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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Kampfschildkroete

Original von AyCaramba44

Original von berxwedan

Man sollte sich einfach überlegen die Schulferien am 13. Dezember zu beginnen. Für die Kinder wäre es dann 1 Woche länger, was für Familien und Kinder sicherlich kein so großer Unterschied wäre und planbar wäre

In deinen letzten Posts hast du einige richtige Dinge gesagt, aber hier würde ich dir als Vater von drei Kindern doch widersprechen wollen. Und das obwohl ich recht entspannt von zuhause aus arbeite, aber sobald hier die Kinder rumhüpfen, schaffe ich nichts mehr. Und was machen diejenigen, die nicht von zuhause aus arbeiten können? Urlaub dürfte zum Ende des Jahres auch eher wenig vorhanden sein.

Was machst du, wenn dein Kind 1 Woche krank ist?

Mit bestimmten Einschränkung (Krankengeld, kein anderer im Haushalt kann das Kind pflegen, ...) kann jeder Elternteil sich bis zu 10 Tage "frei stellen lassen" (20 Tage als Alleinerziehender), um ein krankes Kind zu Hause zu pflegen.

Das ist mir klar und deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass auch eine politische Lösung für die Eltern her muss. Monate die Schule schließen und die Eltern allein lassen wäre dumm. Aber hier geht es um 5 (7) Tage und man hat noch 1 Monat Zeit um für eine gute Lösung zu sorgen. Auch die Arbeitgeber könnten sich darauf einstellen.

Ich glaube sogar das es für Eltern und Arbeitgeber auch besser wäre, wenn man lieber mal 1 Woche an die Ferien ranhängt, als wenn man dann ganz überstürzt im Januar oder Februar 2 Tage vorher hört, dass die Schulen wieder für 2 Monate zu sind.


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StratoPrince187
Beigetreten: 12.09.2006

Original von domano

Dein Schluss ist falsch. Nicht der Lockdown ist schuld, sondern die Pandemie, ohne Lockdown hätten wir mehr Corona Tote, aber auch die allgemeine Nutzung Medizinischer Infrastrukturen würde natürlich deutlich sinken, zum einen weil die diese Infrastrukturen sehr überlastet wären, aber auch weil sich die Leute aufgrund der wütenden Pandemie nicht mehr dahin trauen würden.

Nein, ich errinnere daran das wir über mehrere Monate keinen Lockdwon hatten. Bars und Restaurant Besuche waren möglich, genau so wie Reisen. Die Zahlen sind erst im Oktober explosionsartig gestiegen. Auch die Sterblichkeitsrate scheint deutlich geringer zu sein wie eine Stanford Studie bescheinigt. Quelle

Ein Lockdwon ist definitiv nicht alternativlos wie auch der Blick nach Südkorea zeigt.


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berxwedan
Beigetreten: 17.02.2009

Alles schön und gut, aber das kriegt man doch jetzt von Seiten der Gesetzgeber nicht wirksam geregelt. Eine politische Lösung wird es wohl nicht geben, zumindest nicht kurzfristig bis Weihnachten. Und das bedeutet eben, dass jeder auf seinen Arbeitgeber angewiesen ist, was wieder dazu führt, dass einige besonders hart betroffen sind (wahrscheinlich diejenigen, die im Frühjahr schon die größten Pakete schleppen mussten). Also einfach mal die Schulen schließen, weil es in der Theorie igendwie toll wirkt, ist auch nicht so das Gelbe vom Ei. Am Ende alles ziemlich verzwickt und kompliziert und man kann es nicht allen Recht machen.


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Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Original von alwayswinning1111
meine mutter z.b. ist 70 und hat sehr starkes asthma. sie nimmt seit 50 jahren cortison, hat eine kleine rente und ihr leben lang gehakkelt und sich auf die rente gefreut. welches recht hat jetzt person xy, ihr diese freude nun durch bewusst asoziales verhalten und keinen bock auf corona regeln zu versauen? wieso kann man menschen die durch ihr verhalten andere gefährden- unwissenheit schützt vor strafe nicht- nicht wegen mord oder totschlag anklagen?

Ich finde es bemerkenswert, dass manche mittlerweile an einem Punkt angekommen sind, wo sie Leute, die nach der "alten Normalität" leben, für Mord und Totschlag anklagen wollen. Natürlich ist Corona eine ganz spezielle Situation, aber auch hier gilt: Für die eigene Gesundheit ist in erster Linie noch jeder selbst verantwortlich und man kann nicht verlangen, diese Verantwortung komplett bei der Gesellschaft/Politik abzuladen, indem man völlig absurde Strafen für ein Verhalten fordert, was seit quasi immer in der menschlichen Natur liegt. Wer sich nicht an die bestehenden Gesetze hält, soll mit verhältnismäßigen Strafen rechnen, nicht mehr und nicht weniger.


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Original von alwayswinning1111
meine mutter z.b. ist 70 und hat sehr starkes asthma. sie nimmt seit 50 jahren cortison, hat eine kleine rente und ihr leben lang gehakkelt und sich auf die rente gefreut. welches recht hat jetzt person xy, ihr diese freude nun durch bewusst asoziales verhalten und keinen bock auf corona regeln zu versauen? wieso kann man menschen die durch ihr verhalten andere gefährden- unwissenheit schützt vor strafe nicht- nicht wegen mord oder totschlag anklagen?

Mir ist der letzte Satz etwas zu drastisch und hart, aber ich sehe das ansonsten ähnlich. Teile meines privaten Umfelds und auch ich selber fühlen uns ebenfalls eingeschränkt und meiden viele Dinge, weil andere sich nicht an Regeln halten. Es ist dabei auch völlig egal, ob das eine/r oder die Hälfte im Restaurant, Supermarkt oder der Bahn sind. Eigentlich mag ich Kontrollen überhaupt nicht, würde mir aber wesentlich mehr Durchgreifen wünschen. Vor allem im öffentlichen Nahverkehr.

Ich glaube, vielen ist nicht bewusst, dass sich manche Menschen noch eingeschränkter fühlen als durch die eigentlichen Maßnahmen, wenn andere sie nicht oder nur teilweise einhalten. Aycaramba mag recht haben, dass sich in Deutschland mehr Menschen an die Maßnahmen halten als in anderen europäischen Ländern. Es ist aber schon ein Problem, dass es immer noch zu viele nicht tun. Das fängt mit dem Lüften am Arbeitsplatz an und hört bei Abstand halten und Maske tragen auf.


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Lemmingx
Beigetreten: 08.04.2008

Wo ist der Unterschied zwischen ich fahre zu schnell mit dem Wissen das ein Risiko besteht jemanden zu gefährden oder zu verletzen und ich trage keine Maske obwohl ich weiß ich könnte jemanden anstecken der dann unter Umständen zu schaden kommt. Beim Autofahrer sind sich alle einig.


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Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von Zatox11
Ich finde es bemerkenswert, dass manche mittlerweile an einem Punkt angekommen sind, wo sie Leute, die nach der "alten Normalität" leben, für Mord und Totschlag anklagen wollen. Natürlich ist Corona eine ganz spezielle Situation, aber auch hier gilt: Für die eigene Gesundheit ist in erster Linie noch jeder selbst verantwortlich und man kann nicht verlangen, diese Verantwortung komplett bei der Gesellschaft/Politik abzuladen, indem man völlig absurde Strafen für ein Verhalten fordert, was seit quasi immer in der menschlichen Natur liegt. Wer sich nicht an die bestehenden Gesetze hält, soll mit verhältnismäßigen Strafen rechnen, nicht mehr und nicht weniger.

#2
Gerade jetzt sollte es als Rentner (sprich ohne "Pflichtkontakte" am Arbeitsplatz) sehr gut möglich sein sich selbst zu schützen (FFP2 Maske, soziale Kontakte vermeiden).

Ich denke dass ein guter Kompromiss bezüglich der Schulen wäre, für die Schüler ab Klasse 7 oder 8 Fernunterricht einzuführen.

In Österreich sollen bald härtere Maßnahmen inkl. Schulschließungen beschlossen werden: https://www.oe24.at/coronavirus/jetzt-fix-regierung-verkuendet-morgen-nachmittag-harten-lockdown/453960724


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Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Original von StratoPrince187
Ein Lockdwon ist definitiv nicht alternativlos wie auch der Blick nach Südkorea zeigt.

Die Südkoreaner sind vollkommen "durchdigitalisiert", sehen das mit dem Datenschutz nicht so eng und haben kein Problem mit staatlicher Überwachung...
Wenn die freiwillige Corona App in Deutschland auf gerade mal ~30% aller Smartphones läuft, hinkt ein Vergleich mit Südkorea...


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StratoPrince187
Beigetreten: 12.09.2006

Bin selbst kein Fan von Ländervergleichen, das man allerdings mal den Blick auf andere Regionen richtet ist sicherlich nicht verkehrt um etwas cherry picking zu betreiben. Man muss sich dann auf die eigenen Stärken besinnen die in Europa definitiv vorhanden sind.

Dazu gehört ein demokratischer Diskurs und das durchgreifen der Rechtsstaatlichkeit. Was zum Glück ja auch passiert und da bin ich sehr glücklich drüber.

Das Strategiepapier der Bundesregierung arbeitet hingegen mit Angst und hat zum Ziel das Worst Case Szenario in der Bevölkerung zu verbreiten. Schaut euch mal diese Argumentation an.

Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. Bei einer prozentual unerheblich klingenden Fallsterblichkeitsrate, die vor allem die Älteren betrifft, denken sich viele dann unbewusst und uneingestanden: «Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher». Diese Mechanismen haben in der Vergangenheit sicher
zur Verharmlosung der Epidemie beigetragen. Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden.

Diese Angstpropaganda die sich über Monate zieht kann einfach nicht die Lösung der Pandemie sein. Es spaltet die Gesselschaft, führt zu erheblichen Schäden und ist eine nachhaltige Katastrophe.

Gerade in unserer Demokratie sind wir verantwortlich mitzulenken. Das ist Europa.


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Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Ich befürchte, dass man anders nicht die Mehrheit unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft zu solchen Maßnahmen wie einem Lockdown zusammen bekommt. Ohne die Bilder der Leichenberge aus Italien oder den USA, wäre der Lockdown im März m.E. nicht so gut angenommen worden.
Unser Rechtsstaat ist ne tolle Sache, hilft bei der Bekämpfung einer Pandemie aber überhaupt nicht... Am Beispiel der Corona App im Vergleich zu manchen asiatischen Ländern sieht man ja, dass das Potential hierzulande aus Datenschutzgründen und der Freiwilligkeit überhaupt nicht ausgeschöpft werden kann.


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Original von StratoPrince187
Diese Angstpropaganda die sich über Monate zieht kann einfach nicht die Lösung der Pandemie sein. Es spaltet die Gesselschaft, führt zu erheblichen Schäden und ist eine nachhaltige Katastrophe.

Gerade in unserer Demokratie sind wir verantwortlich mitzulenken. Das ist Europa.

Ich teile deine Ansicht hinsichtlich Angstpropaganda nicht. Das klare Benennen von Risiken ist keine Propaganda, sondern einfach ein realistischer Umgang. Angstpropaganda wäre sowas wie "Das tödliche Virus lauert an jeder Ecke - Bleibt zuhause und gebt dem biologischen Feind keine Chance!".

Allerdings würde mich interessieren, was du konkret anders machen würdest in der Kommunikation und wie du dir das Mitlenken in Europa vorstellst.


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alwayswinning1111
Beigetreten: 22.07.2008

Original von Zatox11

Original von alwayswinning1111
meine mutter z.b. ist 70 und hat sehr starkes asthma. sie nimmt seit 50 jahren cortison, hat eine kleine rente und ihr leben lang gehakkelt und sich auf die rente gefreut. welches recht hat jetzt person xy, ihr diese freude nun durch bewusst asoziales verhalten und keinen bock auf corona regeln zu versauen? wieso kann man menschen die durch ihr verhalten andere gefährden- unwissenheit schützt vor strafe nicht- nicht wegen mord oder totschlag anklagen?

Ich finde es bemerkenswert, dass manche mittlerweile an einem Punkt angekommen sind, wo sie Leute, die nach der "alten Normalität" leben, für Mord und Totschlag anklagen wollen. Natürlich ist Corona eine ganz spezielle Situation, aber auch hier gilt: Für die eigene Gesundheit ist in erster Linie noch jeder selbst verantwortlich und man kann nicht verlangen, diese Verantwortung komplett bei der Gesellschaft/Politik abzuladen, indem man völlig absurde Strafen für ein Verhalten fordert, was seit quasi immer in der menschlichen Natur liegt. Wer sich nicht an die bestehenden Gesetze hält, soll mit verhältnismäßigen Strafen rechnen, nicht mehr und nicht weniger.

es liegt also in der menschlichen natur, andere menschen durch. z.b. niessen, husten etc. an flughäfen, bahnhöfen, ergo an öffentlichen plätzen mit seinen exkreten zu belästigen? die sich nicht dagegen wehren können weil sie „gezwungen“ sind dasselbe fortbewegungsmittel zu nutzen? ich finde das unabhängig von corona extrem abartig, das gegenteil von zivilisation und das ist auch der grund, wieso ich solche fortbewegungsmittel nur im notfall nutze. finde da die japanische kultur deutlich angenehmer. aber ich verstehe, dass du das privileg nutzen möchtest, wo auch immer hinzurotzen, wie du es gerade brauchst.


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Moderator
Eem01ofEEnGe
Beigetreten: 02.05.2011

Spam und getrolle entfernt.
Verwarnungen gehen raus an DAK113 und p00s88.

Schönes Wochenende euch allen!


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Zivilist
Beigetreten: 02.12.2008

Original von AyCaramba44

Original von schmandbacke
muss gestehen ich versteh nicht wieso die studie grad überall rum geht. die situation zu der zeit und in amiland ist doch null mit unser aktuellen zu vergleichen. es streitet doch keiner ab das ein vollgepacktes gym jetzt scheiße ist und gastro ohne konzept auch unsinnig wäre.

Man muss einfach mal einsehen, dass in jedem geschlossenen Raum das Virus sich verbreitet. Umso mehr Leute sich in einem Raum befinden und umso kleiner er ist, umso höher die Wahrscheinlichkeit. Völlig egal ob da am Gebäude vorne Gym, Schule, Schlachterei, Arbeit oder Politikbüro drauf steht. Durch diverse Konzepte kann man das Risiko minimieren, aber zu 100% verhindern geht kaum. Auch nicht mit Masken! Nicht umsonst verbreitet sich das Virus auch in allen Schichten.

Am Ende muss man priorisieren was wichtig und was unwichtiger ist. Aussagen wie "Schule ist kein Problem" oder "laut Studie noch keiner im Kino angesteckt" finde ich daher völlig deplatziert.

Schule ist wichtiger als Restaurants und entsprechend schließt man die Restaurants vor den Schulen.

Wie bitte?

Es gibt einfach einen Unterschied, ob Leute 2 Stunden lang ohne zu reden und mit Maske im Kino herumsitzen oder im Restaurant frontal zueinander sitzen und sich direkt ins Gesicht reden. In Simulationen klar gezeigt, dass die Partikel Richtung Boden sinken und beim Sprechen vor einem eine "Wolke" bilden, sagt einem eigentlich auch schon der Hausverstand. Dementsprechend sollte man diese Variable stark mit einbeziehen.

Dass Masken etwas bringen ist auch extrem klar, bzw. quasi belegt, daher gilt es eher, Situation ohne Masken und mit direkten face 2 face Kontakt zu minimieren.

Und wieso siehst du Schulen als wichtiger als Gastro an? Ich sage ja gar nicht, dass Gastro auf sein muss, aber finds ne steile These zu behaupten, dass Schule so wichtig sei. Allerhöchstens als Aufenthaltsort für Kinder, die noch zu klein sind, um alleine daheim zu sein. Der Unterricht kann mal easy digital gemacht werden und selbst wenn er ausfällt, wird das wenig Einfluss auf irgendwas haben, auch wenn Lehrer denken, sie hätten den most important job in the world.


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MeyerZwo
Beigetreten: 06.12.2014

Original von alwayswinning1111

Original von Zatox11

Original von alwayswinning1111
meine mutter z.b. ist 70 und hat sehr starkes asthma. sie nimmt seit 50 jahren cortison, hat eine kleine rente und ihr leben lang gehakkelt und sich auf die rente gefreut. welches recht hat jetzt person xy, ihr diese freude nun durch bewusst asoziales verhalten und keinen bock auf corona regeln zu versauen? wieso kann man menschen die durch ihr verhalten andere gefährden- unwissenheit schützt vor strafe nicht- nicht wegen mord oder totschlag anklagen?

Ich finde es bemerkenswert, dass manche mittlerweile an einem Punkt angekommen sind, wo sie Leute, die nach der "alten Normalität" leben, für Mord und Totschlag anklagen wollen. Natürlich ist Corona eine ganz spezielle Situation, aber auch hier gilt: Für die eigene Gesundheit ist in erster Linie noch jeder selbst verantwortlich und man kann nicht verlangen, diese Verantwortung komplett bei der Gesellschaft/Politik abzuladen, indem man völlig absurde Strafen für ein Verhalten fordert, was seit quasi immer in der menschlichen Natur liegt. Wer sich nicht an die bestehenden Gesetze hält, soll mit verhältnismäßigen Strafen rechnen, nicht mehr und nicht weniger.

es liegt also in der menschlichen natur, andere menschen durch. z.b. niessen, husten etc. an flughäfen, bahnhöfen, ergo an öffentlichen plätzen mit seinen exkreten zu belästigen? die sich nicht dagegen wehren können weil sie „gezwungen“ sind dasselbe fortbewegungsmittel zu nutzen? ich finde das unabhängig von corona extrem abartig, das gegenteil von zivilisation und das ist auch der grund, wieso ich solche fortbewegungsmittel nur im notfall nutze. finde da die japanische kultur deutlich angenehmer. aber ich verstehe, dass du das privileg nutzen möchtest, wo auch immer hinzurotzen, wie du es gerade brauchst.

Weißt du eigentlich was Mord bzw. Todschlag bedeutet? Im Grunde das vorsätzliche Töten eines anderen Menschen und auch wenn du deine Maske falsch tragen solltest, machst du das mit Sicherheit nicht um mit Vorsatz einen andern Menschen töten zu wollen. Du nimmst höchstens billigend in Kauf, dass andere Menschen krank werden. Das ist verwerflich und soll auch bestraft werden, aber das hier auf eine Stufe mit Mord zu setzen ist komplett übertrieben. Darüber hinaus wissen viele auch gar nicht ob sie krank sind oder nicht.


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berxwedan
Beigetreten: 17.02.2009

Wenn man die "Mord und Totschlag" Aussage (die hart übers Ziel hinausschießt) mal außen vor lässt, hat er ja durchaus recht!?


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elnapo
Beigetreten: 05.07.2006

Wenn man das hier teilweise liest braucht man sich über die Spaltung der Gesellschaft nicht wundern.

Der Hass in beiden Lagern scheint immer größer zu werden.


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Ein bekannter von mir hat ein Attest, dass er keine Maske tragen braucht. Das Attest ist absolut berechtigt. Trotzdem geht er kaum raus, da ihm überall Hass entgegen schlägt.


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Super-Moderator
Spiike
Beigetreten: 10.07.2014

Verwarnung an alwayswinning1111 und Elisamo wegen menschenverachtender Rhetorik und Spam. Beim nächsten Mal gibt es eine Auszeit.

MfG Spiike


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Zivilist

Original von AyCaramba44

Original von schmandbacke
muss gestehen ich versteh nicht wieso die studie grad überall rum geht. die situation zu der zeit und in amiland ist doch null mit unser aktuellen zu vergleichen. es streitet doch keiner ab das ein vollgepacktes gym jetzt scheiße ist und gastro ohne konzept auch unsinnig wäre.

Man muss einfach mal einsehen, dass in jedem geschlossenen Raum das Virus sich verbreitet. Umso mehr Leute sich in einem Raum befinden und umso kleiner er ist, umso höher die Wahrscheinlichkeit. Völlig egal ob da am Gebäude vorne Gym, Schule, Schlachterei, Arbeit oder Politikbüro drauf steht. Durch diverse Konzepte kann man das Risiko minimieren, aber zu 100% verhindern geht kaum. Auch nicht mit Masken! Nicht umsonst verbreitet sich das Virus auch in allen Schichten.

Am Ende muss man priorisieren was wichtig und was unwichtiger ist. Aussagen wie "Schule ist kein Problem" oder "laut Studie noch keiner im Kino angesteckt" finde ich daher völlig deplatziert.

Schule ist wichtiger als Restaurants und entsprechend schließt man die Restaurants vor den Schulen.

Wie bitte?

Es gibt einfach einen Unterschied, ob Leute 2 Stunden lang ohne zu reden und mit Maske im Kino herumsitzen oder im Restaurant frontal zueinander sitzen und sich direkt ins Gesicht reden. In Simulationen klar gezeigt, dass die Partikel Richtung Boden sinken und beim Sprechen vor einem eine "Wolke" bilden, sagt einem eigentlich auch schon der Hausverstand. Dementsprechend sollte man diese Variable stark mit einbeziehen.

Dass Masken etwas bringen ist auch extrem klar, bzw. quasi belegt, daher gilt es eher, Situation ohne Masken und mit direkten face 2 face Kontakt zu minimieren.

Und wieso siehst du Schulen als wichtiger als Gastro an? Ich sage ja gar nicht, dass Gastro auf sein muss, aber finds ne steile These zu behaupten, dass Schule so wichtig sei. Allerhöchstens als Aufenthaltsort für Kinder, die noch zu klein sind, um alleine daheim zu sein. Der Unterricht kann mal easy digital gemacht werden und selbst wenn er ausfällt, wird das wenig Einfluss auf irgendwas haben, auch wenn Lehrer denken, sie hätten den most important job in the world.

Keine Ahnung was du wieder für ein Problem hast. Nicht einen einzigen Punkt von mir hast du richtig verstanden. Wo habe ich geschrieben, dass Masken unwichtig wären oder nicht wirken? Wie kommst du darauf das es wichtig ist sich in ein Restaurant zu setzen? Notfalls nimmt man sich eben Essen mit, bieten einige Restaurants ja auch an. Frage mal 100 Eltern ob Restaurants oder Schulen wichtiger sind... steile These? Für mich überhaupt nicht diskutierbar!

Für dich noch mal ganz deutlich. Mein Punkt war, dass man sich in Innenräumen ansteckt. Auch mit Hygienekonzept und auch mit Masken! Das sollte jeder einfach mal so akzeptieren und das macht Hygienekonzepte und Masken auch nicht unwichtiger.


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