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[Geschlossen] Diskussionsthread Atomkraft

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bumblebeebee
Beigetreten: 06.06.2006

Im der oben verlinkten NDR Reportage werden Zahlen genannt und der Leiter der Leukämiestudie interviewt. Der übrigens Pro Atomkraft ist. Er hat es aber nicht geschafft, die Zahlen so hinzubiegen, dass man sie nicht auf AKWs beziehen kann. Er konnte auch keine anderen Orte in Deutschland nennen, in denen es solche Cluster gibt. Dann ist er einfach aufgestanden und gegangen.

Bzgl Beweis und Indiz: Es ist im Rechtsstaat Deutschland alltäglich, dass Angeklagte nur aufgrund von Indizien verurteilt werden, auch wenn ihnen die Tat nicht bewiesen werden kann.


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

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Original von George
Es geht nur darum zu sagen: Wenn wir Tschernobyl als Referenz für die Gefahr von Atomkraftwerken wählen, müssen wir logischerweise alle Formen der Energieversorgung miteinander vergleichen - und da schneidet Atomenergie eben besser ab als die anderen. Trotz Tschernobyl.

Tschernobyl als Referenz zu nehmen ist ein unglückliches Beispiel. Du nimmst ausgerechnet einen Teil der Welt, der nicht gerade dicht besiedelt ist. Japan wird in Zukunft vermutlich ein aussagekräftigeres Beispiel sein.

Moment wie war das? Tschernobyl können wir nicht vergleichen, weil da keine Leute wohnen - aber Japan können wir nehmen?

Beide sind kein Vergleich zu Deutschland, einmal wegen der Bevölkerungsdichte, einmal wegen der Erdbeben;)

Vergleiche sind immer problematisch. Punkt für dich.
Aber beeindrucken dich die Phänomene an sich? Ihre Existenz? 2 GAUs mit unterschiedlichen Ursachen. Nicht der Streit um die Anzahl von Toten, die nur von der eigentlichen Debatte ablenken.
Regen dich diese Phänomene zum denken an? Streuen sie Zweifel?

Vergleiche sind nicht immer problematisch, aber man betrügt sich selbst, wenn man den einen Vergleich ablehnt, denn anderen aber annimmt, obwohl in beiden Fällen sehr gute Gründe gegen die Vergleichbarkeit sprechen.

Das Phänomen an sich ist schon beeindruckend, wobei Japan >>>> Tschernobyl. Es streut im gewissen Grad auch Zweifel, aber auf der anderen Seite darf so etwas eigentlich nicht die grundsätzliche Debatte verändern.
Die Risiken kennt man ja schon vorher, oder macht sich zumindest Gedanken.
In Japan war klar, dass ein sehr starkes Erdbeben unter Umständen zum GAU führen kann. Das ist ein Risiko, dass man bewusst eingeht und wenn das Szenario eintritt ist das zwar sch...., aber kein Grund die Entscheidung in anderen Ländern zu ändern.

Ein Erdbeben der Stärke 9 ist nunmal extrem heftig(ungefähr 20-30x so stark wie Stärke 8) und in Japan war klar, dass die AKWs bei mehr als 8,5(glaube das ist der Richtwert) unter Umständen erhebliche Probleme bekommen.

Vergleichen kann man das vllt mit Sturmfluten in Norddeutschland....wenn man sagt, naja, das heftigste was kommt ist so 10 m hoch, wir bauen aber Deiche, die 15m hoch sind....und mit Pech kommt jetzt ne 20m hohe Welle,dann hat man halt Pech gehabt - Risiko war bekannt, aber man hat sich dafür entschieden damit zu leben.

Das ist auch für mich der entscheidende Punkt: Man hat sich entschieden, mit dem Risiko zu leben und wenn es jetzt zum Worst Case kommt, dann ist das halt so....

Früher war alles besser, sogar die Zukunft! :-D

Du solltest deine Prioritäten überdenken. Es geht nichts darum in einer Diskussion zu gewinnen.

Was genau soll ich an meinen Prioritäten überdenken. Das ist halt wie Poker - wer n aggressives BRM fährt, nicht rechtzeitig absteigt und broke geht braucht nicht rumzuheulen.

Worum geht es denn? Zumal man in einer Diskussion nicht gewinnen kann ;)


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von FiftyBlume

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Original von George
Es geht nur darum zu sagen: Wenn wir Tschernobyl als Referenz für die Gefahr von Atomkraftwerken wählen, müssen wir logischerweise alle Formen der Energieversorgung miteinander vergleichen - und da schneidet Atomenergie eben besser ab als die anderen. Trotz Tschernobyl.

Tschernobyl als Referenz zu nehmen ist ein unglückliches Beispiel. Du nimmst ausgerechnet einen Teil der Welt, der nicht gerade dicht besiedelt ist. Japan wird in Zukunft vermutlich ein aussagekräftigeres Beispiel sein.

Moment wie war das? Tschernobyl können wir nicht vergleichen, weil da keine Leute wohnen - aber Japan können wir nehmen?

Beide sind kein Vergleich zu Deutschland, einmal wegen der Bevölkerungsdichte, einmal wegen der Erdbeben;)

Vergleiche sind immer problematisch. Punkt für dich.
Aber beeindrucken dich die Phänomene an sich? Ihre Existenz? 2 GAUs mit unterschiedlichen Ursachen. Nicht der Streit um die Anzahl von Toten, die nur von der eigentlichen Debatte ablenken.
Regen dich diese Phänomene zum denken an? Streuen sie Zweifel?

Vergleiche sind nicht immer problematisch, aber man betrügt sich selbst, wenn man den einen Vergleich ablehnt, denn anderen aber annimmt, obwohl in beiden Fällen sehr gute Gründe gegen die Vergleichbarkeit sprechen.

Das Phänomen an sich ist schon beeindruckend, wobei Japan >>>> Tschernobyl. Es streut im gewissen Grad auch Zweifel, aber auf der anderen Seite darf so etwas eigentlich nicht die grundsätzliche Debatte verändern.
Die Risiken kennt man ja schon vorher, oder macht sich zumindest Gedanken.
In Japan war klar, dass ein sehr starkes Erdbeben unter Umständen zum GAU führen kann. Das ist ein Risiko, dass man bewusst eingeht und wenn das Szenario eintritt ist das zwar sch...., aber kein Grund die Entscheidung in anderen Ländern zu ändern.

Ein Erdbeben der Stärke 9 ist nunmal extrem heftig(ungefähr 20-30x so stark wie Stärke 8) und in Japan war klar, dass die AKWs bei mehr als 8,5(glaube das ist der Richtwert) unter Umständen erhebliche Probleme bekommen.

Vergleichen kann man das vllt mit Sturmfluten in Norddeutschland....wenn man sagt, naja, das heftigste was kommt ist so 10 m hoch, wir bauen aber Deiche, die 15m hoch sind....und mit Pech kommt jetzt ne 20m hohe Welle,dann hat man halt Pech gehabt - Risiko war bekannt, aber man hat sich dafür entschieden damit zu leben.

Das ist auch für mich der entscheidende Punkt: Man hat sich entschieden, mit dem Risiko zu leben und wenn es jetzt zum Worst Case kommt, dann ist das halt so....

Früher war alles besser, sogar die Zukunft! :-D

Du solltest deine Prioritäten überdenken. Es geht nichts darum in einer Diskussion zu gewinnen.

Was genau soll ich an meinen Prioritäten überdenken. Das ist halt wie Poker - wer n aggressives BRM fährt, nicht rechtzeitig absteigt und broke geht braucht nicht rumzuheulen.

Worum geht es denn? Zumal man in einer Diskussion nicht gewinnen kann ;)

mit den akws ist es auch wie mit pokern und der wahrscheinlichkeit, früher oder später werden die quads gegen nen rf geschlagen und je mehr akws es gibt und je älter die sind umso höher ist diese wahrscheinlichkeit


MojosAces
Beigetreten: 04.02.2009

Original von FiftyBlume
Was genau soll ich an meinen Prioritäten überdenken. Das ist halt wie Poker - wer n aggressives BRM fährt, nicht rechtzeitig absteigt und broke geht braucht nicht rumzuheulen.

Worum geht es denn? Zumal man in einer Diskussion nicht gewinnen kann ;-)

Wenn du pokerst, dann trägst du die persönliche Verantwortung für dein Handeln.

Wenn man AKWs betreibt, trägt man die Verantwortung für die gesamte Gesellschaft.

Es geht darum seinen Horizont zu erweitern und nicht darum Recht zu behalten.


George
Beigetreten: 23.02.2006

Original von Face12
WO in dem WHO Bericht stehen deine Zahlen? Die haben anfangs von 50 Toten gesprochen und im Lauf der Zeit ihre Zahlen der direkt Toten auf 14-17.000, die der Krebstoten auf 50.000 erhöht, ich denke also nicht, dass die zu hoch greifen, warscheinlich eher noch zu niedrig.

Ich finde keinen Bericht in dem von 14-17.000 gesprochen wird. Größter Fehler im Umgang mit den WHO Zahlen ist, das schlichte addieren der vermuteten 6,8 Mio Menschen in "contaminated Areas". Die WHO selbst setzt es in Anführungszeichen, weil diese Menschen einer erhöhten Belastung von weniger als 7 mSv ausgesetzt waren.

Dieser Wert ist geringer als die regionalen Schwankungen der NATÜRLICHEN Radioaktiven Strahlung innerhalb von Deutschland über ein Jahr. Der Wert ist geringer als die Strahlenbelastung einer einzigen Kernspintomographie sein kann.

Die schiere Menge der betroffenen macht daraus aber vermutete 5.000 Tote oder in der Summe 9.000

Auf 100.000 Tote kommt man übrigens auch schnell, wenn man nicht in der Lage ist, den Bericht richtig zu lesen (wie in vielen Quellen zum Thema geschehen). Das ist nämlich die Gesamtmenge an Menschen, die in dem Zeitraum als Krebstote zu erwarten waren bzw. gestorben sind. Nur hat das halt GAR NICHTS mit Strahlenbelastung zu tun, weil eben im Mittel über diesen Zeitraum eben so viele Menschen aus einer so großen Gruppe aufgrund von Krebserkrankungen sterben.

17.000 Familien bekommen alleine in der Ukraine Rente, weil der Vater als Liq. gestorben ist:

Ich wiederhole mich da und es steht ausführlich im WHO Bericht erklärt, aber 17.000 Tote durch Krebs haben nichts damit zu tun, dass diese Menschen durch Krebs gestorben sind, der aufgrund von STRAHLUNG aufgetreten ist. Sondern nur ein Bruchteil davon. Falsifizieren kann man's aber nicht - also nehme ich doch mal schwer an, dass die Ukraine schlichtweg nicht so zynisch sein wird, in einem solchen Fall zu sagen "Beweise uns, dass es an der erhöhten Strahlung lag".

Es sollte einfach nicht relevant für uns sein, was z.B. in China passiert, weil wir da leider keinen Einfluß darauf haben, deswegen finde ich die Argumentation tendenziös, das hat wenig bis keinen Zusammenhang mit unserer Energieerzeugung.

Es hat exakt so viel oder so wenig Zusammenhang mit unserer Energie-Erzeugung, wie das Tschernobly Unglück. Es geht hier um den vergleich der Risiken bzw. Todesfälle bei der Erzeugung einer Energieform. Auf welcher Basis sollten wir sonst diskutieren?


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

an diesen komischen typen der meinte das wir bis 2050 und drüber hinnaus meine das wir auf akws nicht verzichten können.
eben auf n24 einer aus der energie argentur meinte das bis 2020 bzw 2022 auf akws verzichtet werden kann und rund 40% auf ee gesetzt werden kann.
[x]ja, netze ausbauen
[x]ja, du hast keine recht mit akws das nonplus ultra und ohne geht die welt unter
[x]ja, http://dubistdumm.com/


Face12
Beigetreten: 27.07.2006

Original von George

17.000 Familien bekommen alleine in der Ukraine Rente, weil der Vater als Liq. gestorben ist:

Ich wiederhole mich da und es steht ausführlich im WHO Bericht erklärt, aber 17.000 Tote durch Krebs haben nichts damit zu tun, dass diese Menschen durch Krebs gestorben sind, der aufgrund von STRAHLUNG aufgetreten ist. Sondern nur ein Bruchteil davon. Falsifizieren kann man's aber nicht - also nehme ich doch mal schwer an, dass die Ukraine schlichtweg nicht so zynisch sein wird, in einem solchen Fall zu sagen "Beweise uns, dass es an der erhöhten Strahlung lag".

lol, du glaubst nicht, dass da eher restriktiv mit der Rentenvergabe umgegangen wurde, und die sicher nicht freiwillig zahlen würden, wenn sie nicht sehr sicher sein könnten, dasses daran lag? Was hast du ne Vorstellung von diesem System? Damals wie heute? Meine beste Freundin ist Russin, ihre zwei besten Freundinnen sind aus der Ukraine insofern hab ich mir da schon ein paar Dinge erzählen lassen, und die Mentalität "könnt ja sein, dass wir es waren, also zahlen wir mal" gibt es da mit Sicherheit nicht. So blauäugig kann man doch gar nicht sein, so ne Mentalität gibts ja nichtmal hier. Ganz zu schweigen dass die Russen schon immer vertuschten wo sie konnten, die gehen heute noch von 5 Millionen Toten im WK2 aus.

Es sollte einfach nicht relevant für uns sein, was z.B. in China passiert, weil wir da leider keinen Einfluß darauf haben, deswegen finde ich die Argumentation tendenziös, das hat wenig bis keinen Zusammenhang mit unserer Energieerzeugung.

Es hat exakt so viel oder so wenig Zusammenhang mit unserer Energie-Erzeugung, wie das Tschernobly Unglück. Es geht hier um den vergleich der Risiken bzw. Todesfälle bei der Erzeugung einer Energieform. Auf welcher Basis sollten wir sonst diskutieren?

Unsere Atomkraftwerke sind potentiell ähnlich gefährlich wie Tschernobyl. Ok? Unsere anderen Energieformen sind weit weniger gefährlich als in anderen Ländern. Ok? Deswegen ist das imo äpfel und birnen im Quadrat, was du hier machst.

edit: ich hoffe inständig, dass du nicht die nächsten Tage, Wochen, Monate und Jahre in Japan live vor Augen geführt bekommst, wie gefährlich es wirklich sein kann


Original von McTwist
an diesen komischen typen der meinte das wir bis 2050 und drüber hinnaus meine das wir auf akws nicht verzichten können.
eben auf n24 einer aus der energie argentur meinte das bis 2020 bzw 2022 auf akws verzichtet werden kann und rund 40% auf ee gesetzt werden kann.
[x]ja, netze ausbauen
[x]ja, du hast keine recht mit akws das nonplus ultra und ohne geht die welt unter
[x]ja, http://dubistdumm.com/

erstens fehlen da 60%, zweitens hat er auch gesagt das es deutlich teurer wird.

drittens und das ist das eig bei eurere komischen überlegung. euch ist schon klar das schweden tschechen schweiz polen slowenien spanien frankreich holland england us wusw bald auch italien AKWs haben. insgt gibts in europa so ca 150 würd ich vermuten genua gezwählt hab ichs nit, aber alleine F hat 50 , wenn die hochgehen ist genauso aus wie wenn unsere hochgehen, also ist die ganze diskussion hinfällig und sinnlos wenn ihr vor gaus sicher sein wollt.


bumblebeebee
Beigetreten: 06.06.2006

Gutes Argument. Ist ja auch Quatsch, dass wir hier in Europa CO2 sparen wollen, während in China jede Woche ein neues Kohlekraftwerk ans Netzt geht. Das CO2 von denen kommt ja auch nach Europa.


Face12
Beigetreten: 27.07.2006

Original von ChristianF1988

Original von McTwist
an diesen komischen typen der meinte das wir bis 2050 und drüber hinnaus meine das wir auf akws nicht verzichten können.
eben auf n24 einer aus der energie argentur meinte das bis 2020 bzw 2022 auf akws verzichtet werden kann und rund 40% auf ee gesetzt werden kann.
[x]ja, netze ausbauen
[x]ja, du hast keine recht mit akws das nonplus ultra und ohne geht die welt unter
[x]ja, http://dubistdumm.com/

erstens fehlen da 60%, zweitens hat er auch gesagt das es deutlich teurer wird.

drittens und das ist das eig bei eurere komischen überlegung. euch ist schon klar das schweden tschechen schweiz polen slowenien spanien frankreich holland england us wusw bald auch italien AKWs haben. insgt gibts in europa so ca 150 würd ich vermuten genua gezwählt hab ichs nit, aber alleine F hat 50 , wenn die hochgehen ist genauso aus wie wenn unsere hochgehen, also ist die ganze diskussion hinfällig und sinnlos wenn ihr vor gaus sicher sein wollt.

wir sind dann aber immerhin 20% sicherer, und wir erreichen vielleicht das andere Länder umdenken, besonders Angesichts Japans. Und wir haben vielleicht auch die Technologie, diese Länder zur Wende zu ermuntern.


Original von Face12

Original von ChristianF1988

Original von McTwist
an diesen komischen typen der meinte das wir bis 2050 und drüber hinnaus meine das wir auf akws nicht verzichten können.
eben auf n24 einer aus der energie argentur meinte das bis 2020 bzw 2022 auf akws verzichtet werden kann und rund 40% auf ee gesetzt werden kann.
[x]ja, netze ausbauen
[x]ja, du hast keine recht mit akws das nonplus ultra und ohne geht die welt unter
[x]ja, http://dubistdumm.com/

erstens fehlen da 60%, zweitens hat er auch gesagt das es deutlich teurer wird.

drittens und das ist das eig bei eurere komischen überlegung. euch ist schon klar das schweden tschechen schweiz polen slowenien spanien frankreich holland england us wusw bald auch italien AKWs haben. insgt gibts in europa so ca 150 würd ich vermuten genua gezwählt hab ichs nit, aber alleine F hat 50 , wenn die hochgehen ist genauso aus wie wenn unsere hochgehen, also ist die ganze diskussion hinfällig und sinnlos wenn ihr vor gaus sicher sein wollt.

wir sind dann aber immerhin 20% sicherer, und wir erreichen vielleicht das andere Länder umdenken, besonders Angesichts Japans. Und wir haben vielleicht auch die Technologie, diese Länder zur Wende zu ermuntern.

und dann kommt der weihnachtsmann und der osterhase und alle lebten in frieden miteinder


Face12
Beigetreten: 27.07.2006

spästens jetzt hast du dich halt disqualifiziert, meinst du nicht?

die Schweiz z.B. hat schon die Planungen für weitere AKWs gestoppt, andere Länder werden folgen


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von ChristianF1988

Original von McTwist
an diesen komischen typen der meinte das wir bis 2050 und drüber hinnaus meine das wir auf akws nicht verzichten können.
eben auf n24 einer aus der energie argentur meinte das bis 2020 bzw 2022 auf akws verzichtet werden kann und rund 40% auf ee gesetzt werden kann.
[x]ja, netze ausbauen
[x]ja, du hast keine recht mit akws das nonplus ultra und ohne geht die welt unter
[x]ja, http://dubistdumm.com/

erstens fehlen da 60%, zweitens hat er auch gesagt das es deutlich teurer wird.

drittens und das ist das eig bei eurere komischen überlegung. euch ist schon klar das schweden tschechen schweiz polen slowenien spanien frankreich holland england us wusw bald auch italien AKWs haben. insgt gibts in europa so ca 150 würd ich vermuten genua gezwählt hab ichs nit, aber alleine F hat 50 , wenn die hochgehen ist genauso aus wie wenn unsere hochgehen, also ist die ganze diskussion hinfällig und sinnlos wenn ihr vor gaus sicher sein wollt.

du weißt schon das es hier schon auch kohlekraftwerke stehen und es erdgas gibt oder? ich weiß nicht für dich gibt es nur eine energie und ohne die geht alles den bach runter, zweitens solls teurer werden(die kosten eines supergaus in deutschland sind um ein vielfaches größer als der ausbau der ee und der stromnetze), dann lernen die leute sparsam damit umzugehen und zu drittens wurde grad gesagt.

und nochwas, wohin mit dem atommüll?

ok weltall würd ich mit anfreunden, aber wer bezahlt das, die industrie bestimmt nicht.


MojosAces
Beigetreten: 04.02.2009

Original von ChristianF1988

Original von Face12

Original von ChristianF1988

Original von McTwist
an diesen komischen typen der meinte das wir bis 2050 und drüber hinnaus meine das wir auf akws nicht verzichten können.
eben auf n24 einer aus der energie argentur meinte das bis 2020 bzw 2022 auf akws verzichtet werden kann und rund 40% auf ee gesetzt werden kann.
[x]ja, netze ausbauen
[x]ja, du hast keine recht mit akws das nonplus ultra und ohne geht die welt unter
[x]ja, http://dubistdumm.com/

erstens fehlen da 60%, zweitens hat er auch gesagt das es deutlich teurer wird.

drittens und das ist das eig bei eurere komischen überlegung. euch ist schon klar das schweden tschechen schweiz polen slowenien spanien frankreich holland england us wusw bald auch italien AKWs haben. insgt gibts in europa so ca 150 würd ich vermuten genua gezwählt hab ichs nit, aber alleine F hat 50 , wenn die hochgehen ist genauso aus wie wenn unsere hochgehen, also ist die ganze diskussion hinfällig und sinnlos wenn ihr vor gaus sicher sein wollt.

wir sind dann aber immerhin 20% sicherer, und wir erreichen vielleicht das andere Länder umdenken, besonders Angesichts Japans. Und wir haben vielleicht auch die Technologie, diese Länder zur Wende zu ermuntern.

und dann kommt der weihnachtsmann und der osterhase und alle lebten in frieden miteinder

Die wirtschaftliche Vormachtstellung Deutschlands beruht auf Transfer von Know-how. Deswegen haben wir die Wirtschaftskrise so gut überstanden. Wieso meinst du das es unmöglich ist, dass wir neue Technologien entwickeln und beharrst auf dem Status Quo?


Original von Face12
spästens jetzt hast du dich halt disqualifiziert, meinst du nicht?

die Schweiz z.B. hat schon die Planungen für weitere AKWs gestoppt, andere Länder werden folgen

ne ganz ischer nicht, du aber denn die welt denkt ganz anders als du meinst zu wissen

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E8AAA466C9E3945BD93BB88CD58789298~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

klar gibt es jetzt erstmal stopp von planungen doch von einer abkehr kann in europa nichtmal annähernd die rede sein


George
Beigetreten: 23.02.2006

Original von Face12
lol, du glaubst nicht, dass da eher restriktiv mit der Rentenvergabe umgegangen wurde, und die sicher nicht freiwillig zahlen würden, wenn sie nicht sehr sicher sein könnten, dasses daran lag? Was hast du ne Vorstellung von diesem System?

Langsam wird's mir echt zu unsachlich hier: Die Ukrainer können definitiv nicht nachweisen, ob eine Krebsform "natürlich" auftritt oder als "langzeitfolge" bei den genannten Opfern. Es ist schlichtweg nicht möglich. Die Menschen sind ja nicht an am Acute Radiation Syndrome gestorben sondern irgendwann später an Krebs. Niemand kann eindeutig sagen, wodurch der ausgelöst wurde. Schon gar nicht bei den immer noch SEHR moderaten Mengen, denen ein Großteil dieser Helfer ausgesetzt war.

Könnte man das, müssten wir ja nicht schätzen und es gäbe nicht so viele verschiedene Schätzungen.

tl;dr - es ist nicht meine "Meinung", dass es für den Einzelfall mit dieser Strahlendosis als Langzeitfolge nicht nachweisbar ist. Es ist FAKTISCH nicht nachweisbar

Unsere Atomkraftwerke sind potentiell ähnlich gefährlich wie Tschernobyl. Ok? Unsere anderen Energieformen sind weit weniger gefährlich als in anderen Ländern. Ok? Deswegen ist das imo äpfel und birnen im Quadrat, was du hier machst.

Ah jetzt verstehe ich, worauf du hinauswillst: Du glaubst, dass die Risiken für Atomkraft in Deutschland überdurchschnittlich hoch sind, verglichen mit dem Rest der Welt wohingegen die Risiken für alle anderen Formen der Energiegewinnung in Deutschland überdurchschnittlich niedrig sind, so dass die faktischen weltweit gesammelten Zahlenwerte über Risiken für Deutschland ungültig sind? Habe ich das richtig verstanden?


Original von George

Original von Face12
lol, du glaubst nicht, dass da eher restriktiv mit der Rentenvergabe umgegangen wurde, und die sicher nicht freiwillig zahlen würden, wenn sie nicht sehr sicher sein könnten, dasses daran lag? Was hast du ne Vorstellung von diesem System?

Langsam wird's mir echt zu unsachlich hier: Die Ukrainer können definitiv nicht nachweisen, ob eine Krebsform "natürlich" auftritt oder als "langzeitfolge" bei den genannten Opfern. Es ist schlichtweg nicht möglich. Die Menschen sind ja nicht an am Acute Radiation Syndrome gestorben sondern irgendwann später an Krebs. Niemand kann sagen, wodurch der eindeutig bestimmt wurde.

Könnte man das, müssten wir ja nicht schätzen und es gäbe so viele verschiedene Schätzungen.

tl;dr - es ist nicht meine "Meinung", dass es für den Einzelfall mit dieser Strahlendosis als Langzeitfolge nicht nachweisbar ist. Es ist FAKTISCH nicht nachweisbar

Unsere Atomkraftwerke sind potentiell ähnlich gefährlich wie Tschernobyl. Ok? Unsere anderen Energieformen sind weit weniger gefährlich als in anderen Ländern. Ok? Deswegen ist das imo äpfel und birnen im Quadrat, was du hier machst.

Ah jetzt verstehe ich, worauf du hinauswillst: Du glaubst, dass die Risiken für Atomkraft in Deutschland überdurchschnittlich hoch sind, verglichen mit dem Rest der Welt wohingegen die Risiken für alle anderen Formen der Energiegewinnung in Deutschland überdurchschnittlich niedrig sind, so dass die faktischen weltweit gesammelten Zahlenwerte über Risiken für Deutschland ungültig sind? Habe ich das richtig verstanden?

bis auf geroge und ein paar andere gibt es hier glaub ich nur leute die unbedingt paroli bieten wollen und die positiven dinge nicht sehen wollen, sich die energiepreise und die zukunft schön malen, wir sagen ja gar nciht das es 100% sicher ist und supertoll wir sagen nur es ist notwenig zurzeit und es ist verhätnismäßig sicher. mir wirds auch zu bunt.


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von ChristianF1988

Original von George

Original von Face12
lol, du glaubst nicht, dass da eher restriktiv mit der Rentenvergabe umgegangen wurde, und die sicher nicht freiwillig zahlen würden, wenn sie nicht sehr sicher sein könnten, dasses daran lag? Was hast du ne Vorstellung von diesem System?

Langsam wird's mir echt zu unsachlich hier: Die Ukrainer können definitiv nicht nachweisen, ob eine Krebsform "natürlich" auftritt oder als "langzeitfolge" bei den genannten Opfern. Es ist schlichtweg nicht möglich. Die Menschen sind ja nicht an am Acute Radiation Syndrome gestorben sondern irgendwann später an Krebs. Niemand kann sagen, wodurch der eindeutig bestimmt wurde.

Könnte man das, müssten wir ja nicht schätzen und es gäbe so viele verschiedene Schätzungen.

tl;dr - es ist nicht meine "Meinung", dass es für den Einzelfall mit dieser Strahlendosis als Langzeitfolge nicht nachweisbar ist. Es ist FAKTISCH nicht nachweisbar

Unsere Atomkraftwerke sind potentiell ähnlich gefährlich wie Tschernobyl. Ok? Unsere anderen Energieformen sind weit weniger gefährlich als in anderen Ländern. Ok? Deswegen ist das imo äpfel und birnen im Quadrat, was du hier machst.

Ah jetzt verstehe ich, worauf du hinauswillst: Du glaubst, dass die Risiken für Atomkraft in Deutschland überdurchschnittlich hoch sind, verglichen mit dem Rest der Welt wohingegen die Risiken für alle anderen Formen der Energiegewinnung in Deutschland überdurchschnittlich niedrig sind, so dass die faktischen weltweit gesammelten Zahlenwerte über Risiken für Deutschland ungültig sind? Habe ich das richtig verstanden?

bis auf geroge und ein paar andere gibt es hier glaub ich nur leute die unbedingt paroli bieten wollen und die positiven dinge nicht sehen wollen, sich die energiepreise und die zukunft schön malen, wir sagen ja gar nciht das es 100% sicher ist und supertoll wir sagen nur es ist notwenig zurzeit und es ist verhätnismäßig sicher. mir wirds auch zu bunt.

weil es wenn es um menschenleben und riesen umweltschäden bei einem nicht kalkulierbaren risiko keine vorteile gibt(möge es noch so klein sein).

und immer noch WOHIN MIT DEM ATOMMÜLL

keiner der atom-pros geht drauf ein


FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von MojosAces

Original von FiftyBlume
Was genau soll ich an meinen Prioritäten überdenken. Das ist halt wie Poker - wer n aggressives BRM fährt, nicht rechtzeitig absteigt und broke geht braucht nicht rumzuheulen.

Worum geht es denn? Zumal man in einer Diskussion nicht gewinnen kann ;-)

Wenn du pokerst, dann trägst du die persönliche Verantwortung für dein Handeln.

Wenn man AKWs betreibt, trägt man die Verantwortung für die gesamte Gesellschaft.

Es geht darum seinen Horizont zu erweitern und nicht darum Recht zu behalten.

Danke für die Bestätigung, mir war so, als ob ungefähr sowas der Sinn wäre....

zum Rest....naja, wir sind eine Demokratie und haben uns bewusst entschieden, die Energie so zu erzeugen. Dazu haben wir noch pol. Organe und Abläufe, die Panikreaktionen verhindern. Natürlich ist es immer so, dass es Leute gibt, die aus verschiedensten Gründen nicht damit einverstanden sind, wie entschieden wird...also könnte man sagen, dass die Regierung nichts anderes ist, als ein Pokerspieler, der Entscheidungen trifft. Natürlich kann so eine Entscheidung falsch sein und man kann sie auch ändern oder zurücknehmen.

Die Pokeranalogie kann man sogar sehr schön auf die größten Lager übertragen:

1) Panik-Atomgegner: "Oh, am Nachbartisch hat gerade einer mit Quads gegen den RF verloren => wir instafoldne Quads ab jetzt"//"Lass vorsichtig spielen, nur mit Stone-cold-nuts broke gehen"

2) vernünftige Atomgegner: "Wir wollen gerne die Variante mit der geringer Varianz haben - egal, ob dadurch der EV stark nach unten geht."

3) vernünfitge Atombefürworter: "Wir entscheiden nach EV und wollen den EV bis zu einem gewissen Varianzgrad(der wesentlich höher ist als bei 2.) maximieren."

4) unvernünftige Atombefürworter: "Hauptsache max. EV, Varianz kann ich ab"

------------
Im Wesentlichen muss eine politische Diskussion also zwischen 2 und 3 laufen(was sie ja auch tut), während Gruppe 1 per se unwichtig ist und Gruppe 4 halt ne gute Einstellung hat, aber u.U. ne sehr große Samplesize braucht(Gebiete für GAUs).


Original von McTwist

weil es wenn es um menschenleben und riesen umweltschäden bei einem nicht kalkulierbaren risiko keine vorteile gibt(möge es noch so klein sein).

und immer noch WOHIN MIT DEM ATOMMÜLL

keiner der atom-pros geht drauf ein

klar gibt es vorteile und zwar in unmengen, wurden hier auch oft genug genannt und das risiko ist sehr wohl kalkulierbar sowie auch der umweltschäden und menschenleben. wurde hier alles rauf und runter durchdiskutiert. jederhat da eine andere meinung und eine andere einstellung. ich verstehe eure punkte bin aber anderer meinung, ihr wollt mich aber nciht verstehen ka wieso.

atommüll entweder in die wüste zb chile oder usa sonst sibiren oder weltall, das ist aber geb ich gerne zu ein riesenproblem, doch damit wird man fertig. müssten nur die konzerene zu mehr mitarbeit gezwungen werden