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Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Naja, Triage ist in der westlichen Welt schon sehr unüblich geworden.


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Zitat
MeyerZwo
Beigetreten: 06.12.2014

Original von Elisamo
Sterben gehört zum Leben. Hast du noch nie einen Menschen verloren der dir sehr nahe stand? Wenn dich das alles so hart mitnimmt dann lass den TV aus und lösche die News Apps.

Naja es ist für mich auch schon ein Unterschied ob jemand stirbt oder man entscheidet, wen man sterben lässt.


Antwort
Zitat
StrAAt
Beigetreten: 23.07.2010

In Köln words immer schlimmer


Antwort
Zitat
Quentin73
Beigetreten: 23.09.2005

Original von Elisamo
Sterben gehört zum Leben. Hast du noch nie einen Menschen verloren der dir sehr nahe stand? Wenn dich das alles so hart mitnimmt dann lass den TV aus und lösche die News Apps.

ein großonkel von mir ist im seniorenheim an covid gestorben.
klar gehört sterben zum leben, aber wenn sie entscheiden müssen wen sie retten dann ist das für die ärzte auch nicht mit ihrem gewissen zu vereinbaren.
du bist wohl ein relativ junger bengel der denkt: "ach wenn michs trifft nicht so schlimm, ich werde nicht dran sterben..." schätze ich mal.


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Spielt doch gar keine Rolle was fürn Typ er ist. Mit solchen Vermutungen öffnet man nur Spielraum für sinnlose Diskussionen.

PS: „Persocheck PLZ“ :heart:


Antwort
Zitat
Elisamo
Beigetreten: 12.08.2008

Original von Quentin73

Original von Elisamo
Sterben gehört zum Leben. Hast du noch nie einen Menschen verloren der dir sehr nahe stand? Wenn dich das alles so hart mitnimmt dann lass den TV aus und lösche die News Apps.

ein großonkel von mir ist im seniorenheim an covid gestorben.
klar gehört sterben zum leben, aber wenn sie entscheiden müssen wen sie retten dann ist das für die ärzte auch nicht mit ihrem gewissen zu vereinbaren.
du bist wohl ein relativ junger bengel der denkt: "ach wenn michs trifft nicht so schlimm, ich werde nicht dran sterben..." schätze ich mal.

Du kommst mir immer so vor als hättest du einfach noch keine Erfahrung mit dem Tod im allgemeinen gehabt und deshalb so viel Angst davor. In der Regel merkt man aber dass diese Angst unbegründet ist sobald man wichtige Menschen aus dem persönlichen Umfeld verloren hat. Will dir nur sagen so schlimm ist es nicht wie man wohlmöglich befürchtet. es ist einfach völlig natürlich.

Auch wenn ich dir vielleicht wie ein junger bengel vorkomme der auf seine Mitmenschen scheisst, bitte versuch dass mit dem digital detox trotzdem für wenigstens eine komplette Woche. Es wird dir gut tun.


Antwort
Zitat
lechef10
Beigetreten: 15.07.2014

Original von Elisamo

Du kommst mir immer so vor als hättest du einfach noch keine Erfahrung mit dem Tod im allgemeinen gehabt und deshalb so viel Angst davor. In der Regel merkt man aber dass diese Angst unbegründet ist sobald man wichtige Menschen aus dem persönlichen Umfeld verloren hat. Will dir nur sagen so schlimm ist es nicht wie man wohlmöglich befürchtet. es ist einfach völlig natürlich.

Auch wenn ich dir vielleicht wie ein junger bengel vorkomme der auf seine Mitmenschen scheisst, bitte versuch dass mit dem digital detox trotzdem für wenigstens eine komplette Woche. Es wird dir gut tun.

weil auch jeder gleich auf den tod wichtiger menschen aus dem persönlichen umfeld reagiert oder


Antwort
Zitat
Quentin73
Beigetreten: 23.09.2005

im gegenteil, ich habe letztes jahr innerhalb von 3 wochen, 2 wichtige Menschen verloren, einen guten Freund durch Selbstmord und meine Schwägerin mit Hirntumor mit anfang 40.
Der Tod gehört zum Leben, das weiss ich selbst, aber ich bin Risikogruppe was Covid angeht, daher hab ich auch mehr Respekt und Angst vor diesem Virus wie vielleicht ein "gesunder und junger" Mensch.
Zudem habe ich auch Angst andere, wie meine Mutter anzustecken, die ist über 80.
Bitte hab Verständnis dafür das andere vielleicht nicht so hart beseitet sind wie man selbst und auch Angst vor dem Sterben haben.
In diesem Sinne schönen Sonntag noch.


Antwort
Zitat
ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Hat ja erst mal nichts generelles mit Umgang mit dem Tod zu tun. Die meisten hier sind nicht mehr 18 und haben da schon Erfahrungen machen müssen. Da muss niemand belehrt werden.
Die eigene Scheißegal-Einstellung als normal abzutun und Menschen, die Angehörige verloren haben, noch anzugehen, ist dann die andere Seite. Da will ich auch aufgrund eines möglichen RO nicht mehr viel zu sagen.
Die ganzen Leute, die schreien, dass der Tod zum Leben gehöre (was er ja auch tut), würden das nicht so locker sehen, wenn die Todeszahlen in ihrer Alterskohorte durch die Decke schießen würden.
Aber das ist mittlerweile die Gesellschaft, in der wir leben. Da wird nicht auf andere geschaut, die eigene Wahrnehmung ist sowieso die einzig richtige und man ist sich selbst am nächsten.
Wenn diese Krankheit für mich persönlich etwas Gutes hat, dann, dass man deutlich sehen kann, mit wem man in Zukunft Zeit verbringen möchte und mit wem lieber nicht.


Antwort
Zitat
GoodGrief
Beigetreten: 12.07.2011

Original von ThePope111
Hat ja erst mal nichts generelles mit Umgang mit dem Tod zu tun. Die meisten hier sind nicht mehr 18 und haben da schon Erfahrungen machen müssen. Da muss niemand belehrt werden.
Die eigene Scheißegal-Einstellung als normal abzutun und Menschen, die Angehörige verloren haben, noch anzugehen, ist dann die andere Seite. Da will ich auch aufgrund eines möglichen RO nicht mehr viel zu sagen.
Die ganzen Leute, die schreien, dass der Tod zum Leben gehöre (was er ja auch tut), würden das nicht so locker sehen, wenn die Todeszahlen in ihrer Alterskohorte durch die Decke schießen würden.
...
Wenn diese Krankheit für mich persönlich etwas Gutes hat, dann, dass man deutlich sehen kann, mit wem man in Zukunft Zeit verbringen möchte und mit wem lieber nicht.

## (bis auf den Part mit der Gesellschaftskritik, mMn gab es schon die Verteilung in der Gesellschaft wie derzeit. Früher gab es genauso die Egozentriker oder andere Soziopathen. Durch die sozialen Medien werden sie vielleicht stärker wahrgenommen.)


Antwort
Zitat
GoodGrief
Beigetreten: 12.07.2011

Interessante Beobachtung zu den kommenden Impfstoffen:

Link Text...

captain: Die Impfung wird wahrscheinlich lediglich vor den systemischen Wirkungen und der Lungenbeteiligung schützen, könne jedoch wahrscheinlich nicht ausreichend gut vor den ersten Tagen der Erkrankung, also der Phase der Virusreplikation in Nase und Rachen schützen. Das würde dann bedeuten, dass die Verbreitung der Erkrankung nicht aufgehalten wird und auch weiterhin geimpfte Personen angesteckt werden können, dann wieder andere anstecken und damit Vektoren der Erkrankung bleiben. Die Schwere der Erkrankung wird für geimpfte aber dtl. abgemildert und wohl damit auch die Mortalität und Morbidität (Rate an Versterben und Folge-Belgeiterkrankungen).

Dies wäre ein dtl. Unterschied zu vielen anderen Erkrankungen, gegen die geimpft wird. Z.B. bei Masern wird ein geimpfter niemals zum Überträger der Erkrankung. Und ein weiterer Umstand fällt dann weg: Bei z.B. der Masernerkrankung profitierten bisher auch die Ungeimpften von einer ausgeprägten Immunisierung der Bevölkerung, da diese viel seltener die Gelegenheit bekamen, sich anzustecken.

Und noch etwas: wenn dies so wäre, dann bedeutet dies für die derzeit laufenden Impfstudien, dass ein Geimpfter sich trotzdem mit Sars-Cov2 anstecken kann und positiv getestet werden kann. Der Impferfolg müsste sich dann darin bemessen, dass der Geimpfte nicht mehr schwerwiegend erkranken kann.

es bleibt spannend


Antwort
Zitat
Sascha2911
Beigetreten: 05.10.2007

Original von Elisamo
Mach den detox.

Solltest du vielleicht machen..... Echt erbärmlich wie du hier auf seine Aussagen reagierst..


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Was soll der digital detox überhaupt bringen bzgl Umgang oder Einstellung zum Tod?


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Zitat
Schnicker
Beigetreten: 03.03.2006

Original von Quentin73
jemand gestern Tagesschau gesehen und den Bericht über Belgien? Die sind kurz davor sich entscheiden zu müssen ob sie nen 30 jährigen behandeln oder nen 60 jährigen. Das sind Verhältnisse wie in Italien im Frühjahr hatte.

Will ja nicht schwarzmalen aber das beunruhigt mich schon sehr.

Der R-Wert muss halt dringend runter. Das müsste noch nicht einmal zwingend unter 1 sein, auch wenn ein paar Null- oder gar Minusrunden sehr helfen würden. Wenn wir so weitermachen wie die letzten Wochen, dann stellt sich eigentlich nur die Frage wann die Krankenhäuser diesen Winter überlaufen, nicht ob.

Heute wurden 11.176 neue Corona-Infektionen regisitriert, das sind ziemlich exakt doppelt so viele wie letzten Sonntag als 5.587 gemeldet wurden (2 * 5.587 = 11.174). Hier kann man auch schön sehen, dass sich die Belegung der Intensivbetten ebenfalls exponentiell entwickelt. Ist ja auch logisch, wenn die Fallzahlen exponentiell steigen und davon ein fester Prozentsatz auf die Intensivstation müssen.

Hab mein Spitzenprogramm jetzt übrigens doch noch ergänzt und es wird durch fortschreitende Immunisierung der R-Wert laufend angepasst. Aktuell wird der 7-Tage-R-Wert mit 1,36 angegeben. Bei derzeit über 7 Tage gemittelten 9.601 Neuinfektionen am Tag haben wir in 100 Tagen (2. Februar 2021) und bei einer Dunkelziffer von bsp. 2,5Mio, also insgesamt bereits ~3Mio Immunisierten, am 2.Februar 291k Infizierte und insgesamt 12,5Mio Immune. Der R-Wert von heute 1,36 wäre dann auf 1,154 "gezwungen", was natürlich immer noch zu hoch ist.

Ich bin auch nicht begeistert, dass es in letzter Zeit regelmäßig Meldungen aus bzw über die Krankenhäuser gibt, sie seien gut gewappnet. Man muss ja nicht gleich Panik verbreiten, aber dadurch wird halt schon auch ein falsches Signal des "alles easy, wir machen das" gesendet. Der Satz müsste eigentlich heißen "Wir sind für die nächsten Wochen gut gewappnet und deutlich besser aufgestellt als viele Nachbarländer. Wenn sich allerdings das Infektionsgeschehen der letzten Wochen fortführt, dann wird auch unser Gesundheitssystem um die Jahreswende nicht mehr in der Lage sein, alle Patienten zu versorgen."

Nunja. Also entweder schaffen wir es die Neuinfektionen zu drosseln oder wir haben demnächst halt wieder Einschränkungen, die sehr ähnlich zu denen im Frühjahr sein werden. Vielleicht nicht flächendeckend, hoffentlich nicht so lange und mit der ein oder anderen Abweichung, aber viele Optionen gibt es dann halt nicht.

Nein, keine Panikmache, sondern einfachnureinehochrechnung.


Antwort
Zitat
Elisamo
Beigetreten: 12.08.2008

Original von Sascha2911

Original von Elisamo
Mach den detox.

Solltest du vielleicht machen..... Echt erbärmlich wie du hier auf seine Aussagen reagierst..

Was corona angeht mach ich das. Erhöht die Lebensqualität.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Die ersten Massnahmengegner Flashmobs ohne Masken sind gestartet. Diese dauern nur kurz, überfordern die Security und sind schon zu Ende, wenn die Polizei eintrifft. Weitere Flashmobs sind in Planung.


Antwort
Zitat
Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007

Original von Elisamo

Original von Sascha2911

Original von Elisamo
Mach den detox.

Solltest du vielleicht machen..... Echt erbärmlich wie du hier auf seine Aussagen reagierst..

Was corona angeht mach ich das. Erhöht die Lebensqualität.

Ja, deswegen bist du auch aktiv im Corona-Thread eines Internetforums.
It's time to stop posting...


Antwort
Zitat
Schnicker
Beigetreten: 03.03.2006

Hatte übrigens einen Fuckup im Quellcode und den sich mit fortlaufender Immunisierung R anhand des eingegebenen 7-Tages-R und nicht R0 berechnet. Der R0 muss ja anders sein, je nachdem ob bereits 4% oder 40% immunisiert sind und der Tages-R 1,36 ist. Fällt bei 3Mio Immunen und 83Mio Bevölkerung kaum ins Gewicht, da sich dann der Tages-R und R0 in den Bereichen kaum unterscheiden, bei höherer Durchimmunisierung irgendwann aber schon. Nur der Vollständigkeit halber sollte jemand nachrechnen und feststellen, dass das Ergebnis etwas mehr als durch Rundungsfehler erklärbar abweicht :f_drink:


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Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Gibt es aktuelle Studien über die Situationen wo denn Infektionen stattfinden. Ich frage mich nämlich wie wirksam die aktuellen Maßnahmen sind. Es heißt ja dass die meisten bekannten Ansteckungen im Privaten stattfinden. Wenn jetzt bspw. 35% der Infektionen in privaten Wohnungen stattfinden, 30% am Arbeitsplatz, 25% in den Schulen und damit nur 10% übrig bleiben für Restaurants, Fitnessstudios, Breitensport, Fernverkehr oder andere unbekannte Situationen, dann wird es natürlich nicht viel bringen wenn man Maßnahmen anordnet, wie das Schließen von Sportangeboten und Restaurants. Und ich habe das Gefühl das gerade Letzteres in Deutschland passiert.

Was ist schlimmer? Wenn sich 10 Omas im Cafe um 15 Uhr treffen oder 10 Studenten in einer Bar um 23 Uhr? Ganz klar das Omatreffen, aber das wird nicht verboten sondern Letzteres.

Drosten hatte letztens den Vorschlag gemacht, die Neuinfektionen in der Altersgruppe ab 50 (oder auch älter) gesondert zu betrachten. Ich finde das sinnvoll, denn die Alten landen letztendlich in den Krankenhäusern. Wenn man das aber weiterdenkt heißt das, dass man um diesen Wert gering zu halten, vor allem Risikogruppen besonders schützen muss und es damit für Alte deutlich strengere Coronaregeln geben muss als für Junge.


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007