@topgamer: ohne irgendwas inhaltlich zu bewerten, danke fĂŒr die stets gute Aufbereitung von Daten und Quellen in deinen Posts!đđ»
Original von airknight89
Jetzt wo ich die Survival Rate gesehen habe, muss ich natĂŒrlich feststellen, dass ich seit nem Jahr auf einem Irrweg war. NatĂŒrlich handelt es sich bei Covid um eine gemeine, grassierende Seuche. NatĂŒrlich waren alle restriktiven, autoritĂ€ren MaĂnahmen mehr als angebracht, weil natĂŒrlich ist das was vollkommen Neues, dass >13% der Leute 79+ an einer Virus Erkrankung sterben können. Sowas hat es vorher noch nie gegeben.
NatĂŒrlich befĂŒrworte ich jetzt auch die kommende Testpflicht. Ich wĂŒrde jedoch einen Schritt weiter gehen und eine Testpflicht fĂŒr HIV, Syphilis, Herpes Zoster, Hepatitis, Influenza, Ebola, Tollwut, Tuberkulose, Tripper, Malaria, Mumps, Masern, Windpocken, Norovirus und Rhinovirus aussprechen.
#safetyfirst
Jetzt mal im Ernst; in einem Poker Forum wĂŒrde ich erwarten, dass ein GroĂteil der Leute in der Lage sein sollte Zahlen lesen und deuten zu können und dass man bestenfalls Bullshit erkennt, wenn man offensichtlichen Bullshit sieht.
Wie wĂ€re die survival Rate wenn es keine freien Betten im KH mehr gibt? Was hĂ€tte das fĂŒr heute gut behandelbare Krankheiten wie Herzinfarkte/SchlaganfĂ€lle wenn es keine Betten mehr gibt?
Original von Topgamer
Original von alwayswinning1111
https://twitter.com/Der_Waeller/status/1375570290713976833Es gibt Neues aus Streecks Welt des Wahnsinns: In dieser wunderbaren Kostprobe bezeichnet er B1.1.7 als "langen Schnupfen, der nicht mehr so gefĂ€hrlich ist." Das ist der Topberater fĂŒr Deutschlands Politiker in der 3. Welle. Herzlichen GlĂŒckwunsch und gute Nacht Deutschland!
Streeck klÀrt auf wie sich das mit Mutationen im allgemeinen bei Viren verhÀlt, was nunmal die gÀngige Lehrmeinung ist.
Er erklÀrt das exakt, wie Prof. Drosten es schon vor vielen vielen Jahren erklÀrt hat:
Danke! Es gibt sicher Argumente fĂŒr schĂ€rfere und weniger scharfe MaĂnahmen, aber dieses aus dem Kontext reiĂen von Aussagen ist einfach ein unfassbar erbĂ€rmlicher Stil.
Imperfect Vaccination Can Enhance the Transmission of Highly Virulent Pathogens
Die aktuellen Impfstoffe fĂŒhren ja nicht zu einer sterilen ImmunitĂ€t (keine infektion mehr) sondern nur zu einer klinischen ImmunitĂ€t (keine/mildere Symptome).
Wie bereits von Streck oder Drosten beschrieben, werden Viren normalerweise mit der Zeit weniger gefÀhrlich, könnten aber ansteckender wÀren. Also das was Streck sagt wenn er meint "langen Schnupfen der nicht mehr so gefÀhrlich ist".
Mit Impfungen greift man aber in diesen natĂŒrlichen Evolutionsprozess ein. Erzeugt man eine sterile ImmunitĂ€t, ist dies kein Problem.
Da aber keine sterile ImmunitĂ€t erzeugt wird, sondern geimpfte weiterhin TrĂ€ger des Viruses sein können, kann dies dazu fĂŒhren das die Mutationen nicht wie normal, ansteckender aber weniger gefĂ€hrlich werden, sondern im Gegenteil, sich gefĂ€hrlichere Mutationen verbreiten, was dann gerade dazu fĂŒhren kann, dass diese Mutationen fĂŒr ungeimpfte gefĂ€hrlicher Tödlicher werden.
Daher auch die Kritik, am hinauszögern bzw weglassen der zweiten Impfdosis, da dies zusÀtzlich dazu beitragen kann.
Warum das so ist?
Sehr tödlichen StĂ€mmen von Viren wird durch die Impfungen erlaubt, sich weiter auszubreiten. Normalerweise, wĂŒrden sie durch den Wirtstod nicht so eine hohe Verbreitung finden. Da die Impfung aber den Wirtstod verhindert, nicht jedoch die Infektion, verbreiten sie sich weiterhin, was eben besonders gefĂ€hrlich fĂŒr ungeimpfte Personen ist.
Und auch hier nochmal der Hinweis, niemand geht im Moment davon aus, dass wir Corona einfach besiegen können, wenn wir uns jetz alle einmal mit den aktuellen Impfstoffen geimpft lassen haben, sondern eher davon dass es irgentwann vergleichbar mit den Grippeimpfungen lÀuft.
Daher sind auch neue Mutationen, gegen die die aktuellen Impfstoffe nicht oder weniger wirken, kein Grund zur Panik, sondern das was man vorher schon postulierte.
Was mir allerdings wirklich etwas Sorgen bereitet, sind die weiter oben beschriebenen Mechanismen, wobei mir da auch nichts anderes bleibt als zu hoffen dass es eben nicht so kommt. WĂ€re natĂŒrlich bitter wenn wir aus Angst vor dem urpsrĂŒnglichen Mutationen, am ende eine viel gefĂ€hrlichere und resistentere Krankheit erschaffen.
Original von Topgamer
Imperfect Vaccination Can Enhance the Transmission of Highly Virulent PathogensDie aktuellen Impfstoffe fĂŒhren ja nicht zu einer sterilen ImmunitĂ€t (keine infektion mehr) sondern nur zu einer klinischen ImmunitĂ€t (keine/mildere Symptome).
Wie bereits von Streck oder Drosten beschrieben, werden Viren normalerweise mit der Zeit weniger gefÀhrlich, könnten aber ansteckender wÀren. Also das was Streck sagt wenn er meint "langen Schnupfen der nicht mehr so gefÀhrlich ist".
Mit Impfungen greift man aber in diesen natĂŒrlichen Evolutionsprozess ein. Erzeugt man eine sterile ImmunitĂ€t, ist dies kein Problem.
Da aber keine sterile ImmunitĂ€t erzeugt wird, sondern geimpfte weiterhin TrĂ€ger des Viruses sein können, kann dies dazu fĂŒhren das die Mutationen nicht wie normal, ansteckender aber weniger gefĂ€hrlich werden, sondern im Gegenteil, sich gefĂ€hrlichere Mutationen verbreiten, was dann gerade dazu fĂŒhren kann, dass diese Mutationen fĂŒr ungeimpfte gefĂ€hrlicher Tödlicher werden.Daher auch die Kritik, am hinauszögern bzw weglassen der zweiten Impfdosis, da dies zusĂ€tzlich dazu beitragen kann.
Warum das so ist?
Sehr tödlichen StĂ€mmen von Viren wird durch die Impfungen erlaubt, sich weiter auszubreiten. Normalerweise, wĂŒrden sie durch den Wirtstod nicht so eine hohe Verbreitung finden. Da die Impfung aber den Wirtstod verhindert, nicht jedoch die Infektion, verbreiten sie sich weiterhin, was eben besonders gefĂ€hrlich fĂŒr ungeimpfte Personen ist.
Und auch hier nochmal der Hinweis, niemand geht im Moment davon aus, dass wir Corona einfach besiegen können, wenn wir uns jetz alle einmal mit den aktuellen Impfstoffen geimpft lassen haben, sondern eher davon dass es irgentwann vergleichbar mit den Grippeimpfungen lÀuft.
Daher sind auch neue Mutationen, gegen die die aktuellen Impfstoffe nicht oder weniger wirken, kein Grund zur Panik, sondern das was man vorher schon postulierte.
Was mir allerdings wirklich etwas Sorgen bereitet, sind die weiter oben beschriebenen Mechanismen, wobei mir da auch nichts anderes bleibt als zu hoffen dass es eben nicht so kommt. WĂ€re natĂŒrlich bitter wenn wir aus Angst vor dem urpsrĂŒnglichen Mutationen, am ende eine viel gefĂ€hrlichere und resistentere Krankheit erschaffen.
Wenn man danach geht, darf man aber gegen absolut garnichts mehr impfen
Drosten hat erst im letzten NDR Podcast die These widerlegt, dass Viren ungefÀhrlicher mutieren.
Die Rechnung ist aber so einfach nicht. Es gibt zig Parasiten / Viren, die den Wirtstod herbeifĂŒhren, der Akt der Fortpflanzung / Ăbertragung ist da aber schon lĂ€ngst geschehen. Insofern ist es fĂŒr das Virus dann tatsĂ€chlich einfach völlig unerheblich ob und wie lange der Wirt ĂŒberlebt. Die Erzeugung einer sterilen ImmunitĂ€t ist wĂ€re natĂŒrlich trotzdem wĂŒnschenswert, wenn möglich. Der Punkt ist einfach, dass die GefĂ€hrlichkeit einer Virusmutation sich nicht unmittelbar auf ihre ReproduktionsfĂ€higkeit ausĂŒben muss.
Original von DarkZonk
Drosten hat erst im letzten NDR Podcast die These widerlegt, dass Viren ungefÀhrlicher mutieren.
Was heiĂt denn widerlegt in dem Kontext? Dass nicht jede Mutation ungefĂ€hrlicher ist oder dass die Grundannahme nicht stimmt?
Original von n0gg
Wenn man danach geht, darf man aber gegen absolut garnichts mehr impfen
Welche Impfungen fĂŒhren denn sonst noch zu einer nicht-sterilen ImmunitĂ€t, haben sehr hohe Verbreitung und sollen der gesamten Bevölkerung verimpft werden?
Original von DarkZonk
Drosten hat erst im letzten NDR Podcast die These widerlegt, dass Viren ungefÀhrlicher mutieren.
Er hat also sich selber und die gÀngige Lehrbuchmeinung wiederlegt? Quelle plz
SchlieĂlich findest du weiter oben auch die Quelle in der er genau das Gegenteil sagt.
Und wie das in der Wissenschaft ist, kann man selten Dinge 100%ig ausschlieĂen, sondern nur beobachten und analysieren, und diese Beobachtungen und Analysen fĂŒhrten halt zur gĂ€ngigen Lehrbuchmeinung.
Original von lokalmatador123
Die Rechnung ist aber so einfach nicht. Es gibt zig Parasiten / Viren, die den Wirtstod herbeifĂŒhren, der Akt der Fortpflanzung / Ăbertragung ist da aber schon lĂ€ngst geschehen. Insofern ist es fĂŒr das Virus dann tatsĂ€chlich einfach völlig unerheblich ob und wie lange der Wirt ĂŒberlebt. Die Erzeugung einer sterilen ImmunitĂ€t ist wĂ€re natĂŒrlich trotzdem wĂŒnschenswert, wenn möglich. Der Punkt ist einfach, dass die GefĂ€hrlichkeit einer Virusmutation sich nicht unmittelbar auf ihre ReproduktionsfĂ€higkeit ausĂŒben muss.
Es ist ja aber nicht so, dass sich einen Virus einfÀngt, gesund rumlÀuft, dann an einem Tag Symptome bekommt und am nÀchsten Tag Tod ist.
Je schwere die Symptome, desto weniger Kontakte weil Krank, desto weniger Verbreitung des Viruses.
Je leichtere Symptome, desto mehr Kontakte, desto mehr Verbreitung.
Ja theoretisch könnte auch ein Virus existieren, dass sich ohne Symptome im Körper ausbreitet und weiter verteilt, dann aber nach 20 Tagen plötzlich zum Tod fĂŒhrt und in der Zwischenzeit sich ĂŒberall exponentiell verbreitet hat. WĂ€re aber fĂŒr den Virus eben auch kein Ăberlebensvorteil, da dann relativ zĂŒgig die Menschheit aussterben wĂŒrde und damit der Virus.
Bin ja bei dir, so einfach ist die Rechnung nicht, und komplexe ZusammenhĂ€nge eben komplex, nichts desto trotz, wir reden hier ĂŒber Corona, und wir reden hier halt ĂŒber die aktuellen Erkenntnisse, nicht irgentwelche theoretisch vllt möglichen Dinge, und die gĂ€ngige Lehrmeinung ist eben die, wie sie in meinem vorletzen Post von Drosten zusammengefasst wurde.
Womit du natĂŒrlich Recht hast, ist das sich die GefĂ€hrlichkeit einer Virusmutation nicht unmittelbar auf die ReproduktionsfĂ€higkeit ausĂŒben MUSS. Wenn ich ĂŒber eine stark befahrene Autobahn laufe, MUSS es auch nicht zwangslĂ€ufig zu einem Unfall kommen.
edit: Wenn ich mir deine Antwort nochmal durchlese, wirkt es ja fast als wenn du suggeriest ich hĂ€tte behauptet es gebe keine Viren die Ihren Wirt töten, was natĂŒrlich völlig abwegiger quatsch ist.
NatrĂŒlich gibt es tödliche Viren, und wenn diese sich nicht verbreiten wĂŒrde, wĂŒrde es sie auch nicht geben, kann dein Argument daher im Nachhinein garnicht mehr nachvollziehen und wĂŒrde daher bitten nochmals zu erklĂ€ren wie genau du deine Aussage meinst.
Quelle ist das letzte Corona Update mit drosten, kann Grade nicht den ganzen Podcast nochmal hören.
Und zB b117 ist doch nachgewiesen ansteckender und tödlicher, ergo widerlegt das schon direkt empirisch die "ungefÀhrlichkeits-Hypothese"
Original von Topgamer
Ich glaube IdudeŽs Argumentation ist, dass der Lockdowns bei uns eben keine Auswirkungen auf Africa hatte, wÀhrend die Zahlen von Eddy sich imho eher auf allgemeine Lockdowns bezieht.
Meine Argumentation ist eigentlich, dass nicht der Lockdown in der 1. Welt zu Problemen in der 3. Welt fĂŒhren, sondern dass die Pandemie in der 1. Welt zu Problemen in der 3. Welt fĂŒhren.
Wenn die 1. Welt selber mit Problemen in der Wirtschaft und im Gesundheitswesen zu kĂ€mpfen hat, dann leidet die "Hilfe" fĂŒr die 3. Welt darunter.
Aber ohne Lockdown gings uns halt noch schlechter und die 3. Welt wĂŒrde noch mehr drunter leiden.
Die MaĂnahmengegner sind da halt anderer Meinung und denken, dass ohne Lockdown alles pipifein wĂ€r und wir das ganze Tamtam nur machen, damit nicht zu viele Rentner wegsterben.
Original von Snookz
Danke fĂŒr die MĂŒhe Topgamer!
Es ist tatsÀchlich so, dass unsere Lockdowns in der westlichen Welt die Dritte Welt massiv beeinflussen.
Das wird halt medial nicht so sehr thematisiert wie die FĂ€lle von Long Covid. Da ist es eher eine News wert, dass WeltklassefuĂballer nur noch 45 Minuten 100% Leistung bringen statt 90 nach einer Coronainfektion (und Pfeifferschem DrĂŒsenfieber, kleine Details eben).Also ganz klar:
Ja, ohne ein globales Herunterfahren der Wirtschaft wĂ€ren Tausende, vielleicht Hunderttausende, eher aber Millionen von Kindern in der Dritten Welt weniger gestorben. DafĂŒr wĂ€ren bei uns mehr gestorben, ja. Die Tatsache muss man aber leider anerkennen.
Wo steht das? In den ganzen Artikeln wird hauptsÀchlich die Pandemie als Ursache anegegeben. Teilweise wird es zusammen mit dem Lockdown völlig undifferenziert in einen Topf geworfen. Aber rauslesen, dass es ohne Lockdown besser gewesen wÀre, kann man halt nirgends.
Ich hab so dass GefĂŒhl, dass viele hier denken, der Lockdown sei das ursprĂŒngliche Problem, das fĂŒr alles Unheil verantwortlich ist und das bekĂ€mpft werden muss...
Original von Topgamer
Original von n0gg
Wenn man danach geht, darf man aber gegen absolut garnichts mehr impfenWelche Impfungen fĂŒhren denn sonst noch zu einer nicht-sterilen ImmunitĂ€t, haben sehr hohe Verbreitung und sollen der gesamten Bevölkerung verimpft werden?
Original von DarkZonk
Drosten hat erst im letzten NDR Podcast die These widerlegt, dass Viren ungefÀhrlicher mutieren.Er hat also sich selber und die gÀngige Lehrbuchmeinung wiederlegt? Quelle plz
SchlieĂlich findest du weiter oben auch die Quelle in der er genau das Gegenteil sagt.
Und wie das in der Wissenschaft ist, kann man selten Dinge 100%ig ausschlieĂen, sondern nur beobachten und analysieren, und diese Beobachtungen und Analysen fĂŒhrten halt zur gĂ€ngigen Lehrbuchmeinung.Original von lokalmatador123
Die Rechnung ist aber so einfach nicht. Es gibt zig Parasiten / Viren, die den Wirtstod herbeifĂŒhren, der Akt der Fortpflanzung / Ăbertragung ist da aber schon lĂ€ngst geschehen. Insofern ist es fĂŒr das Virus dann tatsĂ€chlich einfach völlig unerheblich ob und wie lange der Wirt ĂŒberlebt. Die Erzeugung einer sterilen ImmunitĂ€t ist wĂ€re natĂŒrlich trotzdem wĂŒnschenswert, wenn möglich. Der Punkt ist einfach, dass die GefĂ€hrlichkeit einer Virusmutation sich nicht unmittelbar auf ihre ReproduktionsfĂ€higkeit ausĂŒben muss.Es ist ja aber nicht so, dass sich einen Virus einfĂ€ngt, gesund rumlĂ€uft, dann an einem Tag Symptome bekommt und am nĂ€chsten Tag Tod ist.
Je schwere die Symptome, desto weniger Kontakte weil Krank, desto weniger Verbreitung des Viruses.
Je leichtere Symptome, desto mehr Kontakte, desto mehr Verbreitung.Ja theoretisch könnte auch ein Virus existieren, dass sich ohne Symptome im Körper ausbreitet und weiter verteilt, dann aber nach 20 Tagen plötzlich zum Tod fĂŒhrt und in der Zwischenzeit sich ĂŒberall exponentiell verbreitet hat. WĂ€re aber fĂŒr den Virus eben auch kein Ăberlebensvorteil, da dann relativ zĂŒgig die Menschheit aussterben wĂŒrde und damit der Virus.
Bin ja bei dir, so einfach ist die Rechnung nicht, und komplexe ZusammenhĂ€nge eben komplex, nichts desto trotz, wir reden hier ĂŒber Corona, und wir reden hier halt ĂŒber die aktuellen Erkenntnisse, nicht irgentwelche theoretisch vllt möglichen Dinge, und die gĂ€ngige Lehrmeinung ist eben die, wie sie in meinem vorletzen Post von Drosten zusammengefasst wurde.
Womit du natĂŒrlich Recht hast, ist das sich die GefĂ€hrlichkeit einer Virusmutation nicht unmittelbar auf die ReproduktionsfĂ€higkeit ausĂŒben MUSS. Wenn ich ĂŒber eine stark befahrene Autobahn laufe, MUSS es auch nicht zwangslĂ€ufig zu einem Unfall kommen.
edit: Wenn ich mir deine Antwort nochmal durchlese, wirkt es ja fast als wenn du suggeriest ich hĂ€tte behauptet es gebe keine Viren die Ihren Wirt töten, was natĂŒrlich völlig abwegiger quatsch ist.
NatrĂŒlich gibt es tödliche Viren, und wenn diese sich nicht verbreiten wĂŒrde, wĂŒrde es sie auch nicht geben, kann dein Argument daher im Nachhinein garnicht mehr nachvollziehen und wĂŒrde daher bitten nochmals zu erklĂ€ren wie genau du deine Aussage meinst.
Mein Argument ist, dass du es ein wenig schwarz und weiĂ siehst in meinen Augen. Dem Virus ist egal, ob die Menschheit ausstirbt. Es gibt zig. Parasiten / Viren, die Arten ausrotten und dann halt irgendwann entweder den Absprung auf einen anderen Wirt schaffen oder halt mit untergehen. Deine Logik ist mMn aus evolutionsbiologischer Sicht einfach nicht richtig. Es gibt Viren die sind und bleiben einfach gefĂ€hrlich, siehe HIV, Ebola, etc. (Bei HIV ĂŒbrigens im besonderen lange ungefĂ€hrlich, wenn dann AIDS ausbricht ist trotzdem Sense).
Original von DarkZonk
Quelle ist das letzte Corona Update mit drosten, kann Grade nicht den ganzen Podcast nochmal hören.Und zB b117 ist doch nachgewiesen ansteckender und tödlicher, ergo widerlegt das schon direkt empirisch die "ungefÀhrlichkeits-Hypothese"
Die Hypothese ist nicht, dass jede Mutation zwingend ungefÀhrlicher ist und niemals gefÀhrlichere Mutationen entstehen.
Deshalb ist B117 auch nichts, was der Hypothese im Weg steht und deshalb hat Drosten auch mit ziemlicher hoher Sicherheit in keinem Podcast die These widerlegt. Vermutlich hat er sie noch nicht mal kritisiert, sondern lediglich richtig gestellt, dass es nicht wie oben beschrieben zu verstehen ist.
Mittlerweile sind 10 Tage vergangen. Als Erstkontakt einer Infizierten und der Mitteilung, dass Gesundheitsamt melde sich...seitdem nichts passiert...hatte mich dann selbst 2x negativ getestet
Es ist halt hart lÀcherlich, dass einfach gar nichts funktioniert. HÀtte ich mich 14 Tage in QuarantÀne begeben, wÀre auf Arbeit nichts mehr gegangen. Schön, wie man alles zum Erliegen bringen will
Ist doch best outcome oder nicht? Auf Arbeit lief nun alles und du bist nicht krank.
Original von idude
Meine Argumentation ist eigentlich, dass nicht der Lockdown in der 1. Welt zu Problemen in der 3. Welt fĂŒhren, sondern dass die Pandemie in der 1. Welt zu Problemen in der 3. Welt fĂŒhren.
Wenn die 1. Welt selber mit Problemen in der Wirtschaft und im Gesundheitswesen zu kĂ€mpfen hat, dann leidet die "Hilfe" fĂŒr die 3. Welt darunter.
Aber ohne Lockdown gings uns halt noch schlechter und die 3. Welt wĂŒrde noch mehr drunter leiden.
Die MaĂnahmengegner sind da halt anderer Meinung und denken, dass ohne Lockdown alles pipifein wĂ€r und wir das ganze Tamtam nur machen, damit nicht zu viele Rentner wegsterben.
Danke, fĂŒrs erklĂ€ren. Der von mir gepostete Artikel zeigt eben aber auch, dass es auch durch den Lockdown zu Problemen in der 3. Welt kommt.
Und weiterhin, ist es imho auch so:
GĂ€be es in der ersten Welt keine Lockdowns, hĂ€tte es sie in der 3. Welt auch nicht gegeben, die "Idee" der Lockdowns kam ja aus der ersten Welt, und das eben die Lockdowns in der 3. Welt zu direkten massiven Problemen gefĂŒhrt hat, geht aus den zusĂ€tzlichen Quellen klar hervor und ich denke auch nicht dass man dies seriös in Frage stellen kann.
NatĂŒrlich kann man deine Argumentation auch diskutieren, dann landet man aber bei einer AbwĂ€gung was genau mehr SchĂ€den in der 3. Welt verursacht hat.
Welche Daten und Beispiele gĂ€be es also, dafĂŒr, dass die Pandemie ohne Lockdown zu SchĂ€den in unserem Gesundheitssystem gefĂŒhrt hĂ€tten, die sich auf die 3. Welt ausgewirkt hĂ€tten?
Inwiefern genau hÀtten sich diese ausgewirkt?
Und was wÀren die zu erwartenden SchÀden in der 3. Welt gewesen?
Dazu mĂŒssten wir erstmal ein vergleichbares 1. Welt ohne Lockdown finden, wo mir jetzt spontan nur Schweden einfĂ€llt.
Welche konkreten negativen Auswirkungen hatte der Schwedische Weg, auf die 3. Welt?
Original von idude
Original von Snookz
Danke fĂŒr die MĂŒhe Topgamer!
Es ist tatsÀchlich so, dass unsere Lockdowns in der westlichen Welt die Dritte Welt massiv beeinflussen.
Das wird halt medial nicht so sehr thematisiert wie die FĂ€lle von Long Covid. Da ist es eher eine News wert, dass WeltklassefuĂballer nur noch 45 Minuten 100% Leistung bringen statt 90 nach einer Coronainfektion (und Pfeifferschem DrĂŒsenfieber, kleine Details eben).Also ganz klar:
Ja, ohne ein globales Herunterfahren der Wirtschaft wĂ€ren Tausende, vielleicht Hunderttausende, eher aber Millionen von Kindern in der Dritten Welt weniger gestorben. DafĂŒr wĂ€ren bei uns mehr gestorben, ja. Die Tatsache muss man aber leider anerkennen.Wo steht das? In den ganzen Artikeln wird hauptsĂ€chlich die Pandemie als Ursache anegegeben. Teilweise wird es zusammen mit dem Lockdown völlig undifferenziert in einen Topf geworfen. Aber rauslesen, dass es ohne Lockdown besser gewesen wĂ€re, kann man halt nirgends.
Ich hab so dass GefĂŒhl, dass viele hier denken, der Lockdown sei das ursprĂŒngliche Problem, das fĂŒr alles Unheil verantwortlich ist und das bekĂ€mpft werden muss...
The new, coronavirus-related factors affecting each region were myriad. "Lockdowns and economic recession are expected to lead to a major loss of income among the working poor," Beasley said. Overseas remittances will also drop sharply, affecting countries such as Haiti, Nepal, and Somalia, for example.
"The loss of tourism receipts will damage countries such as Ethiopia (and) the collapsing oil prices in lower-income countries like South Sudan will have an impact significantly," he added.
AuĂerdem wĂŒrde ich hinzufĂŒgen:
Die Lockdowns werden mit der Pandemie begrĂŒndet, sagt man also die Pandemie hat zu XY gefĂŒhrt, inkludiert "die Pandemie" auch "die Lockdowns".
Pandemie ist also das groĂe ganze, Lockdowns ein Teil davon.
Findet man also SchÀden durch Lockdowns, kann man das argumentativ "der Pandemie" zuordnen, findet man SchÀden der Pandemie, kann man das Lockdowns/Corona selbst oder einem anderen durch die Pandemie bedingten Faktor zuordnen.
Andererseits, kann man nicht Schlussforgern, dass jegliche SchĂ€den von Lockdowns, eben einfach auf die Pandemie zurĂŒckgefĂŒhrt werden können, die Lockdowns waren zwar bedingt durch und begrĂŒndet mit der Pandemie, aber die Pandemie nicht zwingend einen Lockdown erzwingt.
Hoffe es ist verstÀndlich was ich meine.
Original von lokalmatador123
Mein Argument ist, dass du es ein wenig schwarz und weiĂ siehst in meinen Augen. Dem Virus ist egal, ob die Menschheit ausstirbt. Es gibt zig. Parasiten / Viren, die Arten ausrotten und dann halt irgendwann entweder den Absprung auf einen anderen Wirt schaffen oder halt mit untergehen. Deine Logik ist mMn aus evolutionsbiologischer Sicht einfach nicht richtig. Es gibt Viren die sind und bleiben einfach gefĂ€hrlich, siehe HIV, Ebola, etc. (Bei HIV ĂŒbrigens im besonderen lange ungefĂ€hrlich, wenn dann AIDS ausbricht ist trotzdem Sense).
Danke fĂŒr die ErklĂ€rung.
Aber wir reden doch hier ĂŒber Corona und Mutationen von Corona.
Damit eine Mutante sich gegenĂŒber dem ursprĂŒglich Virus durchsetzt, muss sie doch einen Ăberlebensvorteil bieten. So argumentiert doch eben die Evolutionstheorie. Es gibt Lebewesen XY, bei der Fortplanzung enstehen zufĂ€llige Mutationen, die sich eben durchsetzen weil sie einen Ăberlebensvorteil ggĂŒ. der Ursprungsform bieten (oder dann halt zusĂ€tzlich existieren, weil sie in einem bestimmten Punkt einen Ăberlebensvorteil bieten, in einem anderen aber nicht, weswegen die ursprĂŒngliche Form erhalten bleibt).
WĂŒrde eine Mutation jetzt einfach tödlicher werden, wĂŒrden damit leichte und milde VerlĂ€ufe weniger werden, wodurch sich eben die Verbreitung verringern wĂŒrde, weil die Leute eben nicht durch die Gegend laufen, sondern im Krankenhaus liegen. Es ist also eher unwahrscheinlich das sich eine Mutation die viel gefĂ€hrlicher ist durchsetzt, da sie eben einen Ăberlebensnachteil gegenĂŒber der UrsprĂŒnglichen Mutation hat.
Entsteht jetzt aber eine Mutation, die weniger gefÀhrlich ist, hÀtte diese eben den Vorteil sich leichter Verbreiten zu können, da eben mehr leichte und mildere VerlÀufe, wodurch die Infizierten nicht krank zuhause oder im Krankenhaus liegen, sondern eben weiter Ihrem Leben nachgehen, womit sich diese Mutation leichter verbreitet.
Warum macht diese Argumentation aus evolutionsbiologischer Sicht keinen Sinn?
Und stimme da auch FiftyBlume weiter oben zu, die Argumentation ist eben nicht, das sie zwingend ungefÀhrlicher werden muss oder es keine gefÀhrlicheren Mutanten geben kann.
Weil sie monokausal ist. Weder hat eine "tödlichere" Variante ein geringeres Ansteckungsrisiko, noch eine weniger gefĂ€hrliche Variante automatisch eine bessere Chance auf Verbreitung. AuĂer natĂŒrlich, dass sei der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Variante.
Original von HijackerStar
Ist doch best outcome oder nicht? Auf Arbeit lief nun alles und du bist nicht krank.
Sry beim Erstkontakt sollte schon mal das Gesundheitsamt sich melden...aber gefĂŒhlt hat man halt hier gar kein Bock irgendwas einzudĂ€mmen
Ist auch nicht bei jedem Gesundheitsamt gleich. Freundin von mir war Erstkontakt zu einem Arbeitskollegen der positiv war und da lief das alles schnell und reibungslos ab. Sie war aber negativ.
Du hast aber recht, dass dies ĂŒberall so sein sollte.
Original von Topgamer
Original von idude
Meine Argumentation ist eigentlich, dass nicht der Lockdown in der 1. Welt zu Problemen in der 3. Welt fĂŒhren, sondern dass die Pandemie in der 1. Welt zu Problemen in der 3. Welt fĂŒhren.
Wenn die 1. Welt selber mit Problemen in der Wirtschaft und im Gesundheitswesen zu kĂ€mpfen hat, dann leidet die "Hilfe" fĂŒr die 3. Welt darunter.
Aber ohne Lockdown gings uns halt noch schlechter und die 3. Welt wĂŒrde noch mehr drunter leiden.
Die MaĂnahmengegner sind da halt anderer Meinung und denken, dass ohne Lockdown alles pipifein wĂ€r und wir das ganze Tamtam nur machen, damit nicht zu viele Rentner wegsterben.Danke, fĂŒrs erklĂ€ren. Der von mir gepostete Artikel zeigt eben aber auch, dass es auch durch den Lockdown zu Problemen in der 3. Welt kommt.
Und weiterhin, ist es imho auch so:
GĂ€be es in der ersten Welt keine Lockdowns, hĂ€tte es sie in der 3. Welt auch nicht gegeben, die "Idee" der Lockdowns kam ja aus der ersten Welt, und das eben die Lockdowns in der 3. Welt zu direkten massiven Problemen gefĂŒhrt hat, geht aus den zusĂ€tzlichen Quellen klar hervor und ich denke auch nicht dass man dies seriös in Frage stellen kann.
Nein, das geht eben nicht klar hervor.
Und wieso ist die 1. Welt schuld daran, dass die 3. Welt nen Lockdown macht, obwohls fĂŒr die ja angeblich besser wĂ€re, keine zu machen? Sind sie zu dumm zum selbststĂ€ndig entscheiden, was fĂŒr sie der bessere Weg ist?
NatĂŒrlich kann man deine Argumentation auch diskutieren, dann landet man aber bei einer AbwĂ€gung was genau mehr SchĂ€den in der 3. Welt verursacht hat.
Welche Daten und Beispiele gĂ€be es also, dafĂŒr, dass die Pandemie ohne Lockdown zu SchĂ€den in unserem Gesundheitssystem gefĂŒhrt hĂ€tten, die sich auf die 3. Welt ausgewirkt hĂ€tten?
Inwiefern genau hÀtten sich diese ausgewirkt?
Und was wĂ€ren die zu erwartenden SchĂ€den in der 3. Welt gewesen?Dazu mĂŒssten wir erstmal ein vergleichbares 1. Welt ohne Lockdown finden, wo mir jetzt spontan nur Schweden einfĂ€llt.
Welche konkreten negativen Auswirkungen hatte der Schwedische Weg, auf die 3. Welt?
Welche konkreten negativen Auswirkungen hatte der norwegische Weg auf die 3. Welt?
Und bezĂŒglich dem Schweden-Weg wurde eigentlich schon genug gesagt.
Haben genau so MaĂnahmen. Gehen mehr auf Eigenverantwortung, ja, aber wenn sie die Empfehlungen befolgen, dann kommts schlussendlich mehr doer weniger aufs gleiche raus. Zumal das so auch nicht in jeder Gesellschaft funktioniert.
Wirtschaft leidet genauso wie in den anderen LĂ€ndern,...
https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/wie-sinnvoll-ist-der-schwedische-corona-sonderweg/
Und nur weil du kein 1. Welt-Land zum Vergleich findest kannst du nicht den hypothetischen Fall hernehmen, dass ohne Lockdown das Leben ganz normal weiter gegangen wÀre.
Wenn jedes Land MaĂnahmen setzt, dann kann man höchstens schlussfolgern, dass alle Alternativen noch schlechter wĂ€ren.
Es ist halt die berĂŒhmte Wahl zwischen Pest und Cholera. Oder Corona in dem Fall.
Original von idude
Original von Snookz
Danke fĂŒr die MĂŒhe Topgamer!
Es ist tatsÀchlich so, dass unsere Lockdowns in der westlichen Welt die Dritte Welt massiv beeinflussen.
Das wird halt medial nicht so sehr thematisiert wie die FĂ€lle von Long Covid. Da ist es eher eine News wert, dass WeltklassefuĂballer nur noch 45 Minuten 100% Leistung bringen statt 90 nach einer Coronainfektion (und Pfeifferschem DrĂŒsenfieber, kleine Details eben).Also ganz klar:
Ja, ohne ein globales Herunterfahren der Wirtschaft wĂ€ren Tausende, vielleicht Hunderttausende, eher aber Millionen von Kindern in der Dritten Welt weniger gestorben. DafĂŒr wĂ€ren bei uns mehr gestorben, ja. Die Tatsache muss man aber leider anerkennen.Wo steht das? In den ganzen Artikeln wird hauptsĂ€chlich die Pandemie als Ursache anegegeben. Teilweise wird es zusammen mit dem Lockdown völlig undifferenziert in einen Topf geworfen. Aber rauslesen, dass es ohne Lockdown besser gewesen wĂ€re, kann man halt nirgends.
Ich hab so dass GefĂŒhl, dass viele hier denken, der Lockdown sei das ursprĂŒngliche Problem, das fĂŒr alles Unheil verantwortlich ist und das bekĂ€mpft werden muss...
The new, coronavirus-related factors affecting each region were myriad. "Lockdowns and economic recession are expected to lead to a major loss of income among the working poor," Beasley said. Overseas remittances will also drop sharply, affecting countries such as Haiti, Nepal, and Somalia, for example.
"The loss of tourism receipts will damage countries such as Ethiopia (and) the collapsing oil prices in lower-income countries like South Sudan will have an impact significantly," he added.
Das ist ja genau was ich meine. Da wird Lockdown, wirtschaftliche Einbussen, Tourismus und staatliche UnterstĂŒtzung und alles in einen Topf geworfen.
Denkst du ohne Lockdown wĂŒrde der Ăthiopische Tourismus florieren oder die Hilfeleistungen nach Haiti flieĂen wie zuvor?
