Warum? Die Wahrscheinlichkeit eines Impfschadens bei den neuen Impfstoffen ist vermutlich deutlich niedrigere als die 1 zu ca. 2.000.0000 bei den bisherigen Impfstoffen. Klingt für mich nach einem extrem guten Trade, den eigentlich jeder für sich und sein Kind eingehen sollte. Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir als Gesellschaft da auch eine Fürsorgepflicht für die Kinder dummer Eltern haben.
Wie oft muss man jetzt eigentlich noch erklären, dass es nicht um die aktuellen Todeszahlen geht sondern um das Problem der schweren Verläufe die Plätze auf der Intensivstation belegen? Wenn wir nicht mehr in der Lage sind Menschen medizinisch zu versorgen, weil entweder der Platz oder das Personal dafür fehlt, dann sterben plötzlich deutlich mehr. Da geht es auch nicht nur um Corona. Die sind nur der Auslöser. Menschen mit anderen schweren Problemen die eine Intensivstation bräuchten leiden dann genauso darunter.
Aber Hauptsache man interpretiert irgendwelche Dinge in Aussagen hinein damit man die momentan haltlose Annahme es würde eine Impfplicht geben weiter vor sich hertreiben kann.
# Paxis
Was Corona so gefährlich macht, ist nicht, dass es schnell oder viel tötet, sondern dass ein kleiner Teil der Infizierten auf intensivmedizinische Behandlung angewiesen ist und die Kapazität dafür begrenzt ist. Wir leben in einer Marktwirtschaft, wo die Nachfrage das Angebot regelt. Wir haben in Deutschland also genau so viele Intensivbetten (+ vermutlich einer Sicherheit), wie sie zu Zeiten hohen Aufkommens eben benötigt werden. Es wäre ja auch Irrsinn, diese Zahl einfach mal 10 höher vorzuhalten, weil ja irgendwann irgendwas passieren könnte.
Wenn Corona jetzt also frei durchlaufen würde, wären deutlich mehr Kapazitäten im Gesundheitssystem erforderlich, als wir eben haben. Darum wird die Verbreitungsgeschwindigkeit durch Einschnitte reduziert. Da kann man im Einzelnen über Sinn oder Unsinn sehr gut streiten, wie man gerade wieder sieht. Eine Notwendigkeit für Handlungen ist aber definitiv gegeben.
Es macht keinen Sinn, die IFR isoliert zu betrachten. Es muss eben dabei betrachtet werden, wie sich die IFR entwickelt, wenn Kapazitäten zur effektiven Behandlung fehlen. Dabei stellt die flächendeckende Impfung die einzig wirklich mögliche Maßnahme dar, wie wir der Pandemie wieder Herr werden können. Darum ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen und sich nicht vor ominösen Langzeitfolgen der Impfung fürchten.
Versteh nicht so ganz warum du mir dies erklärst. War mir klar und ändert nichts an meiner Aussage. Trotzdem danke.
Edit:
Ah, dann hab ich das falsch interpretiert. Sry
Mit # meinte ich, dass ich deine Aussagen teile und wollte das noch um meine Meinung ergänzen. War in dem Sinne kein Diskussionsbeitrag an dich oder sowas
Original von JuppHeinrich78
Original von Penishaubize
Original von JuppHeinrich78
Ich errechne mir die Sterblichkeit einfach aus dem aktuellen täglichen Situationsbericht des RKI vom 04.1.2021 (Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Jan_2021/2021-01-04-de.pdf?__blob=publicationFile
Gesamte bestätigte Fälle mit Sars-Cov-2: 1.775.513
Davon gestorben: 34.574
Macht eine Sterblichkeit von 1,95%
Demzufolge also eine Überlebenschance von 98,05% der Infizierten und anzumerken, ohne Impfstoff.Das ergibt aber nicht die reale Sterblichkeit, sondern nur das Verhältnis aus bestätigten Fällen gegen Todeszahlen. Das ist natürlich weit weg von der Realität bei einer Krankheit, wo die meisten Fälle mild verlaufen und niemals durch Tests bestätigt werden können. Einen Faktor 5-10 für die Dunkelziffer je nach Infektionsgeschehen ist durchaus realistisch und damit wäre die Sterblichkeit dann eher zwischen 0.2 und 0.4%.
Dann wäre das ja noch absurder, was die Regierung da meiner Meinung nach abzieht, wenn die Sterblichkeit von allen Infizierten in Deutschland bei 0,2 -0,4% liegt. Und resultierend aus diesen 0,2 -0,4% wollen sie 60% der grösstenteils gesunden deutschen Bevölkerung Pflichtimpfen. Aussage Merkel dazu: Es wird keine Impfpflicht geben, aber wenn sich nicht 40,50,60% impfen lassen, werden wir sehr lange eine Maske tragen. Video:
Klingt für mich nach Impflicht mit Druckmittel.
Um mal bei Deinen Zahlen zu bleiben... Bei der Abwägung Corona durchlaufen zu lassen oder zu Impfen hast Du bei Corona auf der Schadensseite 320k Tote und sehr viele mit langzeitschäden. Was erwartest Du von der Impfung um davon auszugehen, dass diese schlimmer ist?
Btw. wären 0,4% Tote wohl nachdem was man weiß zu niedrig geht eher richtung 1%
Original von domano
Spoiler
Original von JuppHeinrich78
Original von Penishaubize
Original von JuppHeinrich78
Ich errechne mir die Sterblichkeit einfach aus dem aktuellen täglichen Situationsbericht des RKI vom 04.1.2021 (Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Jan_2021/2021-01-04-de.pdf?__blob=publicationFile
Gesamte bestätigte Fälle mit Sars-Cov-2: 1.775.513
Davon gestorben: 34.574
Macht eine Sterblichkeit von 1,95%
Demzufolge also eine Überlebenschance von 98,05% der Infizierten und anzumerken, ohne Impfstoff.Das ergibt aber nicht die reale Sterblichkeit, sondern nur das Verhältnis aus bestätigten Fällen gegen Todeszahlen. Das ist natürlich weit weg von der Realität bei einer Krankheit, wo die meisten Fälle mild verlaufen und niemals durch Tests bestätigt werden können. Einen Faktor 5-10 für die Dunkelziffer je nach Infektionsgeschehen ist durchaus realistisch und damit wäre die Sterblichkeit dann eher zwischen 0.2 und 0.4%.
Dann wäre das ja noch absurder, was die Regierung da meiner Meinung nach abzieht, wenn die Sterblichkeit von allen Infizierten in Deutschland bei 0,2 -0,4% liegt. Und resultierend aus diesen 0,2 -0,4% wollen sie 60% der grösstenteils gesunden deutschen Bevölkerung Pflichtimpfen. Aussage Merkel dazu: Es wird keine Impfpflicht geben, aber wenn sich nicht 40,50,60% impfen lassen, werden wir sehr lange eine Maske tragen. Video:
Klingt für mich nach Impflicht mit Druckmittel.
Um mal bei Deinen Zahlen zu bleiben... Bei der Abwägung Corona durchlaufen zu lassen oder zu Impfen hast Du bei Corona auf der Schadensseite 320k Tote und sehr viele mit langzeitschäden. Was erwartest Du von der Impfung um davon auszugehen, dass diese schlimmer ist?
Btw. wären 0,4% Tote wohl nachdem was man weiß zu niedrig geht eher richtung 1%
Absolut dieses. Muss man sich auch keine - mitunter vermutlich eh überholte Studien - anschauen, sondern nur in besonders betroffene Regionen schauen, um das zu erkennen.
Z.B. New Jersey hat 8,8Mio Einwohner und 19.523 Tote. Das allein sind ja schon 0,22%. Kann man jetzt natürlich auch behaupten, dass die einfach schon stark in Richtung 100% unterwegs sind, was infizierte Bevölkerung angeht oder man zieht zumindest mal in Erwägung, dass die Sterblichkeit wohl näher an 1% liegt als an 0%.
Original von Schnicker
Original von domano
Spoiler
Original von JuppHeinrich78
Original von Penishaubize
Original von JuppHeinrich78
Ich errechne mir die Sterblichkeit einfach aus dem aktuellen täglichen Situationsbericht des RKI vom 04.1.2021 (Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Jan_2021/2021-01-04-de.pdf?__blob=publicationFile
Gesamte bestätigte Fälle mit Sars-Cov-2: 1.775.513
Davon gestorben: 34.574
Macht eine Sterblichkeit von 1,95%
Demzufolge also eine Überlebenschance von 98,05% der Infizierten und anzumerken, ohne Impfstoff.Das ergibt aber nicht die reale Sterblichkeit, sondern nur das Verhältnis aus bestätigten Fällen gegen Todeszahlen. Das ist natürlich weit weg von der Realität bei einer Krankheit, wo die meisten Fälle mild verlaufen und niemals durch Tests bestätigt werden können. Einen Faktor 5-10 für die Dunkelziffer je nach Infektionsgeschehen ist durchaus realistisch und damit wäre die Sterblichkeit dann eher zwischen 0.2 und 0.4%.
Dann wäre das ja noch absurder, was die Regierung da meiner Meinung nach abzieht, wenn die Sterblichkeit von allen Infizierten in Deutschland bei 0,2 -0,4% liegt. Und resultierend aus diesen 0,2 -0,4% wollen sie 60% der grösstenteils gesunden deutschen Bevölkerung Pflichtimpfen. Aussage Merkel dazu: Es wird keine Impfpflicht geben, aber wenn sich nicht 40,50,60% impfen lassen, werden wir sehr lange eine Maske tragen. Video:
Klingt für mich nach Impflicht mit Druckmittel.
Um mal bei Deinen Zahlen zu bleiben... Bei der Abwägung Corona durchlaufen zu lassen oder zu Impfen hast Du bei Corona auf der Schadensseite 320k Tote und sehr viele mit langzeitschäden. Was erwartest Du von der Impfung um davon auszugehen, dass diese schlimmer ist?
Btw. wären 0,4% Tote wohl nachdem was man weiß zu niedrig geht eher richtung 1%
Absolut dieses. Muss man sich auch keine - mitunter vermutlich eh überholte Studien - anschauen, sondern nur in besonders betroffene Regionen schauen, um das zu erkennen.
Z.B. New Jersey hat 8,8Mio Einwohner und 19.523 Tote. Das allein sind ja schon 0,22%. Kann man jetzt natürlich auch behaupten, dass die einfach schon stark in Richtung 100% unterwegs sind, was infizierte Bevölkerung angeht oder man zieht zumindest mal in Erwägung, dass die Sterblichkeit wohl näher an 1% liegt als an 0%.
Wobei einige dann argumentieren, ob die 19.523 wirklich an Corona oder nur mit Corona gestorben sind.
Man kann argumentieren wie man will. Wichtig ist was die Wissenschaft belegt und da ist man halt eben je nach Zusammensetzung der Bevölkerung bei ca. 1% da gibts auch kaum Daten die dagegen sprechen. DIe These dass die Leute mit statt an Corona sterben, wird auch durch die Übersterblichkeitsstatistiken widerlegt. Wer sich dafür wirklich interessiert sollte sich den Nature Artikel durchlesen, der vor einigen seiten hier gepostet wurde.
Außerdem gehts mir auch gar nicht so genau um den %-Satz sondern darum, was die Impfkritiker denken, was an einer Impfung schlimmer sein könnte als die Todesfälle bzw. langzeitwirkungen.
Original von domano
Man kann argumentieren wie man will. Wichtig ist was die Wissenschaft belegt und da ist man halt eben je nach Zusammensetzung der Bevölkerung bei ca. 1% da gibts auch kaum Daten die dagegen sprechen. DIe These dass die Leute mit statt an Corona sterben, wird auch durch die Übersterblichkeitsstatistiken widerlegt. Wer sich dafür wirklich interessiert sollte sich den Nature Artikel durchlesen, der vor einigen seiten hier gepostet wurde.Außerdem gehts mir auch gar nicht so genau um den %-Satz sondern darum, was die Impfkritiker denken, was an einer Impfung schlimmer sein könnte als die Todesfälle bzw. langzeitwirkungen.
Dazu gibt es ja schon Umfragen. Generell wird die Wahrscheinlichkeit einer schweren Coronaerkrankung unterschätzt (weil man kaum Leute persönlich mit Coronaerkrankung kennt, die Leute alt waren, man sich generell sehr sicher fühlt, nicht informiert ist etc.). Zwar ist das Risiko sehr gering, aber das Risiko einer Impfung wird MASSIV überschätzt (weil die Leute nicht informiert sind, weil sie keine Erfahrung mit Impfungen/Nebenwirkungen haben, weil sie sich den Prozess der Impfentwicklung nich angeschaut haben etc.). Die Ängste sind größtenteils diffus und die Leute können die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines negativen Ereignisses aufgrund einer Impfung auch gar nicht mit einer Prozentzahl beziffern, bzw. die Prozentzahl ist viel hoch.
Führend sind:
1) Eingriff ins Ergbgut
2) Irgendwelche Langzeitwirkungen
Generell besteht eine gewisse Skepsis in der Bevölkerung gegenüber Impfungen. Die vermehrten Ängste bezüglich der Coronaimpfung rühren daher, dass der Impfstoff neu ist und schnell entwickelt wurde. Das hat aber nicht zwingend Auswirkungen auf die Gefährlichkeit des Impfstoffs. "Neu" heißt nicht zwingend schlechter. Außerdem ist "neu" relativ (das Verfahren ist ja nicht neu). "Schnell" heißt auch nicht zwingend schlechter. Es ist mehr Geld in die Entwicklung reingeflossen und Prozesse konnten dadurch beschleunigt werden.
Bin gerade über die Irlandzahlen gestolpert.. Irland galt bis Weihnachten als positives Beispiel in Europa, da im Oktober schnell harte Maßnahmen verabschiedet wurden. Dann wurde im Dezember wieder gelockert mit dem Ergebnis, dass die Infektionszahlen von Mitte Dezember 300 im Schnitt pro Tag auf heute 4,5k pro Tag hochgingen, Tendenz expotenziell steigend. Finde ich ehrlich gesagt ziemlich krass und bringt mich zu dem Schluss, dass wir über den Winter wohl nur mit strengen Maßnahmen kommen. Auch krass wie schnell man vom Vorbild zu einem Land mit einer der höchsten Inzidenzen wird. Aktuell liegt die Inzidenz bei 320/ 100k in 7 Tagen.
Anbei noch zwei Links zu Irland:
https://www.n-tv.de/panorama/Das-irische-Lockdown-Wunder-war-eine-Illusion-article22271299.html
https://www.worldometers.info/coronavirus/country/ireland/
Darauf gestoßen bin ich über diese Tabelle:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1180169/umfrage/laender-mit-den-meisten-coronainfektionen-in-der-letzten-woche-in-europa/
Da auch interessant, dass wir als Deutschland im Vergleich immer noch recht gut dastehen.
Original von DarkZonk
Original von Mizzzzz
Nicht wenige Gastronomen, Geschäfte, Kulturbetriebe haben im Sommer unglaublich viel Geld investiert, Belüftungsanlagen, Hygienekonzepte, Mitarbeiterschulungen, und jetzt müssen sie schließen, selbst Außenflächen, Karl Lauterbach fordert »unbefristet«, bis die Zahlen sinken. Dagegen kann jeder neuntklassige Chef ganz legal seine Mitarbeitenden im Büro antreten und acht Stunden anderthalb Meter voneinander entfernt maskenlos arbeiten lassen. Diese Inkonsistenz ist unverschämt.
Wenn dann auch noch regelmäßig Bilder von Corona-Leugner-Demos durch die Medien fliegen, wo die Polizei nicht auch nur das Allergeringste gegen mangelnden Abstand und fehlende Masken unternimmt – dann handelt es sich um ein fatales Symbol: Die Regeln und ihre Durchsetzung richten sich nur dann nach einer wissenschaftlichen Logik, wenn es reinpasst und geringen Widerstand verspricht. Dort aber extra hart(...)
(...)Kontrollhybris ist es, diese Mischung aus Selbstüberschätzung, mangelnder Nachvollziehbarkeit und Kleinwurstigkeit bei gleichzeitig auftrumpfender Regulierungsautorität, die die Menschen rasend macht. Deshalb reagieren so viele Leute auf die bisher nicht allzu schlimm scheinenden Unregelmäßigkeiten beim Impfstart so heftig: Man kann darin ein bekanntes Muster erkennen. Es ist das Muster des Verbockens mit Anlauf. Begleitet durch gegenseitige, offenbar parteipolitisch motivierte Vorwürfe innerhalb der GroKo(...)
Joa... danke, Sascha.
Fein auf den Punkt!
#2!!!
Ich habe auch keinen Bock mehr, mich an die neuen Regeln zu halten.
Probleme sind genau, was Lobo beschreibt:
1. Inkonsistente Regeln. Restaurants zu, aber bei Home Office nichtmal 50% Home Office Pflicht? (Die nach dem "Training" im ersten Lockdown on jedem Büro-Unternehmen erwartbar ist).
2. Kein Vorangehen mit gutem Beispiel. Digitalisierung der Behörden, Schulen ging langsam voran dieses Jahr. Kein Stück hat man sich vom Föderalismus gelöst, um bspw. gemeinsame, bundesweite Investments in Digitalisierung voranzutreiben. Und auch als der Lockdown absehbar war, haben Behörden nicht gesagt: "Gut, gehen wir mal mit gutem Beispiel voran und schicken soviel wie möglich ins Home Office"
3. Basis-Regeln werden nicht konsequent eingehalten, dafür aber kleinliche neue Regeln eingeführt. Die Großhochzeiten fanden in rauen Mengen statt, und harter Strafen gab es da nicht. Aber jetzt sollen die normalen, regeltreuen Bürger sich nicht mehr als Paare treffen können, sondern ein Partner muss zuhause bleiben.
4. Dazu die ganzen Fails bei der Impfstoffbeschaffung.
Einfach beschämend, dumm und entfremdend.
Ich halte mich nur noch an Regeln, die ich selbst für sinnhaft halte.
Original von domano
Außerdem gehts mir auch gar nicht so genau um den %-Satz sondern darum, was die Impfkritiker denken, was an einer Impfung schlimmer sein könnte als die Todesfälle bzw. langzeitwirkungen.
Ich kann da nur für mich sprechen.
Ich werde mich so schnell es eben geht impfen lassen aber meine Kinder eben nicht.
Meine Kinder sind gegen alles geimpft, aber für mich ist eine jahrzehnte lang bewährte Impfung gegen z.B. Masern oder Keuchhusten was anderes als der in kürzester Zeit entwickelten und zugelassenen Corona Impfstoff!
Meine Kinder müssten dann nämlich 80+ Jahre mit irgendwelchen Folgen leben wie z.B. im Fall von Pandemrix
Und dann heißt es halt Pech gehabt oder tja haben wir und unser Medikament nichts mit zu tun.
Die aktuellen Impfstoffe sind für Kinder auch noch gar nicht gestestet und freigegeben. Generell ist eine Corona Impfung für Kinder ggf. auch gar nicht sooo sinnvoll, da es eben sehr harmlos verläuft und zudem eine gewisse Immuniersung über Ansteckung für das Immunsystem insg. auch gar nicht so schlecht ist. Drosten meinte z.B. dass es denkbar wäre, dass es bald Impfungen gegen "harmlose" Erkältungsviren geben könnte, was Erkältungen von Erwachsenen deutlich reduzieren würde. Aber selbst eine 100% safe Impfung wäre, dann für Kinder nicht unbedingt zu empfehlen, da Ansteckungen eben für die Immunisierung im Kindersalter wichtig sind
Original von Schnicker
Absolut dieses. Muss man sich auch keine - mitunter vermutlich eh überholte Studien - anschauen, sondern nur in besonders betroffene Regionen schauen, um das zu erkennen.Z.B. New Jersey hat 8,8Mio Einwohner und 19.523 Tote. Das allein sind ja schon 0,22%. Kann man jetzt natürlich auch behaupten, dass die einfach schon stark in Richtung 100% unterwegs sind, was infizierte Bevölkerung angeht oder man zieht zumindest mal in Erwägung, dass die Sterblichkeit wohl näher an 1% liegt als an 0%.
Bei ca. 0.4% müsste die Hälfte der Bevölkerung infiziert gewesen sein. Das ist schon im Bereich des Möglichen.
Nimm sonst Tschechien. Die haben 12436 Todesfälle auf 776967 positiv Getestete. Bei den 0.4% würde das eine Dunkelziffer von 4 bedeuten. Das ist am unteren Ende was das RKI für Deutschland als Dunkelziffer schätzt (4-6). Da Tschechien einen deutlich höheren Anteil an positiven Tests hat als Deutschland (an manchen Tagen sogar über 50%), muss man für Tschechien sogar von einer noch höheren Dunkelziffer ausgehen.
Wenn man das jetzt für Deutschland rechnet. Wir haben 1.8kk Infizierte und 37835 Tote. Da es natürlich bekannte Infizierte gibt die sterben werden, kann man da vielleicht noch ca. 5000 dazu addieren, macht also 43k Tote. Bei einer Dunkelziffer von 5 (wahrscheinlich ist sie jetzt sogar höher, da die 4-6 Schätzung von Wieler von Anfang Dezember stammt) macht das für Deutschland also eine Sterberate von knapp 0.5%.
Original von Wody
Spoiler
Original von Schnicker
Absolut dieses. Muss man sich auch keine - mitunter vermutlich eh überholte Studien - anschauen, sondern nur in besonders betroffene Regionen schauen, um das zu erkennen.Z.B. New Jersey hat 8,8Mio Einwohner und 19.523 Tote. Das allein sind ja schon 0,22%. Kann man jetzt natürlich auch behaupten, dass die einfach schon stark in Richtung 100% unterwegs sind, was infizierte Bevölkerung angeht oder man zieht zumindest mal in Erwägung, dass die Sterblichkeit wohl näher an 1% liegt als an 0%.
Bei ca. 0.4% müsste die Hälfte der Bevölkerung infiziert gewesen sein. Das ist schon im Bereich des Möglichen.
Nimm sonst Tschechien. Die haben 12436 Todesfälle auf 776967 positiv Getestete. Bei den 0.4% würde das eine Dunkelziffer von 4 bedeuten. Das ist am unteren Ende was das RKI für Deutschland als Dunkelziffer schätzt (4-6). Da Tschechien einen deutlich höheren Anteil an positiven Tests hat als Deutschland (an manchen Tagen sogar über 50%), muss man für Tschechien sogar von einer noch höheren Dunkelziffer ausgehen.
Wenn man das jetzt für Deutschland rechnet. Wir haben 1.8kk Infizierte und 37835 Tote. Da es natürlich bekannte Infizierte gibt die sterben werden, kann man da vielleicht noch ca. 5000 dazu addieren, macht also 43k Tote. Bei einer Dunkelziffer von 5 (wahrscheinlich ist sie jetzt sogar höher, da die 4-6 Schätzung von Wieler von Anfang Dezember stammt) macht das für Deutschland also eine Sterberate von knapp 0.5%.
Ich hatte zunächst nur auf der Seite der Johns Hopkins-Universität geschaut, da ist für New Jersey die Rede von ~58k "Genesenen" und ich hatte angenommen, dass dann auch die Positivfälle irgendwo in dem Bereich sind, das ist aber falsch. New Jersey hat tatsächlich ~550k bestätigte Fälle, also fast 10mal mehr, was bei 0,5% Sterblichkeit eine Dunkelziffer von 8 bedeuten würde und nicht ~75.
Ich habe jetzt genauer nachgeschaut, die Positivrate in New Jersey liegt bei 6,8%, da sie 8,1Mio Tests durchgeführt haben. Bei uns liegt die Positivrate insgesamt bei 5,3% (~1,87 positiv bei 35,1Mio Tests). Wenn man das auf die vom RKI angegebene Dunkelziffer (4-6) umrechnet, bedeutet das für New Jersey eine Dunkelziffer von 5,1 - 7,7. Also ja, wenn die Dunkelziffer vom RKI stimmt, wir das auf New Jersey übertragen und den oberen Rand 7,7 nehmen, dann sind dort u.U. tatsächlich bereits ~48% infiziert und die Sterblichkeit läge dann "nur" bei ~0,46%. Das wäre dann aber halt auch die Untergrenze der prozentualen Sterblichkeit bei dieser Modellrechnung, die natürlich anhand der zu treffenden Annahmen nicht unfehlbar ist.
Die Heinsberg-Studie kam damals zu Beginn der Pandemie übrigens bereits auf eine Dunkelziffer von 5. Wenn sich das über die Monate, trotz Ausbau der Testkapazitäten, tatsächlich nicht gebessert haben sollte, spricht das nicht unbedingt für unsere Teststrategie. Eigentlich würde man erwarten, dass dieser Wert mit der größeren Verfügbarkeit an Tests auch sinkt.
Original von JuppHeinrich78
Original von Paxis
Wie oft muss man jetzt eigentlich noch erklären, dass es nicht um die aktuellen Todeszahlen geht sondern um das Problem der schweren Verläufe die Plätze auf der Intensivstation belegen? Wenn wir nicht mehr in der Lage sind Menschen medizinisch zu versorgen, weil entweder der Platz oder das Personal dafür fehlt, dann sterben plötzlich deutlich mehr. Da geht es auch nicht nur um Corona. Die sind nur der Auslöser. Menschen mit anderen schweren Problemen die eine Intensivstation bräuchten leiden dann genauso darunter.Aber Hauptsache man interpretiert irgendwelche Dinge in Aussagen hinein damit man die momentan haltlose Annahme es würde eine Impfplicht geben weiter vor sich hertreiben kann.
Dann finde ich es aber auch ganz schön trostlos und erbärmlich von der Regierung, darauf hinzuweisen, das es Engpässe in den Kliniken bzw. Intensivbetten gibt, aber dann gleichzeitig im Jahr 2020 einfach mal 20 Krankenhäuser schliesst und die Bettenkapazität um 6000 verringert.
Das kann man dann meiner Meinung nach leider nicht mehr schön reden, das ist dann ein Armutszeugnis.
Hast du einen Link für diese Zahlen von 20 KKH und 6.000 Betten? Beim googlen leider nicht fündig geworden.
An dem Link wäre ich auch interessiert. Eine Diskussion ist ansonsten echt schwierig...
Geht es um stinknormale Krankenhausbetten ohne alles oder um Intensivbetten? Letztere wurden im vergangenen Jahr etliche neu aufgebaut und von ersteren gibt es ca. 500000 in DE. Da kann es durchaus Sinn machen, dass davon, je nach Standort, ein paar wegfallen. Genau so bei den Krankenhäusern. Wichtig ist nur, dass trotzdem eine flächendeckende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sichergestellt ist...
Deutschland ist hier im weltweiten Vergleich ohnehin ziemlich gut aufgestellt.
Aber du willst eh nur schwurbeln und tust so, als wenn die da oben frecherweise Intensivbetten gestrichen haben oder?