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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Er hat einfach jeden einzelnen Punkt falsch verstanden. Es ging auch nie darum die Kapazitäten in den KH auszulasten sondern nicht zu überlasten.

Weiterhin war/ist unsere Strategie die Kurve so gut es geht Richtung 0 zu bekommen (Abwägen Interessen der Wirtschaft vs Schutz der Bevölkerung) und dann in einen Zustand zu kommen dass man die einzelnen Fälle zurückverfolgen kann.

Immunisierung so schnell wie möglich hinbekommen (durch Infektionen) war und ist nicht das Ziel. „Das ganze Theater“ würde bei uns etwa 200.000-400.000 Todesopfer kosten. Das ist eine ganze Stadt.

Was die Strategie der USA ist weiß ich nicht. Vll hat man dort ja ein anderes Ziel und auch Mindset. I dont know.


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von topspit
Was die Strategie der USA ist weiß ich nicht. Vll hat man dort ja ein anderes Ziel und auch Mindset. I dont know.

Sie haben weder ein Ziel noch eine Strategie


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Zitat
weissnich
Beigetreten: 28.01.2008

das grösste problem bei der herdenimmuniesierung ist das man garnicht weiss ob sie eintritt.. es scheint so zu sein, das einige die corona hatten danach trotzdem nicht immun sind.. also könnte es sein das man unnötig leben opfert, wenn man versucht die herdenimmunität zu erzeugen.. man wird eventuell in indien sehen ob das überhaupt geht..


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Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Dass die Leute es nach Monaten immer noch nicht verstehen, dass Graphen mit absoluten Infektionszahlen einfach nichts aussagen. Abgesehen von der teilweise untersschiedlichen Zählung der einzelnen Länder
Wenn man sich den Graphen im Verhältnis zu den gemachten Tests anschaut sieht es weit weniger schlimm in den USA aus.

Quelle JHU

und topspit wir hätten hier mit sicherheit keine 400.000 Tote gehabt. Wie kommst du zu dieser absurden Aussage.? In Schweden, ein Land mit sehr begrenzten Maßnahmen hatte es im Verhältnis ziemlich viele Tote gegeben. Aber 3/4 davon sind in Pflegeheimen gestorben die nur sehr bedingt von einem Lockdown profitieren. Davon abgesehen is der Alterschnitt der Toten dort 86 und es sind immer noch weniger als in Spanien, Italien, UK, (Belgien) gestorben

Ausgehend von irgendwelchen Hochrechnungen von Neil Ferguson der schon 150 Millionen Tote für die Vogelgrippe vorhergesagt hat, sind natürlich in Deutschland Millionen Tote verhindert worden in den 3 Wochen des Shutdowns.

Natürlich versucht man die KH nicht zu überlasten, das passiert aber schonmal in jeder Grippesaison, kann man ja selber googeln.
Wenn man aber selbst in der Hochphase nur 10% an Corona Intensivpatienten hatte (Alles auf Divi oder Zeit.de nachzulesen) ist man ja meilenweit davon entfernt gewesen. Und nein das ist nicht nur wegen den Maßnahmen, sondern die düsteren Vorhersagen von Drosten, Wieler, Spahn und wie sie alle heissen, waren TROTZ der Maßnahmen. Für Thüringen ham sie ja dem Ramelow 60k Schwerstkranke vorhergesagt. Im endeffekt warens 3k Infizierte.


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Zitat
ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010


Die USA bekommen es seit 5 Monaten nicht hin die tägliche Anzahl der Fälle zu senken, im Gegenteil es werden sogar mehr. Die hatten alleine gestern 80.000 neue Fälle, Deutschland hat insgesamt seit Beginn vor einem halben Jahr, 200.000.


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Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Auch bei bester Versorgung sterben viele Menschen...

Außerdem würde bei sehr vielen Fällen auch wieder das öffentliche leben zusammen brechen


Antwort
Zitat
ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

.

Wie kommst du auf die Idee dass das auch nur ansatzweise der Fall ist?

Spoiler

Mal ganz davon abgesehen ist es natürlich auch wirtschaftlich günstiger die Infektionszahl möglichst klein zu halten.


Antwort
Zitat
Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009

.

Imo sollte man die jetzigen Maßnahmen auf jeden Fall bis Ende des Jahres aufrechterhalten. Wenn dann durch den Winter die Zahlen nicht hochgehen kann man lockern.


Antwort
Zitat
ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

Das war doch kein Argument, sondern lediglich die plakative Antwort auf deinen Beitrag: "Wieso abflachen, wenn man alle gut versorgen kann", was nach allen wissenschaftlichen Quellen halt kompletter Bullshit ist.
In den USA konnte man schon vor Monaten viele Menschen nicht adäquat versorgen.


Antwort
Zitat
ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Wenn du eine Behauptung aufstellst, dann bist du erst mal in der Beweispflicht und nicht deine Diskussionspartner. Also wäre es korrekt gewesen deine wissenschaftlichen Quellen zu deinen Aussagen zu posten bevor du die von anderen verlangst. :f_ugly:


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Zitat
ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

Lol, war klar. Man kann daraus ableiten dass die Krankenhäuser aus allen Nähten platzen und dann zu sagen, "wieso abflachen man kann doch alle gut versorgen", ist einfach falsch.

Wo sind denn deine wissenschaftlichen Quellen? Wenn mir jemand sagt die Erde ist flach muss ich doch auch nicht beweisen dass sie es nicht ist.


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

.

Was soll man da noch sagen? :|


Antwort
Zitat
Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007

Naja, Trump ist im Wahlkampf und dabei sicherlich weitesgehend darauf bedacht die Situation als "nicht dramatisch" darzustellen. Als verlässliche Quelle würde ich das wahrscheinlich genauso wenig nutzen wie clickbait-Artikel.


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von domano
Außerdem würde bei sehr vielen Fällen auch wieder das öffentliche leben zusammen brechen

Warum gibt es dann in den USA einen geringeren Einbruch des öffentlichen Lebens als in Deutschland? Wenn man sich an ein Leben mit Corona gewöhnt hat, dann bricht überhaupt nichts zusammen und alles geht zu 100% normal weiter. Das einzige was passiert, dass die Lebenserwartung insgesamt vielleicht minimal fällt. Diese ist aber die letzten 50 Jahre auch über 10 Jahre gestiegen.


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Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von AyCaramba44

Original von domano
Außerdem würde bei sehr vielen Fällen auch wieder das öffentliche leben zusammen brechen

Warum gibt es dann in den USA einen geringeren Einbruch des öffentlichen Lebens als in Deutschland? Wenn man sich an ein Leben mit Corona gewöhnt hat, dann bricht überhaupt nichts zusammen und alles geht zu 100% normal weiter. Das einzige was passiert, dass die Lebenserwartung insgesamt vielleicht minimal fällt. Diese ist aber die letzten 50 Jahre auch über 10 Jahre gestiegen.

Mindestens eine Klinik "sortiert" Patienten aus und schickt hoffnungslose Fälle zum Sterben nach Hause.
Quelle https://www.star-telegram.com/news/coronavirus/article244443257.html

In Kalifornien sind Bars und Restaurants wieder geschlossen.

Quelle https://www.google.com/amp/s/rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-kalifornien-teilweise-lockdown-bars-und-restaurants-schliessen-wieder_aid-52177937%3foutput=amp

Restaurants sind bei uns dagegen noch auf.

Sport: ticketmaster hat heute anscheinend sämtliche Verkäufe von NFL Tickets eingestellt, d.h. wird wohl ohne Zuschauer stattfinden. Zu mindestens wurden heute viele Käufe gecancelt und zurück bezahlt.

Auf welchen Teil des öffentlichen Lebens beziehst du dich denn, der geringer einbricht?


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Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

.

:f_love: :wtf:

In anderen Worten: Du erlaubst dir eine persönliche Meinung basierend auf "journalistischen Berichten" und ohne wissenschaftliche Quellen, die andere nur mit wissenschaftlichen Studien, nicht aber etwa mit etlichen anderen echten journalistischen Berichten, widerlegen können.

.

.

Hierzu fällt mir wirklich nichts mehr ein...


Antwort
Zitat
ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Leute, er hat doch die Statements von Trump und seinen Mitarbeitern, die ganz bestimmt nicht abgesägt werden, wenn sie nicht genau das sagen, was sie sagen sollen. Das überwiegt auf jeden Fall :f_love:
Das ist eben ein klassisches Beispiel einer bubble - dann anderen vorzuwerfen, dass sie zu viel Spiegel und FAZ gelesen hätten, setzt dem ganzen natürlich die Krone auf.


Antwort
Zitat
ssssshh
Beigetreten: 13.11.2010

Ok, mea culpa. Ich habe mich nicht präzise ausgedrückt. Statt "wissenschaftlichen Quellen" hätte ich:" nach Stand der Wissenschaft welcher von den Experten erklärt und nach aussen getragen wird" oder so ähnlich schreiben müssen.

Der Punkt dass man in den USA die Kurve nicht abflachen braucht weil man ja alle Patienten gut versorgen kann bleibt für mich trotzdem falsch, bzw. bin ich der Meinung dass man das eben nicht adäquat kann.

Das kann man aber auch aus den Zeitungsartikeln herauslesen.
Btw sind es keine Online-Zeitungen, sondern Online Auftritte von normalen Zeitungen, oder würdest du die New York Times als Online Zeitung titulieren? Dass du die als sehr parteiisch und mit Agenda beschreibst finde ich sehr bedenklich. Ich selbst habe Trump auch gar nicht erwähnt.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

jak0b, erstmal danke für dein sachliches Posting. Die Schwierigkeit für mich ist, dass du Dinge so durcheinander würfelst, dass es offen gesagt nicht den Eindruck macht, dass du dir bezüglich Corona eine differenzierte Meinung bilden würdest. Klar kannst du alles hinterfragen, dabei hilft es aber ungemein, sich per Zeitungen, Podcasts und Nachrichtensendungen zu informieren statt die drölftausendste undifferenzierte Meinung breit zu treten. Dazu ein paar Punkte:

  • Woraus leitest du ab, dass die Bundesregierung den Plan verfolgt, die medizinischen Kapazitäten auszuschöpfen? Ich verstehe die Strategie so, dass so viele Infektionen wie möglich vermieden werden bei gleichzeitig einer kontrollierten schrittweisen (weil nur so nachvollziehbaren) Öffnung aller wirtschaftlichen Aktivitäten.
  • Impfungen basieren oftmals darauf, eine harmlose oder dem Erreger molekular ähnliche Variante zu verabreichen, damit Antikörper gebildet werden. Wenn es nach Infektionen keine (anhaltende) Immunität gibt, macht es auch die Entwicklung eines Impfstoff komplizierter. Das Szenario "Immunität durch Infektion aber keine Impfung" ist damit sehr unwahrscheinlich.
  • Gleichzeitig gibt es damit auch nicht das von dir beschriebene Szenario, dass wir - oder ein anderer Staat - irgendwann eine Herdenimmunität erreichen. Egal ob nach 2 oder 100 Jahren. Der Infektionskreislauf läuft einfach immer weiter.
  • Das Thema Eigenschutz scheinst du (wie leider sehr viele) falsch zu verstehen. Es schützt nicht dich, wenn du eine Maske trägst, sondern deine Mitmenschen. Umso schlimmer sind die, die aufgrund ihrer persönlichen Ansichten nun darauf verzichten und damit ihre Mitmenschen potenziell gefährden.
  • Die mittlerweile immer häufiger thematisierten Spätfolgen einer Chorona-Infektion kommen in deiner Argumentation gar nicht vor. Es ist nicht so, dass es jedem Infizierten, der nicht an Corona stirbt, danach einfach wieder gut geht.
  • Die Idee, sich als Binnenland von allen Ländern abzuschotten, ist utopisch. Als Neuseeland oder Japan kannst du sowas überlegen, als Deutschland leider nicht. Ganz abgesehen von dem schon jetzt immensen Negativeinfluss auf die Tourismusbranche.

Antwort
Zitat