Original von topspit
Dass jüngere Jahrgänge früher AZ kriegen. Wenn AZ auch über >65 freigeben wird erhöht das die Nachfrage...
Das stimmt. Dafür wird die erste Gruppe auch schneller durchgeimpft sein.
Original von topspit
Dass jüngere Jahrgänge früher AZ kriegen. Wenn AZ auch über >65 freigeben wird erhöht das die Nachfrage...
Das stimmt. Dafür wird die erste Gruppe auch schneller durchgeimpft sein.
Original von Snookz
Meine Schwiegermutter hat jetzt auch einen Impftermin für Astra Zeneca bekommen. Gehört selbst nicht zur Risikogruppe, pflegt aber ihre Mutter, die dazu gehört.
Welches Bundesland?
Eine Freundin bekommt demnächst ihr Kind. Sie durfte jetzt 2 Personen auswählen, die geimpft werden, damit sie nach der Geburt unterstützt werden kann.
Also falls jemand eine vorgezogene Impfung möchte, wäre das eine Möglichkeit ;).
Original von dak113
Original von JonKing89
Original von GoodGrief
vor ein paar Wochen wurde hier diskutiert und durchgerechnet, wie schnell nun die Impfzentren laufen können.
Nun habe ich hier in 2 Impfzentren selbst als Arzt mitgemacht und war über die sehr gute Organisation positiv überrascht. Der begrenzende Faktor war zu Beginn der Impfstoff und ist es derzeit immer noch etwas. Der Staff sind so +- 40 Leut , also in 2 Schichten eher so 60 pro Tag...Obwohl die Hälfte der Impflinge 80+ ist und die teils im Rollstuhl und teils offensichtlich sehr immobil von Angehörigen angekarrt werden geht es wirklich sehr schnell. Dies waren in einem Zentrum bei 4 Impfstrassen 520 (von 8-20h) und beim anderen bei 5 Impfstrassen 640 (von 8-19h). Wenn demnächst überwiegend die jüngeren und die "gesunden" kommen, wird es noch schneller gehen. Dann wären sicherlich 800 möglich.
Sogar um 17h, wo es wirklich brummte saßen die Leut schon 10min nach dem Ankommen in der "Aufpasszone" nach dem Impfen, wo nur die problematischen, alten Leute oder auch Allergiker noch 30min bliebenSo ab Ende April wird es denke ich auch keinen Mangel mehr an Impfstoff geben und mit dem zusätzlichen Impfen bei den Hausärzten und womöglich wie bereits vorgeschlagen in Betrieben bin ich zuversichtlich, bis zum Herbst mit dieser Impfrunde fertig zu sein.
Mal positives zu hören ist super
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500-600 Impfungen/Tag bei 60 Leuten Staff ist sehr gut?! No offense aber dann muss es ja entweder krassen Overhead geben (>50%) und/oder extrem unproduktiv sein (<2 Impfungen pro Arzt pro Stunde).
Also gut, nochmal für Dich:
es ist alles darauf ausgelegt, dass die Leut+ Begleitpersonen möglichst schnell dort durchgeschleust werden, wie geht das am besten? mit 60 Ärzten? Falsch,so läuft das:
Einer im Parkbereich, der schaut, dass die Leute richtig parken. Das ist ein Großparkplatz, so ähnlich wie vor nem Konzert. Drei Leute Einlasskontrolle, die nichts anderes machen, als die Berechtigungen und Personalausweise kontrollieren und Temperatur messen, auf die Masken schauen und auch mit teils längeren Diskussionen, warum die Begleitperson noch keine Impfung kriegen kann. Dieses begleitet von zwei tatsächlich bewaffnetem Polizisten. Dies führt tatsächlich dazu, dass "laute" Diskussionen kaum stattfinden. Dann 2 Schalter, die die Aufklärungsbögen und Einwilligungsbögen checken, an Impfausweise erinnern, neue ausgeben, Karten einlesen. Dann weitere 2, die die Leute dann zu den "nur kurz" besetzten und weit auseinander stehenden Warteplätzen geleiten und dann rasch auffordern, in die richtige Impfstrasse (das eine Zentrum mit 4, das andere mit 5 Impfstraßen) zu gelangen, hier sind dann tatsächlich der Arzt und eine MFA, die impft. Dahinter 2 Leute, die die Impflinge in Empfang nehmen und zum "Aufpassbereich" für 15- 30min zu geleiten und kurz noch ein paar Sachen erklären, worauf geachtet werden muss. Am Schluss Checkout, wo die Aufklärungsbögen in Empfang genommen werden und dann eingescannt werden, sowie die dann kopierte DinA4 Impfbescheinigung ausgehändigt wird. Zusätzlich noch 2 Rettungssanitäter, die retten können, und nebenan ihren RTW geparkt haben. Dann noch der Raum, in dem 2 Leut den ganzen den Biontech Impfstoff rekonstituieren (zubereiten). Und noch den Oberboss der KV, der dort bereits die nächsten Tage, Wochen incl. Überblick Impfstofflieferung plant, neue Leute den Aufgaben zuweisen, Ärzte einweisen, welcher Impfstoff kommt wieviel? Wieviel Impflinge werden von welcher Gruppe wann eingeplant? Dienstpläne werden erstellt, ggf. geändert, angepasst. Welche Probleme tauchen auf, wo sind noch Wartschlangen? An welcher Stelle muss personell ergänzt, gekürzt werden. Wo kommt abends der übrige Impfstoff hin? D.h. Ersatzlisten führen, die ein Stunde vor Ende angerufen werden (so 10-40 anrufe) jeden Tag, da halt manche nicht gekommen sind. Muss das Spezialtransportauto kommen, welches erschütterungsfrei fahren kommen, um zum nächsten und übernächsten Wohnheim für Behinderte zu fahren und abends weiter zu impfen. Dann sind mir sicherlich das Reinigungspersonal gar nicht aufgefallen, die dort 2x am Tag durchwischen müssen. Und dann rechnest du alles x2, da der Laden morgens um 7h öffnet und abends um 20h schliesst, aber danach noch die übrig gebliebenen Dosen verimpft werden. Die ganzen Impfungen müssen dann übrigens auch tagesgleich dem RKI gemeldet werden. Dann gibt es aktuell noch sog. "Geisterbuchungen", d.h. Leute haben eine Terminbescheinigung, jedoch wegen Softwarepanne in den ersten Tagen der Onlinebuchung weiß das Impfzentrum nichts davon. D.H. es kann sein, dass am Schluss des Tages zuwenig Impfstoff dasein könnte, dann also: andere Zentren abtelefonieren, Impfstoff tagsüber rüberschaffen, also extrem viel Organisation.Insgesamt komm ich da locker auf 50/60 Leute, da in 2 Schichten gearbeitet wird.
Wenn die Ü80 Gruppe incl. Rolator und Rollstuhlcrew geschafft ist, und schwer kranke von den Hausärzten übernommen werden können, dann wird tatsächlich eine 2-3 Minuten Taktung funktionieren und bei 4 Impfstrassen gute 800 möglich sein. Derzeit ist dies bei uns noch aufgrund der Impfstoffmenge noch nicht möglich. Das mit dem möglichst schnell rein und wieder raus klappt ausgezeichnet: 12 Min bis zum Pieks. Das finde ich ausserordentlich gut!
Aber ja klar, 2 Impfungen in der Stunde pro Arzt
Und immer vom schlechtesten ausgehen. Schreiben ja alle vom "Impfchaos" in der Bananenrepublik. Muss wohl was dran sein, wenn überall alle von allen abschreiben.
Wobei, wenn ab nächster Woche die Lehrer kommen, mal schauen, ob´s da mit der 3 Minutentaktung wirklich klappt?
Original von TBone98
Was soll jetzt mit der Empfehlung nicht mehr so einfach möglich sein?
Das was topspit schreibt. Wir haben ja noch genug 65+, die auch geimpft werden wollen, weshalb die wegen des höheren Risikos auch zuerst an der Reihe sein sollten.
Original von JohnK78
Original von Snookz
Meine Schwiegermutter hat jetzt auch einen Impftermin für Astra Zeneca bekommen. Gehört selbst nicht zur Risikogruppe, pflegt aber ihre Mutter, die dazu gehört.Welches Bundesland?
Hessen und war auch nur wegen der Pflege möglich.
Eine einzelne Impfstraße mag OK funktionieren. Dennoch ist sehr wahrscheinlich, dass der deutsche Sicherheits- und Bürokratie-Wahn auch dort wirkt und pragmatische Länder wie Israel mit der Hälfte des Personals auskommen würden.
Und im großen und ganzen machen wir halt tatsächlich einen schlechten Job beim impfen. Das mag nicht dem einzelnen Arzt anzulasten sein, ist in der Gesamtbetrachung aber offenkundig.
Danke GoodGrief.
Ist wie gesagt keine Kritik an dir aber ihr könnt mir doch nicht erzählen, dass der Prozess personaleffizient ist.
Allein 10 „Mitarbeiter“ sind nötig bis der Patient mal beim Arzt ankommt, davon einer nur für Parkplätze - und das bei 300 Leuten pro Schicht also rund 40 pro Stunde. Bei den Maßstäben müsste ja jeder Supermarkt ne ganze Armee an Parkeinweisern beschäftigen. Die 40 Leute pro Stunde benötigen dann wiederum 3 + 2 Mitarbeiter um Persos zu kontrollieren. Seriously, die sind doch 95% nur mit Kaffeeklatsch und Nasebohren beschäftigt.
Die ganzen „Nasebohrer“, Parkplatzeinweiser haben alle nur ein Ziel:
Den begrenzte Ressource Arzt so gut es geht auszulasten.
Was bringt es dir das ganze „unnötige“ Personal zu streichen? Der Arzt/MFA kann dann auch nicht schneller impfen. Eher würde die Impf Kapazität noch runter gehen.
Hier nochmal der zusammengedampfte Extract:
Wenn die Ü80 Gruppe incl. Rolator und Rollstuhlcrew geschafft ist, und schwer kranke von den Hausärzten übernommen werden können, dann wird tatsächlich eine 2-3 Minuten Taktung funktionieren und bei 4 Impfstrassen gute 800 möglich sein. Derzeit ist dies bei uns noch aufgrund der Impfstoffmenge noch nicht möglich. Das mit dem möglichst schnell rein und wieder raus klappt ausgezeichnet: 12 Min bis zum Pieks. Das finde ich ausserordentlich gut!
Original von dak113
Danke GoodGrief.
Ist wie gesagt keine Kritik an dir aber ihr könnt mir doch nicht erzählen, dass der Prozess personaleffizient ist.
Allein 10 „Mitarbeiter“ sind nötig bis der Patient mal beim Arzt ankommt, davon einer nur für Parkplätze - und das bei 300 Leuten pro Schicht also rund 40 pro Stunde. Bei den Maßstäben müsste ja jeder Supermarkt ne ganze Armee an Parkeinweisern beschäftigen. Die 40 Leute pro Stunde benötigen dann wiederum 3 + 2 Mitarbeiter um Persos zu kontrollieren. Seriously, die sind doch 95% nur mit Kaffeeklatsch und Nasebohren beschäftigt.
Finde deine anmaßungen ziemlich ekelhaft, dazu immer neue Ausflüchte, selbst wenn der doc es dir erklärt. Wenn das ganze Personal nicht da wäre und die Ärzte als wichtigste Ressource Wartezeiten hätten würdest du auch meckern und das sogar zurecht.
Die Rückmeldungen der Geimpften über unsere Impfzentren in der Gegend ist praktisch durchweg positiv.
Dies hat eine wichtige Sogwirkung und spricht sich schnell rum.
Dies würde nicht so gut funktionieren, wenn alle im Dauerstress sind.
Btw, wie geht Nasebohren mit ffp Maske? Hab ich probiert, klappt nicht gut
Original von Xantos
Eine einzelne Impfstraße mag OK funktionieren. Dennoch ist sehr wahrscheinlich, dass der deutsche Sicherheits- und Bürokratie-Wahn auch dort wirkt und pragmatische Länder wie Israel mit der Hälfte des Personals auskommen würden.Und im großen und ganzen machen wir halt tatsächlich einen schlechten Job beim impfen. Das mag nicht dem einzelnen Arzt anzulasten sein, ist in der Gesamtbetrachung aber offenkundig.
Dass wir uns beim Thema Impfungen aktuell nicht mit Ruhm bekleckern ist offensichtlich. Generell aber immer alles und jeden anzuzweifeln sehr kurzsichtig. Mag sein, dass ein anderes Land mit weniger Personal auskommt. Ich möchte aber nicht erleben wie groß die Kritik ist, wenn Aufklärungsgespräche nicht oder nicht richtig durchgeführt wurden, Dokumentation unzureichend ist oder dergleichen. Dann bist du doch auch wieder der erste, der aufschreit, wie das in einem Land wie Deutschland passieren kann und wieso wir uns mit Israel vergleichen.
Man kann nicht die Datenschutzsituation von China, Impfgeschwindigkeit von Israel und das Pro-Kopf-Einkommen von Luxemburg haben und dabei zeitgleich freie Wahlen. Jedes System hat seine positiven und negativen Aspekte. Alleine dass du destruktive Kritik an der Regierung überhaupt äußern darfst wäre in manchen Ländern, die du als positive Beispiele schon genannt hast, nicht möglich.
Einmal mehr hat der Spiegel einen Artikel verfasst, der die Impfsituation beleuchtet und wie es besser gehen könnte.
Wir leben in Deutschland! Da erwarte ich, dass wir Top sind und nicht nur mittelmaß oder schlechter. Sag mir bitte wo wir wirklich bei der Bewältigung der Krise seit August im Ranking vorne dabei sind?
Digitalisierung?
Impfen?
Ausreichende Corona-Hilfen, die ankommen?
Fahrplan?
Rechtliche Ausgestaltung der Cornaregeln/Verordnungen?
Homeoffice?
Niedrige Zahl Infizierte/Tote?
Schützen der Risikogruppen?
App?
Original von domano
Original von dak113
Danke GoodGrief.
Ist wie gesagt keine Kritik an dir aber ihr könnt mir doch nicht erzählen, dass der Prozess personaleffizient ist.
Allein 10 „Mitarbeiter“ sind nötig bis der Patient mal beim Arzt ankommt, davon einer nur für Parkplätze - und das bei 300 Leuten pro Schicht also rund 40 pro Stunde. Bei den Maßstäben müsste ja jeder Supermarkt ne ganze Armee an Parkeinweisern beschäftigen. Die 40 Leute pro Stunde benötigen dann wiederum 3 + 2 Mitarbeiter um Persos zu kontrollieren. Seriously, die sind doch 95% nur mit Kaffeeklatsch und Nasebohren beschäftigt.Finde deine anmaßungen ziemlich ekelhaft, dazu immer neue Ausflüchte, selbst wenn der doc es dir erklärt. Wenn das ganze Personal nicht da wäre und die Ärzte als wichtigste Ressource Wartezeiten hätten würdest du auch meckern und das sogar zurecht.
Immer neue Ausflüchte - die Diskussion besteht bislang aus einem Antwortpost meinerseits ![]()
Im Übrigen muss ich doch kein Arzt sein, um zu sehen, dass die Impfungen nicht so super dolle laufen, dafür reicht ja der Vergleich mit anderen Ländern. Wenn man sich immer nur zu Missständen äußern dürfte, wenn man selbst Teil des Problems ist, dann würden wir nicht voran kommen.
Und genau das zeigt sich doch in den Schilderungen. Der Arzt will uns hier erklären, dass es im Prinzip genauso viel Personal wie Patienten braucht, damit die Gottgleiche Ressource Arzt nicht überfordert ist.
Wir haben obv. eine Ausnahmesituation und eine simple Impfung kann nichts sein, wofür ich 30 MA brauche um genauso viele Patienten zu versorgen.
Original von dak113
Original von domano
Original von dak113
Danke GoodGrief.
Ist wie gesagt keine Kritik an dir aber ihr könnt mir doch nicht erzählen, dass der Prozess personaleffizient ist.
Allein 10 „Mitarbeiter“ sind nötig bis der Patient mal beim Arzt ankommt, davon einer nur für Parkplätze - und das bei 300 Leuten pro Schicht also rund 40 pro Stunde. Bei den Maßstäben müsste ja jeder Supermarkt ne ganze Armee an Parkeinweisern beschäftigen. Die 40 Leute pro Stunde benötigen dann wiederum 3 + 2 Mitarbeiter um Persos zu kontrollieren. Seriously, die sind doch 95% nur mit Kaffeeklatsch und Nasebohren beschäftigt.Finde deine anmaßungen ziemlich ekelhaft, dazu immer neue Ausflüchte, selbst wenn der doc es dir erklärt. Wenn das ganze Personal nicht da wäre und die Ärzte als wichtigste Ressource Wartezeiten hätten würdest du auch meckern und das sogar zurecht.
Immer neue Ausflüchte - die Diskussion besteht bislang aus einem Antwortpost meinerseits
Im Übrigen muss ich doch kein Arzt sein, um zu sehen, dass die Impfungen nicht so super dolle laufen, dafür reicht ja der Vergleich mit anderen Ländern. Wenn man sich immer nur zu Missständen äußern dürfte, wenn man selbst Teil des Problems ist, dann würden wir nicht voran kommen.
Und genau das zeigt sich doch in den Schilderungen. Der Arzt will uns hier erklären, dass es im Prinzip genauso viel Personal wie Patienten braucht, damit die Gottgleiche Ressource Arzt nicht überfordert ist.
Wir haben obv. eine Ausnahmesituation und eine simple Impfung kann nichts sein, wofür ich 30 MA brauche um genauso viele Patienten zu versorgen.
Was bringt es dir denn weniger Personal einzusetzen? Dadurch wird ja auch nicht schneller geimpft und ja wir haben eine Ausnahmesituation, deshalb finde ich es auch besser eher mehr Personal zur Verfügung zu haben als wenige. Personaleinsparung hilft aus meiner Sicht ja auch nicht die Ausnahmesituation eher zu beenden oder überseh ich da etwas?
Appell zum Widerstand: Richter ruft Bürger auf, sich gegen Corona-Bußgelder zu wehren. Link Text...
Die Gerichte werden so noch weiter absaufen und damit dafür sorgen, dass auch wirklich "relevante" Straftaten verjähren. Schuld sind aber nicht die Gerichte, sondern die Politiker, die in Teilen rechtswidrige Verordnungen erlassen. Wären die Verordnungen sauber, dann würde auch viel weniger geklagt werden, aber tatsächlich bestehen jetzt wirklich gute Chancen, dass man als Bürger öfter vor dem Gericht erfolgreich ist. Zudem ist es auch unfair gegenüber ungebildeten und nicht zahlungskräftigen Bürgern, die rechtswidrig bestraft werden, aber nicht das Geld bzw. know how haben, um sich dagegen zu wehren. Das eine Beispiel in dem Artikel ist krass. Da war das Bußgeld 10mal! so hoch wie rechtlich nach pflichtgemäßen Ermessen gerechtfertigt. So etwas darf auf gar keinen Fall passieren! Sind mehr Klagen erfolgreich, zumal in dieser Höhe, dann wird noch mehr geklagt werden und das führt zu weiterer Überlastung!
der typ hat sich schon mit so vielen offensichtlichen verschwörungstheoretikern gezeigt (beispiel "corona ausschuss" lol), dass man ihm gar keine plattformen für seine politisch motivierte hetze mehr geben sollte.
is halt auch nur ein amtsrichter mit großem ego.
Original von Bierb4ron
der typ hat sich schon mit so vielen offensichtlichen verschwörungstheoretikern gezeigt (beispiel "corona ausschuss" lol), dass man ihm gar keine plattformen für seine politisch motivierte hetze mehr geben sollte.is halt auch nur ein amtsrichter mit großem ego.
Mag ja sein, ändert aber trotzdem nichts an dem derzeitigen Zustand. So eine Klagewelle war sicher vermeidbar und ist definitiv schlecht für das Land.
Original von meistermieses
... vermeidbar und ist definitiv schlecht für das Land.
das ist eine konstante in der deutschen politik, der unbedingt mehr beachtung geschenkt werden sollte. allerdings vermute ich, dass dies in einen thread über die flache erde oder in den politikbereich wegmoderiert wird
Original von shaddiii
Original von Xantos
Eine einzelne Impfstraße mag OK funktionieren. Dennoch ist sehr wahrscheinlich, dass der deutsche Sicherheits- und Bürokratie-Wahn auch dort wirkt und pragmatische Länder wie Israel mit der Hälfte des Personals auskommen würden.Und im großen und ganzen machen wir halt tatsächlich einen schlechten Job beim impfen. Das mag nicht dem einzelnen Arzt anzulasten sein, ist in der Gesamtbetrachung aber offenkundig.
Dass wir uns beim Thema Impfungen aktuell nicht mit Ruhm bekleckern ist offensichtlich. Generell aber immer alles und jeden anzuzweifeln sehr kurzsichtig.
Ich zweifle eben nicht alles und jeden an. Biontech macht einen tollen Job. Israel auch.
Mag sein, dass ein anderes Land mit weniger Personal auskommt. Ich möchte aber nicht erleben wie groß die Kritik ist, wenn Aufklärungsgespräche nicht oder nicht richtig durchgeführt wurden, Dokumentation unzureichend ist oder dergleichen. Dann bist du doch auch wieder der erste, der aufschreit, wie das in einem Land wie Deutschland passieren kann und wieso wir uns mit Israel vergleichen.
Lächerliche Unterstellung. Welche Äußerung von mir liegt denn nahe, dass ich besonderen Wert auf Dokumentation (insb auf Papier, wie es bestimmt stattfindet) oder Aufklärung legen würde.
Genau das Gegenteil. Wenn da die bekannten Impfstoffe geimpft werden, muss vor Ort mMn gar nicht mehr aufgeklärt werden. Jedem ist bekannt, worum es da geht, und jeder kann sich im Vorfeld über die Impfung etc informieren.
Ist deine haltlose Unterstellung da vielleicht eine Projektion, weil du so bürokratischen nonsense selbst wichtig findest? Oder geht es dir nur um irgendeinen Strohhalm, den Wahnsinn zu verteidigen, der sich in der ganzen Krise bei unserer Regierung und Verwaltung offenbart?
Man kann nicht die Datenschutzsituation von China, Impfgeschwindigkeit von Israel und das Pro-Kopf-Einkommen von Luxemburg haben und dabei zeitgleich freie Wahlen.
Wow. Du bist dir echt nicht zu schade für die Line "andere Länder machen das nur besser, weil sie böse Autokratien sind"?
Was genau ist denn an UK oder Israel hier genau so schlimm?
Jedes System hat seine positiven und negativen Aspekte. Alleine dass du destruktive Kritik an der Regierung überhaupt äußern darfst wäre in manchen Ländern, die du als positive Beispiele schon genannt hast, nicht möglich.
Als positive Beispiele habe ich UK und Israel genannt. Länder mit Meinungsfreiheit. Bitte zitiere mich doch, wenn du mir sowas unterstellst.
Auch geil ist deine Logik, dass man nichts von anderen Ländern lernen kann. Nach deiner Logik kann man sich nur für das Gesamtpaket entscheiden. Datenschutz-Reform und Digitalisierung der Behörden sind für dich anscheinend ein Automatismus, der in die Diktatur führt.
Das klingt bei dir nach einfältiger Verteidigung der Regierung und nach "am deutschen Wesen soll die Welt genesen" -- wenn andere Länder etwas besser machen, ist das bei dir kein Vorbild, sondern führt in den Abgrund. Was wir schlecht machen darf man nicht kritisieren, weil man damit eine Diktatur möchte. Das ist echt Facepalm hoch zehn.