wirtschaft habe ich das Gefühl, dass es im Augenblick vor allem Priorität hat, Verluste zu minimieren (Binse, ich weiß, betriebswirtschaftlich alternativlos richtig). Aber wo sind die eigenen Pläne für einen Weg aus dem Lockdown? Zu glauben, es ginge weiter wie es davor lief ist naiv, bei null anfangen zu wollen ist aber unmöglich.
Was bringt es denn, die Hotels wieder aufzumachen, wenn dann die Gäste nicht in dem Maße wieder kommen, wie es wirtschaftlich notwendig wäre. Dann wurde aufgemacht mit dem Risiko eines erneuten Ausbruchs und trotzdem gehen zu viele Unternehmen pleite.


Antwort
Zitat
soulfly187
Beigetreten: 05.02.2007

Dormagen: Schule schließt nach nur zwei Tagen wieder
Nach nur zwei Tagen Schulbetrieb schließt ein Gymnasium in Dormagen wieder. Der Grund: Die Mutter eines Schülers sei am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Fragt man sich wie das auf lange Sicht funktionieren soll :f_rolleyes:


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Jo so natürlich gar nich wenn der schwip schwager des onkels meines großvaters Corona hat und dann gleich die Schule wieder zumacht kann mans auch einfach lassen... in dem Fall dann wohl die Mutter wobei mich hier auch intressieren würde wo hat dies denn herbekommen eigentlich?


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von Fantomas741
Jo so natürlich gar nich wenn der schwip schwager des onkels meines großvaters Corona hat und dann gleich die Schule wieder zumacht kann mans auch einfach lassen...

Was ist das für ein Versuch das ins Lächerliche zu ziehen? Es handelt sich hier um die Mutter .Entsprechend groß ist die Chance, dass der Schüler das auch hat/bekommt und an Mitschüler, Eltern und Lehrer weitergibt. Wenn hier keine Maßnahmen getroffen wurden, nur teilweise in Quarantäne zu schicken, ist die vorübergehende Schließung der Schule folgerichtig.

Tatsächlich muss man sich in der Schule für sowas anders organisieren, so dass nicht wegen eines infizierter Schülers die gesamte Schule geschlossen werden muss.


Antwort
Zitat
GoBackToGo
Beigetreten: 29.09.2007

zu der von gofa zitierten masken studie:
zum einen nutzen die dort 'surgical face masks'. dass diese ebenso wie ffp2/3 masken wohl auf grund von knappheiten eher dem fachpersonal vorbehalten sein sollten, steht denke ich ausser frage. desweiteren lief der test über 30 minuten.
die masken-realität wird wohl vielfach anders aussehen: improvisierte "masken", die vermutlich länger getragen werden und womöglich an- oder durchfeuchten. inwiefern der test also repräsentativ und aussagekräftig ist für die masken-pflicht ist doch zumindest fragwürdig.

aus der selben studie:

"Among the samples collected without a face mask, we found that the majority of participants with influenza virus and coronavirus infection did not shed detectable virus in respiratory droplets or aerosols, (...) 8 of 23 (35%) for coronavirus. For those who did shed virus in respiratory droplets and aerosols, viral load in both tended to be low (Fig. 1). (...) given that each exhaled breath collection was conducted for 30 min, this might imply that prolonged close contact would be required for transmission to occur"
(...)
"The major limitation of our study was the large proportion of participants with undetectable viral shedding in exhaled breath for each of the viruses studied."

es gibt also hinweise, dass mal eben an der kasse bezahlen wohl nicht für eine übertragung ausreicht.

inwiefern masken im alltag(!) sinnvoll sind, wird von der studie daher mmn letztlich nicht schlüssig beantwortet. vA nicht, wenn man bedenkt, dass viele mit selbstgebastelten masken rumrennen werden, die womöglich auch schnell angesabbert sind und durchfeuchten. ob solche dann letztlich nicht sogar die anreicherung von aerosolen mit dem virus begünstigen muss denke ich zumindest mal gefragt werden.

ich bin kein masken-gegner oder "kann denn nicht wenigstens einmal jemand and die ki.. grundrechte denken"-schreier. aber so wirklich wissen, was zu tun ist, tut im grunde niemand. was denke ich das eigentlich erschreckende an der situation ist.


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ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Original von soulfly187
Dormagen: Schule schließt nach nur zwei Tagen wieder
Nach nur zwei Tagen Schulbetrieb schließt ein Gymnasium in Dormagen wieder. Der Grund: Die Mutter eines Schülers sei am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Fragt man sich wie das auf lange Sicht funktionieren soll :f_rolleyes:

Die SuS, die bisher in der Schule sind, halten sich auch gesammelt überhaupt gar nicht an die Maßnahmen. Mundschutz einerseits ja - aber andererseits bedeutet das für viele von ihnen, dass Umarmungen, Hand geben, nebeneinander herschlendern, in Gruppen herumstehen, rumbalgen etc alles wieder okay ist. Und da reden wir über Menschen kurz vor dem Abitur. Wenn jetzt schrittweise alles wieder geöffnet wird, sind spätestens Mitte Juni fast alle Schulen wieder zu, aber dann eben als Flickenteppich und individuell.
Und das ist bloß der Faktor Mensch. Dass Schulen meistens gar nicht den Platz bieten, damit SuS Abstand halten könnten, dass nicht genug Desinfektionsmittel vorhanden ist, dass eine beträchtliche Anzahl Lehrer (Vorerkrankungen [wozu übrigens bereits Bluthochdruck zählt und betroffene Lehrer sich selber freiwillig dazu entscheiden können, zur Schule zu gehen], Alter, Schwangerschaft) nicht in der Schule erscheinen wird - das ist bei der Betrachtung noch geschenkt.
Laschet der Knallvogel wird hinterher entweder behaupten, dass man das nicht hätte kommen sehen oder das jemand anders Schuld ist. Aber bei sich wird er als letztes schauen.


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