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domano
Beigetreten: 04.08.2006

Original von AyCaramba44
Wurde doch in dem Bericht beschrieben. Die bisherigen Nebenwirkungen liegen eher auf Niveau wie bei der Gürtelroseimpfung. Bitte auch wieder nicht falsch verstehen. Das sind ja einfach nur die aktuellen Informationen zu den Nebenwirkungen. Soll kein Argument gegen eine Impfung sein!

Im Vergleich zu vielen etablierten Impfstoffen ist der Biontech/Pfizer-Impfstoff "reaktogener", wie Christian Bogdan, Direktor des Instituts für Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene an der Uniklinik Erlangen, erklärt. Die Nebenwirkungen treten also häufiger auf als etwa bei Grippe-, Tetanus- oder Diphtherieimpfungen. Impfexperten vergleichen die Reaktionen mit denen nach einer Gürtelrose-Impfung.

Gut wäre wenn du auch posten würdest was das bedeutet. Anbei die Nebenwirkungen der Gürtelrosen Impfung, Quelle rki:
Die Impfung mit dem Herpes-zoster-Totimpfstoff ist sicher. In den Zulassungsstudien gab es kein Signal für schwere Nebenwirkungen oder für das Auftreten von Autoimmunerkrankungen. Allerdings ist der Herpes-zoster-Totimpfstoff äußerst reaktogen. Lokalreaktionen (Schmerzen an der Injektionsstelle, Rötung und Schwellung) sowie systemische Reaktionen (Fieber, Müdigkeit, Myalgie und Kopfschmerzen), die die gewöhnlichen alltäglichen Aktivitäten einschränken, treten etwa bei jeder 10. geimpften Person auf. Die Impfreaktionen sind jedoch von kurzer Dauer und halten 1 bis 2 Tage an. Daher sollten PatientInnen bei der 1. Impfung explizit darauf hingewiesen werden, dass die oben beschriebenen Impfreaktionen zwar häufig, aber nur von kurzer Dauer sind und dass für einen wirksamen, langandauernden Impfschutz die empfohlene 2. Impfdosis unbedingt wahrgenommen werden sollte.


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

England wird gerade isoliert, selbst die Einreise nach Schottland ist Engländern nicht mehr erlaubt und Grenzpolizisten werden verdoppelt. Dazu noch der (andere) Brexit... puh.

Die ersten Fälle der Mutation gab es wohl auch schon in Rom, eingeflogen durch einen Reiserückkehrer.


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Zitat
Marco296
Beigetreten: 14.06.2007

Wenn es die Mutation schon seit September gibt, wäre es ein Wunder, wenn sie nicht schon über die halbe Welt verteilt wäre.
Wäre jetzt nur interessant woher die 70% kommen... persönliche Meinung eines Berater, Ergebnis einer Simulation (ka ob es sowas in ausreichender Qualität gibt) oder bereits eine nicht veröffentlichte Studie.
Hilft nur abwarten und Abstand halten, schönen Start in die Woche!


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lokalmatador123
Beigetreten: 26.10.2008

Original von AyCaramba44
Wenn die Mutation wirklich 70% "ansteckender" ist, dann wird das leider schnell die vorherrschende Mutation. Bei den gleichen Maßnahmen steigt dann natürlich entsprechend der R-Wert massiv an.

Positiv könnte es höchstens werden, wenn dafür die Mutation weniger gefährlich ist. Dann gäbe es zwar mehr Infektionen, aber eventuell weniger schwere Verläufe. Glaube da ist aber auch noch nichts bekannt.

Die Wissenschaft widerspricht dir hier recht deutlich. Es gibt noch keine gesicherten Erkenntnisse, woher die "70% ansteckender" kommen und ob das überhaupt ein Selektionsvorteil ist.


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Die Wissenschaft widerspricht mir überhaupt nicht. Ich habe nur die Aussage von Johnson genannt und entsprechend hat ja auch die EU mit Maßnahmen reagiert gegen die neue Mutation. Wenn Johnson sich die 70% ausgedacht hat und deswegen alle Regierungen falsch reagiert haben, dann darfst du dich an Johnson wenden.

Zum zweiten Teil des Selektionsvorteil. Wenn ein Virus 70% ansteckender wäre, dann sollte das Virus sich doch besser ausbreiten können und entsprechend einen Selektionsvorteil haben? Wenn ein Virus also anstelle von 5er Personen nun im Schnitt 8,5 Personen ansteckt, dann ist das doch ein großer Selektionsvorteil? Wie kommst du darauf, dass es kein Selektionsvorteil wäre?

Drosten Twitter:

Die B.1.1.7-Linie hat zwei evtl. verstärkende und eine wohl abschwächende Mutation (ORF8). Weitere unklare Mutationen. Ursprungsvirus/Mutante noch nicht im Labor verglichen. Verbreitung kann Zufall sein, nicht zwingend Selektionsvorteil, aber möglich. In D bisher nicht gesehen.

-> Mutationen haben nicht zwingen einen Selektionsvorteil. Sie können "stärker" oder "schwächer" werden. Genaueres muss man jetzt untersuchen. Wenn das Virus aber 70% ansteckender wäre, dann ist es auch klar ein Selektionsvorteil.

Darfst mich aber gerne erhellen wo ich meinen Denkfehler habe oder wo ich Drosten falsch interpretiert habe.

edit:
Der Spiegel schreibt folgendes:

Nach ersten Erkenntnissen britischer Wissenschaftler ist die kürzlich in Südostengland entdeckte Corona-Variante um bis zu 70 Prozent ansteckender als die bisher bekannte Form.


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Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Meinem Verständnis nach muss eine höhere Andteckungsrate nicht zwangsweise ein Selektionsvorteil sein. Wenn das neue Virus (übertrieben gesagt):
- den Wirt nach 2 Stunden direkt tötet
- anfälliger gegen Temperaturen ist
- nur bestimmte Blutgruppen befällt
- oder was weiß ich was sonst noch möglich ist

Dann bringt die höhere Ansteckungsrste dem Virus ja nur bedingt bis gar nichts etwas?

Und im Gegensatz zu dir vermutet Drosten nur, dass es ein Selektionsvorteil sein könnte.


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Drosten sagt allgemein, dass eine Mutation ein Selektionsvorteil haben könnte, aber auch das Gegenteil der Fall sein könnte. Er macht überhaupt keine Aussage zu der spezifischen Mutation, weil er noch keine genauen Daten hat von den britischen Wissenschaftlern und auch noch nicht selbst Vergleiche angestellt hat. Das ist die Aussage von Drosten. Als erste Maßnahme die Flüge zu stoppen findet er trotzdem richtig.

Zu deinem Verständnis. Das Virus würde den Wirt nach 2 Stunden töten, anfälliger gegen Temperaturen sein, usw. und TROTZDEM würde das Virus anstelle von 5 Leuten 8,5 Leute anstecken. Entsprechend wäre es nicht nur sehr viel gefährlicher, es hätte zusätzlich auch noch einen Selektionsvorteil. Der R-Faktor sagt ja nicht aus, wieviele Leute das Virus pro Zeiteinheit ansteckt, sondern insgesamt.

Das Virus steckt durchschnittlich mehr Leute an = Selektionsvorteil = größere Verbreitung

Was natürlich zusätzlich sein könnte, dass dafür das Virus mehr oder weniger gefährlich ist. Nehmen wir an, es wandert nicht in die Lunge und verbreitet sich deswegen stärker. Dann hätte es einen Selektionsvorteil, wäre aber deutlich ungefährlicher geworden.


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Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Ist SARS CoV 2 nicht gerade deshalb so gefährlich, weil eine Infektion komplett unentdeckt bleiben kann und es sich somit sehr gut ausbreitet?
Das ist doch auch der große Unterschied zu SARS CoV 1, das man sehr schnell unter Kontrolle bringen konnte, weil es bei einer Infektion eben so akute Auswirkungen hatte..
Es ist ja nicht im Interesse des Virus, seinen Wirt möglichst schnell umzubringen...


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Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von AyCaramba44
Drosten sagt allgemein, dass eine Mutation ein Selektionsvorteil haben könnte, aber auch das Gegenteil der Fall sein könnte. Er macht überhaupt keine Aussage zu der spezifischen Mutation, weil er noch keine genauen Daten hat von den britischen Wissenschaftlern und auch noch nicht selbst Vergleiche angestellt hat. Das ist die Aussage von Drosten. Als erste Maßnahme die Flüge zu stoppen findet er trotzdem richtig.

Zu deinem Verständnis. Das Virus würde den Wirt nach 2 Stunden töten, anfälliger gegen Temperaturen sein, usw. und TROTZDEM würde das Virus anstelle von 5 Leuten 8,5 Leute anstecken. Entsprechend wäre es nicht nur sehr viel gefährlicher, es hätte zusätzlich auch noch einen Selektionsvorteil. Der R-Faktor sagt ja nicht aus, wieviele Leute das Virus pro Zeiteinheit ansteckt, sondern insgesamt.

Das Virus steckt durchschnittlich mehr Leute an = Selektionsvorteil = größere Verbreitung

Was natürlich zusätzlich sein könnte, dass dafür das Virus mehr oder weniger gefährlich ist. Nehmen wir an, es wandert nicht in die Lunge und verbreitet sich deswegen stärker. Dann hätte es einen Selektionsvorteil, wäre aber deutlich ungefährlicher geworden.

Ok, dann hatte ich das mit 70% ansteckender falsch verstanden. Ich hatte es so interpretiert, dass man auch z.B. bei weniger Virenlast oder kürzeren Zeitabständen zu einem Infizierten sich ebenfalls anstecken kann. Unabhängig davon wie der weitere Krankheitsverlauf abläuft.
Wenn mit dem 70% aber der komplette R-Wert (inklusive möglichen veränderten Verläufen) gemeint ist, war meine Aussage falsch.


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Wieso hat ACs letztes Posting eigentlich 5 Daumen runter? Ist doch alles korrekt und richtig erklärt.


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CMB
CMB
Beigetreten: 17.02.2007

Hallo Leute,
Heute durfte ich dann auch mal zum Test. Aufgrund einer notwendigen Reise musste ich spontan noch einen Corona Test machen. War ziemlich voll, stand fast 2h in der Kälte in der Schlange, hunderte von Leute waren da. Aber ganz toll organisiert und toller Job des medizinischen Personals.
Abstrich sowohl tief in der Nase wie im Rachen. Nase war in der Tat recht unangenehm, man überlebt es aber.
Kosten CHF 169,-.
Da nicht klar ist wie lange man auf das Ergebnis warten muss habe ich den Flug um 3 Tage verschoben (CHF 90). Nunja.
Es hiess 24h-48h. Dann kam aber doch noch heute Nachmittag das negative Ergebnis, nach ca. 6h.

Entspannen tue ich mich natürlich erst wenn ich im Flieger sitze bzw. die Einreise erfolgreich ist.
Alles etwas mühsam in diesen Tagen aber viele andere Menschen trifft es schon massiv härter als mich.

Gruss und bleibt gesund,
CMB


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Ist der Test noch für die Einreise gültig, wenn der Flug erst in 3 Tagen ist?


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CMB
CMB
Beigetreten: 17.02.2007

Es sind 72h und es ist in der Tat knapp. Weiss noch nicht ob die Uhrzeit der Anmeldung, des Tests selber, der Datenerfassung, der Bekanntgabe des Ergebnisses oder der Erstellung des Zertifikates gilt. Worst case sind das bei mir 74-76h. Wenn das dann bei der Einreise noch zu Diskussionen führt kann ich es auch nicht ändern.
Ist allgemein schwierig vom Timing. Wenn ich mich theoretisch morgen nochmal testen lassen habe ich das Zertifikat ja nicht mal sicher vor dem Flug, es kann ja 48h dauern. Dann erhält man eine SMS mit dem Ergebnis (SMS Empfgang wurde vorher getestet, das ist clever) und muss wieder hin und das Zertifikat abholen. Kann wieder ein paar Stunden dauern.

Gruss,
CMB


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alwayswinning1111
Beigetreten: 22.07.2008

bei mir gabs die ergebnisse des pcr-tests bis jetzt immer am selben tag (erfahrungsschatz: 2 tests). kann aber natürlich sein dass es jetzt zu weihnachten länger dauert und von labor zu labor unterschiedlich ist. imo gehts aber idR schon recht fix. flug um 3 tage verschieben finde ich da ein bisschen übervorsichtig.


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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

.

Steht nirgendwo


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Die Krankenhäuser platzen nicht. 22.000 Betten sind zur Zeit normal belegt. 5000 durch Corona und 5000 sind frei. Natürlich kann es vereinzelt in Krankenhäusern mal eng werden, aber man kann auch noch Luft um zu reagieren und die Zahlen müssten nochmal deutliche steigen um die Krankenhäuser wirklich zu überlasten.

Jetzt kommt der Impfstoff und der stärkere Lockdowns dazu. Also sollte sich die Situation (hoffentlich) eher etwas entspannen.

edit: Zum Drosten Beitrag, hat er wirklich geschrieben das Kontaktreduzierung auch gegen eine mutierte Version hilft? Sollte ja offensichtlich sein. Wobei für manche...


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Chewie
Beigetreten: 02.09.2007

Original von AyCaramba44
Die Krankenhäuser platzen nicht. 22.000 Betten sind zur Zeit normal belegt. 5000 durch Corona und 5000 sind frei. Natürlich kann es vereinzelt in Krankenhäusern mal eng werden, aber man kann auch noch Luft um zu reagieren und die Zahlen müssten nochmal deutliche steigen um die Krankenhäuser wirklich zu überlasten.

Jetzt kommt der Impfstoff und der stärkere Lockdowns dazu. Also sollte sich die Situation (hoffentlich) eher etwas entspannen.

edit: Zum Drosten Beitrag, hat er wirklich geschrieben das Kontaktreduzierung auch gegen eine mutierte Version hilft? Sollte ja offensichtlich sein. Wobei für manche...

5000 freie Betten ist ganz normaler Winter, sogar etwas mehr Kapazitäten als in einer harten Grippesaison.

Die Intensivbetten waren im Jahresmittel von 2017 zu 79 Prozent ausgelastet . Es standen damit im Schnitt 5.886 Betten leer. [Jahresmittel, im Winter waren natürlich weit weniger als 5000 Betten frei... Anmerkung Chewie]

https://www.mig.tu-berlin.de/fileadmin/a38331600/sonstiges/Auslastung-und-Verfu-gbarkeit_ITS_HG-1.pdf


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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Naja ganz normal ist das nicht wenn man berücksichtigt, was wir alles getan haben, damit es auf den Intensivstationen "normal" bleibt. Die Frage ist doch:
Wo stünden wir wenn wir keine Lockdowns etc... gemacht hätten?


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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von Chewie
Lockdowns sind nutzlos, wenn in allen Städten die bahnen im Normalbetrieb fahren und die Leute arbeiten müssen, es wäre dieses jahr vermtl wie 2018 gewesen, aber vermutlich weniger schlimm, da Covid19 laut Datenlage nicht sonderlich gefährlich ist.

Gratulation, an deinem Post ist absolut nichts richtig.


Antwort
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Chewie
Beigetreten: 02.09.2007

Original von Penishaubize

Original von Chewie
Lockdowns sind nutzlos, wenn in allen Städten die bahnen im Normalbetrieb fahren und die Leute arbeiten müssen, es wäre dieses jahr vermtl wie 2018 gewesen, aber vermutlich weniger schlimm, da Covid19 laut Datenlage nicht sonderlich gefährlich ist.

Gratulation, an deinem Post ist absolut nichts richtig.

Im Gegensatz zu anderen Menschen habe ich kein Problem damit, dass du anderer meinung bist und möchte dir auch nichts aufzwingen. Du musst dich natürlich auch nicht genötigt sehen mir meine Fehler im Detail aufzuzeigen, mich als Schwachkopf darzustellen funktioniert auch blendend.


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