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Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007

Original von DarkZonk

Original von topspit
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/lauterbach-nennt-demos-sargnagel-fuer-corona-regeln-a-9ef61ce4-c23c-4ab7-bae7-c63204a0ef7d

Der Konzertveranstalter Peter Schwenkow von der Deutschen Entertainment AG sieht in den Demo-Bildern ein Signal für mehr Öffnung. "Wir sollten jetzt zwei Wochen abwarten, welche Auswirkungen diese Demonstrationen auf das Infektionsgeschehen haben. Wenn nichts passiert, wird es höchste Zeit, dass wir spätestens ab Juli wieder in die Saison der Freiluftkonzerte starten"

Finde ich einen vernünftigen Vorschlag. Kann man sich quasi bei den Demonstranten bedanken, dass sie hier eingeständig eine Studie gestartet haben auf Basis derer man wieder Outdoorkonzerte stattfinden lassen könnte oder eben auch nicht.

freiluftkonzerte sind bekanntermaßen auch eine der absolut wichtigsten und überlebensnotwendigsten aktivitäten

Für Veranstalter, Licht- und Tontechniker oder Bühnenbauer sind die in der Tat sehr wichtig. Gerade nach fast 3 Monaten ohne Aufträge.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Original von topspit

Original von HijackerStar

Original von topspit
Finde ich einen vernünftigen Vorschlag. Kann man sich quasi bei den Demonstranten bedanken, dass sie hier eingeständig eine Studie gestartet haben auf Basis derer man wieder Outdoorkonzerte stattfinden lassen könnte oder eben auch nicht.

Ich würd nicht damit rechnen. Wir leben hier in Deutschland.

Warum so destruktiv?

Was ist daran destruktiv? Ich würde erfahrungsgemäß einfach nicht damit rechnen, dass sie die Regeln zu solchen Massenveranstaltungen auch nur einen Tag früher als geplant lockern.
Egal welche Erkenntnisse momentan gewonnen werden.
Ich gehe davon aus, dass auf einem sehr niedrigen Infektionsrate-Level die momentane Regelung nicht weiter verlängert werden wird. Das heißt mit Ablauf des 31.08. könnten die Großveranstaltungen wieder öffnen.


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Zitat
StefanNRW
Beigetreten: 15.08.2007

Original von AyCaramba44
1) Bisher hat man gesagt, dass auf Grund der Ausnahmesituation und der Überlastung die Sterberate eben deutlich höher ist als die 0,5%. Wir waren da ja schon bei 3%+. Teilweise kamen Zahlen von 5-10%, als die Dunkelziffer nicht mit einbezogen wurde. Horror, Millionen Tote in Deutschland!

Ich könnte mir vorstellen, dass solche Zahlen am Anfang von dir kamen. Ansonsten waren alle seriösen Schätzungen ca. im Bereich von 0,5 % bis 1 %.

2) Wie kommst du auf eine Sterblichkeit von 1% bei 100%? Du kannst den Wert doch nicht einfach hochrechnen, wenn spätestens bei 2/3 eine Grundimmunität eintritt. Wenn die Sterblichkeit bei 1% liegt, dann würde die Sterblichkeit der Bevölkerung bei maximal 0,67% liegen. Danach würde das Virus sich nicht mehr verbreiten.

Bezieht sich selbstverständlich auf die Infizierten. 0,67 % sind in Deutschland übrigens - wenn wir es wie du auf die Gesamtbevökerung beziehen - 500 000 Menschen - selbst wenn wir ein paar abziehen, weil wir in Deutschland natürlich niemals an die Belastungsgrenze unseres Gesundheitssystems stoßen würden und wir immerhin jetzt Remdesivir haben und etwas mehr Erfahrung in der Behandlung... da bleiben immer noch ein paar 100 000 übrig - das ist für dich jetzt also wirklich ein Grund zur Entwarnung?

Umso geringer aber Coronafolgen ausfallen, umso mehr fallen die Auswirkungen der Maßnahmen ins Gewicht, gerade wenn man Leuten wie Lauterbach glaubt, die sagen, dass wir noch lange uns einschränken müssen wegen Corona.

Das ist natürlich richtig. Die Daten aus Italien sind aber weder überraschend niedrig noch ein Grund irgendwas neu zu bewerten.

Ich seh es aber auch anders als Lauterbach. Ich glaube, dass der politische Druck unglaublich groß werden wird einen funktionierenden Impfstoff sehr früh zu nutzen, wenn man kurzfristig keine Nebenwirkungen sieht. Und ich glaube sowohl Trump als auch Johnson als auch Xi werden das sehr schnell an vielen Millionen Menschen testen. Dann können wir ca. Ende des Jahres folgen und haben die Einschränkungen nur noch eine überschaubare Zeit - einen funktionierenden Impfstoff natürlich vorausgesetzt, aber es sieht zumindest nicht schlecht aus (und ich halte das auch für richtig, da die Impfstofffolgen erheblich überschaubarer sind als die Coronafolgen).


Antwort
Zitat
ScaAra
Beigetreten: 19.02.2009

Original von topspit
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/lauterbach-nennt-demos-sargnagel-fuer-corona-regeln-a-9ef61ce4-c23c-4ab7-bae7-c63204a0ef7d

Der Konzertveranstalter Peter Schwenkow von der Deutschen Entertainment AG sieht in den Demo-Bildern ein Signal für mehr Öffnung. "Wir sollten jetzt zwei Wochen abwarten, welche Auswirkungen diese Demonstrationen auf das Infektionsgeschehen haben. Wenn nichts passiert, wird es höchste Zeit, dass wir spätestens ab Juli wieder in die Saison der Freiluftkonzerte starten"

Finde ich einen vernünftigen Vorschlag. Kann man sich quasi bei den Demonstranten bedanken, dass sie hier eingeständig eine Studie gestartet haben auf Basis derer man wieder Outdoorkonzerte stattfinden lassen könnte oder eben auch nicht.

Falls einige wenige Ansteckende diverse andere angesteckt haben in Berlin. Diese aber teilweise aus unterschiedlichen Landkreisen kommen und die Zahlen daher in den nächsten Tagen nirgends dramatisch hochgehen. Wird man die Auswirkung dann sehen? Oder zählt es nur wenn in Berlin oder Hamburg in den nächsten Tagen die Zahlen förmlich explodieren und sonst kann alles nicht so schlimm sein?
Der Vorschlag ist ziemlicher Unsinn. Das ist so als ob man den Zustand eines Bahnhofsklo einschätzen möchte aber nur einmal nach der monatlichen Grundreinigung reinguckt und deswegen sagt Bahnhofklos seien grundsätzlich ziemlich sauber.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von ScaAra

Original von topspit
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/lauterbach-nennt-demos-sargnagel-fuer-corona-regeln-a-9ef61ce4-c23c-4ab7-bae7-c63204a0ef7d

Der Konzertveranstalter Peter Schwenkow von der Deutschen Entertainment AG sieht in den Demo-Bildern ein Signal für mehr Öffnung. "Wir sollten jetzt zwei Wochen abwarten, welche Auswirkungen diese Demonstrationen auf das Infektionsgeschehen haben. Wenn nichts passiert, wird es höchste Zeit, dass wir spätestens ab Juli wieder in die Saison der Freiluftkonzerte starten"

Finde ich einen vernünftigen Vorschlag. Kann man sich quasi bei den Demonstranten bedanken, dass sie hier eingeständig eine Studie gestartet haben auf Basis derer man wieder Outdoorkonzerte stattfinden lassen könnte oder eben auch nicht.

Falls einige wenige Ansteckende diverse andere angesteckt haben in Berlin. Diese aber teilweise aus unterschiedlichen Landkreisen kommen und die Zahlen daher in den nächsten Tagen nirgends dramatisch hochgehen. Wird man die Auswirkung dann sehen? Oder zählt es nur wenn in Berlin oder Hamburg in den nächsten Tagen die Zahlen förmlich explodieren und sonst kann alles nicht so schlimm sein?
Der Vorschlag ist ziemlicher Unsinn. Das ist so als ob man den Zustand eines Bahnhofsklo einschätzen möchte aber nur einmal nach der monatlichen Grundreinigung reinguckt und deswegen sagt Bahnhofklos seien grundsätzlich ziemlich sauber.

Die werden doch gefragt wo sie herkamen, mit wem sie Kontakt hatten usw... Wenn die dann halt alle auf der Demo waren weiß man es.


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Wenn sich raus stellt, dass Freiluftaktivitäten quasi nicht zur Verbreitung beitragen, dann muss man natürlich Freiluftkonzerte und Co. wieder öffnen. Alles Andere wäre unlogisch.

Der Lauterbach strotzt nur so vor Angst in jedem seiner Sätze und leider geht es vielen in Deutschland mittlerweile so. Das wird eine Mammuttaufgabe die Leute wieder gesund (im Kopf) zu machen.


Antwort
Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von AyCaramba44
Wenn sich raus stellt, dass Freiluftaktivitäten quasi nicht zur Verbreitung beitragen, dann muss man natürlich Freiluftkonzerte und Co. wieder öffnen. Alles Andere wäre unlogisch.

Der Lauterbach strotzt nur so vor Angst in jedem seiner Sätze und leider geht es vielen in Deutschland mittlerweile so. Das wird eine Mammuttaufgabe die Leute wieder gesund (im Kopf) zu machen.

Von der "heimischen Couch" sagt es sich auch immer leicht, dass man alles wieder aufmachen soll, ohne das man dafür irgendwelche Verantwortung übernehmen muss.

Ich glaube daher nicht, dass das Problem ist, die Leute "gesund" im Kopf zu machen. Am Ende will nur keiner die Verantwortung übernehmen, wenn die Lockerung doch schief geht. Ich will keine Diskussion über den Wert eines Lebens anfangen, aber gefühlt ist aktuell der Tod durch Corona deutlich präsenter, als andere Todesarten. Dadurch wird eventuell auch jeder Entscheider an der Anzahl an Coronatote gemessen, die die Maßnahme zur Folge hat.

Daher ist für mich (eigentlich schon die ganze Zeit) die Aufgabe den Mittelweg zwischen "möglichst wenig Coronatote", "möglichst wenig sonstige Tote" und "möglichst wenig wirtschaftliche Folgen". Mit dem aktuellen Problem, dass es zu jeder Entscheidung zig Gegenstudien/-meinungen gibt.


Antwort
Zitat
ScaAra
Beigetreten: 19.02.2009

Natürlich muss man - kurz gesagt - alles wieder erlauben was keine Gefahr darstellt. Aber die Demos werden keinen ausreichenden Anhaltspunkt bieten. Vielleicht war auch kein Ansteckender zugegen oder die Ansteckenden haben sich vorbildlich verhalten und deswegen wurde keine angesteckt. Die Demos, bzw . ihre Folgen, jetzt quasi am absoluten Tiefpunkt haben quasi null Aussagewert.
Da nützt es vermutlich auch wenig wenn gefragt wird wo die Personen waren weil ich zum einen befürchte, dass es nicht möglich sein wird in zwei Wochen zu sagen "diese 47 infizierten kommen von der Demo". Das wird sachlich richtig vermutlich ohnehin nicht einschätzbar sein aber wahrscheinlich wird es nicht mal einen Datensatz geben der diese Information vermuten lassen könnte.


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Sollte die Sterblichkeitsrate nicht auch zurückgehen?
Ein schwerer Verlauf hängt doch afaik von der Viruslast ab. Das heißt doch mit welcher Virendosis habe ich mich angesteckt, oder? Wenn jetzt alle mit Abstand, Maske etc. leben dann sollte doch die Viruslast, selbst wenn man sich angesteckt hat deutlich sinken und in der Folge auch schwere Verläufe und Todesfälle. Richtig?


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von ScaAra
Natürlich muss man - kurz gesagt - alles wieder erlauben was keine Gefahr darstellt. Aber die Demos werden keinen ausreichenden Anhaltspunkt bieten. Vielleicht war auch kein Ansteckender zugegen oder die Ansteckenden haben sich vorbildlich verhalten und deswegen wurde keine angesteckt. Die Demos, bzw . ihre Folgen, jetzt quasi am absoluten Tiefpunkt haben quasi null Aussagewert.
Da nützt es vermutlich auch wenig wenn gefragt wird wo die Personen waren weil ich zum einen befürchte, dass es nicht möglich sein wird in zwei Wochen zu sagen "diese 47 infizierten kommen von der Demo". Das wird sachlich richtig vermutlich ohnehin nicht einschätzbar sein aber wahrscheinlich wird es nicht mal einen Datensatz geben der diese Information vermuten lassen könnte.

Was genau ist jetzt nochmal dein Punkt?

@josch2001:
Ich hab das auch mal im Podcast gehört, aber ich glaub nicht dass das so ausschlaggebend war.
Die Hauptrisikofaktoren für schwere Verläufe sind ganz einfach das Alter und Vorerkrankungen. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass das so ein großen Effekt hat.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Der beste Anhaltspunkt sind immer noch A) Die Gesamtzahl in Deutschland und B) die Betrachtung von kleineren Gebieten. Solange dort die Zahlen niedrig sind und sogar weiter konstant sinken, gibt es auch keinen Grund zur Besorgnis. Wir sollten alle jetzt den Sommer und das schöne Wetter nutzen. Im Winter wird die Reproduktionszahl automatisch höher sein, wenn wir uns alle wieder (ohne Vitamin D) in engen Räumen aufhalten.


Antwort
Zitat
ScaAra
Beigetreten: 19.02.2009

Original von topspit

Original von ScaAra
Natürlich muss man - kurz gesagt - alles wieder erlauben was keine Gefahr darstellt. Aber die Demos werden keinen ausreichenden Anhaltspunkt bieten. Vielleicht war auch kein Ansteckender zugegen oder die Ansteckenden haben sich vorbildlich verhalten und deswegen wurde keine angesteckt. Die Demos, bzw . ihre Folgen, jetzt quasi am absoluten Tiefpunkt haben quasi null Aussagewert.
Da nützt es vermutlich auch wenig wenn gefragt wird wo die Personen waren weil ich zum einen befürchte, dass es nicht möglich sein wird in zwei Wochen zu sagen "diese 47 infizierten kommen von der Demo". Das wird sachlich richtig vermutlich ohnehin nicht einschätzbar sein aber wahrscheinlich wird es nicht mal einen Datensatz geben der diese Information vermuten lassen könnte.

Was genau ist jetzt nochmal dein Punkt?

Mein Punkt ist, dass das:

Original von topspit
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/lauterbach-nennt-demos-sargnagel-fuer-corona-regeln-a-9ef61ce4-c23c-4ab7-bae7-c63204a0ef7d

Der Konzertveranstalter Peter Schwenkow von der Deutschen Entertainment AG sieht in den Demo-Bildern ein Signal für mehr Öffnung. "Wir sollten jetzt zwei Wochen abwarten, welche Auswirkungen diese Demonstrationen auf das Infektionsgeschehen haben. Wenn nichts passiert, wird es höchste Zeit, dass wir spätestens ab Juli wieder in die Saison der Freiluftkonzerte starten"

Finde ich einen vernünftigen Vorschlag. Kann man sich quasi bei den Demonstranten bedanken, dass sie hier eingeständig eine Studie gestartet haben auf Basis derer man wieder Outdoorkonzerte stattfinden lassen könnte oder eben auch nicht.

kein vernünftiger Vorschlag ist sondern Wunschdenken oder einfach nur Populismus.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Wieso findest du denn Vorschlag nicht vernünftig? Der Typ ist kein Epidemiologe sondern Konzertveranstalter. Er sagt:

- "Wenn die Demos keine Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen haben, dann...."

Das sagt er weil er die Situation auf einer Demonstration mit der auf einem Outdoorkonzert vergleicht. Daran finde ich nichts unvernünftig. Wenn das tatsächlich so ist... why not?

Mal ganz abgesehen davon dass:

- In zwei Wochen ist der 20.06.
- Bis das dann alles wissenschaftlich korrekt untersucht worden ist, ist wahrscheinlich 20.07.
- + 2 Wochen Sicherheitspuffer (Sind ja immerhin in Deutschland)

Landen wir sowieso eher im August. So viel weit weg vom 01.09. sind wir da sowieso nicht...


Antwort
Zitat
Super-Moderator
Spiike
Beigetreten: 10.07.2014

Hallo housebesuch,
du bekommst hiermit eine Verwarnung wegen Beleidigung.

MfG Spiike


Antwort
Zitat
ScaAra
Beigetreten: 19.02.2009

Original von topspit
Wieso findest du denn Vorschlag nicht vernünftig? Der Typ ist kein Epidemiologe sondern Konzertveranstalter. Er sagt:

- "Wenn die Demos keine Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen haben, dann...."

Das sagt er weil er die Situation auf einer Demonstration mit der auf einem Outdoorkonzert vergleicht. Daran finde ich nichts unvernünftig. Wenn das tatsächlich so ist... why not?

Mal ganz abgesehen davon dass:

- In zwei Wochen ist der 20.06.
- Bis das dann alles wissenschaftlich korrekt untersucht worden ist, ist wahrscheinlich 20.07.
- + 2 Wochen Sicherheitspuffer (Sind ja immerhin in Deutschland)

Landen wir sowieso eher im August. So viel weit weg vom 01.09. sind wir da sowieso nicht...

Habe ich doch bereits in mehreren Posts erklärt. Als Konzertveranstalter sollte er sich dazu vermutlich lieber gar nicht äußern - oder - es ist eben einfach nur Hoffnung, Wunschdenken oder Populismus. Inhaltlich ist es zudem so gut wie sicher nicht tragbar. Das einzige was letztlich überbleibt ist eine Aussage wie "Wenn Aktion X wieder geht sollte man das erlauben!" Ja danke Kapitän Offensichtlich.
Alles was da suggeriert wird schafft eine falsche Erwartungshaltung bei den Menschen. So eine "Kausalkette" findest du vermutlich sogar für aktuell verbotene Aktion. Deswegen ist es kein vernünftiger Vorschlag.
Das war es jetzt aber wirklich auch von mir zu dem Thema.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Mal wieder zwei Artikel:

Corona bereits ab August 2019 in Wuhan?:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/corona-satellitenbilder-sollen-frueheren-virus-ausbruch-in-china-belegen-a-57ad1512-a4cd-469c-954e-817c14c98849#
- unter anderem wurden Satellitenbilder und Baiduu-Suchanfragen ausgewertet
- deutlich mehr Autos vor den Krankenhäusern im Gegensatz zu 2018

Unterschiedliche Blutgruppen haben es leichter/schwerer mit Corona umzugehen:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-beeinflusst-die-blutgruppe-den-krankheitsverlauf-a-818f0aac-a788-4b5a-b203-e8196d747ae2
- Blutgruppe A etwa 50% höheres Risiko
- Blutgruppe 0 am niedrigsten

Karl Lauterbach auf Twitter:
Ein sehr (!) erstaunliches Ergebnis, aber gezeigt in robuster Studie. Blutgruppe A ca 50% höheres Risiko für schweren Verlauf Covid-19. Doppelt so hohes Risiko wie Blutgruppe 0. Blutgruppe B dazwischen. Da Immunantwort von Blutgruppe abhängt macht das Sinn

edit:
Trump pumpt sich gerade mit Blutgruppe 0 voll! :profit:


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Berlin momentan Spitzenreiter bei Neuinfektionen.
https://www.berlin.de/sen/gpg/service/presse/2020/pressemitteilung.944512.php


Antwort
Zitat
Palmero92
Beigetreten: 23.05.2010

Falls sich jemand für die Hintergründe der politischen Entscheidungsfindung in Österreich interessiert (konkret die Verschärfung der Maßnahmen um den 31.03). Gibt imo retrospektiv gut her, wie katastrophal Wissenschaftskommunikation in der Politik ablaufen kann:

klick (Interview mit Martin Sprenger, war Teil des beratenden Corona-Expertengremiums unter Kurz. Hat dieses aufgrund der Verschärfung der Maßnahmen geleavet, sieht die Entwicklung ab April sehr kritisch. Public-Health-Dude).
klick (Stellungnahme zu Corona von ein paar Modellierern der Uni Wien. Scheint Grundlage für Kurz's Line gewesen zu sein (qualitativ fragwürdig weil undifferenzierte Annahmen (die benannt wurden), noch fragwürdiger was politisch im Rahmen der Entscheidungsfindung daraus gemacht wurde))
klick (Ein Beispiel was in den Medien aus der Stellungnahme gemacht wurde. Verkürzung at his best)
klick (PK von Kurz & CO vom 30.03. Inhalt wird im Kontext obigen Interviews klar).
klick (Kommentar der Autoren 1 Monat später)
klick (fasst eigentlich alles oben genannte zusammen und man kann sich 4std Lebenszeit sparen )


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Original von HijackerStar
Berlin momentan Spitzenreiter bei Neuinfektionen.
https://www.berlin.de/sen/gpg/service/presse/2020/pressemitteilung.944512.php/blockquote >

Bin gespannt wie es in 1-2 Wochen aussieht. Gehe davon aus, dass dann in Berlin die Schulen dicht gemacht werden.


Antwort
Zitat
ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Ja, weil dann Ferien sind :f_biggrin:

Aber war ja wirklich nicht vorherzusehen, dass das passieren könnte.


Antwort
Zitat