Man kann es einfach beim hochladen durch turnitin überprüfen lassen.
Schreibe morgen was dazu, war Dbzgl beim Anwalt und habe viele Kollegen, die schon praktizierende Juristen sind.
sehr coole Idee!
Bleib auf jedenfall dran und setz das um.
Derzeit ist vor allem in Education Sektor soviel "wandel" und Bewegung, sodass du quasi mitten im Trend bist (oder der Trend wirst).
Technisch sollte das auf jedenfall umsetzbar sein.
Finde die Idee auch gut. Und technisch wird das sicher kein Problem sein.
Könnte mir vorstellen, dass der Faktor "Monetarisierung" das Problem ist. Ihr werdet das sicher durchgerechnet haben. Aber imo sind die Einnahmemöglichkeiten sehr begrenzt. Durch das Konzept scheiden Partner/Werbung ja im Prinzip direkt aus.
edit: Technisch wird das wohl doch aufwendig und früher oder später in einen Algorithmen-Krieg ähnlich wie bei google+SEO münden.
Wie weit sind Skripte über Unis hinweg verallgemeinerbar?
Wenn ich tatsächlich nach Skripten lernen will, tausch ich dann nicht einfach mit meinen Kommilitonen?
....
Hey,
ist das sowas wie unidog? Im Prinzip nur erweitert um die Möglichkeit der Fragestellung? Find das Konzept gut, halte es aber finanziell für schwierig stemmbar, sehe Studenten in Deutschland zu selten für Bildung investieren.
Gruß
Die Idee an sich finde ich relativ spannend. Was aus meiner Sicht ein Problem geben könnte ist am Anfang den Traffic zu generieren. Hierzu ist guter Content nötig der von Anfang an zur Verfügung steht. Wenn ihr warten müsst bis eure User was hochladen, könnte das imo eine langwierige Angelegenheit geben...
Hey, ich finde den Thread sehr spannend und hoffe, dass ihr uns hier weiterhin auf dem Laufenden halten werdet.
Ich war mal so frei ein paar meiner eigenen Fragen und Einschätzungen zu eurem Vorgehen niederzuschreiben.
Zu mir: Ich beschäftige mich seit 1,5 Jahren mit diesen Themen und arbeite bei einem Startup im Bereich Produktmanagement in Berlin.
1) Warum habt ihr nicht "einfach mal angefangen", einen Prototypen mit Facebook-Gruppe + Dropbox/Gdrive gebaut und alle Studenten aus euren Freundeslisten eingeladen? Das dauert vielleicht einen Tag und ihr erfahrt sehr schnell, ob euer Konzept bei eurer Zielgruppe vielleicht gar keinen Anklang findet.
2) Wo seht ihr euch mit eurem Produkt in 3 Jahren und wie wollt ihr profitabel werden?
Wenn ich Business-Pläne durchlese, dann stelle ich mir in der Regel drei große Fragen:
- Hat das Team genug Power, Qualifikationen und Chemie, um die Sache für mindestens 4 Jahre durchzuziehen? Das ist in meinen Augen der allerwichtigste Punkt. Die meisten Startups scheitern, weil das Team irgendwann zerbricht oder weil es schlichtweg nicht gut oder flexibel genug ist.
- Wie sieht das Produkt heute und in 3 Jahren aus? Erfüllt das Produkt ein echtes Bedürfnis (gut) oder löst sogar einen echten Schmerz (noch besser!), den möglichst viele Menschen empfinden? Für wen genau baue ich eigentlich dieses Produkt? Sind diese Menschen bereit, Geld dafür zu bezahlen?
- Wie groß ist der Markt, wie wird er sich über die nächsten Jahre entwickeln, wie sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen, welche Konkurrenz gibt es auf dem Markt?
Ich mache einfach mal den Reality-Check bei euch (bitte nicht persönlich nehmen):
Das Team:
Der Geschäftsführer ist ein Erstgründer ohne Business-Erfahrung. Ein eigenes Entwickler-Team ist nicht vorhanden, Startups mit outgesourcter IT scheitern regelmäßig, weil man schlichtweg nicht iterieren (sein Produkt verändern) kann und außerdem abhängig ist von der Agentur -> man macht sich erpressbar, es kann schnell zu teuer werden. Außerdem nehmen die nur Cash und keine Equity (Unternehmensanteile) -> Startkapital ist schnell aufgebraucht.
Habt ihr Expertise in den Bereichen Marketing, Design, Finance, Business, Product? Vermutlich auch überschaubar.
Das Produkt:
Eine Marktplatz-Plattform, auf der Studente Skripte austauschen können, um für Prüfungen zu lernen (richtig verstanden?).
Hier sehe ich viele Fragezeichen.
- Warum sollte ich als Student Skripte hochladen?
- Wer sichert die Qualität der Skripte?
- Will ich mich bei einem so wichtigen Thema wie Bildung wirklich auf Skripte von Dritten verlassen?
- Kann ich die gleichen Skripte auch bei mehreren Unis und Dozenten anwenden?
- Können die Skripte die teuren Bücher wirklich ersetzen (und mir damit Geld sparen)?
- Warum sollte ich Geld bezahlen, wenn ich auch mindestens eine Person in meinem Studium kenne, die mir diese Skripte umsonst gibt?
Der Markt:
Der Markt ist ziemlich schwierig. Studenten als Zielgruppe können zwar sehr viral wachsen, sind aber wenig kaufkräftig und daher schwer zu monetarisieren. Außerdem sind sie es gewohnt, die Gratis-Versionen von allem zu benutzen, was sie eigentlich gerne hätten.
Ich möchte euch nicht entmutigen, im Gegenteil, ich finds total super wenn jemand den Mut hat etwas eigenes aufzubauen, bestehende Strukturen aufzubrechen und den Menschen bei alten Problemen neue Wege aufzuzeigen. Ich hoffe darum, dass ihr die richtigen Fragen stellt und nicht die gleichen Fehler macht wie so viele andere Startups da draußen.
Hier noch ein paar Ressourcen, die ich selbst als sehr hilfreich empfunden habe:
- Kostenloser Online-Kurs von Steve Blank, einem der Urväter des "Lean Startup"-Prinzips http://www.udacity.com/overview/Course/ep245/CourseRev/1
- "The Lean Startup", Business Buch des Jahres 2011
http://www.amazon.de/The-Lean-Startup-Innovation-Successful/dp/0670921602/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1355755857&sr=8-1
- Essays von Paul Graham zum Thema Startups (Gründer eines bekannten Inkubators)
http://paulgraham.com/index.html
- Silicon Valley Product Group, Community zum Thema Product Design und Management
http://www.svproduct.com/
Viel Erfolg!
gebt mir ein wenig Zeit auf alles einzugehen, wirklich spannende Sache dabei bisweilen
vorab schon mal: das unser Geschäftsmodell, gerade in Verbindung mit dieser Zielghruppe nicht rentabel ist, haben wir bemerkt und das ist auch der Grund warum es im Moment still steht. Das Ganze braucht ne weitere tragene Säule, die die Zielgruppe erweitert und die Einnahmequelle nicht primär im Content sieht. Dazu später mehr
Ähnliche Plattformen zum Skriptedownload/Upload gibt es bereits an vielen Unis, wenn auch oft eher schlecht umgesetzt.
Als ich vor gut 15 Jahren mein Studium begann, hatte man noch Glück, wenn man eine Skript-Kopie in den aufkommenden Copy-Shops erstehen konnte. Monetär wäre die Idee somit bis vor ca. 10 Jahren noch recht einträglich gewesen.
Heute ist wohl das Problem, einerseits den Studenten Mehrwert zu bieten, für den sie bereit sind zu zahlen und andererseits die Plattform so aufzubauen, dass sie auch für Werbetreibende interessant ist. Wobei Studenten als Zielgruppe eigentlich immer umworben sind, da sie nunmal als zukünftige gehobene Einkommensgruppe gesehen werden, die frühzeitig gebunden werden muss.
Schwerpunkt sollte deshalb sein, beides verträglich miteinander zu verknüpfen. Sinnvoll wäre deshalb z.B., Skripte bereits bei der Erstellung an den Lehrstühlen "abzufangen" und dort intensiv Unterstützung einzuwerben.
Der finanzielle Aufwand für die Umsetzung und Verbreitung der Idee, insbesondere Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung der potenziellen Kunden, dürfte höher sein, als womöglich von euch geplant.
Es bleibt auf jeden Fall spannend...
Grundsätzlich eine spannende Idee. Generell ist es Toll, wenn Studenten Ideen entwickeln, wie sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen an den Markt bringen können.
Der Einwand des Urheberrechtes scheint mir berechtigt. Auf keinen Fall können Studenten Skripte hochladen, die sie direkt vom Dozenten bekommen haben. Selbst wenn der Dozent Materialien kostenfrei zur Verfügung stellt, heißt das nicht, das ein anderer das klauen darf und damit Geld verdien kann. Ist wohl klar. Die Frage ist, was mit Mitschriften in der Vorlesung ist. Hier wird der Inhalt des Dozenten nur in eine andere Form gebracht. Die mündliche Präsentation wird verschriftlicht. Wenn damit Geld verdient werden soll, wird das nur mit Zustimmung des Urhebers gehen.
Zusammengefasst können Nutzer nur Content hochladen, an denen sie die Rechte habe. Da muss also eine eigene Gedankliche Leistung hinterstecken. Ob Studenten Content erstellen können, der nicht auf urheberrechtlich geschützten Vorlagen beruht, darf bezweifelt werden.
Um Urheberrechtliche Sachen und Qualitätsaspekte zu berücksichtigen, ist die Frage, ob nicht besser wissenschaftliches Personal, oder Berufspraktiker den Content bereit stellen sollten. Das kostet aber mehr Geld.
Insgesamt könnte man alle Bereitsteller von Bildungsmaterialien für den Hochschulsektor als Konkurrenz ansehen. Da sind die klassischen Verlage. Wenn das eine Marktlücke ist, werden die auch Bücher als "Kompaktwissen" oder gezielten Prüfungsvorbereitung bereitstellen. Gibt es ja auch schon. Ich glaube das für den Bereich der Psychologie gilt, dass Bücher auch einen Zugangscode für Onlinecontent bietet. Hier werden sicherlich auch Multiplechoicetests etc. dabei sein. Insgesamt denken auch Verlage darüber nach, wie sich die Wissensaneignung mit den neuen Medien verändert. Aus Büchern werden Tablet-pcs mit apps.
Bei Fernunis (z.B. Hagen) kann man sich auch als "Gasthörer" in einen Studiengang einschreiben. Dann bekommt man die Materialen (Skripte und DvDs) auch zugeschickt (man kann als Gasthörer nur keine Prüfungen ablegen). Diese Lernmaterialien sind vermutlich auch hochwertig.
Trotzdem scheint mir die Idee des "Comunity based learning" noch nicht vollständig realisiert. Da gibt es bestimmt Potenzial. Ich weiß selbst nicht, was da noch kommen kann. Wenn man sich Pokerstrategy als vorbild nimmt, kann es sicherlich statt Handbewertungsforen Fallbewertungsforen geben etc. Vielleicht kann man auch Videos produzieren und livecoachings anbieten.
So, nachdem ich jetzt solange rumgesülzt habe, kommt für alle, die bis hierhin durchgehalten haben eine echte Millionen-Dollar Idee. Die habe ich zwar auch nicht erfunden, sondern aus der Zeitung, aber trotzdem:
Bildung als Adventure Game. Wenn man ein Spiel erfindet, in dem Wissenserwerb belohnt wird, hat man einen riesiegen Motivator. Die einfachste Idee wäre die Studenten in einer Virtuellen Quizshow gegeinander antreten zu lassen. Natürlich muss es etwas zu gewinnen Geben. Bildung muss sich wieder lohnen.
Eine Kompliziertere Anwendung wäre eine virtuelle Realität zu erschaffen. Irgendetwas zwischen World of Warcraft und second life. Dann heißt es statt Paladin, ich habe einen Volljuristen auf Level 72. Das soll heißen. Die Möglichkeit durch Wissen aufzusteigen muss auf jeden Fall vorhanden sein. Vermutlich wird es in dem Spiel eine virtuelle Universität geben müssen, wo dann der Content aufbereitet ist. Als Multiplayer Rollenspiel gibt es hier bestimmt schon Challangeelemente gegen seine Mitspieler. Ich stelle mir aber weiterhin vor, dass man in dem Spiel dann die Uni verlässt und in eine Kanzlei eintritt und da Fälle behandelt. Da muss man sein Wissen einsätzen und Prozessstrategien direkt anwenden. Es sollte Elemente geben, dass man Entscheidungen treffen muss, welche Fragen man an Zeugen stellt, oder wie man den Sachverhalt darstellt. Mit gewonnen Fällen steigt man dann weitere Level auf. Und so weiter. Da ist noch viel Phantasie drin.
Holt euch noch einen Spieleentwickler dazu und macht etwas draus.
Ein anderes Ding ist, dass du vor allem deine Juristenwelt kennst. Ich bin Soziologe. Wir sind eine Disziplin, in der viele Paradigmen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Es gibt keine einheitliche Theorie. Wohlmöglich auch keinen Konsens. Das führt dazu, dass jeder Dozent etwas eigenes macht. Deshalb würde schon die Einführungsvorlesung "Grundbegriffe der Soziologie" bei jedem Dozenten anders aussehen. Das macht das mit dem Content, den jeder nutzen kann, deutlich schwieriger.
Aber grundsätzlich: Glück auf!
sooo
ich gehe nun mal durch was so an Fragen und Anregungen aufgekommen ist.
1. Inhalte (von euch gerne Skripte genannt)
Wir wollen etwas erschaffen, was den Autoren ermöglicht ihren eigenen didaktischen Stil zu verwirklichen. Stellt euch das so vor: jeder hat auf der Seite einen Account und baut sich, sofern er Lust und Knowhow hat, einen "Autorenstatus" auf indem er für sein Fach eigene Inhalte bereitstellt, die lediglich an die Literatur angelehnt sind, wenn überhaupt.
Gerade im Studium erlebe ich es oft, dass Leute, die gut zusammenfassen können und Schemata haarklein herausarbeiten, die besten und effektivsten Lerner sind. Ergo geht es nicht darum Uni-Skripte hochzuladen, damit meinte ich einfach komprimierte Inhalte zu den jeweiligen Themen. Inhaltlich ist der bereitgestellte Content nicht begrenzt, wenn man möchte kann man auch eine 10 seitige Zusammenfassung über Kündigungschutz im Arbeitsrecht schreiben.
Zusammenfassend sollen Inhalten geschaffen werden, die einen einheitlichen "Style" haben und denen Fragen angehängt sind, angegliedert an die detailierten Studienpläne (nach Verlauf). Das es vereinzelt Angebote in dieser Hinsicht gibt, wissen wir aber vom Erfolg der Grundidee sind wir nach wie vor überzeugt. Also kommt ein wenig von den Vorlesungsskripten weg, die ähnelt nur in einem Punkt unserem Konzept, nämlich das sie meistens kompromiert sind.
Für eine Studiengänge ist das natürlich interessanter (Jura zb), für andere weniger. Wir haben aber auch noch andere Funktionen geplant, wie zb. Fragen only, Material für HAs oder andere Ausarbeitungen (dies ist allerdings nicht wirklich durchgeplant bisher).
Zum Urheberrecht könnte ich nun viel schreiben aber ich lasse das erstmal generell: es ist defintiv ein Punkt zum diskutieren aber auch einer, der viel Spielraum lässt und die Gerichte entscheiden jüngst auch eher gegen die "Verlage". Das soll nun nicht klingt, als wenn Gerichtsverfahren eingeplant wären, aber natürlich besteht die Gefahr des Kopierens, man kann nun mal nicht alles kontrollieren. Um die Gefahr zu minimieren, soll jeder Autor darauf hingewiesen werden, dass er nicht kopiert und er muss bestätigen den Text selbst geschrieben zu haben. Des weiteren akzeptiert er durch die AGBs, dass er für seine Inhalte verantwortlich ist, falls es doch dazu kommt.
Für die Bereitstellung des Grundcontents vor Start sollte eig genau jetzt
eine Betaversion an den Start gehen, die die Anmeldung der User ermöglicht und die Eingabe der Inhalte. Das sollte mehrere Monate laufen und die Autoren wären dafür entlohnt worden, solange die Bedingungen erfüllt worden sind.
2. Mehrwert für Zielgruppe
Hier wirds schon schwieriger, warum sollten arme Studenten dafür zahlen, wenn sie mit Aufwand auch so an den Content kommen würden, wenn auch nicht so "cool". Man spricht mit sowas zunächst leider nicht die breite Masse der Zielgruppe weil man vermutlich nur wohlhabenere Studenten auf die Plattform, sofern guter Content vorhanden ist.
Ferner ist das auch genau der Punkt wo nun der ganze Gedankenprozess läuft.
Wie bekomme ich einen Mehrwert, der Leute an meine Plattform bindet und dazu verleitet, dass die Zielgruppe Geld dafür bezahlt. Sprich, was biete ich darüber hinaus? Es wird also eine zweite Säule gebraucht, die das Konzept mit der Contentsäule trägt. Als Anknüpfungspunkt ist, wie extrapartner schon erwähnte, für eine andere Zielgruppe ebenfalls interessant zu sein, also am besten für Institutionen, Menschen o.ä. die Studenten suchen oder bereit sein dort zu werben.
Ein paar Ideen habe ich schon, inbesondere schwebt mir eine Fusion zweier Bereiche vor, die ich noch ausarbeiten muss (also ich muss mir das mal aufmalen und gucken ob ich das sinnvoll finde und ob ich was übersehe). Die Idee von dasMonstah spielt da auch ein wenig mit rein sofern ich das richtig verstanden habe.
3. @hasufly
erstmal danke für den ausführlichen Beitrag
1. wir haben es ja dutzenden Studenten vorgetragen.
Der Prototyp ist eigentlich fast fertig, wäre dann die Betaphase gewesen oder was meinst du nun? Die komplette Systematik zu testen im Freundeskreis halte ich für keine sinnvolle Idee ehrlich gesagt, man wird halt kaum neuen Content bekommen, geschweige denn das die zum Test bereit wären es einzugeben + Fragen + Antworten zu entwickeln ohne Geld zu bekommen
Viel mehr ärgert mich die lange sinnlose Vorlaufzeit anstatt direkt Gas zu geben mit dem Entwickeln, die ganze Planerei hat nämlich wenig gebracht nun ;/
2.
a) Die Rentabilität wurde ja bereits angesprochen und ist in der Tat genau das Problem warum wir gerade pausieren.
b) Auch ein Semiproblem, wir haben Leute für alle Bereiche der Entwicklung, die was drauf haben aber keiner ist bereit 100% darein zu gehen weil alle studieren oder sogar schon Berufstätig bin. Ich wäre wohl der einzige, weil ich mich eh irgendwann verwirklichen will und das es immer mein Traum war eine Idee umzusetzen. Kannst mir aber gerne sagen wo man ein paar verrückte findet
c) das muss auf jeden Fall noch besser werden (also Bedürfniserfüllung aber generell würde ich schon mal ja sagen)
d) zu Konkurrenzen und juristischen Problemen habe ich viel getan und bin zu einem positiven Ergebnis gekommen.
3. Reality-Check
a) Team:
Erstgründer klar, sowieso alles neu dafür sehr kreativ
Outgesourct ist nur so halb richtig, haben einen festen Designer und Entwickler, die zwar extern bezahlt wurden aber schon mit uns das zusammen aufgezogen haben bisher.
Expertisen sind halt gering, außer Bücher und das was man so liest/gemacht hat.
b) Produkt:
Hast du defintiv zu simpel erklärt, kannst auch nicht alle Details wissen.
i) die gibst deine eigenen Zusammenfassungen oder Abhandlungen inkl. Fragen ein um damit, nachdem du gute Bewertungen etc bekommen hast, im Zweifel Geld zu verdienen und dein eigenes Wissen zu verfestigen.
ii) Lang diskutierte Frage, mehrere Lösungen. Grundsätzlich sollte es aber ERSTMAL auf dem Prinzip der Internetdynamik basieren, sodass eine Selbstkontrolle herscht. (klappt anhand vieler Beispiele)
iii) ich kenne viele (mich selbst auch), die sich noch auf weniger seriöse Dinge beim Lernen verlassen. Ich hasse es teure Bücher zu kaufen. Man erkennt sehr schnell ob etwas gut oder schlecht ist.
iv) das sollte definitiv möglich sein, denk halt nicht an die Uni-Skripte, die meistens aus den VL-Folien bestehen.
v) es wird nach jetzigen Stand frei verfügbar sein, rentabel muss es durch was anderes werden! (siehe oben)
c) der Markt
Schwierige aber auch spannende Zielgruppe und es gibt viele Branchen, die auf der Suche nach genau diesen Leuten sind, abgesehen davon sind auch viele Studenten auf der Suche nach vielen Dingen.
Danke vielmals für eure Beiträge, gibt mir auch ein wenig Aufwind, dass die Grundidee generell ankommt.
Original von zeegro1. wir haben es ja dutzenden Studenten vorgetragen.
Der Prototyp ist eigentlich fast fertig, wäre dann die Betaphase gewesen oder was meinst du nun? Die komplette Systematik zu testen im Freundeskreis halte ich für keine sinnvolle Idee ehrlich gesagt, man wird halt kaum neuen Content bekommen, geschweige denn das die zum Test bereit wären es einzugeben + Fragen + Antworten zu entwickeln ohne Geld zu bekommen![]()
Viel mehr ärgert mich die lange sinnlose Vorlaufzeit anstatt direkt Gas zu geben mit dem Entwickeln, die ganze Planerei hat nämlich wenig gebracht nun ;/
Diese Antwort macht mir etwas Sorgen.
Was waren denn die Reaktionen der Studenten, denen ihr es vorgetragen habt? Selbst wenn sie gesagt haben "Ja, ich könnte mir vorstellen, das zu benutzen" heißt nämlich noch gar nichts. Leute, denen du eine neue Idee vorstellst, sagen das immer, bis sie das Produkt dann tatsächlich nutzen sollen, und dann finden sie tausend Gründe es doch nicht zu tun. Und am Ende benutzt es gar keiner.
Wenn euer Produkt einen echten "Pain" lösen würde, dann gäbe es zumindest immer ein paar Verrückte, die selbst mit einer zusammengeschusterten Beta-Version vorlieb nehmen um es so schnell wie möglich benutzen zu können. Genau diese Leute müsst ihr finden, und dafür braucht ihr so schnell wie möglich einen Prototypen, selbst wenn das ganze mit einer geschlossenen Facebook-Gruppe und einem öffentlichen GoogleDocs- oder Dropbox-Account funktioniert.
Wenn die User ohne Geld dafür zu bekommen niemals etwas eigenes hochladen würden, dann sehe ich schwarz für euch. Ich glaube aber nicht, dass das überhaupt der Fall ist - ihr wisst es vielleicht nur nicht. Vielleicht würde es helfen, hier noch mehr zu betonen, welche Vorteile es bietet, seine Lerninhalte mit anderen zu teilen. Man kann gegenseitig kontrollieren, ob die Zusammenfassung dem zu lernenden Stoff entsprechen, man kann sich online zu Lerngruppen verabreden oder über Vertiefungen zu den Themen diskutieren.
Kurzum: Es ist egal, was ihr herstellt. Im Prinzip braucht ihr ein paar User, die verrückt nach eurem Produkt sind und sogar Geld dafür bezahlen würden um es benutzen zu dürfen anstatt umgekehrt. Wenn ihr die mit eurem Prototypen nicht finden könnt, seid ihr wahrscheinlich auf dem Holzweg.
Ich verstehe deinen Einwand aber die Idee lässt sich mit einem Google/Dropbox Account ja garnicht "umsetzen", sprich wir könnten so garnicht erkennen ob unser Kern der Idee ankommt.
Der Austausch von Materialen wird aber in dutzenden Uniforen praktiziert, nur halt sehr sporadisch und total vereinzelnt für kleine Gebiete. Einen Mehrwert schafft man ja dadurch viele Leute anzuziehen -> mehr Content -> mehr Auswahl und dadurch gleichzeitig auch höhere Qualität.
Ich will damit sagen, dass ich selbst zb. in meinem Studiumgang so einen Prototypen garnicht nutzen würde, denn warum sollte ich etwas "produzieren" (und das wäre dann ja nur ein wordfile mit Fragen ohne Systematik) obwohl mir das garnichts bringt (kein Geld, kein Knowhow zuschuss (gibt ja keine Diskussionsplattform) und sowieso keine vernünftige Plattform).
Darüber hinaus bin ich aber der Meinung, dass es funktionieren würde wenn die Leute "rewards" für ihren Content kriegen (Geld, Status, Community) und in Challenge mit anderen Content auf ihrem Gebiet stehen, gleichzeitig noch in anderen Bereichen lernen können, in denen sie wohlmöglich noch nachholbedarf haben und das alles auf einer Plattform.
Hey
Ansich eine coole Idee. Wäre für mich aber in meiner Studienzeit nicht interessant gewesen, da man Scripte meist umsonst bekommt von höheren Semestern, sehe hier auch das Problem z.B. jetzt auf meinem Studiengang bezogen wären Scripte von anderen Unis ziemlich sinnlos weil meistens die Fächer verschieden stark je nach Prof ausgebaut sind. Kenne z.B. Regensburg Chemie muss man 3x soviel wissen wie bei uns in Heidelberg Chemie.
Außerdem für Medizinstudenten gibt es sowas schon
Mit anderen Fachrichtungen kenn ich mich nicht aus.
Original von dasMonstah
.....
Trotzdem scheint mir die Idee des "Comunity based learning" noch nicht vollständig realisiert. Da gibt es bestimmt Potenzial. Ich weiß selbst nicht, was da noch kommen kann. Wenn man sich Pokerstrategy als vorbild nimmt, kann es sicherlich statt Handbewertungsforen Fallbewertungsforen geben etc. Vielleicht kann man auch Videos produzieren und livecoachings anbieten.
.....
Aber grundsätzlich: Glück auf!
Ja finde auch, dass man dort noch mehr rausholen kann und die Idee ist Klasse von dir, aber das ganze auch profitabel zu machen ist wohl das Problem.
Lol gerade 2 Seiten Anmerkungen geschrieben... und dann entschieden es lieber doch nicht zu posten, sondern ggf. selbst umzusetzen ♦
@zeegro:
eine Idee habe ich tz für dein Projekt, da es mit meinen Anmerkungen nichts zu tun hat.
Für die Inhalte der Dokumente usw, kannst du dich sicher mit einer Klausel rausnehmen. Und um Urheberrecht haben sich die User zu kümmern.
So nun die eigentlich Idee:
Content kannst du generieren in dem du mit damit wirbst, dass man da neben dem Studium schnell mal 1k/Monat verdienen kann, mit nur 10h Arbeit.
Student 1 verfasst eine Erklärung zu einem Mathethema z.B Matrizenberechnungen. Diese kann er nun für einen Preis z.B 30 Cent anbieten.
30 Cent ist für den einzelnen nicht viel, aber in der Masse kann man damit vielleicht gut Geld machen.
Natürlich kostet das Dokument dann 35 Cent und ihr greift euch 5 Cent pro Download ab.
Ähnlich wie bei Amazon kann man das ganze dann Bewerten. 1 - 5 Sterne.
So nun bin ich total Hilflos und suche Material zum Thema Partialbruchzerlegung weil ich das sowieso noch nie geblickt habe.
Ich gehe auf eddicted und suche mir das billigste mit den besten Bewertungen raus...
Naja oder ich gehe auf Youtube und ziehe mir den ganzen Content umsonst rein
Hab den Thread bis dato nur überflogen und das meißte von zeegro gelesen...No homo, aber Du sprichst mir aus der Seele..Dachte schon ich wär der einzige mit dieser Denke oder wie man es auch immer nennen will...
Werd mir die Tage mal Zeit nehmen und mich dem Thema widmen:)
so long...
Original von topspit
Lol gerade 2 Seiten Anmerkungen geschrieben... und dann entschieden es lieber doch nicht zu posten, sondern ggf. selbst umzusetzen ♦@zeegro:
eine Idee habe ich tz für dein Projekt, da es mit meinen Anmerkungen nichts zu tun hat.
Für die Inhalte der Dokumente usw, kannst du dich sicher mit einer Klausel rausnehmen. Und um Urheberrecht haben sich die User zu kümmern.
So nun die eigentlich Idee:
Content kannst du generieren in dem du mit damit wirbst, dass man da neben dem Studium schnell mal 1k/Monat verdienen kann, mit nur 10h Arbeit.
Student 1 verfasst eine Erklärung zu einem Mathethema z.B Matrizenberechnungen. Diese kann er nun für einen Preis z.B 30 Cent anbieten.
30 Cent ist für den einzelnen nicht viel, aber in der Masse kann man damit vielleicht gut Geld machen.
Natürlich kostet das Dokument dann 35 Cent und ihr greift euch 5 Cent pro Download ab.
Ähnlich wie bei Amazon kann man das ganze dann Bewerten. 1 - 5 Sterne.
So nun bin ich total Hilflos und suche Material zum Thema Partialbruchzerlegung weil ich das sowieso noch nie geblickt habe.
Ich gehe auf eddicted und suche mir das billigste mit den besten Bewertungen raus...
Naja oder ich gehe auf Youtube und ziehe mir den ganzen Content umsonst rein
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das Prinzip ist ja quasi genau das was wir schon lange geplant haben. Dennoch sind wir dazu gekommen, dass es nicht profitabel sein kann mit dem Content für Studenten und Auszubildende Geld zu verdienen.
Der Content wird frei verfügbar sein und trotzdem werden die Autoren dafür entlohnt, es wird was anderes, was die Sache trägt.
Lest ihr eigentlich meine Texte ♦ ? Kommt mir so vor als wenn vieles überlesen wird
Medilearn ist auf jeden Fall ncht schlecht, ein online Repetetorium quasi.
Heute Nacht kam mir die Idee, unabhängig vom Geschäftsmodell, mit Kollegen für mein Studiengang einen Leitfaden inkl. Content zu erstellen und Aufgaben, wo man sich durchs Studium hangeln kann. So könnte man es testen ob die Leute, also uni-externe, das annehmen würden und darauf aufbauend könnte man daraus ein detailiertes System entwcikeln (ähnlich wie es Repetetorien anbieten) und sehen ob das für andere Studiengänge möglich ist. Dann holt man sich Leute dafür an Bord und wird somit zumindestens semiprofessionell
Auch wenn sich das vielleicht weit von der Ursprungsidee entfernt, mache ich nochmal Werbung für die Idee den Spieltrieb als Motivation zu nutzen.
Ich habe ein bisschen darüber phantasiert, ob man nicht auch ein Wissensturnier anbieten kann. Der Gedanke kombiniert Pokerturnierstrukturen mit dem Spielprinzip von "Rette die Million".
Also: Es könnte ein Buy in geben und eine Auszahlung für die Top 10%. Es werden Multiplechoicefragen gestellt. Richtige Antworten müssen irgendwie belohnt werden, damit die Besten auch ins Geld kommen. Eine Skillgame challange. Strategie käme hinzu, wenn man soetwas wie Chips hätte, die man auf seine Antwort setzen kann. Wenn man die Frage richtig beantwortet, wird der Einsatz entweder mit dem Schweregrad der Frage multipliziert, und/oder die Einsätze auf falsche Antworten werden unter denen mit richtigen Antworten aufgeteilt. Wer keine Chips mehr hat ist ausgeschieden. Entweder wird zu Ende gespielt, bis einer gewinnt, oder es zählt die Rangfolge der Chipcounts nach einer fixen Anzahl von Fragen.
Ich hätte Spass dran.
Edit: Dieser Post galt dem gelöschten Post:
Juuunge, es gibt kein Verhalten als GF gegenüber Investoren, denn weder bin ich bisher Führer eines ernsthaften Geschäfts, noch habe ich mit Investoren geredet, die ich nicht Privat kenne.
Der Grund warum du den BP nicht bekommen hast, ist ganz einfach: WIR HABEN DAS GESCHÄFTSMODELL VERWORFEN. Gerne kannst du den alten bekommen mit Fantasyzahlen.
Man mir gehts um die Idee und nicht darum in 100Tagen dicker Businessman zu werden.
Wie du sicher weißt, studiere ich nebenbei noch und kann ich also nicht Vollzeit der Sache widmen, auch wenn ich das gerne würde. Irgendwie muss ich ja noch mein Leben finanzieren und voran kommen.
Was Emotionen damit nun zu tun haben, kp. Ich habe es als sinnlos erachtet dir das zu schicken weil ich ein paar Tage vorher (habe ich dir auch geschrieben) den BP quasi in die Tonne geworfen habe.
Dein Enthusiasmus in allen Ehren aber du kannst getrost mit deinem richtiten Account schreiben und brauchst mich hier auch nicht diskreditieren.