Auf einen Verkaufsoffenensonntag in der Heimatstand als Dose verkleidet Flyer verteilen...Man war jung und brauchte das Geld.
Best:
-Pizzafahrer.
Ich fahr gerne Auto, fahr gerne schnell und mit nem Auto dass einem nicht selbst gehört, kann man es immer übertreiben. Trinkgeld ist immer nice, der Job ist ziemlich stressfrei.
-Leiharbeiter in einer Motorenfabrik...anfangs viel am Band gearbeitet, später dann versetzt worden in die Gießerei und da musste ich nur Aluminiumproben aus dem Ofen nehmen, die analysieren, paar Roboter bedienen wenn was nich lief und nen Raumanzug tragen. Durfte Pause machen soviel und sooft ich wollte, weil die Kollegen auf meiner Schicht allesamt richtig nice Leute waren.
Worst:
-Tageszeitung austragen...Nachts um 3 uhr raus, Kistenweise Abos von normalen Zeitungen raussortieren, dann versuchen zu merken, wer in welcher Strasse diesesmal welches Abo bekommt, im dunkeln Briefkästen/Hausnummern suchen, pro nacht ca 15km zufuss "laufen" und am nächsten Tag haufenweise Anrufe vom Chef "Sie sollten um 6 Uhr fertig sein! XYZ hat sich heute bei uns beschwert, weil seine Zeitung erst um 06:15 im Briefkasten war!"
Hab ich 2 Wochen gemacht, danach wurde mir gekündigt weil ich mal krank war.7
-Sicherheitsmann im Einkaufszentrum...2-3 mal die Woche 10 Stunden Schichten, in denen man nichts gemacht hat, außer 10 stunden lang durchs einkaufszentrum zu schlendern...irgendwann wurde es ziemlich interessant die Schritte bis zum Feierabend zu zählen. Pausen gabs nicht und hinsetzen durfte man sich nicht.
Einmal musste ich einer Frau sagen, dass sie ihren Hund nich mit reinnehmen darf, mehr ist in 3 monaten nicht passiert.
Mittelding:
-DJ
Macht im Grunde spass, weil man trinken kann, der Lohn ist super, aber letztendlich ises ein Scheiß Job, wenn man am Wochenende bis zu 20 Stunden Bahn fährt oder fliegt, in Clubs auflegt, in denen man bis auf kurzen Small Talk mit dem Veranstalter keine Sau kennt.
Alle Jobs waren/sind dafür da meine Studiumszeit zu finanzieren.
schlecht:
-Zeitungen austragen. Bin irgendwann gefeuert worden, weil aufgefallen ist, dass ich die Dinger zum größten Teil entsorgt habe.
-Fließbandarbeit in ner Möbelspedition. 8h lang die gleiche, ziemlich unangenehme Bewegung um Möbel in nem Karton zu verstauen. Nach 2 Tagen wegen krasser Rückenschmerzen gequittet.
-LKW aus- und einräumen in ner Textilspedition. Die Kollegen waren einfach so unfassbar dumm.
gut:
-Die Mittagspause bei dem Job in der Textilspedition. Die Kollegen hatten zuvor immer Mau-Mau in der Pause gespielt. Ich hab ihnen Poker erklärt und angefangen in der Pause mit ihnen um Geld zu spielen. Waren regelmäßig weitere 20-30€ in der Mittagspause
-Mit Autos rumgondeln in ner Automobilspedition. Auto auf nem Parkplatz in Empfang nehmen, ca. 1km weit ins Parkhaus fahren, Auto stehen lassen und von nem Kollegen mit nem Bulli abgeholt und zurück zum Parkplatz gebracht werden.
Bin in meiner Zeit dort wohl alle Modelle von VW, Audi, BMW, Mercedes, Renault, Citroen und Peugeot gefahren.
am Besten:
-Aushilfe in nem kleinen IT-Unternehmen. Zuerst nur um n bisschen zu löten und Geräte zu montieren. Später dann auch in der Softwareentwicklung geholfen und letztendlich dort fest angestellt worden. Arbeite noch immer da.
Beste:äääähm ja
Schlimmste:Bei soner Bude die verteilt über die Republik unter anderem bei Ikea die Küchen reinigt!Reinigen heißt,alles quasi fettfrei machen,hauptsächlich Abzugshauben und die Abluftkanäle!Da hast du dann in sonem Kanal gesteckt der nicht viel breiter war als man selbst und hat das Fett mit einem Spachtel o.Ä. abgekratzt!Es wurden auch harte Chemikalien eingestzt!Wenn man Glück hatte gabs ordentliche Handschuhe,Atemschutz-Fehlanzeige!Ihr glaubt garnicht was sich einem in solchen Küchen offenbart,vorallem die im KaDeWe und in O2 World,unfassbar teilweise!Arbeitszeiten Kacke,weil meistens natürlich Nachts und Lohn voll fürn Arsch!Die langen Fahrten wurden natürlich auch nicht entlohnt!
Bester: Fußballspiele ansehen und darüber schreiben
Schlechtester: Kasperletheaterspieler
Der mieseste war auch bei mir der Klassiker: 1x/ Woche Zeitungen austragen. Aufm Land, im Winter, mit Fahrrad. Hab dann nach 1 Monant angefangen im Wechsel jeweils nur die eine bzw. andere Hälfte auszutragen bis mir gekündigt wurde. Da lag dann wenigstens der Stundenlohn bei ~20 Mark.
auch mies: Böden schleifen in Berlin, damals mit nem Kumpel gestartet weil uns ein Bekannter einen "Grossauftrag" mit 16 Wohnungen beschafft hat. Leider ist der Bauträger pleite gegangen und als Subsubsubsub...unternehmer gabs letztendlich nur einen kleinen Teil der erwarteten Einnahmen. Habens zwar danach noch eine Weile durchgezogen aber die Luft war dann doch relativ schnell raus.
Auch noch gut in Erinnerung: "Leichte" Bautätigkeiten auf der Oberbaumbrücke (Berlin) bei ~40° im Schatten - nur gab es dort leider keinen Schatten.
Der beste: Türsteher in einer Szenedisko (Kasse, nicht Eingang), in der Ich sowieso auch privat viel rumgehangen bin.
Den ganzen Abend mit der Kassierein quatschen, Stempel kontrollieren, Alkohol 4 free, infinite Ansehen im Freundeskreis (weil Szenedisko eben)
Das ganze im Schnitt 3x die Woche während meiner letzten Schuljahre.
Fast genausogut, aber "Vollzeit": Herstellung und Verkauf von ausgefallenen Senfen. Also 25h/Woche in der Produktion als Scheinselbstständiger incl. Zuschuss wegen "Ich-AG".
Dazu an Wochenenden oft Märkte mit 30% Umsatzbeteiligung an einem Produkt, das extrem gut gelaufen ist; besonders auf Weihnachtmärkten konnte man sich einen goldenen Arsch verdienen. Zumal die Kohle von den Märkten obv. steuerfrei waren.
Wermutstropfen war nur nach Ende meiner Selbstständigkeit 7 Jahre Angst vor einer nachträglichen Steuerprüfung weil Ich keine Buchführung betrieben habe. Hab bei den EKSt Erklärungen natürlich immer nur die Pauschalen abgesetzt und nie irgendwelche Belege eingereicht, geschweige denn gesammelt.
Hab auch ne zeitlang Gras vertickt, das schöne daran: Abends weggehen, sauen, kiffen, amüsieren.... und am Ende mit mehr Kohln nach hause kommen als man mitgenommen hat.
Worst:
Hab jahrelang in meiner Jugend Zeitungen ausgetragen...overall so 4€ die Stunde...was man nicht alles für de Kohlen macht. Mich hats so endlos getiltet als ich dann mal erfahren hab was die Firmen so für die Werbung kassieren und wieviel letztendlich beim austräger hängen bleibt
Best:
Poker
Eigener boss, kann "arbeiten" wann ich möchte, arbeit von zu Hause aus ect.
Als Nebenjob bisher nur mit 14 Zeitschriften ausgetragem damals war Jugendschutz noch ein Fremdwort und da waren Zeitschriften wie Super Illu, Praline, Hustler usw. bei
obv. damals mit dem fappen angefangen
Dann mit 16 Ausbildung gemacht und seitdem in der Arbeitsknochenmühle
beste: Jonglageauftritte
200€ für 3 Stunden stehen und jonglieren für ein Fotokonzern. ♦
Jonglage Workshops mit Kids
schlechteste: Poker
Jahr verbracht als BE-Spieler.
In der 7. oder so Geld verdient indem ich den fetten Kinder im dritten Stock ihre Wurstsemmel vom Hausmeister geholt habe.
Pantomime spielen für einen Parkettbodenhersteller
In between: Pfandbecher sammel bei Konzerten. Geiler Stundensatz möglich, aber man schämt sich schon ein bisschen.
Zeitungen austragen. Stundenlohn war für damals imba!
Original von Placebo88
beste: Jonglageauftritte
200€ für 3 Stunden stehen und jonglieren für ein Fotokonzern. ♦
Jonglage Workshops mit Kids![]()
Pantomime spielen für einen Parkettbodenhersteller
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Arbeitest wohl generell eher so im Zirkus oder?
beste:
Kommissionierer bei einer regionalen Tageszeitung. Die Zeitungen für Abonnenten im Ausland und Krankenhäusern verpackt und sortiert. Schichtbeginn -> 24 Uhr -> bis 1 Uhr rumsitzen und Kaffee trinken, weil die Druckerpressen noch nicht das optimale Ergebnis lieferten ->dann 1,5h gearbeitet -> von 2:30 - 3:30 Uhr rumgesessen bis die gleiche Ausgabe mit anderem Namen gedruckt war -> 30min gearbeitet -> 1h rumgesessen und auf den Nachdruck gewartet... nie was passiert
5 Uhr nachhause gegangen. 10€/h + 25% Nachtzuschlag
schlechteste:
Nachtschicht in der Produktion, paar mal an dieser Stanzmaschine für Klimaleitungen (BMW Mini) eingepennt...
Original von Psychobilly1988
[...]
Ich fahr gerne Auto, fahr gerne schnell und mit nem Auto dass einem nicht selbst gehört, kann man es immer übertreiben. [...]
#
Hab in meinen ersten Wochen bei 'nem DHL-Subunternehmer (Dreckspack) das Getriebe eines neuen Bullis geschrottet, weil ich dem Ding einfach die Sporen geben musste. ♦
Bei Alarmfahrten vom Transport von Blutkonserven mit 'nem Kombi jedesmal gefühlt like a tru Moses, der gerade das Meer spaltet, wenn einem alle Platz machen - nicht aus Versehen die ganzen Blitzer mitgenommen. ♠_biggrin:
Original von Dogdo
Arbeitest wohl generell eher so im Zirkus oder?
War mal Trainer in einem Kinder/Jugendcircus und darüber lief das dann alles.
Bester Nebenjob:
- Verkehrszählung für ca. 2 Monate. 10€/h um die vorbeifahrenden Fahrzeuge an bestimmten stellen zu zählen und aufzuschreiben. Hab mich ins Auto gesetzt zu der Stelle gefahren wo ich zählen sollte Musik gehört und die vorbeifahrenden Fahrzeuge gezählt ♦
Schlechteste Nebenjobs:
- Im Stadion im Catering gearbeitet. Getränke und essen an besoffene Fans ausgeben für 8€/h.
- Zeitung austragen nachts um 3Uhr - 5Uhr. Fuuu wie ich es gehasst habe, wenn die Häuser nen kleinen Vorgarten mit riesigen Büschen hatten und dazwischen immer Tausend Spinnennetze waren.
Deswegen bei so Häusern immer die Zeitung vors Gesicht gehalten und zum Briefkasten gelaufen. Bezahlung war eher mies.
- Getränkemarkt an der Kasse gearbeitet. Die Arbeit war zwar ziemlich chillig und man hatte öfter mal Zeiten wo kaum jemand kam aber das war dann die langeweile pur. Außerdem war die Bezahlung mit 6,20€/h fürn arsch.
Original von abgerammelt
Schwer da ein Rating zu finden.
Schreibs einfach mal chronologisch12 - 14 Zeitungen auf dem Namen meines Bruders ausgetragen
14 - 16 Zeitungen ausgetragen
16+ angefangen unsere kleinen im TT zu trainieren
zu gleicher Zeit Kellnerei und Barkeeper
Mit 17 dann in der Eishalle angefangen. Opfer für alles und mehr. Dann Eismeister geworden, yeah.
Mit 18 Dann den Übungsleiter C im ITTF erworben und immernoch Eishalle + Barkeeper.
mit 19 TT und Eishalle gequittet und nur noch 3 Tage neben dem Abi als Barkeeper gearbeitet.Mitte/Ende 20 neben meinem damaligen Hauptberuf und Studium dann Krav Maga Instructor geworden.
Mit 32 Krav Maga und Job (kurz vorher) gequitted.
Versuch jetzt doch mal ein Rating
Schlecht gibt es eigentlich nicht. Aber wenn, dann Zeitungen austragen
Gut
TT, habe es gemocht die Kids zu fördern
Eismeister, interessant und abwechslungsreich. Gerade auch in den Sommermonaten
Barkeeper...was soll ich sagen...Mädels, Trinkgeld und rumhuren
KM Instructor=beauty and the beast. Tolle Menschen und viele SchmerzenAll in all würde ich jedem dazu raten Barkeeper in einem guten Club oder einer Szene Bar zu werden. Die Menschen, die Gespräche, die Erfahrungen.
Und was machst du jetzt?
Original von Khrano
Schlimmster:
-Nach Wacken Camping Plätze aufräumen. Drecks Wetter, vollgekackte Eimer, nur Müll und schlechte Bezahlung.
Original von SniffvsSnaf
Berlin hat einfach zu viel Taxikonzessionen damals schon gehabt...
Dann erzähl mal die verrückteste Geschichte die du als Taximensch erlebt hast.
Ansonsten interessantes Zeugs hier
------------------
Beste:
In einem Getränkemarkt die Kästen an die Autos gebracht und Hof gekehrt, mehr habe ich nicht gemacht. Konnte alles nicht alkoholische umsonst trinken und nahm auch ab und an was mit heim. Gab pro Samstag 50 DM -> für SNES und anderes
Schlechteste:
War Praktikum bei Gaswasserscheiße und die Baustelle war die Uni in Darmstadt. Wir waren quasi unten in den Katakomben und es stank sehr unangenehm :|. War für Bier holen zuständig und durfte bei diversen Sachen zuschauen, was ich auch immer brav in das Praktikumheft reingeschrieben habe. So ein Monteur hatte mir was aufn Kopp fallen lassen -> Bauhelm tragen, nächsten Tag nicht mehr hingegangen.
Beste:
Weinladen mit Feinkostabteilung. Beste Chefin, lockere Kunden, bin Hobbykoch und als Student passionierter Säufer, zahle für meinen Wein nichts, EK-Preise auf Feinkost, Stundenlohn ist hoch, kriege immer was zu Futtern, ... -> Geld lasse ich direkt da ♠_cool: .
Worst:
Mein Vater hat mich mit 14 Jahren mal für ein halbes Jahr in einen großen Getränkemarkt geschickt, damit ich Geld zu schätzen lerne. 4€ Stundenlohn. Richtig harte Arbeit, die drecks Paletten im Laden abladen und den Leuten ihre Fässer tragen. Hatte richtig Schiss vor den 50kg Metallfässern, das war brutal. -> Geld hab ich verballert, die paar Kröten.
Original von AgentSix
Original von Khrano
Schlimmster:
-Nach Wacken Camping Plätze aufräumen. Drecks Wetter, vollgekackte Eimer, nur Müll und schlechte Bezahlung.
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Original von SniffvsSnaf
Berlin hat einfach zu viel Taxikonzessionen damals schon gehabt...Dann erzähl mal die verrückteste Geschichte die du als Taximensch erlebt hast.
Ansonsten interessantes Zeugs hier
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Beste:
In einem Getränkemarkt die Kästen an die Autos gebracht und Hof gekehrt, mehr habe ich nicht gemacht. Konnte alles nicht alkoholische umsonst trinken und nahm auch ab und an was mit heim. Gab pro Samstag 50 DM -> für SNES und anderes
Schlechteste:
War Praktikum bei Gaswasserscheiße und die Baustelle war die Uni in Darmstadt. Wir waren quasi unten in den Katakomben und es stank sehr unangenehm :|. War für Bier holen zuständig und durfte bei diversen Sachen zuschauen, was ich auch immer brav in das Praktikumheft reingeschrieben habe. So ein Monteur hatte mir was aufn Kopp fallen lassen -> Bauhelm tragen, nächsten Tag nicht mehr hingegangen.
schlimmster:
in der schulzeit im blumenladen
... um 6h morgens lieferung auspacken und dann sträuße binden... im winter ziemlich ätzend mit den händen die ganzen pakete aus'm eiskalten wasser zu fischen....
bester (kohlemäßig zumindest):
pokerdealer... bis vor 3-4 jahren wurde man noch prozentual am hausgewinn beteiligt teilweise... waren schon paar gute abende dabei